DE10013C - Zwillingsmaschine zur Herstellung schräger Zinken - Google Patents
Zwillingsmaschine zur Herstellung schräger ZinkenInfo
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- DE10013C DE10013C DENDAT10013D DE10013DA DE10013C DE 10013 C DE10013 C DE 10013C DE NDAT10013 D DENDAT10013 D DE NDAT10013D DE 10013D A DE10013D A DE 10013DA DE 10013 C DE10013 C DE 10013C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
- B27F1/00—Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
- B27F1/02—Making tongues or grooves, of indefinite length
- B27F1/04—Making tongues or grooves, of indefinite length along only one edge of a board
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
1879.
Klasse 38.
M. WILCZYNSKI in HAMBURG. Zwillingsmaschine zur Herstellung schräg er Zi η ken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1879 ab.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen in zwei Aufrissen und einem Grundrifs die Maschine..
Die Maschine ist aus zwei einzelnen Maschinen combinirt, die durch ein gemeinsames Gestell
verbunden sind, und können zwei Arbeiter ungehindert an ihr arbeiten. Auf der einen Seite
findet die Verzinkung des einen, bei Bildung einer Ecke gebrauchten Brettes statt, während
das damit gepaarte auf der anderen Seite der Zwillingsmaschine hergestellt wird.
Die Zinken werden durch etwa 3600 Umdrehungen in der Minute machende Messerköpfe
m1 mi '(s. Fig. 5 bis 9) hergestellt. Beide
Messerköpfe »' ml . sind vor dem Hohlständer
auf je einer durch Vorgelege angetriebenen Stahlwelle angebracht. Zu beiden Seiten des Gestelles
befinden sich Arme η zur Aufnahme der Tischträger. Die Ebenen der glattgehobelten Tischplatten
m sind nach vorn unter einem Winkel von 10 ° geneigt; ebenso laufen die inneren
Tischkanten, im Grundrifs, Fig. 3, gesehen,-nach hinten hin, unter ι ο ° von der Mittellinie
abweichend. Beide Hälften der Zwillingsmaschine sind ganz analog construirt, weshalb
auch in der Zeichnung nur eine vollständig zur Darstellung gekommen ist.
Der Tisch m ist mit einer flachgängigen Schraube ο verbunden, Fig. 2, die, durch eine
Keilfeder festgehalten, mittelst Handrades 0'
und Mutter hoch und niedrig gestellt werden kann. Diese Verstellung der Tischplatte bietet
die Möglichkeit, für verschieden dicke Bretter die Mitte des zu zinkenden Brettes immer in
der Mittellinie der Messerwelle zu erhalten. Auf dem Tische befindet sich ein Lineal /, das den
Neigungswinkel der Zinkung angiebt, indem es als Führung für das Arbeitsstück dient. Als
bester Neigungswinkel haben sich 80 ° herausgestellt und diese Schräge ist in der Zeichnung
angenommen. Das Lineal ist zu beiden Seiten mit je zwei Rädern k k versehen, die in Führungen
k1 an der Tischplatte m laufen. Um
den Winkel von 80 ° genau einstellen zu können, überhaupt um auch immer genaue Anlage
der vier Räder zu erzielen, sind auf der hinteren Seite Stellschräubchen k* angebracht, vermittelst
derer sich die Axen der Rollen k k verschieben lassen.
Das Lineal wird durch Gewichte i i, die sich an beiden Seiten des Tisches befinden und
durch Schnüre i1 mit dem Lineal beiderseits verbunden sind, stets dem an der Maschine
thätigen Arbeiter entgegengeführt. Durch einen auf der Schraube b durch Mutter und Gegenmutter
verstellbaren Anschlag α wird der Hub des Lineals nach vorn begrenzt. Am Tisch ist
ein aufrechtstehendes Flacheisen c angeschraubt; an diesen trifft der hintere Haken des Anschlags
α einerseits und die Schraube b andererseits an, so den Vor- und Rückwärtsschub des
Lineals bestimmend. Eine Regulirung. dieses Schubes, die sich hinsichtlich der verschieden
vorkommenden Tiefe der Zinken nöthig erweist, ist durch ein weiteres Heraus- oder Hineinschrauben
der durch Flügelmuttern festzustellenden Schraube b zu bewirken.
Um die Breite des Zinkens festzustellen, sind zwei Vorrichtungen vorhanden. Der eine Anschlag
al dient lediglich zur Herstellung des
ersten Zinkens. Indem der bedienende Arbeiter auf einen Fufshebel / tritt, kommt dieser Anschlag
a\ Fig. ι und 2, über die Oberfläche
des Tisches. Er ist vermittelst zweier Muttern auf der Schraube fl in einem Schlitz des
Tisches verstellbar. Ist unter Benutzung dieses Anschlages der erste Zinken in dem zu verzinkenden
Arbeitsstücke gemacht, so nimmt der Arbeiter den Fufs wieder vom Fufstritt f ab,
damit tritt der Anschlag a * unter die Tischebene zurück und es gelangt nunmehr ein
zweiter, am Führungslineal angebrachter Anschlag d zur Geltung. Dieser, welcher nun
fortan, d. i. für alle im Brett noch zu erzeugenden Zinken benutzt wird, ist ebenfalls verstellbar
für die verschiedenen Zinkenbreiten eingerichtet; an ihn wird das Brett bei der Weiterarbeit
einfach mit der durch den Messerkopf unter Benutzung des vorher beschriebenen Anschlages
α1 erhaltenen Einschnittkante in Anlage
gebracht und nun gegen den Messerkopf vorgeschoben.
Auf der Tischplatte, gerade dem Messerkopf gegenüber, befindet sich eine Stahlplatte g, die
das Ausreißen des Brettes auf der unteren Seite verhindert und durch seine Parallelführung auch
als Schablone zur Stellung der Messer an dem Kopfe dient.
Der Arbeitsvorgang ist folgender: Der Arbeiter tritt auf den Fufshebel /, bringt dadurch den
ersten Anschlag a' zum Vorschein und legt das
mit Zinken zu versehende Brett nun gegen diesen und das in seiner Vorwärtslage befindliche
Lineal / an. Durch Druck gegen das Brett bewegt sich dieses sammt dem Lineal / gegen
den Messerkopf «' vor, so lange bis die Bewegung durch das Aufschlagen der Flügelschraube1
b an die Schiene c verhindert wird. Ist so der erste Zinken von den Messern geschnitten,
so geht der Arbeiter mit dem Brett zurück und läfst den Fufshebel zugleich frei;
das Lineal folgt, der Arbeiter benutzt dann den Anschlag d am Lineal, schiebt wieder vor gegen
den Messerkopf, bildet so einen weiteren Einschnitt und wiederholt das Spiel bis ans Ende
des Brettes.
Dadurch, dafs sich an der Maschine ein Anschlag zur Herstellung des ersten Zinkens befindet,
müssen die Kanten der gepaarten Bretter in eine Ebene fallen. Nachdem die Maschine
für eine bestimmte Brettstärke einmal eingestellt ist, ist die Arbeit der Willkür des Arbeiters
vollständig entzogen; er hat nur das1 Brett vor- und zurückzuschieben und an den betreffenden
Stellen zur Anlage zu bringen.
Fig. 5 bis 9 zeigen zwei Arten der zur Verwendung kommenden Messerköpfe. Fig. 5 zeigt
einen nur zu einer bestimmten Zinkengröfse verwendbaren Kopf, während der durch Fig. 6
veranschaulichte selbst bis zu Zinken benutzbar ist, die sonst einen Kopf von doppelter Gröfse
voraussetzen. Der feste Kopf, Fig. 5, kann entweder, Fig. 1, vermittelst Mutter von vorn
gegen einen Bund angeprefst werden, oder die Befestigung wird, wie hier, durch zwei Schrauben
h, die einen Keil auf die Welle festpressen, bewirkt. Es befinden sich vier Messer und vier
Nachschneider an dem Kopf, die durch Schrauben gehalten werden; beide Theile stehen behufs
Erzielung eines sauberen Schnittes etwas schief. Die Nachschneider werden direct durch
die Schrauben gehalten, während die Messer auf der Rückseite durch eine schief angefeilte
Fläche der Schraube angeprefst werden.
Bei dem Expansionskopfe, Fig. 6 bis 9, be- | steht der ganze Kopf aus zwei Theilen, so zwar,
dafs immer zwei gegenüberliegende Quadranten oder Sectoren zusammengehören. So bildet z. B.
der Quadrant p', der Quadrant p 2 und die
Nabe P ein Ganzes; ebenso die sich gegenüberstehenden Quadranten q ' und q2 und die Nabe Q.
Diese Quadranten bilden gleichsam sectorartige Flügel, seitwärts mit der zugehörigen Nabe verbunden,
wie Fig. 7. und 8 deutlich erkennen lassen.
Jeder Quadrant trägt zwei Messer und zwei Nachschneider, welche durch je eine versenkte
Schraube in ihrer Lage festgehalten werden (s. Fig. 9). Mit ihrem entsprechend schräg angefeilten
Kopfe prefst jede Schraube je ein Messer und den daneben angeordneten Nachschneider
sicher in ihre Lager.
Man bemerkt (s. Fig. 6 und 7), dafs die zu je einer Kopfhälfte gehörenden Schneidewerkzeuge
gegen einander versetzt erscheinen, so dafs sie z. B. beim Quadranten q' auf der vorderen,
beim Quadranten q~ auf der hinteren Quadrantenfläche angeordnet sind.
Um gröfsere Breiten β' mit demselben Messerkopfe
zu bearbeiten, löst man die Befestigungsschrauben h h, rückt die beiden Kopf hälften
um den erforderlichen Betrag aus einander, Fig. 8, und zieht die Schrauben h h wieder an.
Claims (3)
- Pa tent-Ansprüche:ι . An einer Zinkenschneidemaschine für schräge Zinken die Combination geeigneter, schnell umlaufender Schneidewerkzeuge der in der Höhenrichtung verstellbaren, mit je einer Einsatzstahlplatte ausgerüsteten Tische und der an bezw. auf letzteren mittelst horizontaler, nachspannbarer Rollenführungen verschiebbaren, je ein Anschlagstück α besitzenden Lineale.
- 2. Hinsichtlich der Construction des Expansionskopfes die konische Schraube behufs gleichzeitiger Festspannung beider Messer.
- 3. Der durch einen Fufstritt zu beeinflussende Anschlag a', benutzt bei Bildung des ersten Zinkens, und der verstellbare Anschlag d, welcher beim Ausschnitt der folgenden Zinken dient.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10013C true DE10013C (de) |
Family
ID=287335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10013D Active DE10013C (de) | Zwillingsmaschine zur Herstellung schräger Zinken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10013C (de) |
-
0
- DE DENDAT10013D patent/DE10013C/de active Active
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