DD299809A7 - Schaltungsanordnung zur Überprüfung einer Alarmübertragungsstation über das Fernsprechwählnetz - Google Patents

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DD299809A7
DD299809A7 DD20963278A DD20963278A DD299809A7 DD 299809 A7 DD299809 A7 DD 299809A7 DD 20963278 A DD20963278 A DD 20963278A DD 20963278 A DD20963278 A DD 20963278A DD 299809 A7 DD299809 A7 DD 299809A7
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DD
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alarm
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alarm transmission
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DD20963278A
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Inventor
Hartmut Bensen
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Steremat Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur UEberpruefung der Funktionstuechtigkeit einer Alarmuebertragungsstation, die bei Alarm automatisch eine Fernsprechverbindung ueber das Waehlfernsprechnetz zu einer Zentrale herstellt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dasz die in der Ferne befindliche Zentrale die Alarmuebertragungsstation in einem festgelegten Rufkode anruft und danach abschaltet. Nach einer groeszeren Wartezeit stellt die Alarmuebertragungsstation automatisch wie bei Alarm die Fernsprechverbindung zur Zentrale her und sendet ein modifiziertes Alarmkennsignal. Ein am Alarmort befindliches Mikrofon wird an die UEbertragungsstrecke geschaltet, so dasz mit dem Rufkode die Zentrale aus der Ferne bewuszt ein Kommando zur akustischen UEberwachung des Alarmortes erteilen kann.

Description

Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden:
In der Fernsprechleitung ab ankommende Rufe werden vom Rufempfänger RE erfaßt und über den Zähleingang ζ in den Rufzähler RZä eingezahlt. Je nach Festlegung Im Rufprogramm RP erscheint bei Testanruf von der Zentrale nur eine bestimmte Anzahl von Rufen in einem somit vereinbarten Rufkode. Der Rufzähler RZä speichert die Zahl der ankommenden Rufe ein. Ein dem Rufzähler RZä nachgeschalteter Kodierer Cod vergleicht die eingespeicherten Rufe mit einem Rufprogramm RP. Bei Identität der ankommenden Rufe mit dem Rufprogramm RP belegt der Identitätsausgang 2 des Kodierers Cod ein nachfolgendes Zeitglied T1. Nach einer Bewertungszeit von ti > Abstand zweier aufeinanderfolgender Rufe schaltet das Zeitglied durch. Dies ist genau dann der Fall, wenn die anrufende Zentrale nach der vereinbarten Zahl von Rufen die Verbindung wieder auftrennt. Der Ausgang des Zeitgliedes T1 setzt über ODER-Tor 01 und monostabil Kippstufe MM1 das nachgeschaltete Alarmregister AR, welches nun wie bei Normalalarm die Stufo Wahl-Kennsignal- und Mikrofonanschaltsteuerung WKMS über Eingang 1 ansteuert. Der Ausgang 4 der Wahl-Kennsignal- und Mikrofonanschaltsteuerung WKMS belogt über den Setzeingang S2 die Leitungsanschalteinheit Ltg As, deren Ausgang 1 die cn der Fernsprechleitung ab anliegenden Kontakte nsi und nsa die Wahlimpulse durchführen läßt, um den Verbindungsaufbau zur entfernt gelegenen Zentrale über das Fernsprechwählnetz zu ermöglichen. Das Zeitglied T1 belegt über Eingang 2 ebenfalls die Wahl-Kennsignal- und Mikrofonanschaltsteuerung WKMS, wodurch das ausgesendete Kennsignal gegenüber Normalalarm modifiziert ist. Am Eingang 3 der Wahl-Kennsignal- und Mikrofonanschaltsteuerung WKMS wird das Mikrofon M zur akustischen Raumüberwachung zur Fernsprechleitung ab durchgeschaltet. Ist hingegen die Zahl der ankommenden Rufe kleiner als die im vereinbarten Rufprogramm RP, so wird über den unteren Nichtidentitätsausgang 3 des Kodierers Cod das Zeitglied T2 angesteuert.
Dieses Zeitglied T2 schaltet ebenfalls nach einer Bowertungszeit t2 > Abstand zweier aufeinanderfolgender Rufe durch und belegt über ODER-Tor 02 und monostabile Kippstufe MM 2 die Leitungsanschalteinheit Ltg As über den Setzeingang S1. Die Haltezeit Imm2 der monostabilen Kippstufe MM 2 ist dabei so groß, daß die Fernsprechleitung ab für einige Sekunden belegt wird. Nach Abfall der monostabilen Kippstufe MM 2 geht die Leitungsanschalteinhoit Ltg As in die Ruhelage zurück und trennt damit die Fernsprechleitung ab wieder auf. Zum anderen setzt die in Ruhelage zurückgehende Leitungsanschalteinheit Ltg As mittels Ausgang 2 über den dynamischen Rü;kstelleingang rden Rufzähler RZä in die Ausgangstage zurück.
Bei einer größeren Anzahl von ankommenden Rufen als im Rufprogramm RP vereinbart, setzt der Kodierer Cod über den oberen Nichtidentitätsausgang 1 und ODER-Tor 02 sowie monostabile Kippstufe MM 2 sofort die Leitungsanschalteinheit Ltg As in Arbeitsstellung, wobei die Zurückstellung wieder nach einigen Sekunden wie oben beschrieben erfolgt. Bei Normalalarm hingegen erfaßt der Alarmbewerter AB die Widerstandsänderung des Alarmgebers AG und schaltet über ODER-Tor 01 und monostabile Kippstufe MM1 wieder das Alarmregister AR. Damit erfolgt über die Wahl-Kennsignal- und Mikrofonanschaltsteuerung WKMS wieder der Wahlverbindungsaufbau zur Zentrale mit dem Unterschied, daß das Zeitglied T1 hinter dem Kodierer Cod nun in Ruhelage ist und somit der Eingang 2 der Wahl-Kennsignal- und Mikrofonanschaltsteuerung WKMS nicht aktiviert ist und dadurch im Unterschied zum vorangegangenen Testalarm ein normales Kennsignal über die Fernsprechleitung ab übertragen wird. Damit kann in der empfangenden Zentrale der Echtalarm eindeutig vom Testalarm zur Überprüfung der Alarmübertragungsstation unterschieden werden.

Claims (1)

  1. Anordnung zur Überprüfung einer Alarmübertragungsstation über das Fernsprechwählnetz durch eine in der Ferne befindliche Zentrale, gekennzeichnet dadurch, daß e.n Rufempfänger (RE) an eine Fernsprechleitung (ab) angeschaltet ist und der Ausgang des Rufempfängers (RE) einen Zähleingang (z) eines Rufzählers (RZä) belegt, wobei der Ausgang des Rufzählers (RZä) an einen Kodierer (Cod) eingangsseitig angeschaltet ist und der Kodierer (Cod) die im Rufzähler (RZä) eingezählten Rufe mit einem anliegenden Rufprogramm (RP) vergleicht und bei Identität der im Rufzähler (RZä) eingezählten Rufe mit dem Rufprogramm (RP) ein am Identitätsausgang des Kodierers (Cod) anliegendes Zeitglied (T1) nach einer Bewertungszeit (M, die größer ist als der Abstand zweier aufeinanderfolgender Rufe, ein nachgeschaltetes Alarmregister (AR) setzt, wodurch wie bei Echtalarm die dem Alarmregister (AR) nachgeschaltete Steuerung der Alarmübertragungsstation zur Anwahl der in der Ferne befindlichen Zentrale über das Fernsprechwählnetz in Betrieb gesetzt wird, während bei Nichtidentität der im Rufzähler (RZä) eingezählten Rufe mit dem Rufprogramm (RP) die Nichtidentitätsausgänge des Kodierers (Cod) über eine nachgeordnete Leitungsanschalteinheit (Ltg As) lediglich eine kurzzeitige Belegung der Fernsprechleitung (ab) zur Freischaltung des mit der Alarmübertragungsstation verbundenen Fernsprechanschlusses bewirkt, die dem Alarmregister (AR) nachgeschaltete Steuerung der Alarmübertragu. station in Ruhelage verbleibt.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Überprüfung einer Alarmübertragungsstation über das Fernsprechwählnetz, die bei Alarm automatisch eine Fernsprechverbindung zu einer Zentrale herstellt.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Es sind Schaltungsanordnungen zur Überprüfung einer Alarmübertragungsstation bekannt, bei denen die Zentrale über eine feste Leitung mit der Aldrmübertragungsstation verbunden ist und dabei lediglich der Kenngenerator der Alarmübertragungsstation überprüft wird.
    Ein entscheidender Nachteil der bekannten Lösung besteht darin, daß der gesamte komplizierte Steuerungsablauf einer Alarmübertragungsstation, die bei Alarm automatisch eine Verbindung über das Fernsprechwählnetz zu einer in der Ferne gelegenen Zentrale herstellt, nicht überprüft werden kann.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine umfassende Aussage über die Funktionsfähigkeit der gesamten Steuerung der Alarmübertragungsstation durch die in der Ferne befindliche Zentrale über das Fernsprechwählnetz zu erhalten.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird.
    Der Erfindui ) liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Überprüfung einer Alarmübertragungsstation über das.Fernsprechwählnetz zu entwickeln, welche es gestattet, durch Anruf aus der Ferne den vollständigen Steuerungsablauf der Alarmübertragungsstation wie bei Alarm zu überprüfen. Die Überprüfung der Alarmübertragungsstation muß mit höchstmöglicher Sicherheit garantiert werden, wobei auch ein Abhören der Alarmübertragungsstation durch unbefugte Anrufer auf keinen Fall möglich sein darf.
    Merkmale der Erfindung
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schaltungsanordnung aus einem Rufempfänger besteht, der an die Fernsprechleitung angeschaltet ist. Der Ausgang des Rufempfängers belegt einen Zähleingang eines Rufzählers, wobei der Ausgang des Rufzählers an einen Kodierer eingangsseitig angeschaltet ist.
    Der Kodierer vergleicht die im Rufzähler eingezählten Rufe mit einem anliegenden Rufprogramm. Bei Identität der im Rufzähler eingezählten Rufe mit dem Rufprogramm setzt ein am Identitätsausgang des Kodierers anliegendes Zeitglied nach einer Wartezeit, die größer ist als der Abstand zweier aufeinanderfolgender Rufe, ein nachgeschaltetes Alarmregister. Damit wird wie bei Echtalarm die dem Alarmregister nachfolgende Steuerung der Alarmübertragungsstation zur Anwahl der in der Ferne befindlichen Zentrale übor das Fernsprechwählnetz in Betrieb gusetzt. Bei Nichtidentität der im Rufzähler eingezählten Rufe mit dem Rufprogramm bewirken die Nichtidentitätsausgänge des Kodierers t'ber nachgeordnete Leitungsanschalteinheit eine kurzzeitige Belegung der Fernsprechleitung zur Freischaltung des Fernsprechanschlusses. Die übrige, dem Alarmregister nachgeschaltete Steuerung der Alarmübertragungsstation verbleibt dabei in der Ruhelage.
DD20963278A 1978-12-12 1978-12-12 Schaltungsanordnung zur Überprüfung einer Alarmübertragungsstation über das Fernsprechwählnetz DD299809A7 (de)

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