DD265373A1 - Geruestkarre - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Geruestkarre, die unter beengten Raumverhaeltnissen, aber hauptsaechlich auf Geruesten, anwendbar ist. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Geruestkarre zu entwickeln, deren Schubrichtung mit einfachen Mitteln geaendert werden kann. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe geloest, indem an der Lademulde einer zweiraedrigen Karre zwei Huelsen angebracht sind, in denen die Griffstangen durchschiebbar gelagert und arretierbar sind. An den Frontseiten der Lademulde sind entweder mittig eine oder beidseitig zwei ausfahrbare Stuetzen angeordnet. Nach dem Loesen der Arretierung der Huelse kann mittels Durchschieben der Griffstangen die Schubrichtung der Geruestkarre in kuerzester Frist mit einigen Handgriffen veraendert werden. Ein gefahrloser Transport der Karre auf Geruesten ist dadurch moeglich. Fig. 1
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindu g betrifft eine Gerüstkarre, die insbesondere für Transportarbeiten auf Gerüsten, aber auch für Transporte in anderen seiir boengten Räumen geeignet ist.
Nach der DDPS 219989 ist ejn Transportgerät für Mörtelkästen bekannt, welches aus dem Mörtelkasten selbst, einem Räd irpaar und zwei aufsteckbaren, miteinander verbundenen Holmen mit Griffstücken zusammengesetzt ist. Das Räderpaar ist auf einer Achse über ein Abstandsrohr beweglich befestigt. Es weist zwei Einsteckvorrichtungen mit Arretierungen auf. An dem Mörtelkasten sind an dar Vorder- und Rückfront jeweils zwei einsteckbare Stützen angeordnet. Zum Transport des Mörtelkastens werden das Räderpaar und die miteinander verbundenen Holme mit Griffstücken auf die Stutzen des Mörtelkastens gesteckt und arretiert. Am Arbeitsort können beide Beuteile vom Mörtelkasten getrennt werden.
Ein Austausch der beiden aufsteckbaren Teile an die jeweilig andere Seite des Mörtelkastens ist auf dem Gerüst in Hinsicht auf die Arbeitssicherheit recht problematisch. Es muß mit dem jeweiligen Teil der Mörtelkasten überstiegen werden, wobei eine Stolpergefahr besteht.
Die andere Möglichkeit besteht darin, einer zweiten Person die umzubauenden Teile zuzureichen, was einen doppelten Arbeitskräfteaufwand bedeutet. In jedem Fall verbirgt sich in dem Lösen und Arretieren an jeweils 4 Verbindungsstellen ein hoher manueller und arbeitszeitlicher Aufwand.
Es ist deshalb das Ziel der Erfindung, die Arbeitssicherheit zu erhöhen, den Umrüstungsaufwand zu senken und die Umrüstungsmechenik 3törungsunanfälliger zu gestalten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, mit einfachen störunanfälligen Konstruktionselementen eine Gerüstkarre zu entwickeln, die mit wenig Handgriffen umzubauen ist, um eine entgegengesetzte Trensportrichtung in beengten Räumen zu • erhalten.
Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß die Griffstangen an einer zweirädrigen Karre, deren Achse sich in der Mitte der Lademulde befindet, in arretierfähigen Hülsen, die seitlich, unter· oder oberhalb der Lademulde angebracht sind, durchschiebbar angeordnet sind. Die Griffstangen sind beidseitig mit Handgriffen ausgerüstet. Vor den Handgriffen sind mehrere Arretierungslöchei vorgesehen, mit denen die Griffstangen an den Hülsen arretiert werden können.
An der Vorder- und tin der Rückfront der Lademulde sind jeweils entweder eine mittig oder zwei seitlich angeordnete ausfahrbare Stützen angebracht, die die Standsicherheit der Gerüstkarre gewährleisten sollen.
Durch das Lösen der Arretierung der Hülse können die Griffstangen durch die Hülse maximal bis an den Ansatz der gegenüberliegenden Handgriffe geschoben und w ider arretiert werden. Um die Gerüstkarre in der entgegengesetzten Transportrichtung zu bewegen, müssen an der neuon Griffstangenseite die Stütze oder die Stützen ausgefahren und die Stütze oder die Stützen auf der bisherigen Griffstangenseite eingezogen werden. Die Fixierung der ausfahrbaren Stützen erfolgt mit üblichen Arretierungsmitteln.
Der Vorteil der Erfindung besteht im einfachen Umbau einer Einachskarre beim Einsatz für Trensportarbeiten auf Gerüsten. Ein Wenden der Karre ist unter diesen Einsatzbedingungen nicht möglich, und ein Hinter-Sich-Herziehen nicht zulässig. Durch die durchschiebbaren Griffstangen ist eine Änderung der Schubrichtung der Gerüstkarre in kürzester Zeit und mit geringstem Arbeitsaufwand realisierbar.
Anhand des folgenden Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher erläutert werden. Dazu dienen die Zeichnungen:
Fig. 1: Seitenansicht der Gorüstkarre Fig. 2: Draufsicht der Gerüstkarro.
An einsr zweirädrigen Karre, deren Achse unter der Lademuldenmitte verläuft, sind oben seitlich an der Lademulde 1 zwei Hülsen 2 mit einer Arretierungsvorrichtung angeschweißt. Durch diese Hülsen 2 ist je eine Griffst'jnge 3 durchschiebbar gelagert.
Die Griffstangen 3 weisen an beiden Seiten Handgriffe 4 und davor mehrere Arretierungslöcher 5 auf.
An der Vorderfront und der Rückfront der Lademulde 1 ist mittig je eine ausfahrbare Stütze 6 angebracht. Die ausfahrbaren Stützen 6 sind in verschiedenen Längen arretiorbar.
Mit der dargestellten Gerüstkarre kann die Schubrichtung der Karre ohne Wendemanöver durch einen einfachen, schnellen Umbau verändert werden. Zuerst werden die Arretierungen der Hülsen 2 gelöst und die Griffstangen 3 durchgeschoben und wieder arretiert. Danach wird die ausfahrbare Stütze 6 auf der neuen Griffstückseite ausgefahren und die bisher benutzte eingezogen.
Claims (4)
1. Gerüstkarre für Transportarbeiten in beengten Räumen, insbesondere auf Gerüsten, die aus einer zweirädrigen Karre, deren Achse sich unter der Lademuldenmitte befindet, und zwei Griffstangen besteht, gekennzeichnet dadurch, daß die Griffstangen (3) in an der Lademulde (1) befestigten Hülsen (2) durchschiebbar angeordnet sind und an der Lademuldenvorder- bzw. -hinterfront entweder mittig eine ausfahrbare Stütze (6) oder beidseitig zwei ausfahrbare Stützen (6) angebracht sind.
2. Gerüstkarre nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß an den Hülsen (2) eine Arretierungsvorrichtung angeordnet ist.
3. Gerüstkarre nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Griffstangen (3) beidseitig mit Handgriffen (4) versehen sind und vor den Handgriffen (4) ein oder mehrere Arretierungslöcher (5) angeordnet sind.
4. Gerüstkarre nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die ausfahrbaren Stützen (6) in verschiedenen Stützenlängen arretierbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30767287A DD265373A1 (de) | 1987-10-06 | 1987-10-06 | Geruestkarre |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD30767287A DD265373A1 (de) | 1987-10-06 | 1987-10-06 | Geruestkarre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD265373A1 true DD265373A1 (de) | 1989-03-01 |
Family
ID=5592852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD30767287A DD265373A1 (de) | 1987-10-06 | 1987-10-06 | Geruestkarre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD265373A1 (de) |
-
1987
- 1987-10-06 DD DD30767287A patent/DD265373A1/de not_active IP Right Cessation
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