CH97579A - Zerlegbarer und wieder aufbaubarer Holzfachwerkbau. - Google Patents

Zerlegbarer und wieder aufbaubarer Holzfachwerkbau.

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CH97579A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/26Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of wood

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  • Civil Engineering (AREA)
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Description


  Zerlegbarer und wieder aufbaubarer Holzfachwerkbau.    Die Erfindung betrifft einen Holzfachwerk  bau, der zerlegt und wieder aufgebaut wer  den kann. Durch die Erfindung soll ermög  licht werden, die nicht unterteilte, fortlaufende  Flächen bildende Verschalung der Innen- und       Aussenwände,    und die     Lattung    der Dächer  derart zu unterteilen, dass sie beim Zerlegen  des Gebäudes in kleineren Teilen abgenommen  werden können.

   Zu diesem Zwecke bestehen  Pfosten und Sparren aus mindestens zwei  nebeneinander angeordneten Teilen und über  mehrere Pfosten,     bezw.    Sparren reichende  Verschalungsteile sind an den Pfosten,     bezw.     Sparren durch in mindestens zwei Reihen an  geordnete Nägel so befestigt, dass die Füh  rung eines Sägeschnittes durch die Verscha  lungsteile zwischen beiden Nagelreihen mög  lich ist.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele von Teilen eines zerlegbaren und wie  der     zusammensetzbaren    -Holzfachwerkbaues  dargestellt, es zeigt       Fig.    1 einen Teil der Wand eines zerleg  baren und- wieder     zusammensetzbaren    Holz  hauses nach zwei Ausführungsformen;         Fig.    2 veranschaulicht das Zerteilen der  in     Fig.    1 dargestellten Wand beim Zerlegen  des Holzfachwerkbaues;       Fig.    3 das Zusammensetzen der zerteilten  Wand beim Wiederaufbau des zerlegten Holz  fachwerkbaues;       Fig.    4 stellt eine Ausführungsform     eine_    s  Wandteiles dar;

         Fig.    5 veranschaulicht die Anwendung  des Verfahrens auf die Herstellung von  Dächern.  



  Bei der Herstellung einer Wand eines  zerlegbaren und wieder aufbaubaren Holzfach  werkbaues mit Doppelwandungen nach     Fig.    1,  2 und 3 werden zunächst die senkrechten,  aus einem mittleren Teil 1 und zwei Leisten 2  bestehenden Pfosten aufgestellt. Dann werden  die Verschalungen 3, 4 angebracht. Die wage  rechten Verschalungsbretter 3 laufen über  alle Pfosten 1, 2 und bilden eine ununter  brochene Wandfläche; sie werden mittelst je  einer Nagelreihe 5 an den Leisten 2 befestigt,  so dass seitlich jedes Pfostenteiles 1 zwei  diesen zwischen sich aufnehmende Nagel  reihen vorhanden sind. Bei senkrechter An  ordnung der Verschalungsbretter 4 geschieht      die Befestigung derselben an den Pfosten  unter Vermittlung von Querhölzern 6. Die  aneinander zugekehrten Seiten der Schal  wände 3, 4 können mit Isolierpappe belegt  sein.

   Soll ein mit solchen Wandungen     ver-          sehener    Holzfachwerkbau zerlegt werden, so  wird zwischen den Nagelreihen 5 ein Säge  schnitt geführt, wie es     Fig:    2 veranschau  licht. Dieser kann etwas in den Pfosten ein  dringen. Ist so bei allen Pfosten 1, 2 ein  Sägeschnitt durch die Wandverschalungen  geführt, so sind diese in einzelne Tafeln zer  legt, die aus den an Leisten 2 oder 6 be  festigten Schalbrettern bestehen, und die je  für sich     abgenommen    werden können. Bei  senkrechter Anordnung der Verschalungs  bretter 4 wird zwecks Vermeidung genannter  Sägeschnitte durch die Bretter eine der senk  rechten Fugen zwischen zwei aneinander  stossenden Brettern zwischen zwei Nagelreihen 5  bei einem Pfosten angeordnet.

   Ist dies nicht  geschehen, so kann auch hier ein Sägeschnitt  durch die Bretter geführt werden.  



  Bei der in     Fig.    4 dargestellten Ausfüh  rungsform fallen die Leisten 2 fort. Hier sind  die Pfosten 7 zweiteilig, und je eine der  beiden Nagelreihen 5 ist in einen Pfosten  teil geschlagen. Beim Auseinandernehmen des  mit solchen Pfosten ausgerüsteten Hauses  kann ebenfalls ein Sägeschnitt durch die Ver  schalung geführt werden, doch geschieht dies  zweckmässig so, dass der Sägeschnitt nicht  mit der Fuge zwischen beiden Pfosten zu  sammenfällt. Beim Herausnehmen der dadurch  entstehenden einzelnen Tafeln bilden die Pfos  tenhälften einen diese Tafeln zusammenhal  tenden Teil.  



  In     Fig.    5 ist beispielsweise die Ausbil  dung des Daches des zerlegbaren und wieder       zusammensetzbaren    Holzfachwerkbaues dar  gestellt. Hier sind die Dachsparren 8, ent  sprechend den Pfosten 7 in     Fig.    4, aus zwei  Hälften gebildet. Die Dachplatten 9 sind  entsprechend den Schalbrettern 3 in     Fig.    1-3  mittelst zweier Nagelreihen 5 an den Sparren 8    befestigt. Führt man nun bei jedem Sparren  8 zwischen den Nagelreihen 5 einen Säge  schnitt durch alle Dachlatten 9, so wird das  Dach in eine Anzahl abnehmbare Abschnitte  zerlegt, die beim Wiederaufbauen des Hauses  wieder zusammengesetzt werden können.

   Auch  hierbei werden die Sägeschnitte zweckmässig  so geführt, dass sie nicht mit der Fuge zwi  schen den beiden     Sparrenhälften    zusammen  fallen, und dass sie etwas in eine Sparren  hälfte eindringen.  



  An Stelle der Doppelsparren 8 kann  natürlich auch ein einfacher Sparren ver  wendet werden, an dessen Seiten sich den  Leisten 2     (Fig.    1-3) entsprechende Rahmen  hölzer befinden. Bei einer solchen Bauart  werden die zur Befestigung der Dachlatten  dienenden beiden Nagelreihen in die Rahmen  hölzer getrieben, wie dies bei der Ausführungs  form in     Fig.    1 gezeigt ist.  



  Werden derart zerlegte     Holzfachwerkteile     beim     Wiederaufbau    des Baues wieder zu  sammengesetzt, so werden in die Sägeschnitte  zweckmässig keilartige Leisten 10     (Fig.    3 und  4) getrieben und gegebenenfalls festgeklebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zerlegbarer und wieder aufbaubarer Holz fachwerkbau, dadurch gekennzeichnet, dass Pfosten und Sparren aus mindestens zwei nebeneinander angeordneten Teilen bestehen, und über mehrere Pfosten, bezw. Sparren reichende Verschalungsteile an den Pfosten, bezw. Sparren durch in mindestens zwei Reihen angeordnete Nägel befestigt sind, zum Zwecke durch Führung eines Sägeschnittes durch die Verschalungsteile zwischen beiden Nagelreihen, die nicht unterteilte, fortlaufende Flächen bildende Verschalung der Innen- und Aussenwände und die Lattung der Dächer derart unterteilen zu können, dass sie beim Zerlegen des Gebäudes in kleineren Teilen abgenommen werden können.
CH97579D 1921-03-30 1921-03-30 Zerlegbarer und wieder aufbaubarer Holzfachwerkbau. CH97579A (de)

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