CH97548A - Einrichtung zur Zeichengebung mit elektrischen Wellen. - Google Patents
Einrichtung zur Zeichengebung mit elektrischen Wellen.Info
- Publication number
- CH97548A CH97548A CH97548DA CH97548A CH 97548 A CH97548 A CH 97548A CH 97548D A CH97548D A CH 97548DA CH 97548 A CH97548 A CH 97548A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- grid
- influencing
- electrical
- generated
- frequency
- Prior art date
Links
Landscapes
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
Einrichtung zur Zeichengebung Mit elektriSchen WOllen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Zeichengebung mit elektrischen Wellen, die durch mindestens ein Entladungsgefäss in Schwingungserzeugersellaltung erzeugt -werden, und besteht darin, dass die elektri- sehen Zeichenimpulse einen Elektronenstrom beeinflussen, der von derselben Energiequelle gespeist -wird, wie das Entladungsgefäss in Scliwingungserzeugerschaltung und parallel zu letzterem in bezug auf die gemeinsame Energiequelle liegt. Die Erfindung sei anhand der seliema- tischen Ausführungsbeispiele der Zeichnung näher erläutert. In Fia. <B>1</B> bedeutet<B>1</B> die Senderöhre mit Anode 2, Gitter<B>3</B> und Glühkathode 4. Im Anodenkreis liegt die Strchmquelle <B>5</B> parallel zu dem Kondensator<B>6</B> und Abstimm- oder Kopplungsmittel für die Antenne<B>7.</B> Der Gitterkreis kann in bekannter Weise aus einer Spule<B>8</B> und einem Kondensator<B>9</B> be stellen. Parallel zu der Senderöhre ist eine Steue rungsröhre<B>10</B> mit Anode<B>11,</B> Gitter 12 und Glühkafliode <B>13</B> geschaltet. Die Glühkatlioden können gemeinsame oder getrennte Batterie- und Regeleinrielitung 14 erhalten. Das Git ter 12 -wird beispielsweise mittelst eines Transformators<B>15</B> durch die beliebig er zeugten Telephonströme gesteuert. Besonders geeignet zu dieser Steuerung ist ein Va- kuumröhrenlautverstärker, welcher seinerseits durch ein kapazitives oder induktives Mi krophon erregt wird (Membrankondensator oder Telephon). Die Röhre<B>10</B> kann die gleielien elektri schen Eigenschaften haben, wie die Röhre<B>1.</B> Sie kann aber auch für den jeweiligen Zweck besonders gewählt werden, wobei folgendes zu beachten ist: Die Senderöhre wird gewöhnlich mit sehr hohen Spannungen betrieben, und auch am Gitter<B>3</B> der Senderöhre treten sehr hohe Spannungen auf. Es ist anderseits seliwierig, mittelst einer mikrophonischen VorrielltunG1, selbst unter Benutzung eines Lautverstär kers, so hohe Spannungsamplituden zu erzeu- 2, Glen, dass sie gegen die Amplitude der Span- nungen am Gitter<B>3</B> erheblich sind. Um eine energiselte Beeinflussung<B>zu</B> erzielen, ist es daher notwendig, mit Hilfe der relativ klei nen, durch die mikrophonische Vorrichtung am Gitter 12 erzeugten Spannungsseliwan- kungen energische Beeinflussungen der Amplitude der erzeugten Hochfrequenz- schwingungen zu bewirken. Man wird daher die Röhre<B>10</B> vorteilhaft derartig ausgestal ten, dass sie grosse Schwankungen der Leit fähigkeit unter Einwirkung relativ geringer Gitterspaunungsschwankungen ausführt, z. B. kann die Röhre einen gewissen Gasdruck. enthalten. Wünscht man die Steuerrühre <B>10</B> mit einer andern Spannung als der der Bat terie<B>5</B> zu betreiben, so kann man entweder von dieser abzweigen oder, wie bei<B>16</B> ange deutet, eine Gegenspannung einschalten. Für die Beeinflussung selbst gelten die bekannten el Regeln parallel geschalteter Widerstände, als welche die Röhre<B>1</B> und<B>10</B> aufzufassen sind. Es mag noch erwähnt werden, dass die Röhren<B>1</B> und<B>10</B> in der Weise vereinigt wer den können, wie die Fig. 2 zeigt. Die Röhre enthält mindestens zwei Gitter, nämlich das Gitter<B>3,</B> welches der Schwingungserzeuger- z3 tD schaltung angehört, und das Gitter 12, dem der Beeinflussungsstrom zugeführt wird. Er sichtlich sind beide Gitter gegeneinander räumlich derart versetzt, dass Elektronen, welche das eine Gitter durchiliessen, nicht auel)- das andere Gitter passieren; beide Git ter liegen also, in getrennten Elektronen bahnen. Das Gitter 12 ist viel näher an der l#Iathode angeordnet und beeinflusst die Leit- fäliigkeit der Röhre<B>1</B> unabhängig von dem Gitter<B>3</B> mir infolge seiner grösseren Nähe und seiner andern Wirkungsart, welche am besten experimentell festgelegt wird, bei be reits viel geringeren Spannungen. Dem Git ter 12 wird daher die Steuerspannung des Mikrophonsfromes überlagert, während das Gitter<B>3</B> zur Aufrechterhaltung der Hoch- frequenzseliwingungen dient. Zum Tonsen- den wird entweder unter Beibehaltung der auch zur Telephonie geeigneten Schaltung des Gitters 12 mit,dem gewünschten Ton er regt, so dass der beeinflussende elektrische Impuls von einem Wechselstrom hörbarer Frequenz abgenommen werden kann bezw. einen solchen darstellt, oder es wird an das Gitter 12 ebenfalls ein Hochfrequenzschwin- guhgskreis angeschlossen, welcher auf eine gewisse Differenz zu dem Schwingungskreis <B>8, 9</B> eingestellt wird und nach dem bekannten Verfahren der Seliwingungserzeugung Töne zz hervorruft.
Claims (1)
- <B>PATE X</B> TA--'-7, <B>S</B> PRU <B>C</B> H<B>.</B> Einrichtung zur Zeiehengebung mit elek- ZD ZD trischen Wellen, die #durell mindestens ein Entladungsgefäss in Sehwingungserzeuger- schaltung erzeugt werden, dadurch gekenn zeichnet, dass die elektrischen Zeichenimpulse einen Elektronenstrom beeinflussen, der von derselben Eiiergiequelle gespeist wird,wie das Entladungsgefä.ss in Schwingungserzeu- gerschaltung und parallel zu letzterem in bezug auf die gemeinsame Energiequelle liegt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtuno# nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der beeinflusste Elektronenstrom in einem besonderen Entladungsgefäss erzeugt wird, und die beeinflussenden Impulse dem Gitter dieses Gefässes zugeführt werden. 2.Einrichtung nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass der beeinflusste Elektronenstrom im "gleichen Entladungs- ,efäss erzen, :0. gt wird, welches in Schwin- ,Cungserzeugerschaltung liegt, und minde stens zwei getrennte Gitter in diesem Eut- ladunusgefäss voryeselien sind,von denen ?# el mindestens% eines der Schwingungserzeu- gerschaltung g el und mindestens eines dem Beeinflussungsstrom zu,-gehört, und diese verschiedenen Kreisen angehörenden Git ter in verschiedenen Elektronenbahnen liegen.<B>3.</B> Einrichtung nach TJnteranspruch 2, ge- Izennzeiühnet durch ein EntlaJungsgefäss mit einer Kathode, einer Anode und zwei Gittern zwischen diesen, diederart gegen einander versetzt sind, dass Elektronen, welche auf dem Wege von der Kathode zur Anode durch das eine Gitter hindureh- treten, nicht auch durch.,das andere Gitter hindurchgehen.ZD 4. Einrielituno, nach Unteranspruch<B>3,</B> da- n durch gekennzeichnet, dass ein Gitter näher der Kathode lieot als das andere. t' <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass die beeinflus senden elektrischen Impulse von Sprach schwingungen erzeugt werden.C. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beeinflus senden elektrischen Impulse von einem Wechselstrom hörbarer Frequenz her rühren. <B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beeinflus senden Impulse elektrische Hochfrequenz- schwingungen sind, deren Frequenz von der durch die Einrichtung erzeugten Wel- lenfrequenz etwas abweicht und die Dif ferenz der beiden Hochfrequenzseliwin- gungen im Bereieli der hörbaren Töne liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE97548X | 1918-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97548A true CH97548A (de) | 1923-01-16 |
Family
ID=5646335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97548D CH97548A (de) | 1918-10-29 | 1921-03-29 | Einrichtung zur Zeichengebung mit elektrischen Wellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97548A (de) |
-
1921
- 1921-03-29 CH CH97548D patent/CH97548A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH97548A (de) | Einrichtung zur Zeichengebung mit elektrischen Wellen. | |
| DE1168951B (de) | Schaltung mit einem UEbertrager zum UEbertragen von elektrischen Impulsen | |
| DE639357C (de) | Roehrengenerator | |
| DE545857C (de) | Anordnung zur Erzeugung von frequenzmodulierten Schwingungen | |
| DE504157C (de) | Schaltungsanordnung fuer Entladungsroehren mit zwei oder mehr derselben Gluehkathode zugeordneten Hilfselektroden bzw. Anoden, die zur Kathode ein definiertes Potentialbesitzen | |
| DE375954C (de) | Senderschaltung fuer drahtlose Nachrichtenuebermittlung | |
| AT79829B (de) | Schaltungsweise für ein mit ionisierter Gass?reckeSchaltungsweise für ein mit ionisierter Gasstrecke arbeitendes elektrisches Relais, insbesondere für arbeitendes elektrisches Relais, insbesondere für die Zwecke der drahtlosen Telegraphie und Telepho die Zwecke der drahtlosen Telegraphie und Telephonie. nie. | |
| DE614181C (de) | Generator fuer ultrakurze Wellen | |
| DE525008C (de) | Verfahren zur ploetzlichen AEnderung des inneren Widerstandes von Entladungsstreckenin Roehren mit reiner Elektronenentladung | |
| DE552740C (de) | Schaltungsanordnung zur Beeinflussung von Schwingungen, die mittels Entladungsgefaesse erzeugt werden | |
| DE350872C (de) | Schaltungsanordnung zum Erzeugen und zum Empfang elektrischer Schwingungen | |
| DE379883C (de) | Schaltung zur Hochfrequenztelephonie | |
| DE442506C (de) | Einrichtung zur drahtlosen Telephonie mit Kathodenroehrensender | |
| DE268817C (de) | ||
| DE363087C (de) | Einrichtung zur AEnderung der Amplitude von durch Vakuumroehren mit drei Elektroden erzeugten elektrischen Schwingungen | |
| DE302894C (de) | ||
| DE874151C (de) | Schaltung zum Verstaerken und Trennen von Signalen mit verschiedenen Frequenzen | |
| DE428994C (de) | Gluehkathodenroehre, bei welcher der Elektronenstrom durch ein Magnetfeld gesteuert wird | |
| DE397866C (de) | Schaltung zur Hochfrequenztelephonie | |
| DE374084C (de) | Schaltungsanordnung zur Modulierung von Hochfrequenzschwingungen | |
| AT143467B (de) | Verfahren zur Beeinflussung von kurzen und sehr kurzen Wellen. | |
| DE675420C (de) | Einrichtung zur Beeinflussung bzw. Modulation ultrakurzer Wellen | |
| DE295761C (de) | ||
| DE655448C (de) | Rueckkopplungsschaltung zur Erzeugung kurzer Wellen unter Verwendung einer Kathodenstrahlroehre | |
| DE160880C (de) |