CH97050A - Verfahren zur Gewinnung von Extrakten aus organischen Rohstoffen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Extrakten aus organischen Rohstoffen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.

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CH97050A
CH97050A CH97050DA CH97050A CH 97050 A CH97050 A CH 97050A CH 97050D A CH97050D A CH 97050DA CH 97050 A CH97050 A CH 97050A
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Sen Josef Heller
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Sen Josef Heller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Gewinnung von Extrakten aus organischen Rohstoffen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Gewinnung von Extrakten aus organischen Rohstoffen und eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht darin, da¯ man die organischen Rohstoffe in Behälter einbringt, Dampf zusetzt, das Ganze gären lässt und alsdann intensiv durchsp lt.



   Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht aus mindestens zwei Behältern, deren einer zur Aufnahme des Rohstoffes und deren anderer zur Aufnahme des   Spülgutes    dient und in welch letzterem eine Rührvorrichtung angeordnet ist, die unter dem Einfluss eines   Triebwerkes    steht.



   Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Aus übung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch dieselbe, und
Fig. 2 eine Draufsicht.



   Mit a sind drei kreisrunde, oben offene,, in gewissen Abständen voneinander angeordnete Behälter bezeichnet, die zum Beispiel in den Erdboden eingelassen sind und deren Wandung und Boden aus Holz oder Beton gebildet sein kann. In die genannten   Behäl-    ter f hren von einem nicht gezeichneten Dampfkessel aus die   Dampfzuleitungen      b,    die am Boden des Behälters kreuzförmige Abzweigungen c besitzen, die mit nicht nÏher bezeichneten Austrittsöffnungen versehen sind. Diese Dampfleitungen stehen unter dem Einfluss von   Absperrorganen    d. In die Behälter a münden ferner die einen Enden der Zweigleitungen f, deren andere Enden mit der Hauptleitung f'verbunden sind.



  Die   Zwischenleitungen      f sincl    mit Absperrorganen f3 versehen (nur in Fig. 1   angedeu-    tet). Mit der Hauptleitung   f'ist    der Stutzen f4 verbunden, der zu der Pumpe P führt ; ferner ist mit der Hauptleitung das eine Ende des   winklig abgebogenen Rohres 5 verbun-    den, clessen anderes Ende an die von der Pumpe P aus gehende Leitung   fss angeschlos-    sen ist.   Mit D (Fig. 1)    ist ein Dreiweghahn und mit D'ein ebensolcher bezeichnet. f' bezeichnet eine an die   I3nwptleitung    f1 an geschlossene Zweigleitung, die in den Be  hälter      It    mündet. Die in die Behälter a ragenden Enden der Zweigleitungen f sind von einem Sieb g umgeben.

   In dem   Behälter 7    ist eine Rührvorrichtung angeordnet, die wie folgt ausgebildet ist : Auf dem   Bodenlager    ist das eine Ende der vertikalen   Telle 7s       drehbar gelagert, deren anderes Ende durch    den über dem Behälter   7    angeordneten Träger l hindurehgef hrt ist und das Zahnrad   ,      trait.    Letzteres steht in Eingriff mit dem   Zahnradsegment M,    das seinen Antrieb mittelst des Lenkers o von dem Zahnrad p aus erhält. Letzteres steht in Eingriff mit dem.



  Zahnkolben q, der seinen. Antrieb mittelst der   P. iemenscheibe e von einer    nicht   gezeich-      neten    Kraftquelle aus erhält. Mit der Welle 1 durch nicht nÏher bezeichnete   112ittel    Halter s verbunden, zwischen denen in Form eines Kreuzes   Aufnahmeorgane      t    angeordnet sind, die durch nicht nÏher bezeichnete   Mit-    tel mit den Haltern s verbunden sind. Die Aufnahmeorgane t sind   aus den lireisförmi-    gen   Sehienen      M    und den vertikalen. Schienen u1 gebildet und dienen zur Aufnahme von   Korben    oder dergleichen, deren Zweck spÏter beschrieben ist.

   In den BehÏlter   Ta    m ndet die Wasserleitung v, die Dampfleitung   b    und die an die Hauptleitung f1 angeschlossene, unter dem Einfluss der Zentrifugalpumpe P stehende Zweigleitung f7. R bezeichnet ein den   Behfiltern    entlang f hrendes Rollwagengeleise. dessen Zweck   spalter    beschrieben ist.



  Auf der den   gezeielmeten      Behältern abge-    kehrten Seite des Rollwagengeleises k¯nnen weitere Behälter, die den gleichen   Zwecker-    füllen, angeordnet sein, wobei die Leitung   2    als Verbindung dieser Gruben mit der Leitung f1 vorgesehen ist.



   Das Verfahren zur Gewinnung von Ex  l ; ral ; ten    aus organischen Rohstoffen kann in folgender   Welse durchgeführt werden    :
Angenommen, man wolle beispielsweise aus   Fichtenlohe    einen   Extraktgewinnen,    so f llt man die   Fichtenlohe    in die BehÏlter a ein, worauf man so viel Wasser zusetzt. dass die   Fichtenlohe    gr ndlich durchnϯt wird ; alsclann werden die Behälter mit pas  sendeil      Decl    gedeckt und diese durch Gewichte belastet.

   Hierauf   mit man    aus der Dampfleitung b nach Íffnen der   Absperr-    organe d Dampf aus dem nicht gezeichneten Dampfkessel in die   Behälter a strömen,    so dass der   Behtilterinhalt gründlich erwärmt    wird. Ist letzteres geschehen, so wird die Dampfzufuhr   unterbrochen und der Behsil-      terinhalt    während zirka acht Tagen ruhen gelasse, innerhalb welcher Zeit er in GÏrung  bergeht.

   Sind seit der Einfüllung zirka acht Tage verstrichen, so wird die in den Behaltern a sich befindende, nun fertige Lösung, nachdem die Absperrorgane f3 geöffnet, der Dreiwegehahn D so eingestellt worden ist, da¯ die   Leitung/      f'geschlossen,    die Leitung   4 aber    freigegeben ist unddurch entsprechende Einstellung des Drei  wegehahnes    D1 die Leitung f5 geschlossen, die   Iaeitung fG freigegeben    wird, wird die Zentrifugalpumpe P, die von einer nicht gezeichneten Kraftquelle au angetrieben wird, in Tätigkeit gesetzt, was zur Folge hat, da¯ die in den Behältern a sich befindliche L¯sung durch die   Zweig]leitungen f,    die   Hauptlei-    tung f1, das Rohrst ck f4,

   durch die Leitung   fi in    einen nicht gezeichneten Behälter gefördert wird, von welchem aus sie zu belie  bigem Gebrauche,    z.   B.    als Badezusatz,   ent-    nommen werden kann. Die in den Behältern   n    befindliche   Fichtenlohe    wird, nachdem der auf ihr ruhende   Deekel    abgenommen worden ist, in   Eörbe    abgefüllt, die so ausgebildet sind, da¯ sie in die   Aufnahmeorgane    t der R hrvorrichtung gestellt werden können.



  Sind die Aufnahmeorgane der Rührvorriehtung mit Körben, in denen sich   Fichtenlohe    befidet, gefüllt, so wird in den BehÏlter h durch die Leitung v Wasser eingef llt. gleichzeitig   lässt    man Dampf einströmen und setzt alsdann den Antriebsmechanismus des Rührwerkes, der von einer nicht gezeichneten Kraftquelle aus angetrieben wird, in   Tätig-    keit, so dass die vertikale Welle   le    und damit die Aufnahmeorgane t eine hin- und hergehende Bewegung ausführen, während welcher der   Eorbinhalt    von dem im Behälter   la      befindlielien    Wasser gründlich durchspült und ausgelaugt wird.



   In den Behältern a wird nun aufs neue Fichtenlohe eingelegt, worauf man den Dreiwegehahn   D    so einstellt, da. ¯ er die Leitungen f7, f4 freigibt, die Hauptleitung f1 aber abschliesst. Der Dreiwegehahn   Dt wird    so eingestellt, dass er die   Leitung fG abschliesst,    die Leitung f5 aber freigibt. Alsdann setzt man die Zentrifugalpumpe in Tätigkeit, so dass die sich im Behälter   li    befindliche Lauge in die   Behälter a gefiirdert wird und statt    Wasser in die neu eingebrachte Fichtenlohe angesetzt wird, worauf sich das Spiel von neuem wiederholt.



   Zwecks bequemer Einf llung und Entleerung der   Behilter    ist neben denselben ein   Rollwagengeleise B angeordnet, auf    dem ein nicht gezeichneter Tischrollwagen, der zum Beispiel mit einem Kran versehen sein kann, fahrbar ist und mit dem die gefüllten   Eorbe rasch und    bequem gefordert werden k¯nnen.



     Statt Fichtenlohe konnten natürlich    auch andere Rohstoffe nach dem beschriebenen Verfahren behandelt werden, z.   B.    Eichenlohe, KrÏ   Heilpflanzen    etc. Die so ge  wonnenen    Extrakte können z. B. als Badezusatz zur   Heilung verschiedener Leiden ver-    wendet werden.



   Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens konnte in ihren Einzelheiten auch anders als gezeichnet ausgebildet sein,   olive    dass dadurch das Wesen der Erfindung ge ändert würde. So könnten zum Beispiel die Behälter a auch andere als die gezeichnete Form besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Gewinnung von Extrait aus organischen Rohstoffen, dadurch ge kennzeichnet, da¯ man die organischen Rohstoffe in Behälter einbringt, Dampf zusetzt, das Ganze gÏren läBt und als dann intensiv durchspült.
    IL Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe aus mindestens zwei Behältern besteht, deren einer zur Aufnahme der Rohstoffe und deren anderer zur Aufnahme des Spülgutes dient und in welch letzterem eine Rühr vorrichtung angeordnet ist, die unter dem EinfluB eines Triebwerkes steht.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Verfahren nach Patentansl) ruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die durch die erste Spülung gewonnene Lauge nochmals an Rohstoffen ansetzt.
    2. Vorrichtung nach PatentanspruchII, da durch gekennzeichnet, dal3 in die Behäl ter Dampf-und Wasserleitungen mün den.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruoh 3, dadurch gekennzeich net, da¯ die Dampfleitungen'in eine An zahl auf dem BehÏlterboden angeord- nete Abzweigungen ausm nden.
    4. Vorrichtung nach PatentanspruchII und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich- net, class die in die Behälter mündenden Wasserleitungen unter dem Einfluss einer Pumpe stehen.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Riihrvor- richtung eine Anzahl Aufnahmeorgane zur Aufnahme des in Korbe abgefüllten Rührgutes aufweist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich- net, class die Rührvorrichtung unter dem Einfluss eines Getriebes steht, das den Aufnahmeorganen eine hin-und her gehencle Bewegung erteilt.
CH97050D 1921-12-06 1921-12-06 Verfahren zur Gewinnung von Extrakten aus organischen Rohstoffen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. CH97050A (de)

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