DE605865C - Vorrichtung zum fortlaufenden Kochen von Fassdauben - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Kochen von Fassdauben

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DE605865C
DE605865C DESCH102606D DESC102606D DE605865C DE 605865 C DE605865 C DE 605865C DE SCH102606 D DESCH102606 D DE SCH102606D DE SC102606 D DESC102606 D DE SC102606D DE 605865 C DE605865 C DE 605865C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H5/00Manufacture of tubes, coops, or barrels
    • B27H5/02Building up with staves
    • B27H5/04Forming staves into the final shape and assembling same
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H1/00Bending wood stock, e.g. boards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum fortlaufenden Kochen von Faßdauben Faßdauben, insbesondere starke Hartholzdauben, wie sie für Bier-, Wein- und Whiskyfässer verwendet werden, müssen bekanntlich zum Zwecke des Biegens gekocht werden. Dies geschah bisher in der Weise, daß die Dauben faßweise gebündelt in ein Gefäß mit kochendem Wasser eingesetzt und nach entsprechender Kochdauer herausgehoben und der Biegemaschine zur weiteren Verarbeitung zugeführt werden. Dieses Verfahren ist verhältnismäßig umständlich, zeitraubend und bedarf einer größeren Anzahl von Bedienungsleuten. Es ist schon für andere Zwecke vorgeschlagen worden, ein Zellenrad zu verwenden, durch welches das zu behandelnde Gut von der einen Seite her in eine Flüssigkeit eingetaucht und am anderen Ende durch das Zellenrad wieder herausgeführt wird, wobei auch eine absatzweise Drehung des Zellenrades vorgenommen ist; jedoch erfolgt das Drehen um eine horizontale Achse. Ferner hat man. schon in der holzverarbeitenden Industrie das zu behandelnde Gut auf kleine, auf Schienen laufende Wagen in den Arbeitsraum geführt, um sie am anderen Ende wieder herauszuführen, wobei diese Bewegung auch im Kreise ausgeführt werden konnte. Sodann wurde ferner ein um eine horizontale Achse drehbares Flügel- oder Schaufelrad verwendet, durch dessen Schaufeln Hölzer auf der einen Seite in die Flüssigkeit eingetaucht, auf der anderen Seite wieder herausgeworfen wurden. Alle diese Vorrichtungen waren aber für das Dämpfen von Faßdauben ungeeignet, einerseits, weil das Kochen derselben faßweise ;geschehen soll, d. h. daß die zu einem Faß gehörigen Dauben abgetrennt und für sich zusammengefaßt dem Kochvorgang unterworfen, werden sollen, andererseits, weil die genannten Vorrichtungen viel zu kompliziert und umständlich zu handhaben waren, und endlich, weil sie zum Durchführen des Kochvorganges in wirtschaftlicher Hinsicht sich überhaupt schlecht oder gar nicht eigneten.
  • Gemäß der Erfindung kommt nun im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen ein zylindrischer Kochbehälter zur Anwendung, der in -einer bestimmten, einstellbaren Zeit horizontal in Umdrehung versetzt wird und der an seinem inneren Umfang durch Führungen o. dgl. meine große Anzahl von einzelnen Segmentmllen geteilt ist, von denen jede ihren eigenen Verschlußdeckel hat und in welche die faßweise in passenden Siebkörben untergebrachten Dauben fortlaufend an ein und derselben Stelle nach Aufheben des betreffenden Deckels eingebracht und nach. einem Umlauf des Kochbehälters an derselben Stelle wieder herausgenommen werden. Hierdurch wird erreicht, daß das Kochen der Faßdauben gewissermaßen selbsttätig erfolgt und bei einer wesentlichen Erleichterung der Arbeit noch an Zeit gespart und trotzdem die Leistung bedeutend erhöht wird. Es ergibt sich hierbei ohne weiteres von selbst, daß niemals das ganze Kochgefäß geöffnet zu werden braucht, sondern daß immer nur der Deckel eines einzigen Segmentes kurze Zeit geöffnet und dann gleich wieder geschlossen wird, woraus sich eine wirtschaftliche Wärmeausnutzung und eine ununterbrochene Wirkung der Kochvorrichtung ergibt, wovon die Leistungsfähigkeit abhängig ist.
  • Das Beheizen des Kochgefäßes kann dabei in beliebiger Weise durchgeführt werden; vorteilhaft -erfolgt das Beheizen durch Dampf mit Hilfe einer Rohrschlange, die dann evtl. gleichzeitig für das Zuführen des Kochwassers benutzt werden kann. Das Drehen des Kochbehälters kann durch einen Elektromotor bewirkt werden, der durch einen einstellbaren Zeitschalter oder auch durch einen an der Einführungs- und Entnahmestelle der Faßdauben angeordneten gewöhnlichen Schalter aus- und eingeschaltet werden kann. Endlich ist es vorteilhaft, an der - Arbeitsstelle eine Hebevorrichtung vorzusehen, durch -die sowohl die Entnahme als auch das Wiedereinbringen der gefüllten Siebkörbe erleichtert wird.
  • Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. i einen senkrechten Längenschnitt mit perspektivischer Darstellung der ganzen Anlage und Fig. a eine Draufsicht auf den Kochbehälter.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der zylindrische Botticha über einer Fundamentgrube b auf Lauf- und Führungsrollen c gesetzt und wird durch eine Antriebsvorrichtung, beispielsweise einen Elektromotor, der in der Mitte der Grube in einem Gehäuse d oder auch an einer anderen Stelle angeordnet ist, unterbrochen in. Drehung versetzt.
  • Der Bottich a ist durch Führungen e o.dgl. an seinem ganzen Umfang m eine größere Anzahl von Segmentzellen geteilt, von denen jede ihren eigenen Deckel f hat, für die Stützeng vorgesehen sind, gegen welche der geöffnete Deckel sich anlegt. Das Zuführen von Dampf und Wasser geschieht durch die Leitungsrohre lt und z :zu .der gelochten Rohrschlange k, die im mittleren Teile des Bottichs a angeordnet ist. An der Einfüll- und Entnahmestelle E ist ein Schalter l und ein Heber m, im vorliegenden Fall ein pneuma. tischen oder hydraulischer Heber, angeordnet.
  • Das Einsetzen und Entnehmen der in ihrer Form Iden Segmentzellen des Bottichs angepaßten Siebkörben ,geschieht immer an derselben Stelle bei F; nur hier wird der betreffende Deckel/ geöffnet und nach dem Beschicken gleich wieder geschlossen, so daß im übrigen der Kocher dauernd geschlossen bleibt. Die' Zahl der Segmentzellen sowie die Umlaufszeit des ganzen Kochers richtet sich nach der jeweils .erforderlichen Kochdauer. - Nimmt man beispielsweise eine Kochdauer von io Minuten pro Faß an, dann würde bei einem Durchmesser des Bottichs a von etwa 3 m und einer Teilung von etwa 15 Zellen eine Leistung von etwa 7oo Faß in 8 Arbeitsstunden sich ergeben: Selbstverständlich ist auch eine Vorrichtung zum Entleeren des Behälters a, z. B. ein verschließbares Entleerungsrohr o, vorgesehen, das meinen Kanal p der Grube entleert, aus dem -ein- Rohr q das -Wasser fortleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum fortlaufenden Kochen von Faßdauben in einem zylindrischen, schrittweise in Umdrehung versetzten Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß -der Kochbehälter- (a), der in einer bestimmten, 'einstellbaren Zeit horizontal in Umdrehung versetzt wird,' an seinem inneren Umfang durch Führungen (e)- o. dgl. in eine grö-Bere Anzahl von einzelnen S.egmentzellen geteilt ist, von * denen jede ihren eigenen Verschlußdeckel (f) bat und in welche die faßweise in passenden Siebkörben (n) untergebrachten Dauben fortlaufend an ein und derselben Stelle (E) ;eingebracht und nach einem Umlauf- des Behälters (a) wieder entnommen werden. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Lauf- und Führungsrollen (c) an dem über einer Fundamentgrube (b) angeordneten Kochbehälter (a) vorgesehen sind, der unterbrochen gedreht wird, ' und: der Raum innerhalb der Segmentzellen -eine Rohrschlange (k) für das Zuführen von Dampf und Wasser aufnimmt.
DESCH102606D 1933-11-01 1933-11-01 Vorrichtung zum fortlaufenden Kochen von Fassdauben Expired DE605865C (de)

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