CH96337A - Stromwandler mit mehreren Messbereichen. - Google Patents

Stromwandler mit mehreren Messbereichen.

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CH96337A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/20Modifications of basic electric elements for use in electric measuring instruments; Structural combinations of such elements with such instruments

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Description


  Stromwandler mit mehreren     Messbereichen.       Die bekannten Stromwandler zu     Mess-          zwecken    haben höchstens drei     Strömmess-          Lereiche,    und es ist bei denselben zur Er  zielung dieser     Strommessbereiche    die Primär  wicklung in mehrere gleiche Teile zerlegt.  die in Serie, in Gruppen oder parallel ge  schaltet werden.

   Abgesehen davon, dass man  mit solchen Stromwandlern an enge Grenzen  hinsichtlich der Zahl. der     Messbereiche    ge  bunden ist, hat die Anordnung der Unter  teilung der Primärwicklung in mehrere Ab  teilungen den grossen Nachteil, dass zur Schal  tung der Teile der Primärwicklung kom  plizierte     Anschlussvorrichtungen    vorhanden  sind, die vielfach eine umständliche, zeit  raubende- Manipulation beim Umschalten er  fordern.

   Sind beispielsweise zwei Teile der  Wicklung in Serie     geschaltet    und sollen  dieselben parallel geschaltet werden, so muss  das Glied, welches bis jetzt das Ende des  einen und den Anfang des andern Wick  lungsteils miteinander verband und das bei  spielsweise eine Lasche ist, gelöst werden  und es müssen statt desselben durch zwei  andere Glieder je die Anfänge     bezw:    Enden    der -Wicklungsteile miteinander verbunden  werden.  



  Mit vorliegendem     Stromwandler    wird die  Beseitigung der geschilderten Nachteile be  zweckt; und es ist bei demselben die Primär  Wicklung mit     Anzapfungen    versehen, welche  zu einer     Anschlussvorrichtung    geführt sind.  Hierdurch wird ermöglicht, dass der Strom  wandler -eine beliebige Anzahl     Messbereiche     erhalten kann, wobei der     Messbereich    von.  einer kleinen Grösse bis zu verhältnismässig  sehr grossen Grössen sich ändern kann.

   Fer  ner werden dadurch die beim Umschalten  von einem auf einen andern     Messbereich    er  forderlichen Manipulationen auf das denk  bar -einfachste Mass reduziert, wodurch eine  solche     Messeinrichtung    den Gleichstrom  instrumenten mit kombinierten     Shunts    eben  bürtig ist:  -Die Zeichnung stellt in den     Fig.    1. bis 3  schematisch drei Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes dar.  



  Es bedeutet in allen drei Ausführungs  beispielen a die Primärwicklung des     Strom-          Wandlers,    welche mit     Anzapfungen    b ver-      sehen ist. An die     Sekundänvicklung    c des  Stromwandlers ist das Strom- oder     Leistungs-          messgerät    d angeschlossen. Es ist selbstver  ständlich, dass an Stelle eines     Messgerätes     auch deren mehrere oder irgend ein anderer  Stromverbraucher, beispielsweise ein Relais  oder dergleichen, im Bedarfsfalle angeschlos  sen werden kann.  



  Die einfachste Anordnung ist in dem  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 dargestellt,  bei welcher der Primärstrom je nach seiner  Grösse an die eine oder andere     Anzapfung     des Wandlers angeschlossen wird und in  folgedessen mehr oder weniger Windungen  der Primärwicklung durchfliesst. Zweckmässig  werden die     Anzapfungen    so ausgeführt, dass  die Zahl der durchflossenen Windungen von  der einen zur andern     Anzapfung    sich jeweils  im Verhältnis von 1: 2 ändert.  



  Bei den Ausführungsbeispielen nach den  <U>F i.-.</U> 2 und 3 muss an dem Anschluss     des     Stromwandlers     bezw.    der Messgeräte nichts  geändert werden, wenn vom grössten     Mess-          bereich    des Stromwandlers bis zum klein  sten     k1.essbereich    des     Messgerätes    selbst über  gegangen wird. Bei dem Ausführungsbei  spiel nach     Fig.    2 ist zu diesem Zweck am  Stromwandler ein Kurbelschalter angebracht,  dessen Kontakthebel über die Kontakte, wel  che an die     Anzapfungsstellen    des Strom  wandlers angeschlossen sind, hinweggleitet.

    Bei der Stellung auf dem Knopf     e    ist der  Stromwandler und damit das     Messgerät    über  haupt nicht eingeschaltet, bei der Stellung  auf dem     Knopf    f möge der Stromwandler  den     Messbereich    100     Amp.,    bei     g    50     Amp.,     bei     1a    25     Amp.    und bei<I>i</I> 12,5     Amp.    auf  weisen. Der     Messbereich    des     Messgerätes    d.  möge 5     bezw.    2,5     bezw.    1,25 sein.

   Wenn  die Kurbel vom Kontakt 2 auf den Kontakt k       geschoben    wird, so wird die Primärwicklung  des Stromwandlers überhaupt abgeschaltet  und der Hauptstrom unmittelbar durch das  Messgerät geleitet. Bei der Stellung auf dein  Kontakt 7g drückt gleichzeitig eine Nase s  der Kurbel gegen eine Feder 1 und öffnet  dabei einen Kontakt m., so dass die Sekundär  wicklung c des Transformators geöffnet    wird, welche andernfalls parallel zu dem       1VIessgerät    geschaltet wäre. Durch die Pa  rallelschaltung der Sekundärwicklung des  Wandlers zum Messgerät würden bei Strom  messungen zwar keine nennenswerten Fehler  entstehen, da; die Sekundärwicklung einen  sehr grossen     Selbstinduktionswide.rstand    hat,  so dass nahezu kein Strom durch dieselbe  fliessen würde.

   Bei Leistungsmessungen  könnten jedoch bei induktiver Belastung  immerhin merkliche Fehler entstehen, so dass  es für genauere Messungen unumgänglich ist,  die Sekundärwicklung vom Instrument ab  zutrennen. Wie ersichtlich, können sämt  liche     Messbereiche    gewechselt und bei der un  mittelbaren Einschaltung des     Messgerätes     dieses von der Sekundärwicklung des     Wand-          lers    abgetrennt werden, lediglich indem die  Kurbel des Apparates auf den Kontakt des  betreffenden     Messbereiches    gedreht wird,

    ohne dass hierbei eine Unterbrechung des  Primärstromes eintritt und ohne dass irgend  eine Schaltung des     Wandlers    oder des     Mess-          gerätes    geändert werden müsste.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  ist an Stelle der Kurbel ein     Schieber    an  genommen, und ein besonderer Kontakt für  die Sekundärwicklung des     Stromwandlers     ist nicht vorhanden. Es könnte aber an Stelle  des     Schiebers    selbstverständlich ebenfalls  eine Kurbel oder eine ähnliche Kontaktein  richtung Anwendung finden. Wie ohne wei  teres ersichtlich, fliesst der Netzstrom je nach  der Stellung des Schiebers auf den Kon  takten e,<I>f,</I>     g,   <I>h, i</I> durch mehr oder weniger  Windungen der Primärwicklung des Trans  formators, und der Sekundärstrom des Trans  formators fliesst von dem Punkt     n    über das  Instrument d, die Klemme o, die Gleitbahn p.

    den Schieber     q    zur Sekundärwicklung zu  rück. Befindet sich der Schieber auf dem  Kontakt     7e    und dem Kontakt<I>r,</I> so fliesst  der Verbrauchsstrom nicht mehr durch die  Primärwicklung, sondern 'vom Kontakt     #r          über    den Schieber<I>q.</I> den Kontakt<I>k</I> zum  Messgerät     itnd    von diesem zurück zur Ver  brauchsleitung. Auch bei dieser Anordnung  werden die     Messbereiche    gewechselt und zu-      letzt das Messgerät allein in den Stromkreis  geschaltet, ohne dass eine Stromunterbrechung  oder eine     Anschlussänderung    stattfinden  müsste.  



  Bei den Ausführungen nach den     Fig.    2  und 3 sind aus Gründen der schematischen  Darstellung die Kontakte und der Kontakt  hebel     bezw.    Kontaktschieber nur angedeutet,  jedoch nicht in ihren richtigen Dimensionen  dargestellt. In Wirklichkeit sind die Dimen  sionen dieser Kontaktteile derart, dass der  Hebel     bezw.    Schieber beim Umschalten die  benachbarten Kontakte überbrückt, so dass  beim Übergang von einer auf eine andere       Anzapfung    keine Stromunterbrechung ein  tritt.    zur andern     Anzapfung    ohne Stromunter  brechung gestattet.  



  3. Stromwandler für     Messzwecke    nach Patent  anspruch und Unteranspruch 2, dadurch  gekennzeichnet, dass die Schaltvorrich  tung vom kleinsten     Messbereich    des  Stromwandlers aus unmittelbar das     Mess-          gerät    in den Stromkreis zu schalten ge  stattet.  



  4. Stromwandler für     Messzwecke    nach Patent  anspruch und Unteransprüchen 2 und 3,  dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt  vorrichtung, wenn sie das Messgerät in.  den Stromkreis schaltet, dasselbe minde  stens einpolig von der     Sekundärwicklung     des     Wandlers    trennt.  



  5. Stromwandler für     Messzwecke    nach Patent  anspruch und Unteransprüchen     2i,    3 und  4, dadurch gekennzeichnet, dass die  Schaltvorrichtung alle     Messbereiche    des  Wandlers und das Messgerät     unmittelbar     einzuschalten gestattet, ohne dass Verbin  dungen gelöst werden müssen.  



  G. Stromwandler für     Messzwecke    nach Patent  anspruch und Unteranspruch 2, dadurch  gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung  als Kurbelschalter ausgebildet ist.  



  7. Stromwandler für     Messzwecke    nach Patent  anspruch und Unteranspruch 2, dadurch  gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung  mit     Schiebkontakten    ausgeführt ist:

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Stromwandler für Messzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die li Primärwicklung desselben mit Anzapfungen versehen ist, welche zu einer Anschlussvorrichtung geführt sind. UNTTERAN SPRü CHE 1.
    Stromwandler für Messzwecke nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Anzapfungen die Windungs- zahlen so unterteilt werden, dass die vom Strom durchflossene Windungszahl sich von Anzapfung zu Anzapfung verdoppelt. 2. Stromwandler für Messzwecke nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit einer Schaltvorrichtung ver sehen ist, welche den Übergang von einer
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