DE556597C - Vorrichtung zum Schalten von elektrischen Stromkreisen in Abhaengigkeit des Druckes von Gasen und Fluessigkeiten mit Hilfe einer Roehrenfeder oder Membran - Google Patents

Vorrichtung zum Schalten von elektrischen Stromkreisen in Abhaengigkeit des Druckes von Gasen und Fluessigkeiten mit Hilfe einer Roehrenfeder oder Membran

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DE556597C
DE556597C DE1930556597D DE556597DD DE556597C DE 556597 C DE556597 C DE 556597C DE 1930556597 D DE1930556597 D DE 1930556597D DE 556597D D DE556597D D DE 556597DD DE 556597 C DE556597 C DE 556597C
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DE1930556597D
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FRITZ BARTH DIPL ING
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/24Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
    • H01H35/36Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow actuated by curled flexible tube, e.g. Bourdon tube

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Schaltvorrichtungen, bei denen die in Abhängigkeit des Druckes von Gasen oder Flüssigkeiten erfolgenden Bewegungen eines Steuerorganes, wie S z. B. einer Röhrenfeder oder Membran, mit Hilfe eines Übertragungssystems auf eine Quecksilberschaltröhre übertragen wird. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Bewegung des freien Endes des Steuerorganes zunächst in eine proportionale Drehbewegung einer Betätigungsachse verwandelt und diese Bewegung dann durch auf der Betätigungsachse verstellbare Mitnehmer auf die Quecksilberschaltröhre weitergeleitet, deren Dreh- bzw. Kippachse parallel zur Betätigungsachse liegt.
Gegenstand der neuen Erfindung ist eine besondere Anordnung und Ausbildung des Übertragungssystems für solche Schaltvorrichtungen, die darin besteht, daß die Betätigungswelle senkrecht zur Drehachse der Ouecksilberröhre angeordnet ist und daß das Kippen der die Quecksilberröhre tragenden Wippe durch zwei mit Nocken versehenen, auf der Antriebswelle dreh- und verstellbaren Scheiben bei steigendem oder fallendem Druck erreicht wird, wobei auch durch Anordnung mehrerer Ouecksilberröhren mehrere Stromkreise in Abhängigkeit vom Druck der beliebig einstellbaren, voneinander abweichenden Drücken und Druckdifferenzen zu steuern sind.
In Abb. ι ist in Seitenansicht und in Abb. 2 in Vorderansicht eine beispielsmäßige Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Auf der in Spitzen gelagerten Welle 3 sind zwei aneinanderliegende Scheiben 4 und 5 drehbar angeordnet und durch Feder 6 gegeneinandergepreßt, so daß sie von der Welle mitgenommen werden; aber auch bei Festhalten der Welle miteinander und gegeneinander um die Wellenachse gedreht werden können. Die Scheiben tragen an den einander abgewandten Flächen Nocken 7 und 8.
In einem Abstand zur vorgenannten Achse 3 sind ein oder mehrere Ouecksilberschaltröhren 9 drehbar befestigt. Die Drehachsen dieser Röhren liegen senkrecht zu der vorgenannten Betätigungswelle. Die Hauptachsen der Röhren bekommen dadurch in ihrer Mittelstellung eine Lage parallel zur Betätigungswelle.
Ein über die zwei Scheiben in Wellenrichtung hinübergreifender Hebel 10 ist mit der Wippen, die die Schaltröhre trägt, verbunden. Trifft eine der Nocken bei Druckanstieg oder -abfall auf einen der beiden, am unteren Ende des Hebels angebrachten Führungsstifte 12, 13, so wird bei Weiterdrehen der Scheibe der Hebel nach vorn oder hinten be-

Claims (5)

556507 wegt. je nachdem, ob die vordere oder hintere Xocke in Tätigkeit tritt, und wird in dieser Lage verbleiben, bis die zweite Nocke die entgegengesetzte Bewegung des Hebels veranlaßt. Dadurch wird die Schaltröhre senkrecht zu ihrer Längsachse um einen Winkel gedreht, der Inhalt der Röhre verschiebt sich nach vorn oder hinten und bewirkt durch die Gewichtsverlagerung, daß ein Zurückkippen to der Wippe und Hebel verhindert wird bis zur folgenden Betätigung durch die andere Xocke. Durch die Verlagerung des Quecksilbers werden die Kontakte der Schaltröhre geschlossen oder geöffnet. Um die Steifigkeit der Stromzuführungslitzen 14 und 15 zur Schaltröhre, die ihre leichte Bewegung ungünstig beeinflussen, auf ein Minimum zu verringern, sind diese so geführt, daß ihre Achsen seitlich in die Verao längerung der Drehachse der Wippe fallen, wodurch die Litzen in ihrer ganzen Länge nur auf Drehung beansprucht werden. Um die jeweils eingestellten Ein- oder Ausschaltdrücke am Instrument ablesen zu können, trägt die vordere Begrenzungsscheibe 16. die mit der Welle fest verbunden ist, einen Noniusstrich 16', die vordere Betätigungsscheibe eine Noniusteilung 17. Die hintere Scheibe besitzt auch eine Noniusteilung 18, die durch ein Fenster 19 in der vorderen Scheibe sichtbar ist, auf der die Abschaltdruckdifferenz angezeigt wird. Durch diese Anordnung wird eine einfache und genaue Einstellung des Instrumentes durch Verdrehen der Scheiben auf der Welle erzielt. Der wesentliche Vorteil der neuen Erfindung gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art ist vor allem in ihrem einfacheren Aufbau zu sehen. Während die älteren Vorrichtungen sich aus vielen Einzelteilen zusammensetzen, die zum Teil, wie Zeiger, Rundschlitten u. dgl., komplizierte Stanzteile sind, benötigt die Vorrichtung nach der Erfindung zu ihrem Aufbau nur eine verhältnismäßig geringe Zahl von Einzelteilen, die obendrein vornehmlich Drehteile sind. Dieser Umstand sowie die Anwendung der bekannten Spitzenlagerung der Betätigungswellen bietet den Vorteil, daß dadurch die Kraft der Röhrenfeder bedeutend besser ausgenutzt wird, so daß Quecksilberschaltröhren verwendet werden können, die größere Abschaltleistungen bei gleicher Ver-Stellkraft des Druckelements besitzen. Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist der, daß die Vorrichtung es gestattet, einerseits im gesamten Druckbereich den Stromkreis bei steigendem Druck zu öffnen und bei fallendem Druck zu schließen sowie anderseits, ohne irgendeine bauliche Änderung am Apparat vorzunehmen, nach entsprechender Verstellung der Betätigungsscheiben 4 und 5 bei fallendem Druck den Stromkreis zu öffnen und bei steigendem Druck zu schließen. Durch Anbringung weiterer Nocken an den Betätigungsscheiben kann ein und dieselbe Ouecksilberröhre im Druckbereich der Eederröhre mehrmals ein- und ausgeschaltet werden, was für Signalzwecke von Bedeutung ist. Durch Aufsetzen weiterer Betätigungsscheiben auf die Welle 3 können in ein und demselben Apparat zwei Schaltröhren in Abhängigkeit von Federröhren bei beliebig eingestellten'Druckgrenzen ein- und ausgeschaltet werden. Ferner ist die Anordnung der von der Quecksilberröhre abgehenden Kupferlitzen so getroffen, daß eine Isolierung bis zur festen Klemme am Gehäuse nicht erforderlich ist, wodurch sich der weitere Vorteil einer leichteren Beweglichkeit der Ouecksilberröhre ergibt. Schließlich kann das Gehäuse des neuen Schaltröhrenmanometers als luftdicht verschlossener Gußkasten ohne Glasscheiben und Übersteckring· ausgeführt werden, so daß das Instrument schlagwettersicher wird und völlig gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt ist. go Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Schalten von elektrischen Stromkreisen in Abhängigkeit des Druckes von Gasen und Flüssigkeiten mit Hilfe einer Röhrenfeder oder Membran und einer Quecksilberschaltröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle senkrecht zur Drehachse der Schaltröhre angeordnet ist und das Kippen der die Röhre tragenden Wippe durch zwei mit Nocken versehenen auf der Antriebswelle dreh- und verstellbaren Scheiben bei steigendem oder fallendem Druck ' erreicht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltröhre durch Anbringen weiterer Nocken auf den Betätigungsscheiben bei steigendem oder fallendem Druck zwei- oder mehrmal ein- oder ausgeschaltet werden kann.
3. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei und mehr Schaltröhren durch die Betätigungsscheiben ein- und ausgeschaltet werden, um mehrere Stromkreise in Abhängigkeit-vom Druck bei beliebig einstellbaren, voneinander abweichenden Drücken und Druckdifferenzen zu steuern.
4. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Ein- oder Abschaltdruck an einer, die zu schaltende Druck-
differenz an einer anderen Xoniusteilung auf den zwei Betätigungsscheiben einzustellen und abzulesen ist.
5. Vorrichtung nach den \Orhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungsleitungen zur Ouecksilberwippe beiderseits der Wippe innerhalb deren Drehachsenrichtung derart verlegt sind, daß sie nur auf Torsion beansprucht werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930556597D 1930-01-09 1930-01-09 Vorrichtung zum Schalten von elektrischen Stromkreisen in Abhaengigkeit des Druckes von Gasen und Fluessigkeiten mit Hilfe einer Roehrenfeder oder Membran Expired DE556597C (de)

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DE1930556597D Expired DE556597C (de) 1930-01-09 1930-01-09 Vorrichtung zum Schalten von elektrischen Stromkreisen in Abhaengigkeit des Druckes von Gasen und Fluessigkeiten mit Hilfe einer Roehrenfeder oder Membran

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DE (1) DE556597C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2655855A1 (de) * 1976-12-09 1978-06-15 Alkem Gmbh Automatische innendruckregelung von gasdichten raeumen

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