DE541740C - Taktgeber fuer Regeleinrichtungen - Google Patents

Taktgeber fuer Regeleinrichtungen

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Publication number
DE541740C
DE541740C DE1930541740D DE541740DD DE541740C DE 541740 C DE541740 C DE 541740C DE 1930541740 D DE1930541740 D DE 1930541740D DE 541740D D DE541740D D DE 541740DD DE 541740 C DE541740 C DE 541740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact holder
isodrome
clock generator
motor
brake
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930541740D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Pontow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE541740C publication Critical patent/DE541740C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2006Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means
    • G05D16/2013Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. JANUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47g GRUPPE
47g s S3'·
Taktgeber für Regeleinrichtungen Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf einen Taktgeber, insbesondere für Druck- oder Temperaturregler, bei dem ein mit einer Meßvorrichtung in Verbindung stehender Zeiger bei Berührung von feststehenden Kontakten Stromkreise für die Schütze des die Verstellung des Regelorgans bewirkenden Motors schließt. Zur Vermeidung von Überregelungen verwendet man bei derartigen Apparaten Isodrombremsen, die eine Rückführbewegung des die festen Kontakte tragenden Kontakthalters erzwingen. Versieht man außerdem einen solchen Apparat noch mit einer Fernsteuerungseinrichtung, mit deren Hilfe der Kontakthalter zum Zwecke der Änderung des einzuhaltenden Normalwertes willkürlich oder in Abhängigkeit von einem zweiten Meß werk verstellt werden kann, so müssen zwei Bewegungen, nämlich Rückführ- und Verstellungsbewegung, auf den Kontakthalter übertragen werden. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, zu verhindern, daß die Verstellbewegung die Isodrombremse beeinflußt, und umgekehrt. Die Lösung besteht darin, daß der Verstellmotor und die Isodrombremse über ein Differentialgetriebe auf den Kontakthalter einwirken.
Das Wesen der Erfindung soll an den Abbildungen erläutert werden. Die Fig. 1 zeigt ein Meßgerät 1, beispielsweise ein Manometer, auf dessen Welle ein Zeiger 2 befestigt ist. Der Zeiger 2 trägt eine Kontaktperle 3, mit deren Hilfe bei Berührung eines der feststehenden Kontakte 5 oder 6 des Kontakthalters 4 (vgl. Fig. 2) Stromkreise für den nicht dargestellten Verstellmotor des Regelorgans, beispielsweise eines Ventils, geschlossen werden können. Ist der Verstellmotor des Regelorgans eingeschaltet worden, so läuft mit diesem synchron ein zweiter Motor 7, der über ein doppeltes Zahnradvorgelege 8 auf die Isodrombremse einwirkt. Diese besteht aus einem Kolben 9, der in einem nach oben offenen, bis zu einer bestimmten Höhe mit Öl angefüllten Zylinder 10 gleitet. Durch eine Abwärtsbewegung des Kolbens 9 wird zunächst der Zylinder 10 nach unten gedrückt. Diese Bewegung wird über Hebel n, 12, 13, 14 auf das Zahnrad 15 übertragen, das lose auf der Welle 17 sitzt. Das Kegelrad 15 steht in Eingriff mit dem Kegelrad 16, das eine Drehung der Welle 17 hervorruft und diese über ein Zahnradpaar 18 auf den Kontakthalter 4 überträgt. Im Kolben 9 befindet sich eine Öffnung 19, durch die die Räume oberhalb und unterhalb des Kolbens miteinander in Verbindung stehen. Die Größe dieser Öffnung ist durch die Stellung einer Nadel 20 bestimmt. Durch die Abwärtsbewegung des Kolbens 9 zusammen mit dem Gehäuse 10 entsteht im Raum unterhalb des Kolbens 9 ein gewisser Überdruck. Unter Wirkung der Feder 21, die den Zylinder 10 in seine ursprüngliche Lage zurückzubringen sucht, wird ein Teil der
'■'■') Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-big. Werner Pontow in Berlin-Wilmersdorf.
unterhalb des Kolbens 9 befindlichen Flüssigkeit durch die Öffnung 19 hindurch oberhalb des Kolbens gelangen und dadurch einen Druckausgleich einleiten. Hat ein vollkommener Druckausgleich stattgefunden, so befindet sich der Zylinder 10 in seiner ursprünglichen, durch die Anschläge 22 bestimmten Lage. Da auch diese rückläufige Zylinderbewegung mit Hilfe des Gestänges 11 bis 14 auf die Welle 17 und damit auf den Kontakthalter 4 übertragen wird, so nimmt der Kontakthalter 4 nach einer gewissen Zeit seine Normalstellung wieder ein. Soll die Größe des einzuhaltenden Normalwertes verändert werden, so ist es lediglich erforderlich, daß der Kontakthalter 4 in eine andere Normalstellung gebracht wird. Hierzu dient ein Motor 23, der entweder von Hand durch Druckknöpfe oder in Abhängigkeit von einer zweiten Meßeinrichtung eingeschaltet werden kann. Die Bewegung des Motors 23 wird über ein Schnekkengetriebe 24 und ein Zahnradpaar 25 auf das Kegelrad 16 und damit auf die Welle 17 übertragen, die sie an den Kontakthalter 4 weiterleitet. Jedoch wird durch diese Verstellbewegung die Isodrombremse nicht beeinflußt. Allerdings wird bei Drehung des Kontakthalters 4 auch ein Stromkreis für den Verstellmotor des Regelorgans geschlossen. Solange das Regelorgan, also beispielsweise ein Ventil, sich nicht den neuen Verhältnissen angepaßt hat, muß der Nachdrehmotor 7 ausgeschaltet sein. Erst wenn die Verstellung des Kontakthalters 4 ihr Ende gefunden hat, kann die Isodrombremse ihre Aufgaben wieder erfüllen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Taktgeber, insbesondere für Druck- oder Temperaturregler, bei dem ein mit einer Meßvorrichtung in Verbindung stehender Zeiger bei Berührung von feststehenden Kontakten Stromkreise für die Schütze des die Verstellung des Regelorgans bewirkenden Motors schließt und der die festen Kontakte tragende Kontakthalter unter dem Zwange einer Isodrombremse eine den Kontakt unterbrechende Rückführbewegung ausführt, wobei der Kontakthalter zum Zwecke der Veränderung des einzuhaltenden Normalwertes willkürlich oder in Abhängigkeit von einem zweiten Meßwerk verstellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellmotor (23) und die Isodrombremse über ein Differentialgetriebe auf den Kontakthalter (4) einwirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930541740D 1930-02-06 1930-02-06 Taktgeber fuer Regeleinrichtungen Expired DE541740C (de)

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