CH94961A - Vorrichtung zum Sichtbarmachen von hinter einem durchscheinenden Spiegel beleuchteten Reklamen. - Google Patents

Vorrichtung zum Sichtbarmachen von hinter einem durchscheinenden Spiegel beleuchteten Reklamen.

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CH94961A
CH94961A CH94961DA CH94961A CH 94961 A CH94961 A CH 94961A CH 94961D A CH94961D A CH 94961DA CH 94961 A CH94961 A CH 94961A
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Nourney Carl
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  Vorrichtung zum     Sichtbarmachen    von hinter einem durchscheinenden  Spiegel beleuchteten     Reklamen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum     .4Sichtbarrnachen    von hinter  einem durchscheinenden Spiegel beleuchteten  Reklamen, die auf einem Reklamebande an  gebracht sind. Das Reklameband kann nach  unten und oben aufgewickelt werden, jedoch  wird seine     Bewegung.    elektromagnetisch zeit  weise     unterbrochen;    wie auch die Umsteuerung  der Wickelrichtung     elektrornagnetisuh    erfolgt.  Während seines Stillstandes wird das Re  klameband durch elektrische Lampen beleuch  tet, und zwar erfolgt die Ein- und Aus  schaltung der Lampen ebenfalls elektro  magnetisch.  



  Damit die Dauer der Unterbrechung der  Bandbewegung und Beleuchtung ganz beliebig  auf das genaueste eingestellt werden kann,  ist gemäss der Erfindung mit die Bewegung  des Reklamebandes unterbrechenden Elektro  magneten ein weiterer Elektromagnet zu  sammengeschaltet, dessen verschiebbarer  Eisenkern unten einen in einem als Bremse  dienenden     Druckluftzylinder    geführten Kolben  und oben einen den Stromkreis der erstge-    nannten Magnete beherrschenden Kontakt  teller trägt, so dass beim Einschalten des  Stromes des an zweiter Stelle genannten  Magnetes der Kolben entsprechend dem Luft  widerstand langsam vom Elektromagneten  hochgestossen und die Kontaktplatte abge  hoben wird und in dieser Lage bis zum Aus  schalten dieses Elektromagnetes verbleibt,  wogegen nach erfolgtem Ausschalten des  letzteren der Kolben sehr langsam herunter  sinkt,

   bis der Kontaktteller wieder auf seinen  Kontakten angelangt ist und dadurch einen  der erstgenannten Elektromagnete von neuem  einschaltet. Die Dauer der Unterbrechungen  kann man durch Regelung des Luftwider  standes im Zylinder, zum Beispiel durch  Drehen einer an letzterem befestigten Regel  schraube, festsetzen.  



  Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes, und  zwar in       Fig.1    in Vorderansicht bei ausgeschaltetem  Stromkreis, in           Fig.        \'    in Seitenansicht und im Schnitt     durch     das Gehäuse, in       Fig.    3 einen vom Reklameband     zeitweise     bewegten Ausschalter in Draufsicht während  des Kontaktschlusses, in       Fig.    4 denselben in der Ausschaltstel  lung, in       Fig.    5 eine Einschaltvorrichtung in Drauf  sicht, in       Fig.    6 dieselbe in     Vorderansicht,

      in       Fig.    7 dieselbe in Seitenansicht., in       Fig.    8 einen vom     Reklameband    zeitweise  bewegten weiteren Schalter in     Seitenansicht,    in       Fig.    9 denselben in Vorderansicht, in       Fig.    10 denselben in Draufsicht; in       Fig.    11 denselben in Ansicht von hinten,  und in       Fig.    12 das     Sehaltschema.     



  Der am Gehäuse 1 befestigte Elektro  motor 2 treibt mit seiner Welle 3 die Schnecke  4 und das Schneckenrad     ä.    Die     wagrechte     Achse des Schneckenrades trägt das Kegel  rad 6, mit welchem die senkrecht dazu rechts  und links angeordneten     Kegelräder    7 und 8  ständig in     Eingriff    stehen. Das Kegelrad 7  sitzt lose auf der Welle 9, welche an ihrem  Ende die Kupplungsbüchse 10 verschiebbar  trägt. Wird diese Büchse an das Kegelrad 7       herangedrückt,    so kommt sie mit den Kup  plungsklauen 11 des Kegelrades 7 in Ein  griff, wodurch die Welle 9 angetrieben wird.  Dieselbe trägt am freien Ende das Ketten  rad 12, welches mit der Kette 13 das Ketten  rad 14 und die untere Walze 15 bewegt.

    Hierdurch wird das Reklameband 16 auf die  untere Walze 15 aufgewickelt.  



       Konahial    zu der Kupplungsbüchse 10 sitzt  auf der Welle 17 ebenfalls verschiebbar die  Kupplungsbüchse 18. Rückt diese an das  auf der Welle lose laufende Kegelrad 8 heran,  so wird die Welle 17 gedreht und mit ihr  das Kettenrad 19, das durch die Kette 20  das Kettenrad 21 und die obere Walze 22  antreibt, die das Reklameband 16 oben auf  wickelt.  



  Die Kupplungsbüchsen 10 und 18 tragen  je einen Bund 23, und beide Bünde werden    von einer dahinter liegenden Gabel     \?4        über-          griffen.    Die Gabel ist auf dem Stift 25 aus  schwingbar gelagert und besteht mit dem  Hebel 26 aus einem Stück.     l1it    dein gabel  förmigen freien Ende des Hebels 26 ist die  Stange 27 gelenkig verbunden; das andere  Ende der Stange 27 ist an den     doppelarmi-          gen    Hebel 28     angelenkt.    Der über dein Dreh  stift 29 liegende Hebelarm ist mit dem Eisen  kern 30 zweier Elektromagnete 32 und 33  gelenkig verbunden, und zwar durch die  Schraube 31.

   Je nach der Stromschaltung  wird der Elektromagnet 32 oder 33 erregt;  dadurch wird die Kupplungsbüchse 10 oder  18     eingerückt;    so da() entweder die untere  Walze 15 oder die obere Walze 22     zum     Aufwickeln angetrieben wird.  



  Damit die Mittelstellung des doppelarmi  gen Hebels 28 während der Ausschaltung  der Elektromagnete 32, 33 genau beibehalten  wird, ist über den Elektromagneten eine       wagrechte    Stange 34 angebracht, welche  Stifte 35, 36 trägt. An dem Stift     35    liegt  eine Gummischeibe 37 und an dem Stift 36  eine Gummischeibe 38 an ; die auf die Stange  34 aufgesteckten Federn 39 drücken die  Gummischeiben nachgiebig an die Stifte  heran. Das nach oben     verlängerte    Ende des       doppelarmigen    Hebels 28 passt in den Raum  zwischen den Scheiben genau hinein, so     daf,     der Hebel die Mittelstellung bei ausgeschal  teten Elektromagneten stets beibehalten muss.

    Wird der     Elektromagnet    32 erregt, so drückt  der doppelarmige Hebel 28 die Gummi  scheibe 37 zur Seite; wird der Elektromag  net 33 erregt, so drückt der     doppelarmige     Hebel 28 die Gummischeibe 38 zur Seite.  



  Hinten am     doppelarmigen    Hebel 28 ist  ein     eine.        Verlängerung    desselben bildendes  Ansatzstück 40     iuefestigt,    welches mit einer  vor der     wagrechten    Stange 34 liegenden  Hebelverlängerung eine Gabel bildet, die die       wagrechte    Stange umgreift. Das Ansatzstück  trägt hinten einen aus Fiber bestehenden       wagrechten    Stift 41.

   Oberhalb dieses Stiftes  ist am     Gehäuse    1 ein Kontaktstift 42 be  festigt, gegen welchen zwei Kontaktfedern 43      sich anlegen, die in Stiften 44     ausschwing-          bar    sind und von der Zugfeder 45 an das  Kontaktstück 42 herangezogen werden. Die  beiden Kontaktfedern 43 schliessen den  Lampenstrom, solange sie gemeinschaftlich  das Kontaktstück 42 berühren. Zum Aus  schalten der Lampen genügt es, wenn eine  der beiden Kontaktfedern 43 vorn Kontakt  stück abgerückt wird. Dieses Abrücken er  folgt bei jeder Kupplungseinrückung, weil  dabei der     doppelarmige    Hebel 28 mit dem  Ansatzstück 40 die eine oder andere Kon  taktfeder 43 abdrückt.  



  Neben den zum Kuppeln dienenden Elek  tromagneten 32, 33 steht der am Gehäuse  senkrecht befestigte Elektromagnet 46     (Fig.    1,  \3 und 5 bis 7), unterhalb dessen ein Zylin  der 47 angeordnet ist. In beiden bewegt sich       konagial    die Stange 48 auf und ab, die  innerhalb der     Elektromagnetspule    einen Eisen  kern und     innerhalb    des Zylinders einen Kolben  trägt. Wird der Elektromagnet 46 erregt,  so schiebt sich die Stange empor, weil der       Eisenkern    in die Spule des Elektromagnetes  hinein gezogen wird.

   Wird darauf die Spule  stromlos gemacht, so senkt sich die Stange  abwärts, jedoch nur sehr langsam, weil der  Kolben die unter ihm im Zylinder vorhan  dene Luft durch eine     kleine,    durch die     Schraube     49 regelbare Öffnung     herausdrängen    muss.  Die Geschwindigkeit der Kolbenbewegung  wird durch Ein- oder Ausschrauben der  Schraube 49 geregelt.  



  Oben trägt die Stange 48 einen isoliert  angebrachten Kontaktteller 50; sobald der  selbe mit der Stange sich abwärts gesenkt  hat, berührt er die auf der     Fiberplatte    51  angebrachten Kontakte 52 und schliesst da  durch den Strom für einen der Elektromag  nete 32 und 33.  



       Unter    der     obern    Walze 22 ist     auf    der  linken Seite ein Ausschalter angeordnet       (Fig.    1 bis 4). Er besteht aus dem     doppel-          ai,migen        Rebei    53, der auf der Schraube 54  drehbar ist. Das eine Ende wird von der  Feder 55 zurückgezogen, wodurch das andere,  eine     Fiberrolle    56 tragende Ende nach vorn         vorgedrückt    wird.

   Der doppelarmige Hebel  53 trägt etwa in seiner Mitte den Kontakt  arm 57, der bei Bewegung des doppelarmigen  Hebels 53 an (las     Kontaktstück    58     heran-          oder    von ihm abschwingt. Da die     Fiberrolle     56 in der Bewegungsbahn der     Reklameband-          stangeri    79 liegt, so drücken letztere die  Rolle zeitweise zurück und stellen dann den  Kontakt auf Ausschaltung. Die Reklameband  stangen lagern in Ösen, die an den beiden  Stirnenden jedes Reklamebildes durch Um  biegen eines solchen gebildet sind.

   Die Ösen  von zwei     auseinander    stossenden Bildern sind  versetzt gegeneinander; so dass die Ösen von  je zwei aneinander stossenden Stirnseiten       nebeneinander    eine durchgehende Scharnier  röhre bilden. In dieser     Scharnierröhre    liegt  die zum Beispiel aus einem schmalen Metall  streifen     bestehepde        Reklamebandstange    79  und ragt mit ihren beiden Enden aus der       Scharnierröhre    heraus.

   Auf der Strecke, auf  der das Reklameband zum Zwecke der ,Vor  führung parallel zum Spiegel senkrecht gerade  geführt wird, ist beiderseitig daneben je eine  U-förmige Führungsleiste angebracht, zwischen  deren Schenkel die vorstehenden Enden der       Reklartiebandstangen        hindurchfahren.    Neben  dem obern Teile der links angebrachten       U-Schiene    liegt die     Fiberrolle    56, so dass  diese von der vorbeifahrenden Reklameband  stange     zurückgedrückt    wird.  



  Auf der rechten Seite des Gehäuses liegt  unter der obern Walze 23 ein Umschalter  für die Erregung der Elektromagnete 82, 33  zum Umschalten der Kupplungsbüchsen 10,  18. dieser Umschalter wird vor) den Re  Klamebandstangen zeitweise umgestellt, jedoch  nur von der der Walze 22 am nächsten  liegenden obern     Reklamebaridstange    und von  der der Walze 15 am nächsten liegenden  untersten     Reklamebandstange;

      denn nur diese  beiden     Reklamebandstangen    sind mit dem  Nocken versehen, der jenen Umschalter     trifft.     Auf diese Weise wird die     Aufwärts-Wieklung     in dem Augenblick unterbrochen und umge  schaltet, wo das Reklameband von der untern  Walze 15 vollständig abgewickelt ist und  die unterste     Reklamebandstange    mit ihre           Nocken    oben an dem obern Schalter ange  kommen ist. Und umgekehrt wird die     Ab-          wärts-Wicklung    unterbrochen, wenn die  oberste     Reklamebandstange    mit ihrem Nocken  an dem Umschalter angekommen ist.

   Dieser  Schalter     (Fig.    8 bis<B>11)</B> besitzt etwa keil  förmiges Gehäuse 59, welches um den Stift  60     ausschwingbar    gelagert ist. Auf der einen  Seite trägt das Gehäuse den isolierten Kon  taktarm 61, der, je nach seiner Einstellung  oder derjenigen des Gehäuses, eine Brücke  bildet zwischen den     Kontaktarmen    62, 64  und 64, 63. Die     Ausschwingung    des Ge  häuses wird begrenzt durch den Bügel 65,  der in der Mitte von der in der Platte 66  drehbar gelagerten Achse 69 durchgriffen  wird.

   Auf der Achse sitzt hinter der Platte  der isoliert befestigte     Kontakthebel    67 fest,  der zwischen den     Kontaktstücken    68 aus  schwingt und je nach der Einstellung des  Gehäuses an dem einen oder andern Kontakt  stücke anliegt. Innerhalb des keilförmigen  Gehäuses 59 ist auf der Achse 69 ein drei  eckiges     Bremsstück    70 befestigt, welches an  der einen oder andern Fläche des Schiebers  71 anliegt und ihn so fest hält, dass der  Kontaktarm 61 und der     Kontakthebel    67 in  ihrer Kontaktlage sicher festgehalten werden.  Das Bremsstück ragt mit seiner Spitze in  das Gehäuse hinein.

   Vor der Spitze liegt in  dem Gehäuse der Schieber 71, der nach der  Spitze des Bremsstückes hin keilförmig ist  und von der Feder 72 stets an das Brems  stück     herangedrückt        wird.    Vorn ist am Ge  häuse ein Stift 73 festgenietet, welcher beim  Ausschwingen des keilförmigen Gehäuses 59  über die     rechteckige        Vorderfläche    des     Brems-          stückes    mit seiner innen abgeflachten Seite       hinübergleitet.    In der Mitte ist die recht  eckige     Vorderfläche    des Bremsstückes mit  einer Aussparung 74 versehen.

   Die seitlichen  Gehäusewände sind vorn mit je einem Schlitz  75 versehen, durch welche die Achse 69 hin  durchgreift. Wird von dem an der Reklame  bandstange 79     befestigten        Schaltstück    76       (Fig.    8) der Stift 73 erfasst, so schwingt das  keilförmige Gehäuse 59 um, und die Schal  tung des isolierten Kontaktarmes 67 vollzieht    sich infolge des     Umschwingens    des Gehäuses  und des Bremsstückes unter Überwindung  und vorübergehendem Zurückstossen des  Schiebers 71 ausserordentlich kurz und schnell;  auch bleibt der     Kontakthebel    nicht etwa auf  halbem Wege stehen, sondern er wird stets  in die richtige     Kontaktstellung    hineingedrückt  und darin festgehalten.  



       .Als    letztes Schaltmittel kommt noch der       Elektromagnet    77 in     Betracht,    der den im  Zapfen 80     ausschwingbar    gelagerten Hebel 78  anzieht. Hierbei wird der Kontakt 78, 81  geschlossen, wodurch der Elektromagnet 46  eingeschaltet wird. Nachdem der Strom aus  geschaltet ist, fällt der Hebel 78 durch sein  Eigengewicht wieder in die gezeichnete Lage       (Fig.    2) herunter.  



  Gemäss der Schaltungsskizze der     Fig.    12  steht der     Kontaktteller    50 kurz vor der Be  rührung der Kontakte 52. Durch die Be  rührung wird der Strom des     Elektromagneten     32 geschlossen. Dass von den beiden Elektro  magneten 32, 33 gerade der Elektromagnet  32 erregt wird, liegt daran, dass der zum  Umschalten der Kupplung gezeichnete Schalter  61 die Brüche 63, 64 eingeschaltet hat. Der       Elektromagnet    32 rückt die Kupplungsbüchse  10 ein, so dass, da der Elektromotor 2 stän  dig läuft, die untere Walze 15 in     Drehung     versetzt wird, das     Reklameband    16 also von  oben nach unten hinter dem durchsichtigen  Spiegel sich bewegt.

   Bevor jedoch diese Be  wegung eintritt, werden die Lampen ausge  schaltet, dadurch nämlich, dass mit dein  doppelarmigen Hebel 28 eine der Kontakt  federn 43 vom     Kontaktstück    42 abgedrückt  wird.     Während    seiner     Bewegurig    bleibt also  das     Reklameband        unbeleuchtet,    so dass die  Einstellung einer neuen Reklame äusserlich  nicht     bemerkt    wird. Die Einschaltung des  Elektromagneten 32 dauert so lange, bis das  neue Bild nahezu die gewünschte Stellung  erreicht hat, irr     welchem        Zeitpunkt    die nächste       Reklarnebandstange    7 9 den Kontakt<B>57.</B> 58  schliesst.

   Dadurch wird der     Elektromagnet    r 7  erregt, zieht den Hebel 78 an und     sclrlief,,t     den     Kontakt    78, 81. Hierdurch wird der      Elektromagnet 46 erregt, wodurch die Stange  48 mit ihrem Eisenkern und ihrem Kolben       hochrückt,    während sich das Reklameband  16 um ein kurzes Stück noch weiter abwärts  bewegt. Dadurch gelangt die Reklameband  stange 79 ausser Berührung mit der Rolle 56,  der Kontakt 57, 58 wird geöffnet und der  Stromkreis des Magnetes 32 unterbrochen.  Während des Stillstehens des Bildes liegen  die Kontaktfedern 43 am Kontaktstück 42  an und schalten die Lampen ein, so dass  das neue Bild beleuchtet wird.

   Die Zeit,  welche die Stange 48 gebraucht, um in die  untere Lage zurückzusinken, entspricht der  Dauer der Wirkung der einzelnen Reklamen.  Ist die Abwärtsbewegung der Stange 48     be-          erdet,    so berührt der Kontaktteller 50 die       Kontakte    52, und derselbe Vorgang wieder  holt sich so lange, bis die oberste Reklame  des Reklamebandes 16 sich eingestellt hat.  Die an dieser obersten Reklame befestigte       Reklamebandstange    79 trägt das Schaltstück  76     (Fig.    8), welches die Brücke 61 von der  Stellung 63-64 in die Stellung 62-64 um  schaltet.

   Dadurch wird der     Elektromagnet     33 anstatt desjenigen 32 erregt, so dass der  Gesamtvorgang mit der Bewegung der. obern       %lze        bezw.    der Aufwärtsbewegung des Rek  lamebandes 16 sich wiederholt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Sichtbarmachen von hinter einem durchscheinenden Spiegel be leuchteten Reklamen, die auf einem nach unten und oben aufwickelbaren Reklamebande angebracht sind, dessen Bewegung elektro magnetisch zeitweise unterbrochen wird, und bei welchem sowohl die Umsteuerung der Wickelrichtung als auch das Ein- und Aus schalten von die Reklamen während ihres Stillstandes beleuchtenden Lampen elektro magnetisch erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass mit den die Bewegung des Reklame bandes steuernden Elektromagneten (32, 33) ein Elektromagnet (46) zusammengeschaltet ist, dessen verschiebbarer Eisenkern unten einen in einem als Bremse dienenden Druck luftzylinder (47)
    geführten Kolben und oben einen den Stromkreis der 1VIagnete (d2,. 33) beherrschenden Kontaktteller (50) trägt, so dass beim Einschalten des Stromes des Mag neten (46) der Kolben, entsprechend dem im Druckluftzylinder vom Kolben zu über windenden Luftwiderstand, langsam vom Elektromagneten (46) hochgestossen und der Kontaktteller abgehoben wird und in dieser Lage bis zum Ausschalten des Elektromag netes (46) verbleibt, wogegen nach erfolgtem Ausschalten des letzteren der Kolben sehr langsam heruntersinkt, bis der Kontaktteller wieder auf seinen Kontakten angelangt ist und dadurch einen der Elektromagnete (32, 33) von neuem einschaltet, zu dem Zwecke,
    durch Regelung des Luftwiderstandes im Dr uckluftzylinder die Zeitdauer der Bewegungs unterbrechung und Beleuchtung des Reklame bandes beliebig bestimmen zu können. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über den Elektromag neten (32, 33) eine mit Querstiften ausge rüstete wagrechte Stange angeordnet ist, gegen deren Querstifte federnd zwei Scheiben angedrückt werden, die eine mit einem Bandumsteuerungsgestänge verbundene Ga bel in einer. die Unterbrechung der Bewe gung des Reklamebandes bedingenden Mittel lage nachgiebig festhalten. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fiberstift der Gabel von zwei nachgiebigen Kontaktfedern um schlossen ist, die den Lichtstromkreis schliessen und beim Ausschwingen der Gabel mit ausschwingen und den Licht strom unterbrechen. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein Umschalter für die Bewegungsumkehr des Reklame bandes ein um einen Stift ausschwingbar gelagertes keilförmiges Gehäuse (59) auf weist; das auf seiner Unterseite einen iso lierten Kontaktarm für die Kontakte (62-64) und (64--63) trägt. d.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Ge häuses (59) ein dreieckiges Bremsstück (70) befestigt ist, das mit seiner Spitze in das Gehäuse hineinragt, und zwar in die Bahn eines Schiebers, der nach der Spitze des Bremsstückes , hin keilförmig zugespitzt ist und von einer Feder an das Br ernsstück herangedrückt wird.
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