DE531687C - Zeitfernschalter, insbesondere fuer Treppenhausbeleuchtung - Google Patents

Zeitfernschalter, insbesondere fuer Treppenhausbeleuchtung

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DE531687C
DE531687C DEM104079D DEM0104079D DE531687C DE 531687 C DE531687 C DE 531687C DE M104079 D DEM104079 D DE M104079D DE M0104079 D DEM0104079 D DE M0104079D DE 531687 C DE531687 C DE 531687C
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Germany
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lighting
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DEM104079D
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JOHANN GEORG MEHNE ELEKTROTECH
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JOHANN GEORG MEHNE ELEKTROTECH
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

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Description

  • Zeitfernschalter, insbesondere für Treppenhausbeleuchtung Die Erfindung betrifft einen Zeitfernschalter, insbesondere für Treppenhausbeleuchtung, mit einem in der Ruhestellung durch zwei entgegenwirkende Federn belasteten, drehbaren Schaltgliede zum Ein- und Ausschalten der Minutenbeleuchtung mittels einer Ouecksilberschaltröhre.
  • Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, daß ein mit dem federbelasteten Anker der Elektromagnetspule durch eine Zugstange verbundener Steuerhebel auf einen den Ouecksilberschalter tragenden, von der schwächeren Feder belasteten Kipphebel erst einwirkt, sobald das nach Einschalten der Minutenbeleuchtung von dem federbeeinflußten Steuerhebel angetriebene, an sich bekannte Räderhemmwerk zur Regelung der Brenndauer außer Wirkung tritt.
  • Die bisher bekannten Zeitfernschalter gleicher Art haben den Nachteil, daß eine gleichbleibende Brenndauer nicht gewährleistet ist. So ist ein Schalter bekannt, bei dein ein Magnetkern mit einer Ouecksilberröhre fest verbunden ist. Da die Röhren hinsichtlich der Füllung, Durchbiegung usw. stets verschieden ausfallen, wird bei fast jeder Röhre die Winkelbewegung, die von der Einschaltstellung bis zur Ausschaltstellung und umgekehrt notwendig ist, verschieden sein. Da diese Winkelbewegung stets in einer gewissen vom Gang des Uhrwerkes abhängigen Zeit ausgeführt wird, kommt somit für jeden Schalter eine andere Einschaltdauer in Frage. Außerdem ist das sichere Umschalten der Kippröhre aus der einen in die andere Endstellung auch davon abhängig, daß der Magnetkern stets um einen bestimmten Betrag in die Spule hineingezogen wird. Es kann daher vorkommen, daß beispielsweise beim Nachlassen der Stromstärke der Magnetkern nicht so weit in die Spule hineingezogen wird, -wie es zum Überführen .der Ouecksilberschaltröhre in die gewünschte Kontaktstellung erforderlich ist. Diese Nachteile sind erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Röhre nicht zwangläufig jede Bewegung eines durch den Magnetkern bewegten Hebels mitmacht, sondern nur in loser Verbindung mit dem Hebel ist und erst nach Ablauf der eingestellten Minutenzeit beeinflußt wird.
  • Ferner ist noch ein Schalter bekannt, bei dem ein Magnetkern an einer Kette aufgehängt ist. Derartige Ketten geben zu dauernden Störungen Anlaß, weil die Kette entweder den Kern herausfallen läßt oder aber sich in anderer Weise verlagert. Die Regelung der Brenndauer erfolgt durch eine Stellschraube, die den Weg des Magnetkerns begrenzt. Eine solche Einrichtung ist unbrauchbar, weil beim Einschalten der Nachtbeleuchtung der Kern so hart auf die Schraube aufsetzt und einen solchen Schlag ergibt, daß die Nachtruhe gestört ist. Die Wirkungsweise des Schalters ist auch sehr schwer zu regeln, weil die zusammenarbeitenden, aus Nocken, Schwinghebeln und Rollen bestehenden Teile genau zueinander eingestellt sein müssen, was schwierig und zeitraubend ist.
  • Außerdem sind bereits Schalter benutzt worden, bei denen eine Elektromagnetspule durch einen drehbar gelagerten Elektromagnetanker ausgeschaltet wird. Derartige Schalter sind im Betriebe unbrauchbar, weil insbesondere beim Betriebe mit Wechselstrom der Anker beim Schließen des Hilfsstromkreises nicht immer gleich weit angezogen oder gedreht wird. Das Maß der Drehung des Ankers hängt nämlich von verschiedenen Umständen ab, bei Wechselstrom hauptsächlich von der Größe der Amplitude, von der Lagerung des Ankers, vom Widerstande der Kontaktstelle im Hilfsstromkreise usw., so daß sich eine wechselnde Brenndauer ergibt. Das Licht brennt bei Einstellung einer Brennzeit von z. B. drei Minuten in manchen Fällen nur il/, Minuten, in anderen Fällen 311, Minuten.' Dies ist erfindungsgemäß vermieden, weil an Stelle der in ihrer Wirkung ungleichen Federn ein Quecksilber-' schalter und an Stelle eines sich im Magnetfelde drehenden Ankers ein in der Achse der Magnetspule beweglicher Anker benutzt ist, der das Umkippen aus der einen Endstellung in die andere sichert. Der Schalter steht dadurch fest und kann nicht hin und her pendeln.
  • Schließlich ist noch ein Schalter bekannt, bei dem eine Schaltröhre durch einen Kolben gesteuert wird, der sich in einem von einem Solenoid umgebenen Zylinder bewegt. Oberhalb und seitlich des Kolbens sind in der Wand des Zylinders Öffnungen vorgesehen, von denen die seitliche Öffnung in der einen Schaltstellung durch den Tauchkolben verdeckt ist. Die obere Öffnung ist durch einen Deckel abgeschlossen. Das Schließen der Luftlöcher soll bewirken, daß sich nach Unterbrechung des Stromkreises oberhalb des Kolbens ein luftverdünnter Raum bildet, der den Kolben nur allmählich wieder aus dem Solenoid heraus nach unten gleiten läßt, um die Brenndauer zu regeln. Sobald die Öffnung seitlich des Kolbens freigegeben wird, soll der Kolben unter dem Einfluß der nunmehr eintretenden .Außenluft plötzlich in seine untere Endlage sinken und dadurch die Quecksilberröhre umschalten. Die bekannte Vorrichtung ist äußerst empfindlich und in ihrer Wirkung unzuverlässig, weil eine gleichbleibende Abdichtung niemals zu erreichen ist. Eine gleichbleibende Brenndauer ist daher niemals zu erreichen. Durch die Erfindung ist ein Zeitfernschalter geschaffen, der eine gleichbleibende Brenndauer gewährleistet, ohne Zwischenstellungen unmittelbar aus der einen Endlage in die andere Endlage kippt, völlig geräuschlos arbeitet, in seiner Ausführung einfach und leicht einstellbar ist, infolge Verminderung der einer Abnutzung unterliegenden Teile Fehlerquellen möglichst ausschließt und die Möglichkeit gibt, mit einer. einzigen Wicklung für Gleich- und Wechselstrom zu arbeiten.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel wiedergegeben. Abb. i zeigt die Teile in der einen, Abb. 2 in der anderen Schaltstellung.
  • Der den Quecksilberschalter i tragende Kipphebel 2 ist um eine Achse 3 drehbar. Eine schwache Feder q. sucht den Hebel 2 ständig in der Stellung nach Abb. 2 zu halten, in der die Nachtbeleuchtung eingeschaltet ist. Auf das obere abgerundete Ende des Hebels 2 wirkt mittels einer Zugstange 5, eines Steuerhebels 6 und eines Stiftes 7 eine stärkere Feder 8 ein, so daß der Schalter i in die Endstellung gebracht wird, in der die Nachtbeleuchtung ausgeschaltet ist.
  • Die Feder 8 ist so mit dem Anker 9 eines Elektromagneten io verbunden, daß beim Schließen dieses Stromkreises die Feder 8 gespannt wird. Der Schalter i wird dann durch die Feder q. in die Stellung nach Abb. 2 gekippt, in der die Nachtbeleuchtung eingeschaltet ist.
  • An dem Hebel 6 ist eine Klinke i i befestigt, die beim Anziehen des Ankers 9 in das Schaltrad i2 eines Hemmwerkes greift, so daß dieses Hemmwerk unter dem Einfluß der Feder 8 in Bewegung gesetzt wird. An der Klinke i i ist eine Kurvenfläche 13 vorgesehen, gegen welche ein vor einer Skala einstellbarer Anschlag 14 mit Stift 15 anliegt. Dieser Anschlag bestimmt den Zeitpunkt, an dem die Klinke i i außer Eingriff mit dem Rade 12 und der Schalter i durch den Zug der Feder 8 wieder in die Stellung nach Abb. i gebracht wird, also die Dauer der Zeit-(Minuten-)Beleuchtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUC$: Zeitfernschalter, insbesondere für Treppenhausbeleuchtung, mit einem in der Ruhestellung durch zwei entgegenwirkende Federn belasteten, drehbaren Schaltgliede zum Ein- und Ausschalten der Minutenbeleuchtung mittels einer Quecksilberschaltröhre, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem federbelasteten Anker (9) der Elektromagnetspule (io) durch eine Zugstange (5) verbundener Steueihebel (6) auf einen den Quecksilberschalter (i) tragenden, von der schwächeren Feder (q.) belasteten Kipphebel (2) erst einwirkt, sobald das nach Einschalten der Minutenbeleuchtung von dem federbeeinflußten Steuerhebel (6) angetriebene, an sich bekannte Räderhemmwerk (11, 12, 13) zur Regelung der Brenndauer außer Wirkung tritt.
DEM104079D 1928-03-28 1928-03-28 Zeitfernschalter, insbesondere fuer Treppenhausbeleuchtung Expired DE531687C (de)

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DE531687C true DE531687C (de) 1931-08-14

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DE (1) DE531687C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937715C (de) * 1951-05-22 1956-01-12 Baeuerle & Soehne T Kurzzeitschaltuhr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE937715C (de) * 1951-05-22 1956-01-12 Baeuerle & Soehne T Kurzzeitschaltuhr

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