DE522288C - Zeitfernschalter - Google Patents

Zeitfernschalter

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DE522288C
DE522288C DEU10827D DEU0010827D DE522288C DE 522288 C DE522288 C DE 522288C DE U10827 D DEU10827 D DE U10827D DE U0010827 D DEU0010827 D DE U0010827D DE 522288 C DE522288 C DE 522288C
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Germany
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lever
spring
piston
piston rod
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Expired
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DEU10827D
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HERBERT UHLENDORF
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F1/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Zeitfernschalter Die bereits bekannten Zeitschalter mit Luftpumpen, bei denen ein Elektromagnet unter gleichzeitigem Spannen von auf Schalthebel einwirkenden, auf einer Seite angebrachten Zugfedern oder zwei gegenüber-! liegenden, in Hülsen laufenden Druckfedern die Ein- und Ausschaltung eines Stromkreises bewirkt, haben den Nachteil, d'aß sie stark hemmenden Reibungen ausgesetzt sind. Ebenso haben sämtliche bekannten Apparate dieser Art den Nachteil, d'aß ihre Schalthebel nicht genügend überhub haben, so d'aß sie leicht wieder in ihre Ausgangsstellungen zurückspringen und den Stromkreis erneut in kurzen, Abständen unterbrechen. Auch besteht die Möglichkeit, daß die Unterbrechung des Nutzstromkreises langsam erfolgt und dadurch die Kontakte vollkommen verschmoren. Bei der Erfindung fallen diese Nachteile weg. Als Kippspannfedern dienen Zugfedern, die mit dem einen Ende an der Kolbenstange und mit dem .anderen Ende an Schalthebeln aasgelenkt sind und dadurch ein nahezu reibungsloses Führen der Kolbenstange sowie ein sicheres überkippen der Schalthebel bewirken.
  • Ein bereits bekannter Zeitfernschalter hat zum Unterbrechen des Nutzstromkreises eine Hebelanordnung mit unter Federdruck stehendem Schlag- und Kipphebel. Jedoch ist der Schlaghebel .nicht im gleichen Drehpunkt wie der Kipphebel gelagert, und er wirkt außerdem nicht federnd.
  • Die Erfindung enthält eine ähnliche Hebel-Anordnung für den Nutzstromkreis, aber die auf den 'Schalthebel wirkende Feder nimmt diesen mittels eines besonderen, im Drehpunkt des Schalthebels gelagerten und federnd wirkenden Schaltarmes und zweier Anschläge am Schalthebel beim Überkippen jedesmal durch Schlagwirkung mit, sobald der Bremskolben sich nahe seinem Hubende befindet. Diese Anordnung bewirkt ein unbedingt sicheres und sehr schnelles Unterbrechen des Nutzstromkreises dadurch, daß beim langsamen Zurückgehen der Kolbenstange die gespannte Zugfeder erst über die Totpunktlage des Schlagarmes springt, in diesem Moment über die Totpunktlage des Schalthebels im Nutzstromkreis, ,also über dessen Drehpunkt hinwegsetzt und dabei den noch an den Kontakten fest anliegenden Hebel herumreißt.
  • Der für die Erregung des Elektromagneten notwendige Betrag an elektrischem Strom ist bei diesem Zeitschalter besonders gering, und auch die Ausschaltung des Nutzstromes erfolgt besonders rasch, so d'aß Anfressungen der Kontaktstücke durch Lichtbögen nicht erfolgen können. Der neue Schalter kann für sehr verschiedene Dauer des jeweiligen Verbrauches an Nutzstrom eingestellt werden, und es ist möglich, diese Dauer vor ihrem jedesmaligen Ablauf zu verlängern.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht des Schalters, wobei der Bremszylinder längs geschnitten ist. Abb.2 ist ein Schema zur Darstellung: der selbsttätigen Ausschaltung des Magneten.
  • Abb.3 ist ein die Arbeitsweise der Luftbremse veranschaulichendes Diagramm. Abb. q. ist ein senkrechter mittlerer Schnitt durch das obere Ende der Luftbremse und die anschließenden Teile.
  • Abb.5 zeigt eine kronenähnlich gestaltete Feder, die zum Andrücken des Dichtungsstulpes des Bremskolbens dient.
  • An der Grundplatte i ist die Spule 2 des Elektromagneten 2, 3 befestigt. Der Eisenkern 3 dieses Elektromagneten ist durch eine Stange q. mit dem Kolben der Luftbremse verbunden, deren Zylinder 5 ebenfalls an der Grundplatte i befestigt ist. Der Kolben der Luftbremse hat den bekannten Stulp 6 und eine darin befindliche kronenähnliche Feder (Abb.5), die dazu dient, den Stulp an die Wandung des Zylinders 5 anzudrücken. In der Nähe seines oberen Verschlußbodens 8 hat der Zylinder 5 ein Austrittsloch 33 (Abb. q.) für die in ihm :eingeschlossene Luft. Auf diesem Austrittsloch ruht eine aus Leder oder :einem ähnlichen weichen Stoff bestehende, durch eine Blattfeder 40 .gehaltene Ventilplatte 3q., die _ durch eine Feder 35 belastet wird. Die Spannung dieser Feder 35 wird durch die Schraube 36 eingestellt.
  • Wenn der durch eine nicht gezeichnete Feder in der Ausschaltstellung gehaltene Druckknopf 13 (Abb. i) auf den festen Kontakt 14 niedergedrückt wird, erhält die Spule 2 aus dem Netz 15, 16 Strom. Dementsprechend zieht sie den Kern 3 sehr rasch an, wobei der Kolben der Luftbremse in die Nähe des Bodens 17 des Zylinders 5 gelangt. Bei dieser Bewegung nimmt der Kern 3 mittels der beiden Federn 18 und i9 die beiden zweiarmigen Schalthebel 20, 21 und 22, 23 mit, von denen sich der erstere bei 24 und der letztere bei 25 drehen kann. Die beiden Hebel gelangen daher in die in Abb. i durch Punktierung gekennzeichneten Stellungen, wobei der Elektromagnet infolge Abhebens des Armes 21 von dem festen Kontaktstück 26 ausgeschaltet und gleichzeitig der Nutzstromkreis 27, 28 eingeschaltet wird.
  • Wenn die Spule 2 den Kern 3 anzieht, so geht die Feder 18 unter gleichzeitiger Steigerung ihrer Spannung über den Drehpunkt 24 des zweiarmigen Hebels 20, 21 hinweg. Infolgedessen entsteht, wie sich aus Abb. 2 ergibt, ein kleines Drehmoment, welches eine Drehurig des Hebels 2o, 21 im Sinne der Ausschaltung des die Spule 2 erregenden Stromes zur Folge hat. Wegen der großen Geschwindigkeit, mit welcher der Anker 3 angezogen und dementsprechend auch der Kolben der Luftbremse bewegt wird, vermag die Außenluft nicht so schnell an der Manschette 6 vorbeizuströmen, daß hinter dem Kolben der atmosphärische Druck aufrechterhalten bleibt. Unter der Wirkung des äußeren Luftüberdruckes und der Feder 5a geht der Kolben daher, wobei er gleichzeitig den Anker 3 mitnimmt, sofort ein gewisses Maß, beispielsweise um hl (Abb.2 und 3) zurück. Der Drehpunkt 2q. des Hebels 2o, 21 ist nun, wie Abb.2 zeigt, so gelegt, daß die Zugrichtung der Feder 18 nach dem Zurücklegen des Weges hl noch nicht durch diesen Drehpunkt hindurchgeht. Der Hebe120, 21 verbleibt also zunächst noch in der Ausschaltlage. Für die Erregung der Spule 2 wird also nur so viel Strom verbraucht, wie während der sehr kurzen Zeit des Anziehens des Ankers 3 benötigt wird, und zwar auch dann, wenn der Schaltknopf 13 noch irrtümlich eine gewisse Zeit niedergedrückt wird. Unter der Wirkung der Feder 5a. geht aber der Kolben langsam weiter zurück, und zwar in dem Maße, in welchem das Venti13q. die Luft aus dem Zylinder 5 entweichen läßt. Sobald bei dieser Bewegung die Zugrichtung der Feder 18 den Drehpunkt 2q. überschritten hat, wird der Hebel 2o, 21 plötzlich wieder herumgeworfen und dadurch eine erneute Einschaltung der Spule 2 mittels des Knopfes 13 ermöglicht. Es ist also infolge der besonderen Wähl der Lage des Punktes 2q.-möglich, "fast während der ganzen Dauer des Stromdurchganges durch den Nutzstromkreis 27, 28 die Spule 2 mit Hilfe des Druckknopfes 13 erneut zu erregen und dadurch die durch die Luftbremse jeweils bestimmte Dauer des Fließens des Nutzstromes beliebig, selbst um kleine Beträge zu verlängern. Es ist also nicht nötig, zunächst die Unterbrechung des Nutzstromkreises abzuwarten, um den Elektromagneten erneut erregen zu können.
  • In Abb. 3 ist 3 o die Nullinie, 31 die Linie des atmosphärischen Druckes, 29 ist die Linie, nach welcher der Druck beim Anziehen des Kernes 3 etwas sinkt, und die darüber beßndliche punktierte Linie zeigt etwa den Druckverlauf während des langsamen Zurückgehens des Kolbens. Die Linie 32 gibt an, wie der Druck etwa ansteigen würde, wenn nicht während des Zurückgehens des Kolbens die Luft allmählich durch die Öffnung 33 abströmen könnte. Die Geschwindigkeit, mit welcher die in dem Zylinder 5 eingeschlossene Luft durch den unter der Wirkung der Feder 50 entstehenden Druck nach außen getrieben wird, hängt von dem Maße der Belastung der Platte 3q. durch die Feder 35 ab.
  • Die Feder 19, welche den Schalthebel 22, 23 bewegt, wirkt nicht unmittelbar auf diesen Hebel ein, sondern durch Vermittlung eines Armes 37, der sich auch um den Zapfen 25 drehen kann. Wenn die Spule 2 den Kern 3 anzieht, so wirft die Feder i g, sobald sie den Drehpunkt 25 überschritten hat, den Arm 37 gegen einen Anschlag 38, der an dem Hebelarm 22 vorgesehen ist. Erst von diesem Augenblick an nimmt die Feder den Hebel 22, 23 mit, bis sein Arm 23 sich gegen den festen Kontakt 39 anlegt und dadurch den Nutzstromkreis schließt.
  • Der Drehpunkt 25 ist so gelegt, daß die Feder i 9 ihn während des langsamen Rückganges des Kolbens erst überschreitet, wenn der Kolben sich bereits nahe seiner inneren Endstellung befindet. Die Feder 19 reißt dann zunächst den Arm 37 herum, bis er gegen einen an dem Hebelarm 22 festsitzenden Anschlag 41 trifft, und mit Hilfe des letzteren wird dann auch der Hebel 22, 23 herumgeworfen. Da der Arm 37 eine wesentlich geringere Masse als der Hebel 22, 23 hat, so wird er durch die Feder i 9 bedeutend heftiger herumgerissen, als der ganze Winkelhebel herumgerissen werden könnte, und der infolgedessen den Anschlag 41 treffende starke Schlag hat zur Folge, daß der Hebelarm 23 mit großer Geschwindigkeit von dem festen Kontakt 39 entfernt wird, für die Bildung eines die Kontaktflächen anfressenden Lichtbogens also keine Zeit verbleibt.
  • Zweckmäßig wird der Arm 37 als Blattfeder ausgebildet; diese erlangt beim Anschlagen gegen die Nase 41 eine gewisse Spannung, die die Feder 19 darin unterstützt, den Hebel 22, 23 rasch herumzuwerfen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRGC13E: i. Zeitfernsckalter, dessen Magnetkern mit dem Kolben einer Luftpumpe durch eine Kolbenstange fest verbunden ist, von welcher aus auf jeder Seite ein Hebelschalter mit einer Kippspannfeder für den Magnet- bzw. Nutzstromkreis gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Kippspannfedern zwei Zugfedern (18 und 19) dienen, welche mit ihrem einen Ende an der Kolbenstange (q.) und mit dem anderen Ende an Schalthebeln (20, 21 bzw. 22, 23) angelenkt sind und die Kolbenstange während des vollen Hubes nahezu reibungslos führen.
  2. 2. Zeitfernschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schalthebel (22, 23) des Nutzstromkreises wirkende Feder (i 9) diesen mittels eines besonderen, im Drehpunkt des Schalthebels gelagerten und federnd wirkenden Schaltarmes (37) und zweier Anschläge (38 und 41) am Schalthebel beim überkippen jedesmal durch Schlagwirkung mitnimmt, sobald der Bremskolben sich nahe seinem Hubende befindet.
DEU10827D 1929-07-07 1929-07-07 Zeitfernschalter Expired DE522288C (de)

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