CH94802A - Tabellenschreibvorrichtung an Schreibmaschinen mit vereinigtem Kolonnen- und Stellenwähler. - Google Patents

Tabellenschreibvorrichtung an Schreibmaschinen mit vereinigtem Kolonnen- und Stellenwähler.

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CH94802A
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Wanderer-Werke Vorm Wi Akt-Ges
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Wanderer Werke Vorm Winklhofer
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  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 91341.         Tabellenschreibvorrichtung    an Schreibmaschinen     finit        vereinigtem     Kolonnen- und Stellenwähler.    Die Erfindung     betrifft    eine weitere Aus  bildung der im     Patentanspruch    des Haupt  patentes gekennzeichneten     Tabellenschreib-          vorrichtung,    und zwar im besondern der Ein  richtung für die     Streckenwahl,    welche durch  die vorliegende Erfindung wesentlich verein  facht wird.  



  In der Zeichnung ist ein     AusführUngs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Iiig.    1 zeigt eine Seitenansicht, bei welcher  der Stellen- und Streckenwähler sich in Ruhe  stellung     befinden,          Fig.    2 eine Seitenansicht mit     gedrückter          Stellenauswähltaste    und gedrückter     Strecken-          auswähltaste,          Fig.    3 einen Grundriss der     Strecken-Aus-          ä   <B><U>'</U></B> w     blvorrichtung.     



  <B>Für</B> die Bezeichnung der Teile sind, soweit  Übereinstimmungen mit der in der Patent  schrift des Hauptpatentes dargestellten Vor  richtung bestehen; die gleichen Zahlen benutzt  worden..    Die Papierwalze 2 wird von dem     soge-          nannten    Papierwagen 3 getragen, welcher  mittelst Laufrollen auf der am Schreibma  schinengestell 1 befestigten     Laufstange4läuft.     



  Die auf der Achse 9 gelagerten     Stellen-          tasthebel        6",    sind mit Hebelarmen versehen,  welche sich nach hinten erstrecken und in  einer Abbiegung 6, enden. Die Abbiegung  dient einmal zur Bewegung der     Auslösebrücke     für die Schaltvorrichtung und zweitens als  Begrenzungsanschlag für die Hebelarme 12,  welche ebenfalls auf der Achse 9 gelagert  sind, und durch eine' Feder     13.,    mit den       Stellentastenhebeln        6.,    in Verbindung stehen.  An den Enden der Hebelarme 12 sitzende  Zapfen 14 greifen in Schlitze der Stellenan  schläge 15 ein, die in einem Lagergehäuse 16  verschiebbar geführt sind.

   Das Lagergehäuse  ist in bekannter Weise um die Achse 17     ver-          schwenkbar    und wird oben durch eine Platte  geführt, die hier, weil nebensächlich, nicht  angedeutet ist. Die     Ausschwenkbarkeit    des  Gehäuses dient dazu, um die     Stellenanschläge15         mit verschiedenen Reihen von Kolonnenau  schlägen zusammenwirken zu lassen; auf der  Zeichnung ist die     Ausschwenkvorrichtung    fort  gelassen; da die Vorrichtung auch Verwen  dung finden soll, wenn nur eine einzige     Ta-          bulatorstange    vorgesehen ist und das Stellen  anschlaggehäuse darin fest am Maschinenge  stell angeordnet wird.  



  Die     Stellenanschläge    15 werden durch die       Stellentasthebel        6a,,    Feder 13a, Hebel 12 und  Zapfen 14 angehoben, so dass sie in den Be  reich der- Kolonnenanschläge öder Reiter 19  gelangen, welche in Schlitzen der Kolonnen  anschlagstangen 20 nach Belieben entspre  chend den zu schreibenden Kolonnen des  Formulars eingesteckt werden können.  



  Beim Druck auf eine Stellentaste wird  der Papierwagen in bekannter Weise von der  Schaltvorrichtung     entkuppelt.    Die Auslösung  der Schaltvorrichtung erfolgt durch die Stange  60, welche mit einem Zapfen 59 an einer  bei 56 gelagerten     Brücke    57     angelenkt    ist.  Die winkelförmige Schiene 58 reicht über  alle vorhandenen     Stellentasthebel        6a,    welche  an der     Angriffsstelle    mit der Abbiegung     6@     versehen sind.

   An den     Stellenanschlägen    15  befestigte Federn 18 sowie an den     Stellen-          tasthebeln        6a    angebrachte Federn 10, welche  an einer Hakenschiene 11 eingehängt sind,  bringen die Stellenanschläge wieder aus dem  Bereich der Kolonnenanschläge oder Reiter  19. Vorstehend ist die bekannte Einrichtung  beschrieben, bei welcher durch den Druck  auf eine Stellentaste der Papierwagen aus  gelöst wird und so weit springt, bis der nächste  Kolonnenanschlag mit dem Stellenanschlag  in Berührung kommt und den Weiterlauf des  Papierwagens unterbricht; hierbei ist beim  Überschreiten mehrerer Kolonnenanschläge  die     betreffende    Stellentaste jedesmal anzu  schlagen, bis die gewünschte Kolonne erreicht  wird.  



  Nach dem Hauptpatent wird die gesamte       Laufstrecke    des Papierwagens entsprechend  der Anzahl der     gewünschten    Kolonnen in  mehrere Teilstrecken unterteilt; eine     Aus-          wählvorrichtung        bestimmt    die frei zu durch-    laufende Strecke. bevor die     Stellenanschläge     zur Wirkung gelangen     kiinnen.     



  Einre Stange 21, entsprechend den Kolon  nenafschlagstangen 20, dient     zur'Aufnahrne     der Reiter 22 für die     Teilstreckenauswahl     und ist abweichend von der in der Patent  schrift des     Hauptpatentes        dargestelltem    An  ordnung in unmittelbarer Nähe des Papier  wagens angeordnet. Bei     Bewegungen    des  Papierwagens nehmen die Reiter 22 die Zähne       23a    des     Auswählrades    23 mit.

   Das     Auswähl-          rad    23 sitzt auf einer Achse 29, welche in  einem     Böckehen    l     a,    am     llaschinenrahmenstück     gelagert ist. Auf der Achse 29 befindet sich  eine Scheibe<B>25</B> mit Einbuchtungen     (Fig.    3),  deren Zahl der Zähnezahl des     Auswählrades     entspricht. Einre Rolle     26"        (Fig.    1 und 2),  welche an einem Hebel sitzt, sichert die  richtige Stellung des     Auswählrades    23. Diese  Vorrichtung ist als bekannt nicht genauer  gezeichnet.

   Von dein     Auswählrad    23 wird  das auf der Achse 29 befestigte Zahnrad 30  gedreht; das die     Zahnstange    31     verschiebt,     die auf der Rückseite in der gleichen Weise  wie bei der in der Patentschrift des Haupt  patentes dargestellten Ausführungsform eine  Stufe<B>31,</B> aufweist.  



  Zum Auswählen der freiem Teilstrecken  sind Tasten vorgesehen, die     zweckmässig    unter  den Stellentasten angeordnet sind,     aberebenso-          gut    seitlich oder an einer andern     passenden     Stelle angeordnet werden können. Die hintern  Enden     7,,    der     Streckentastenlrebel    sind durch  Zapfen 52 mit     vertikalen    Stangen 35 ver  bunden.

   Die senkrechten Stangen 35 haben  oben eine Stufe     35a    und am obersten Ende  angenietete     Führungsstücke        bezw.        Lagerklötz-          chen    36, welche zur Lagerung von mit Spitzen       versehenen    Sperrbolzen 37 dienen. Die Klötz  chen 36 liegen unmittelbar nebeneinander,  stützen sich daher gegenseitig ab und erhal  ten ihre gemeinsame Führung in einer Gabel  38. Auf der für     Gestellrahmen    gelagerten  Achse 39 sind Winkelhebel 40 vorgesehen,  welche sich mit ihrem untern     wagrechten    Arm  auf die Zapfen     15;,    an den Stellenanschlägen  15 legen.

   Auf der Achse 39 ist ausserdem       durch.    zwei Hebelaune die     Brücke        41.drehbar         gelagert. Ferner ist auf der gleichen Achse  noch ein     Sperrghmen    42 vorgesehen, welcher  durch eine Feder 43 an den Anschlag 44  gezogen wird.  



  Die     Wirkung    der Vorrichtung ist die fol  gende:  Beim Druck auf eine     Streckenauswähl-          taste    wird die Stange 35 angehoben und die  Spitze des zugehörigen Bolzens 37 dadurch  zwischen die Zahnstange 31 und die Brücke  41 gehoben     (Fig.    2). Die Brücke 41 wird  durch den Bolzen 37 von der Zahnstange  abgedrückt, und zwar soweit, dass sie die  Winkelhebel 40 festhält und so durch diese  eine Bewegung der Stellenanschläge 15 ver  hindert. Die Stange 35 ist beim Anheben  mit der Stufe     35a,    üben den Sperrahmen 42  gelangt und dadurch abgefangen, so dass ihr  Rückgang durch den Sperrahmen 42     verhin-          dert    wird.

   Erfolgt jetzt ein     Druck    auf eine  Stellentaste, so kann der zugehörige Stellen  anschlag 15 nicht in den Bereich der Kolon  nenanschläge oder Reiter 19 gelangen; weil  sein Stift 15a von dem durch die     Brücke    41  gesperrten     Winkelhebel    40 festgehalten wird.  Diese Stellung ist in     Fig.    2 veranschaulicht.  Die Abbiegung     6,;    des     Stellentastenhebels        0a,     vermittelt die Auslösung des Papierwagens.  Die Feder 13a ist gespannt, da der Hebel 12  der     Bewegurig    des     Stellentasthebels        6a,    nicht  folgen kann.

   Sobald der Papierwagen aus  gelöst ist, drehen die Reiter 22 das     Auswäl-          rad    23 und verschieben dadurch die Zahn  stange 31. Jeder Reiter 22 bringt die Zahn  stange 31 um die Breite eines Klötzchens 36  weiter, welche an den Stangen 35 angenietet  sind und die Sperrbolzen 37 tragen. Die Stufe  <B>3%</B> der Zahnstange 31 ermöglicht, dass die       Sperrung    der Stellenanschläge 15 wieder auf  gehoben wird.

   Gelangt nämlich die Stufe  der Zahnstange soweit-; dass der angehobene;  also zwischen Zahnstange 31 und Brücke 41  befindliche Sperrbolzen     37,überschritten    wird,  so kann die Stange 35 ausweichen; sie schwingt  unter dem Druck der all ihrem Sperrbolzen  anliegenden Brücke 41 nach rechts, d.     li.        aas       der Stellung gemäss     Fig.    2 in die der     Fig.    1  und     kommt    dadurch aus dem Bereich des  Sperrahmens 42.

   Der Sperrbolzen fällt nach       unten;    die Brücke 41 geht zurück und die  Winkelhebel 40 werden freigegeben, so dass  die Stellenanschläge 15 nunmehr in den Be  reich der Kolonnenanschläge 19 gelangen       können    und der in -die wirksame Stellung  eingetretene Stellenanschlag den zunächst  folgenden Kolonnenanschlag und somit der     i     Papierwagen zum Anhalten bringt. Auch bei  der vorstehend beschriebenen Vorrichtung las  sen sich nur solche Strecken frei halten,  welche noch durchlaufen werden müssen, da  eine Auswahltaste nur dann anspricht, wenn  die Stufe der Zahnstange noch nicht erreicht  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH' Tabellenschreibvorrichtung an Schreibma schinen mit vereinigtem Kolonnen- und Stel lenwähler nach Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass durch Herabdrücken einer Streckentaste ein Sperr bolzen zwischen ein !Sperrglied für die Stel lenanschläge und einen von der Auswahlvor richtung bewegten, als Zahnstange ausgebil deten Steuerteil gehoben wird, so dass der Sperrbolzen durch Umlegen des Sperrgliedes für die Stellenanschläge diese sperrt, bis der voll der Auswahlvorrichtung bewegte Steuer teil den Sperrbolzen ausweichen lässt.
    UNTERANSPRUCH: Tabellenschreibvorrichtung nach Patent anspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrbolzen solange durch einen eine ihn tragende Stange abfangenden Sperr- rahmen in wirksamer Lage gehalten wird, bis die Auswahlvorrichtung die mit einer Stufe versehene Zahnstange soweit verschoben hat, dass die den Sperrbolzen tragende Stange durch Einschwenken in die Stufe aus dein Bereich des Sperrahmens gelangt.
CH94802D 1915-07-15 1920-07-07 Tabellenschreibvorrichtung an Schreibmaschinen mit vereinigtem Kolonnen- und Stellenwähler. CH94802A (de)

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