DE401451C - Rechenmaschine mit Kolonnendruckvorrichtung - Google Patents

Rechenmaschine mit Kolonnendruckvorrichtung

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Publication number
DE401451C
DE401451C DEK86326D DEK0086326D DE401451C DE 401451 C DE401451 C DE 401451C DE K86326 D DEK86326 D DE K86326D DE K0086326 D DEK0086326 D DE K0086326D DE 401451 C DE401451 C DE 401451C
Authority
DE
Germany
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control lever
counter control
cam
locking plate
pawl
Prior art date
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Expired
Application number
DEK86326D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Brauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK86326D priority Critical patent/DE401451C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE401451C publication Critical patent/DE401451C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

  • Rechenmaschine mit Kolonnendruckvorrichtung. Bei Rechenmaschinen, die mit einer Kolonnendruekvorrichtung versehen sind, wird zweckmäßig der Abdruck der Endsumme und der Zivischeasumme eines voraufgegangenen Addiervorganges in den für die Wiedergabe von Nummern, des Datums o. dgl. bestimmten Kolonnen verhindert, indem eine Sperrplatte in den Weg der betreffenden Typenhämmer gebracht wird. Die wahlweise Einstellung der Sperrplatte in die wirksame Lage erfolgt durch das Zusammenwirken des Zählw erksteuerhebels mit einem besonderen Einstellmittel, durch das gleichzeitig die Spaltung des Druckwerkes geregelt werden kann.
  • Erfindungsgemäß ist die Verbindung zwischen dem Zählwerksteuerhebel und dem blesonderen Einstellmittel lösbar, so daß die Sperrplatte sowohl unabhängig von der Stellung des Zählwerksteuerhebels als auch unabhängig von der Stellung des besonderen Einstellmittels in die wirksame Lage gebracht werden kann.
  • Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben. In der Zeichnung stellt dar Abb. r eine Seitenansicht der Vorrichtung in Ruhestellung, Abb. a einen Schnitt nach 2-z der Abb. r, Abb. 3 eine Oberansicht der Sperrplatte, Abb. ¢ und 5 einen Teil der Vorrichtung in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen, Abb.6 eine Seitenansicht der Vorrichtung in Sperrstellung und Abb. 7 eine Einzelheit. Mit A sind die senkrecht am Maschinengehäuse geführten Typenträger bezeichnet, deren Typen a1 gemäß dem auf der Tastatur eingestellten oder im Zähl-werk- enthaltenen Betrage in die Drucklinie gebracht werden ;können. Der Abdruck der eingestellten Typen erfolgt durch um eine Achse b1 drehbare, unter der Wirkung von Schlagfedern b= stehende Schlaghämmer B. Diese werden von Sperrhaken b3, die auf einer Achse b4 gelagert und von Federn b5 beeinflußt sind, an ihren nach links ragenden Armen bl; in ihrer Ruhelage zurückgehalten. Unter dem Druckwerk ist auf einer mit dem Triebwerk der Maschine verbundenen Welle C eine T-raverse cl befestigt, die mit etwa T-förm,ig gestalteten, zum Auslösen der Sperrhaken b3 bestimmten Mitnehmern D zusammenzuarbeiten vermag und im Anschluß an die Einstellung der Typenstangen eine kurze Schwingung nach links und zurück ausführt. Die Mitnehmer D sind auf einerWelle E drehbar gelagert; ihr rechter Fortsatz dl trägt eine Rolle d', die sich unter der Wirkung einer am Mitnehmer .angreifenden Feder d3 an die linke Seite a' des Typenträgers A anlegt. In der Nullstellung des Typenträgers liegt die Rolle d2 in einer Vertiefung d3 des Trägers a2, wobei der Mitnehmer D so weit gedreht ist, daß sein linker, hakenförmig ausgebildeter Fortsatz d4 sich außerhalb der Bahn der Traverse cl befindet. Ist dagegen der Typenträger auf eine von Null verschiedene Ziffer eingestellt, so .ruht die Rolle d' auf der Seitenfläche a2 auf. Der Fortsatz d4 befindet sich dann in der Bahn der Traverse cl und wird von dieser bei ihrer nach links erfolgenden Schwingung mitgenommen. Hierbei wird der Sperrhaken b3 von dem linken Ende d5 des Mitnehmers D beiseite gedrückt und dadurch der betreffende Schlaghammer ausgelöst.
  • An den einander zugekehrten Seiten der Mitnehmer D sitzen Ansätze 0, d' (s. bes. Abb. 2), die so angeordnet sind, d.aß bei einer nach links gerichteten Bewegung der Mitnehmer die Ansätze d7 von den Ansätzen d° der benachbarten Mitnehmer D mitgenommen werden. In bekannter Weise gelangen hierdurch beim Druck eines Betrages die Nullen des Betrages zurr Abdruck, während die Nullen, die von höherer Ordnung sind als der Betrag selbst, nicht gedruckt werden.
  • Um das Druckwert: zu spalten, d. h. um die selbsttätige Mitnahme der Nullen niederer Ordnung von einer bestimmten Stelle oder von mehreren bestimmten Stellen ab zu verhindern, sind an den betreffenden Stellen die starren Ansätze d7 durch einstellbare Ansätze ersetzt. In dem vorliegenden Beispiel ist an Stelle des Ansatzes d7 der zehnten Stelle eine auf dein Mitnehmer D der zehnten Stelle mittels Zapfens cd$ gelagerte Klinke angeordnet (Abb. i und 2). Diese bildet mit ihrem hakenförmigen Ende d111 den verstellbaren Ansatz und besitzt einen nach unten ,gerichteten Arm d12, der sich unter der Wirkung einer zwischen ihm und dem Mitnehmer D eingeschalteten Feder d11 an eine auf der Welle E befestigte Kurvenscheibe e1 anlegt. Solange der Arm d12 mit dem Teile e2 der Kurvenscheibe in Berührung steht, befindet sich das hakenförmige Ende d111 der Klinke d11 im Eingriff mit dem Ansatz dß des Mitnehmers D der elften Stelle. Das Druckwerk ist nicht gespalten. Wird jedoch durch Drehen der Kurvenscheibe e1 ihr zy=lindrischer Umfangsteil mit dem Arm d12 in Berührung gelyracht, so nimmt die Klinke da die in Abb. i in strichpunktierten Linien dargestellte Stellung ein. Das hakenförmige Ende d111 befindet sich außerhalb der Bahn des Ansatzes d11, und der selbsttätige Abdruck der Nullen niederer Ordnung ist von dieser Stelle ab unterbrochen.
  • Oberhalb der nach links ragenden Arme b° der Schlaghämmer B ist im Bereich der elften bis fünfzehnten Stelle eine auf einer Achse f1 schwenkbar gelagerte Sperrplatte F (Abb. i, 3 und 6) angeordnet. An der Nabe der Sperrplatte F ist ein Kurbelarm f2 befestigt, der durch einen Lenker f3 und einen um die Achse b4 drehbaren zweiarmigen Hebel f4 mit einer Stange f5 verbunden ist. Die Stange f5 ist an einem auf einer Welle G sitzenden Winkelhebel g1 angelenkt. Eine Feder g2 sucht den Winkelhebel nach rechts zu ziehen, so daß das Ende f6 der Stange f6 an der Welle E anliegt. Hierbei befindet sich die Sperrplatte F in ihrer oberen wirkungslosen Lage (Abb. i).
  • Auf der Welle G ist ein aus dem Maschinengehäuse herausragender Handgriff g3' befestigt. Wird dieser nach oben bewegt (Abb. 6), so gelangt die Sperrplatte F in ihre Sperrstellung, in welcher sie sich in der Bahn der Schlaghäminerarme b° befindet und den Abdruck der Zahlen der elften bis fünfzehnten Stelle verhindert.
  • Die Stange f5 ist an der unteren Seite mit einem Sperrzahn f7 versehen, der mit einer mittels Zapfens 112 .am Gehäuse gelagerten, von einer Feder 1a1 beeinflußten Sperrklinke H zusammenwirkt. Die Sperrklinke H trägt an ihrem linken Ende eine Rolle 1a3, die sich auf eine am Gehäuse wagerecht geführte Nockenschiene J stützt. Letztere ist durch Langloch il und Stift k1 mit dem Zählwerksteuerhebel h verbunden. Der Hebel K kann in vier verschiedene Lagen eingestellt werden, die in Abb. i mit S (Subtraktion), E (Endsumme), Z (Zwischensumme) und A (Addition) bezeichnet sind. Die Zählwerksteuerung selbst ist als nicht zur Erfindung gehörig nicht dargestellt. Ein auf der oberen Seite der Schiene J vorgesehener Nocken i2 wirkt bei Bewegung der Schiene J so auf die Rolle h3 der Sperrklinke H ein, daß diese aus der Bahn des Sperrzahnes f7 bewegt wird.
  • Mit den oberen Armen des Winkelhebels g1 ist durch ein Kreuzgelenk g4 eine Stange M verbunden, die durch zwei am Gehäuse gelagerte Rollen 7a1, in' seitlich geführt wird und eine Rolle ns3 trägt, die mit einem Nocken i3 an der Unterseite der Stange J zusammenarbeitet. Die Stange M trägt auf ihrer oberen Hälfte einen winklig abgebogenen Stift in' (:'.bb. i, 2, 4. und 5), der mit seinem nach unten gerichteten Ende in einen Kurvenschlitz ial einer in einem Gehäuseteil ia2 verschiebbaren Schiene N hineinragt. Die Schiene N ist an einem Kurbelarme e'3 der Welle E angelenkt. Die Welle E kann mit Hilfe eines auf ihr befestigten Stellknopfes e4 (Abb. 2) in drei verschiedene Stellungen gebracht werden, die in Abb.7 mit I, II und III bezeichnet sind.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: . Steht die Welle E in der Stellung I (Abb. i), so nimmt die Klinke d° die in Abb. i mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage ein. Ihr hakenförmiges Ende d111 befindet sich in der Bahn des festen Ansatzes d° der nächst höheren Stelle. Die selbsttätige Auslösung des Nullendruckes ist daher nicht unterbrochen: Der Kurvenschlitz W hält die Stange M mittels des Stiftes 1114 in ausgeschwenkter Lage (Abb. 2 und q.), so daß eine Beeinflussung der Rolle m3 durch den Nocken i3 nicht stattfinden kann. Die Sperrplatte F verbleibt also in ihrer wirkungslosen Lage.
  • Steht die Welle E in der Stellung II (Abb. 7), so liegt das Ende des Armes d12 der Klinke d° .auf dem zylindrischen Umfangsteile der Kurvenscheibe e1 auf. Die Klinke d' nimmt die in Abb. 6 gezeichnete Lage ein, in der ihr hakenförmiges Ende d1° sich außerhalb der Bahn des festen Ansatzes d'! der nächst höheren Stelle befindet. Das Druckwerk ist in zwei Kolonnen gespalten. Die Sperrplatte F kommt auch in dieser Stellung nicht zur Wirkung, da die Stange M von dem Kurvenschlitz noch in ausgeschwenkter Lage gehalten wird.
  • Steht endlich die Welle E in der Stellung III (Abb.6), @so bleibt die Spaltung des Druckwerkes aufrechterhalten. Die Stange N ist aber so weit nach rechts verstellt, daß der Stift m4 in den von der Schiene J abgekehrten Teil des Kurvenschlitzes n1 gelangt ist, wobei sich die Rolle 1113 in der Bahn des Nockens i.' Befindet. Wird jetzt der Zählwerksteuerliebel K zum Zwecke des Summenziehens in die Stellungen E oder Z_ gebracht, so gelangt fler Nocken z3 über die Rolle 11a3 und schwenkt die Sperrplatte F mittels der Teile f1, f2, f3, f4, f l, g1, g'1 und 11a3 in die Sperrstellung, so daß die im folgenden Maschinengange etwa ausgelösten Schlaghämmer B der elften bis fünfzehnten Stelle aufgefangen und in wirkungsloser Lage festgehalten werden.
  • Nachfolgendes Zahlenbeispiel möge die Arbeitsweise der Vorrichtung in den drei Stellungen der Welle E näher erläutern:
    Stellung I.
    3470000002482
    3480000009716
    Summe 695oooooi2i98
    Stellung 1I.
    3d-7 2482
    348 9716
    Summe 695 12198
    Stellung III.
    347 2482
    348 9716
    Summe 12199
    Soll der Abdruck eines Betrages in der elften bis fünfzehnten Stelle ohne Rücksicht auf die Stellung der Welle E verhindert werden, so wird der Hebel g3 nach oben verstellt und dadurch die Sperrplatte F unmittelbar mittels der Teile f1, f2, f3, f4, f5, g1 und G in ihre Sperrstellung gebracht. Hierbei schnappt die Klinke H hinter den Zahn f' der Stange f 5 und hält diese sowie die Sperrplatte F in der Sperrstellung fest. Auch bei dem vorbeschriebenen Summenziehen kommt die Klinke H mit dem Zahn f 7 in Eingriff. Die Auslösung der Klinke H erfolgt durch eine Hin- und Herbewegung des Hebels K. Der Nocken i2 der Stange J drückt hierbei die Rolle las nach oben, so daß die Klinke H außer Eingriff mit dem Zahn f-, kommt und die Stange f5, der Hebel g3 und die Sperrplatte F unter Wirkung der Feder g2 in ihre Ruhelage zurückkehren, in der sich das Ende fli der Stange f5 an die Welle C anlegt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine mit Kolonnendruckvorrichtung und einer Vinrichtung, um durch das Zusammenwirken zwischen dem Zählwerksteuerhebel und dem Stehmittel für die Spaltung des Druckwerkes eine Sperrplatte in die Bahn einer bestimmten Gruppe von Typenhämmern wahlweise einzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (1,1n3) zwischen dem Zählwerksteuerhebel (K) und denn Stellmittel (e4) für die Spaltung des Druck-"v erkes lösbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rolle (in') einer mit der Sperrplatte (F) in Verbindung stehenden verschiebbaren und schwenkbaren Stange (11I) durch eine von dem Einstellknopf (e4) beeinflußte Kurvenführung (1a1, n14) in oder außer Eingriff mit einer von dem Zählwerksteuerhebel verstellbaren Nockenschiene (J) gebracht werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenhämmer (B) auslösende Mitnehmer (D) um dieselbe Welle (E) drehbar sind, auf der auch Kurvenscheiben (ei) zur Regelung der Spaltung des Druckwerkes sitzen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrplatte (F) unabhängig von ihrer durch den Zählwerksteuerhebel (K) bewirkten Verstellung *unmittelbar durch einen besonderen Handgriff (g3) in Sperrlage gebracht werden kann, in welcher sie von einer durch Bewegung des Zählwerksteuerhebels auslösbaren Sperrklinke (H) festgehalten wird.
DEK86326D 1923-06-23 1923-06-23 Rechenmaschine mit Kolonnendruckvorrichtung Expired DE401451C (de)

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DE (1) DE401451C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748777C (de) * 1940-03-18 1944-11-09 Ncr Co Registrierkasse oder Buchungsmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE748777C (de) * 1940-03-18 1944-11-09 Ncr Co Registrierkasse oder Buchungsmaschine

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