CH93044A - Halter für Edelsteine zum Gebrauch beim Schleifen der Steine. - Google Patents

Halter für Edelsteine zum Gebrauch beim Schleifen der Steine.

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CH93044A
CH93044A CH93044DA CH93044A CH 93044 A CH93044 A CH 93044A CH 93044D A CH93044D A CH 93044DA CH 93044 A CH93044 A CH 93044A
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CH
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solenoid
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Application number
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English (en)
Inventor
Charles Leperre Emile F Adelin
Original Assignee
Leperre Emile Ferdinand Adelin
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Halter für Edelsteine zum Gebrauch beim     Schleifen    der Steine.    Gegenstand der Erfindung ist ein Halter  für Edelsteine zum Gebrauch beim Schleifen  der Steine.  



  Gemäss der Erfindung ist ein Halter mit  Zifferblatt und Zeiger besitzendem Anzeiger  versehen, wobei der Zeiger bei der Vor  schubbewegung des Halters zur Schleifscheibe       bezw.    zum Arbeitstisch in Drehung versetzt  wird, so dass der Anzeiger ständig den Vor  schub des Halters anzeigt.  



  Das Zifferblatt des Anzeigers ist drehbar  und Zeiger wie Zifferblatt sind mit Kontak  ten versehen, die nach Vollendung der ge  wünschten     Vorschubbewegung        selbsttätig    in  Berührung miteinander treten und einen  Stromkreis schliessen, der durch ein     Solenoid     geht. und dessen Kern, der sperrend in einen  Kolben eingreift, zurückzieht, so dass der  Kolben, freiwerdend, sich unter dem Druck  einer Feder gegen den Arbeitstisch     bewegt     und den Halter mit Stein von der Schleif  scheibe abhebt.  



  Der so ausgebildete, den .Vorschub an  zeigende und den Stein zum gewünschten  Zeitpunkt von der Schleifscheibe abhebende    Halter stellt eine wesentliche     Erleichterung     der Arbeit des     Steinschleifers    dar, ohne dass  er dadurch umfangreicher oder unhandlicher  wird. Er hat dieselbe Form wie die jetzt  beim Schleifen gebräuchlichen     Steinhalter.     



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen  stand in beispielsweiser Ausführung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Längsschnitt  durch den Halter nach der Linie     C-D    der       Fig.    2,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     ,I-B     der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Draufsicht des Anzeigers,       Fig.    4 eine Seitenansicht der Vorrichtung  in kleineren     Massstabe.    ,       Der        Halter    (Zange) besteht aus einem  Rahmen 1 aus Aluminium, auf dem die Maul  teile 2 aus Eisen befestigt sind,

   die das vor  dere Ende des Halters bilden. Das Futter  25, in welches der zu bearbeitende Stein ein  gesetzt wird, wird von einer     Stange    35 ge  tragen, die in dem     Zangenmaul    2 eingeklemmt  ist, welches mit Hilfe einer Schraube<I>28 ge-</I>  schlossen gehalten wird.      Der hintere Teil des Halters ist hohl und  umgibt gehäuseartig den Antriebsmechanis  mus eines Anzeigers 3, dessen Zifferblatt  über einen Deckel     i        agt,    welcher das Gehäuse  abschliesst. Der Anzeiger besteht aus einem  Zifferblatt 31, auf welchem sich ein Zeiger mit  Kontaktspitze 39 dreht; bei 0 des Zifferblattes  ist ein zweiter Kontakt     -10    vorgesehen.

   Der  Zeiger wird von einem Schieber 3' betätigt,  an dessen beiden Enden die Nasen eines  Schlittens 7 eingreifen. Eine der     Nasen    in  Form eines     Winkels    71 ist auf dem Schlitten  verstellbar, um ein etwa zwischen     denn     Schieber 3\ und dem Schlitten 7 entstehen  des Spiel auszugleichen. Der Schlitten 7 be  wegt sich in     zwei    Führungen 8 und 8', die  durch den Deckel 29     bezw.    291 geschlossen  sind. In dem Schlitten 7 ist eine Auskerbung  vorgesehen, in welche ein Hebel 10 ein  greift, der fest auf einer Welle 9 sitzt, wel  che     Zahnräder    5 und 51 trägt.

   Der Antriebs  hebel 10 wird durch eine     Schraubenfeder    in  Eingriff mit einem Schlitz in der untern     hlii-.     ehe des Schlittens 7 gehalten. Die Zahn  räder 5 und 51 greifen in gezahnte     Sektoren     11     und   <B>111</B> ein, die im hintern Teil des Hal  ters an dessen unterem Ende auf     Zapfen        27          bezw.   <B>27'</B>     schz,-ingbar    sitzen, Die Zapfen der  Welle 9 drehen sich in Lagerscheiben 24 und       24t.    Wenn die Zahnbogen 11, 111 um ihre  Drehpunkte schwingen, setzen sie die     @@'clle     9 durch     d:

  e        Zahnräder    5, 51 in Drehung. Der  auf der Welle 9 sitzende Hebel 10 verschiebt  dann den Schlitten 7 und     rnit    diesem     den     Schieber 3', der den Zeiger irgendwie in       Drehring    versetzt. Die schwingbaren Sek  toren ruhen mit ihrem untern Ende<B>11'</B> auf  dem Arbeitstisch 38 und werden gegen die  sen durch     Federn.33    gedrückt.

   Der Anzeiger  3 könnte auch senkrecht     anheordnet         -erden,     indem sich zum Beispiel der Schieber 3\     un-          n        i.         tt        elbar        auf        den        Arbeitstisch        stützt:

       Die Kontakte 39 und 40 sind elektrisch  mit einem     Solenoid    23 verbunden, auf dessen  beweglichen Kern 20 eine Schraubenfeder 21       wirkt,    welche sich gegen eine Scheibe 2?       stützt.    Der Kern 20 ist durch ein Stück 19  verlängert, welches seinerseits einen Keil 18    trägt. Die Kammer, in welcher das     Solenoid     gelagert ist, ist unten durch eine Scheibe 14  geschlossen. Das Stück 19, welches den Keil  18 auf dem Kern 20 hält, gleitet in der mas  siven     Verlängei        ung    17 der Spule des Sole  noides 23.  



  Der Keil 18 dient dazu, einen Kolben     1h     zu halten, der unter der Wirkung einer  Schraubenfeder 16 steht und mit dieser in  einer     Büchse    12 lagert, die durch einen     Dek-          l;el    13 geschlossen ist. Der Kolben ist an  seinem Umfang in geeigneter Höhe mit einer  Nut     versehen,    in welche der Keil 18 ein  greift, um den Kolben in einem bestimmten  Abstand von einem Anschlag 30 zu halten,  der auf dem Arbeitstisch 38 angebracht ist.  



  Batterien 32 und<B>32'</B> für das     Solenoid    sind  in Abteilen des Entern Gehäuses des Halters  untergebracht, die durch Platten 34,     34"    ge  schlossen sind.  



  Der Halter ist mit einer Verlängerungs  tange 31     verseben:        wenn    der     zii    bearbeitende  Stein auf dein Schleifstein 26 aufliegt, wird  der Halter mittelst im Arbeitstisch befestig  ter Stangen 36 und 37 in seiner Lage ge  sichert.  



  Wie aus Zeichnung und Beschreibung er  sichtlich, wird der während des fortschreiten  den Schleifvorganges sich ändernde Abstand  oder besser der Winkel zwischen Zange und  Arbeitstisch durch den Anzeiger 3 fortlaufend  angezeigt, und zwar erfolgt dies dadurch, dass  die beim Vorschub des Halters von diesem  mitgenommenen Zahnräder 5, 51 sich über  die Zahnsektoren 11, welche sich unbeweg  lich auf den Tisch stützen, bewegen und da  durch     gedreht    werden, welche Drehung durch  Welle 9, Hebel 10, Schlitten 7 und Schieber     3=     auf die Zeigerwelle des Anzeigers     übertragen     wird. Sobald der Zeiger auf 0 gelangt, wird  durch die Kontakte 39 und 40 der Stromkreis  von den Batterien 32 und 321 durch das So  lenoid 23 geschlossen.

   Durch den durch das  letztere gehenden Strom wird der Kern 20  und mit ihm Keil 18 gegen die Eisenscheibe  22 gezogen. Dadurch wird der Kolben 15  frei und unter dem Druck der Feder 16  nach unten und gegen den Anschlag 30 be-      wiegt, so dass die Zange sich liebt und den  Edelstein ausser Eingriff mit dein Schleifstein  setzt.  



  Beim Schleifen wird,     nachdem    der Edel  stein eingesetzt     worden    ist, der     Halter        finit     der Unterkante des Gehäuseendes auf den  Arbeitstisch und mit dein Stein auf die  Schleifscheibe aufgelegt.

   Dadurch     kommt     der     Eialter    in     eine        bestimmte        Schräglage,    und  die Sektoren 11,     11i,    die sich auf den Ar  beitstisch stützen, werden dabei     von    selbst  entsprechend eingestellt und geben durch die  vorgesehenen     Zwisclieninittel        dein    Zeige <   eine der     Schräglage    des Halters     ciitspre-          chende        Einstellung.     



  Um nun von dem Edelstein eine vorher durch       Schätzung    des Schleifers bestimmte     Stärke     abzuschleifen, stellt man den Anzeiger 3     eiit--          sprechend    ein, indem     inan    sein Zifferblatt  derart zum Zeiger dreht, dass dieser die be  treffende Stärke anzeigt.

   Um zum     Bcispi#A     0.3 min abzuschleifen, dreht man das Ziffer  blatt, bis der Zeiger auf die Marke 30 zeigt,  wobei vorausgesetzt wird, dass das Zifferblatt  in Hundertstel Millimeter     cingeteat    ist.     Bchn          Schleifen        nü.liert    sich der Zeiger     (lern    Kon  takt bei 0.     und    sobald die 0,3 nun     abgenom-          men    sind, das     heisst    der Nullpunkt durch den  Zeiger auf dein Zifferblatt erreicht ist, schliesst  sich der Kontakt, und die Zange wird, wie  beschrieben, abgehoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Halter für Edelsteine zum Gebrauch beim Schleifen der Steine finit Arbeits-Anzelge- und Ausrückvorrichtung mit einem mit dein Doppenende auf der Schleifscheibe und mit dein andern Ende auf dem Werktisch frei aufliegenden Balken finit einem mittleren All schlag zur Begrenzung des durch Verände rung des durch Zange und Arbeitstisch ge bildeten Winkels erfolgenden Arbeitsvor schubes, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Vorrichtung ein Anzeigewerk be sitzt,
    das einem von Hand verdrehbaren Zifferblatt und aus einem Zeiger besteht, das in einem am Balken befestigten Gehäuse untergebracht ist, wobei der Zeiger durch ein Zeigerantriebsoi gan mit einem Schlitten verbunden ist, der durch einen all ihm an greifenden Hebel dadurch verschoben wird, dass sich auf der Hebelwelle sitzende Zahn ritzel beim Senken des Doppenbalkens all ortsfesten, auf dem Werktisch fe dernd aufruhenden Zahnbogen abrollen,
    bis eiii durch den Zeiger an einem Zifferblatt kontakt geschlossener Stromkreis eines So lenoides ein einen federnd gelagerten All schlag arretierendes Gesperre ann Solenoid- kern auslöst und der Balken von der Feder des erwähnten Anschlages zurückgeschwun- gen wird.
CH93044D 1920-01-09 1921-01-04 Halter für Edelsteine zum Gebrauch beim Schleifen der Steine. CH93044A (de)

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