CH90322A - Zeitauslöser für photographische Objektivverschlüsse. - Google Patents

Zeitauslöser für photographische Objektivverschlüsse.

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CH90322A
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CH
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Inventor
David Friedmann
Original Assignee
David Friedmann
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/38Releasing-devices separate from shutter
    • G03B17/40Releasing-devices separate from shutter with delayed or timed action

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Zeitauslöser für photographische     Objektivverschlüsse.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Zeitauslöser für photographische     Objek-          tivverschlüsse,    mit welchem es möglich ist,  den     Objektivverschluss    für Zeitaufnahmen  geöffnet. zu halten. Das     Auslöseorgan    des  Zeitauslösers wird durch das Uhrwerk des  Zeitauslösers unter Vermittlung eines Zahn  rades in vorgetriebene Stellung gebracht und  in dieser Stellung durch dieses Zahnrad ge  halten.

   Ferner besitzt der Zeitauslöser eine  Schaltvorrichtung, die entsprechend der Zeit,  während welcher der     Objektivverschluss    ge  öffnet bleiben muss, einstellbar ist und welche  Schaltvorrichtung das Zahnrad ausser Ein  griff mit dem     Auslöseorgan    bringt, nachdem  die Zeitdauer abgelaufen ist, wodurch das Aus  leseorgan den     Objektivverschluss    sich schlie  ssen- lässt.  



  Auf. der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Vorderansicht desselben,  nachdem der Deckel abgenommen ist;       Fig.    2 zeigt dasselbe in Draufsicht, wäh  rend der Deckel sich auf dem Zeitauslöser be  findet.    In einem Gehäuse 1 befindet sich unter  halb einer     Platine    2 ein Uhrwerk, welches  nicht näher dargestellt worden ist. Durch die  Platine 2 ragt. eine Achse 3, auf welcher ein  Zahnkolben     4-    sich befindet. Dieser steht nun  sowohl mit einem Zahnrad 5, als auch mit  einem Zahnrad 6 in Eingriff, mit welch letz  terem ein Zahnkolben 7 verbunden ist, wel  cher mit einer Zahnstange 8     kämmt.    Die  Achse, auf welcher die beiden Räder 6 und 7  sich befinden. ist in einem Arm 9 gelagert,  der um ein Lager 10 schwenkbar ist.

   Der  Arm 9 trägt unten einen Finger 11, auf wel  chen ein Fingerehen 12 einwirkt. Letzteres  befindet sich auf der Achse des Zahnrades 5  und ist in eine     beliebige    Lage einstellbar.  Auf der gleichen Achse 13 befindet sich auch  ein Zeiger 14, welcher oberhalb des Deckels  15 des Gehäuses angebracht ist und längs  einer Skala bewegbar ist, welche die Zeit  dauer angibt, während welcher der Objektiv  verschluss geöffnet bleiben soll. Im vor  liegenden Falle ist es möglich, und zwar in  folge des Übersetzungsverhältnisses der Zahn  räder, den     Objektivverschluss    bis zu 60 Se  kunden geöffnet zu halten.      Auf der Achse     ä    befindet sich     oberhalb     des Deckels 15 ein Flügelarm 16 für das Auf  ziehen des Uhrwerkes.

   Letzteres besitzt einen       Windflügel    17, welcher in     Fig.        \?    gestrichelt  angegeben ist. Der Arm 9 ist nun nach -oben  hin derart verlängert, dass sein Ende 18 in  die Bahn des W     indflügels    17 gelangt und ihn  am Umdrehen verhindert, sobald der Arm 9  am den Drehpunkt 10 geschwenkt wird.

   Eine  solche     Schwenkung        wird    durch das Finger  chen 12 durch Einwirken auf den Finger 11  bewirkt, wodurch das Zahnrad 7 ausser Ein  griff mit der Zahnstange 8 kommt und letz  tere aus ihrer vorgetriebenen Stellung in die  in     Fig.    1 gezeigte Lage unter Einwirkung  einer Schraubenfeder 19 zurückkehrt, die  einerseits mit der Zahnstange verbunden und  anderseits an einem Fixpunkte befestigt ist.  



  Das Fingerehen 12 ist an einem Klin  kenrad 20 fest angeordnet, welches gegenüber  dem Zahnrad 5 an einer Drehung in der       einen    Richtung durch die unter Federwirkung  stehende Flinke 21 gehindert     wird,    welche  auf dem Rad 5 schwenkbar befestigt ist.  



  Die     Wirkungsweise    des Zeitauslösers ist  nun wie folgt: Der Zeiger 14 wird zum Bei  spiel auf die Zahl 50 der Skala. auf dem       Deckel    15     ein--estellt,    was heisst, dass der       Objektivverschluss    50 Sekunden geöffnet blei  ben soll. Nun zieht man das     Uhrwerk.    mit  telst des Doppelhebels 16 auf. Dasselbe treibt  nun die Achse 3 an, wodurch unter Vermitt  lung: der Zahnräder 4, 6 und 7 die Zahnstange  unter Spannung der Feder 19 vorwärts ge  trieben wird. Ist der Zeitauslöser nun     an     einem Drahtauslöser aufgehängt, der als Ver  mittlungsorgan für die Öffnung des Objektiv  verschlusses dient,. so wird der Drahtauslöser  betätigt.

   Dieser Drahtauslöser ist in     Fig.    1  strichpunktiert angedeutet. Das Ende der  Zahnstange ist als Fuss 22 ausgebildet und  wirkt auf den Teil 23 des Drahtauslösers ein,  indem der Teil 23 beim Vortreiben der Zahn  stange 8 durch diese um eine Strecke x vor  wärts geschoben wird. Am Ende dieser  Strecke x wird der     Objektivverschlcss    ge  öffnet.

   In dem Augenblick, in welchem die    Zahnstanze ihre Endlage erreicht, hat auch  der Zahnkolben 7 den letzten Zahn der Zahn  stange vorwärts getrieben, und beim weiteren  Ablaufen des Uhrwerkes rutschen die Zähne  des     Kolbens    7 längs der Unterseite des un  tersten Zahnes der Zahnstange 8, und hält  dieser Kolben 7 somit die Zahnstange in vor  getriebener Stellung, und zwar so lange, bis  die eingestellte Zeit abgelaufen ist.     Während     dieser ganzen Zeit     bleibt    der     Objeldivver-          schluss    geöffnet. Bei der weiteren Umdrehung  des Zahnrades 5 schiebt nun das Fingerehen  12 den Finger 11 vor sich hin, wodurch der  Arm 9 um Punkt 10 geschwenkt wird und  der Kolben 7 von der Zahnstange entfernt  wird.

   Letztere wird nun unverzüglich in ihre  An     fanl(,-slage    zurückkehren, und zwar teils  unter Einwirkung der Feder 19, teils unter  Einwirkung des Teils 23 des Drahtauslösers.  Gleichzeitig wird bei der Schwenkung des  Armes 9 das Ende 18 des letzteren in die     Be-          we0,ungsbahn    des Windflügels 17 gebracht,  wodurch das Uhrwerk stillgesetzt wird.    Es könnte auch beim     Aussereingriffbrin-          gen    des Kolbens 7,     beziehungsv=eise    bei der  Entfernung des Kolbens 7 von der Zahn  stange das Uhrwerk auf andere Weise als vor  beschrieben arretiert werden.

   Es könnte auch  ein Anschlag am Zahnrad 5 vorgesehen sein,  der bei Erreichung einer gewissen Stellung  dieses Zahnrades 5 an einen Gegenanschlag  anschlägt und dadurch an einer Weiterbewe  gung verhindert     wird,    wodurch ebenfalls das  Uhrwerk arretiert wird. An Stelle des Ar  mes 9 könnte auch eine feststehende Brücke  vorgesehen sein, und müsste dann die unter  Federwirkung stehende Achse des Kolbens 7  in einem Schlitz der Brücke verschiebbar sein,  wobei der Schlitz so gerichtet sein muss, dass  der Kolben von der Zahnstange durch das  Fingerehen 12 entfernt wird.

   Der Auslöser  könnte auch so eingerichtet werden, dass  durch ihn der     Objektivverschluss    mehr als eine  Minute offen gehalten wird, wozu es dann  zweckmässig wäre, zwischen dem Kolben 4  und dem Zahnrad 6 ein weiteres Zahnrad ein  zuschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCE Zeitauslöser für photographische Objektiv versehlüsse, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseorgan des Zeitauslösers durch ein Uhrwerk unter Vermittlung eines Zahnrades in vorgetriebene Stellung gebracht wird und in dieser Stellung durch dieses Zahnrad ge halten wird, und dass ferner eine Schaltvor richtung vorgesehen ist, die entsprechend der Zeit, während welcher das Auslöseorgan in vorgetriebener Stellung verbleiben soll, das heisst während welcher der Objektivverschluss geöffnet bleiben muss, einstellbar ist und welche Schaltvorrichtung das Zahnrad ausser Eingriff mit dem Auslöseorgan bringt,
    nach dem die Zeitdauer für das Offenbleiben des Objektivverschlusses abgelaufen ist, wodurch das Auslöseorgan in seine Anfangslage zu rückkehrt. UNTERANSPRüCHE 1. Zeitauslöser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad an einem schwenkbaren Hebel angebracht ist, wel cher durch die Schaltvorrichtung ver- schwenkt werden kann, um das Zahnrad ausser Eingriff mit dem als Zahnstange ausgebildeten Auslöseorgan zu bringen. 2.
    Zeitauslöser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass das Zahnrad mit sei ner Achse in einem Schlitz einer Brücke verschiebbar ist, durch Federwirkung ge gen das Auslöseorgan gedrückt wird und von der Schaltvorrichtung im Schlitz ent gegen der Federwirkung bewegt werden kann. 3. Zeitauslöser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arretiervorrich- tung für das Uhrwerk vorgesehen ist, wel che beim Aussereingriffbringen des Zahn rades mit dem Auslöseorgan selbsttätig in Funktion tritt. 4.
    Zeitauslöser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Haltevorrichtung für die Schaltvorrichtung vorgesehen ist, die nach Ablauf der eingestellten Zeit, während welcher der Objektivverschluss ge öffnet bleibt, die Schaltvorrichtung in ihrer Bewegung anhält.
CH90322D 1920-06-21 1920-06-21 Zeitauslöser für photographische Objektivverschlüsse. CH90322A (de)

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