CH89879A - Billetverkaufseinrichtung. - Google Patents
Billetverkaufseinrichtung.Info
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07B—TICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
- G07B3/00—Machines for issuing preprinted tickets
- G07B3/02—Machines for issuing preprinted tickets from stock in wound strip form
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Description
Billetverkaufseinrichtung. ' Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Billetverkaufseinrichtung, bei welcher in einem Gehäuse eine Billetausgabeeinrich- tung und eine Einrichtung zur Aufnahme des eingenommenen Geldes (Kasseneinrichtung) untergebracht sind.
In der Zeichnung ist. der Erfindungsgegen- stand in einer beispielsweisen AusführUngs- form und in Detailvarianten dargestellt, und zwar zeigen Fig.1 die Einrichtung in der Vorder ansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch eine Billetaus- gabevorrichtung, Fig. 3 und 4 eine Verachlussvorrichtung für die Billetausgabeeinrichtung, Fig. fi eine Seitenansicht eines Stempel werkes mit doppelter Lagerung;
Fig. ö einen Grundriss dieses Stempel werkes, Fig. 7 eine Seitenansicht eines Stempel werkes mit fliegender Lagerung, Fig. 8 einen Grundril;, des Stenrpelwerlies nach Fig. 7.
In der in der Zeichnung dargestellten Billetverkaufseinrichtung ist sowohl die Kasse, wie die Ausgabeeinrichtung für die Billette im Gehäuse der Verkaufseinrichtung unter gebracht. Der obere Teil a des Gehäuses enthält die Billetausgabe- und Kontrollein- richtung und der untere Teil G die Kassen einrichtung. Die Billetausgabeeinrichtuiig be steht aus einzelnen Billetausgabevorrichtungen c, den sogenannten Pfeifen.
Die Kassenein richtung b ist in einen Behälter<I>d</I> für Papier geld und einen solchen f für Hartgeld ein geteilt. Dieselbe befindet sich unmittelbar unter den Billetausgabevorrichtungen. Die Einrichtung für das Papiergeld besteht aus entsprechenden Fächern<I>e,</I> g und h. für die verschiedenen Papiergeldscheine, während die Kasse für das Hartgeld aus einem Schub kasten mit einzelnen Hartgeldbehältern i be steht. An letztere schliesst sich nach hinten ein Raum lc mit schrägem Boden für Gross papierscheine an.
Die einzelnen Ausgabevorrichtungen c für die Billette sind auf einer gemeinsamen Welle l montiert, und zwar einzeln schwenk bar., so dass jede einzelne Ausgabevorrichtung c aus dein Gehäuse unabhängig voll der andern herausgeschwenkt werden kann. Oben besitzt jede einzelne Ausgabevorrichtung c einen Vorsprung in. Über allen diesen Vorsprüngen ist eine Versehlussschiene n angeordnet, welche bei o gelagert ist, so dass sie ein- und aus geschwenkt werden kann,- und somit alle Ausgabevorrichtungen entweder sperrt oder .freigibt.
Diese Sperrscbiene ist zwangsläufig an dem einen Ende, bei p mit einem Chub- riegelschloss l verbunden, so dass sie zwangs läufig durch der) Chubschlossriegel r bewegt wird. Man hat es also in der Hand, mittelst eines Schlüssels die Sperrschiene in die Sperr lage und aus derselben herausbewegen zu können. Das Chubschloss ist ein solches, bei welchem der Schlüssel nicht eher abgezogen werden kann, als bis das Schloss geschlossen ist.
Es ist also auf diese Weise eine mecha nische Sicherheit geschaffen, dass nur dann der Schlüssel abgezogen werden kann, wenn die Sperrschiene n die Billetattsgabevor-rich- tungen sperrt. Solange aiso der Schlüssel für Schlüsselloch steckt, ist keine Verriegelung vorhanden. Ebenso ist die Sperrschiene mit einem ins Auge fallenden Anstrich versehen, dass man sogleich ersehen kann, ob sie in Sohlussstel- lung steht oder nicht.
In Schlussstellung steht sie nämlich schräg und ist gut sichtbar, ausser halb der Verschlussstellung steht sie dagegen horizontal, so dass nur ihre Vorderkante sicht bar ist.
Zur Ergänzung des Billetbestandes jeder einzelnen Billetausgabevorrichtung wird die jeweilige Ausgabevorrichtung, nachdem die Sperrschiene yz gehoben ist, nach vorn ge schwenkt. DiceinzelnenAusgabevorrichtungen sind mit Nummern versehen. Die ganze Ein richtung ist mit einem Rolladenverschluss ver seben und verschliessbar. Für jede Vorrichtung c ist ein Billet- streifen s (Fig. 5) vorgesehen.
Jeder Billet- streifen wird all einer ganz bestimmten Stelle zu einem Stempelwerk<I>t,</I> lt.<I>v,</I> ir geführt. Die Stempelwalze t ist bestimmt, Stempel zeichen auf den Billetstreifen zu drucken und kann auch durch ein rotierendes, kleines Datum-Druckwerk (Scheckdrucker) ersetzt werden.
Die Walze t ist so angeordnet, dal) sie nach Auslösen der (Gegendruckwalze i, durch den Exzenterhebel ir; ohne weiteres aus ihren Lagern herausgehoben werden kann, so dass die Auswechslung dieser Stempel walze t oder das Herausnehmen des Scheck druckers zwecks Änderung des Datums auf die einfachste Art gewährleistet ist.
Die Stempelwalze t bezw. der Seheekdrucker <I>t.</I> wälzt sich auf der Farbwalze a4 aus Filz ete. ab.
Die Gegendruckwalze r, welche mit dem Exzenterhebel it, verbunden ist, drückt den Papierstreifen s derart. auf die Stempelwalze oder den Scheckdrucker, dass ein gleich mässiger, tadelloser Druck erzielt wird.
Bei der Detailvariante nach Fig. 7 und S ist die Gegendruckwalze r; von einem schwing bar gelagerten, unter dem Druck einer Feder :> stehenden Arm icl fliegend getragen und be sitzt eine Flansche y zur Führung des Papier streifens. Eitre solche Flansche könnte auch die Walze t haben.
Zwecks leichter Auswechslung der Walze t kann die Welle = dieser Walze rnit einer Ringrille ausgerüstet sein, in welche eine in der Walze vorgesehene Feder hineinragt, um das ungewollte Abgleiten der Walze von der Welle z zu verhindern. Die Welle der Färbewalze lt ist bei beiden Ausführungsbeispielen all einer Stelle mit einem nicht gezeichneten -Iitnehrnerschlitz versehen.
In diesen Schlitz kann ein kleiner Steckschlüssel oder eilte kleine Kurbel- ge steckt und so die Färbewalze beim Tränken mit Druckfarbe gedreht werden. Ein Heraus nehmen der Färbewalze ist zum Einfärben nicht nötig.
Durch eine entsprechende Hebelanordnung mit Gestänge können auch mehrere Sperr- schienen ii (Fig. 1 und 2) mittelst eines ge- ineinsamen Schlosses verriegelt und entriegelt werden, wobei die Billetausgabevorrichtungen übereinander oder nebeneinander angeordnet sein können. --Man kann auch, wenn Billette ohne Nummern zur Ausgabe kommen sollen, an Stelle der Kontrolle durch Numerierung der einzelneu Billette ein Zählwerk anordnen,
welches die Entnahme jedes einzelnen Billets kontrolliert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Billetverkaufseinrichtung, dadurch gekei i- zeichnet, dass in einem Gehäuse eine Billet- ausgabeeinrichtung und eine Einrichtung zur Aufnahme des eingenommenen Geldes (Kassen einrichtung) untergebracht sind. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kasseneinrichtung Fächer zur Aufnahme von Papiergeld und solche zur Aufnahme von Hartgeld besitzt. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Billetausgabeein- richtung einzelne Billetausgabevorricll- tungen besitzt, welche nicht wegnehmbar iin Gehäuse auf einer gemeinsamen Welle gelagert und einzeln nach vorn ausschwenk bar sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch. gekennzeichnet, ,, dass die einzelnen Billetausgabevorrich- tungen gemeinsam verriegelbar sind. 4.Einrichtung .nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verriegelung säuit- IicherBilletausgabevorrichtunged mit Hilfe eines gemeinsamen Schlossriegels bewirkt wird, welcher eine Sperrschiene gegen Ansätze der Billetausgabevorrichtungen legt und sie sperrt, bezw. von diesen abhebt und die Vorrichtungen freigibt.5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Billetausgabevorrichtung ein Stempelwerk vorgesehen ist, zum Zweck, einen für die betreffende Ausgabevorrich tung vorgesehenen Billetstreifen zu stem peln, wobei das Stempelwerk durch den durchlaufenden Streifen antreibbar ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Stempelwerk eine Stempelzeichen tragende Stempelwalze, eine Färbewalze und eine Gegendruck walze aufweist. 7.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stempelwerk ein kleines rotierendes Druckwerk mit Tages-, 3Ionats- und Jahrestypenrädchen und mit Färbwalze aufweist. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprücben 2, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stempelwalze leicht auswechselbar ist, um verschiedenartige Stempelwalzen einsetzen zu können. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckwerk leicht herausnehmbar ist, um die Ziffernrädchen desselben auf das Datum einstellen zu können. 10.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet. dass die den Billetstreifen an die Stempelwalze drückende Gegen druckwalze unter Federdruck steht, regu- lier-, verstell- und leicht auswechselbar ist.11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbewalze ver mittelst einer Kurbel gedreht werden kann, uni sie mit Treuer Farbe zu tränken, ohne sie aus der Einrichtung entfernen '!l1 müssen. 12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendruckwalze mit einem zur Führung des Billetstreifens dienenden, vorstehenden Rand versehen ist.13. Einrichtung nach Patentanspruch und L nteranspriiehen 2, 5 und G, dadurch gehenuzeic_-hnet, dass die Stempelwalze mit eiuein zur Führung des Billetstreifens dienenden, vorstehenden Rand versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE517384X | 1919-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH89879A true CH89879A (de) | 1921-07-01 |
Family
ID=6549543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH89879D CH89879A (de) | 1919-01-23 | 1920-06-29 | Billetverkaufseinrichtung. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH89879A (de) |
| FR (1) | FR517384A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2526440A (en) * | 1947-08-27 | 1950-10-17 | Toombs Harold | Holder for spools of ribbon and the like |
-
1920
- 1920-06-17 FR FR517384A patent/FR517384A/fr not_active Expired
- 1920-06-29 CH CH89879D patent/CH89879A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2526440A (en) * | 1947-08-27 | 1950-10-17 | Toombs Harold | Holder for spools of ribbon and the like |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR517384A (fr) | 1921-05-04 |
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