CH89693A - Schloss mit Riegelstangen, insbesondere für Kasten. - Google Patents

Schloss mit Riegelstangen, insbesondere für Kasten.

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CH89693A
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Tarjan Andor
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Tarjan Andor
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  schloss mit Riegelstangen, insbesondere für Kasten.    Die Erfindung betrifft ein     Schloss    für  Kasten und dergleichen, bei welchem' das  Festhalten der Türflügel in der geschlosse  nen Lage mittelst in bekannter Weise mit der  Längskante des Türflügels parallel geführ  ten Riegelstangen bewerkstelligt wird und  zur gleichzeitigen gleichmässigen, aber zu  einander stets entgegengesetzten Bewegung  dieser Riegelstangen zwei Zapfen und ein  um den im MEttelpunkt des Schlosses be  festigten Drehzapfen des Sehlüsselschaftes  drehbarer doppelarmiger Hebel angeordnet       el     sind.

    Gemäss vorliegender Erfindung ist der  eine Arm eines um den     Drebzapfen    für den  S chlüsselschaft drehbaren doppelarmigen He  bels mit einem Lenker verbunden, der den  mit der einen Riegelstange verbundenen und  durch einen Längssehlitz geradlinig geführ  t'     el     ten Zapfen trägt, wihrend der andere, gabel  artig ausgebildete Arm einen Stift umgibt,,  welcher an dem den zweiten Zapfen tra  genden und zwecks Betätigens mittelst des  Schlüsselbartes riegelartig ausgebildeten  Sehieber befestigt ist, zum Zwecke, die Be  wegung des Schiebers, beziehungsweise des    aii ihm befindlic hen Zapfens in gleiehem  Masse, jedoch iii entgegengesetzter Rielhtung  auf den andern Zapfen zu übertragen.

   An  beideni Schm alseiten der Selhlossplatte hönnen  ausgebogene Flügel vorgesehen sein, die zur  Führung der Riegelstangen dienen.  



  Die beilieg ende Zeielinung stellt eine bei  spielsweise Ansführungsforin des     vorliegen-          dlen    Schlosses dar.  



  Fig. 1 ist eine Draufsiebt des Selilosses  nach Entrernen der Zubaltungen und des  Schlossgehäuses, wobei die ersichtlichen Be  standteile jene Lage einnebnien, die dem auf  gesperrten Schloss entspricht; Fig. 2 ist ein  sperr  Quersebnitt nachi der Linie 1-1 der Fig. 1;  Fig. 3 zeigt das Schloss ebenfalls in     Drauf-          sieht,jedoch    in gesperrter Lage der Bestand  teile und bei teilweisem     Sehnitt    des     Schloss-          Geinäss    dein     veranscbaulichten    Ausfüh  rungsbeispiel ist     da,

  -#        Sehloss    in bekannter  <I>n</I>  Weise mit     Zubaltun(ren    versehen     und    in Form  eines     Wertheiniselilosses    ausgebildet--. Im  Mittelpunkt der     '--',ulilossplatte   <B>1</B> ist der :Dreh  zapfen 2     für        den        bolilon        Sehlüsselsehaft    be  festigt. der     gleielizeitig    den Drehzapfen des      doppelarmigen Hebels 3 bildet.

   Der im Längs  schlitz 4 der Schlossplatte 1 geführte und mit  der in der Zeichnung nicht dargestellten  Riegelstange in bekannter Weise verbundene  Zapren 5 is4 am freien Ende des mit dem  Hebel 3 gelenkig verbundenen Armes 6 be  festigt. Der andere Arm des doppelarmigen  Hebels 3 ist gabelartig ausgebildet und wird  durch den am Schieber 8 befindlichen Stift 9  betätigt. Der bei geöffnetem Schloss an dein  Begrenzungsstift 10 anliegende Schneider 8  ist in der üblichen Form eines Riegels aus  gebildet, womit derselbe seine Bewegung vom  Sublüsselbart in bekannter Weise erhält. Am  Schieber 8 ist der andere, im Längsschlitz 4'  der Schlossplatte 1 geführte Zapfen 5' be  n  festigt.

   Es ist klar, dass, wenn der Schie  ber 8 und der an ihm befestigte Zapfen 5'  durch Dreben des Schlüsselbartes in einer  Richtung bewegt wird, der andere Zapfen 5  mittelst des, doppelarmigen Hebels<B>3</B> und des  Armes 6 gleichzeitig und in gleichem Masse,  jedoch in entgegengesetzter Richtung bewegt  wird.  



  Oberhalb des Schiebers 3 sind die unter  Federwirkung stehenden Zuhaltungen 11 in       behannter    angeordnet, welche  die Bewegung des Schiebers nur bei Anwen  dung des gehörigen Schlüssels gestatten  An den beiden schmalen Seiten der     Schloss-          platte    sind vorteilhaft durch Stanzen Flügel  12 ausgebildet, welche zur Führung der Rie  gelstangen dienen.  



  Die beiden Enden des Schlossgehäuses 13  sind zweckmässig zu je einem Halbzylinder  aus gebildet. In deii Mittelpunkten dieser  Halbzylinder ist aus der Wand des Schloss  gehäuses je ein kleiner Kegel 14 ausgepresst.  Der Vorteil dieser Ausbildung besteht darin,  dass hierdurch das Anbringen des Schlosses  äusserst vereinfacht und erleichtert wird.  Ist das Schlüsselloch im Türflügel herge  stellt, so wird das Schlüsselrohr 15 in dieses  Loch gesteckt und das Schloss bei richtiger  HAttitig an dutt Türflügel gedrücht. Hierbei    dringen die kleinen Kegel 14 in das     Holz-          inaterial    des ein und bezeichnen  jene Punkte, an welchen mit dem bekannten  Holzbohrer einfach einzubohren ist.

   Dieser  Bohrer entfernt an     den    beiden bezeichneten  Stellen je einen niedrigen Holzzylinder, des  seit Durchmesser der Breite des Schloss  gehäuses 13 entspricht. Das zwischenliegende  Holzmnalerial wird sodann einfach ausge  stemmt. Es wird daherstets nurso viel Holz  material entfernt, als zum richtigen Einpassen  des Schlosses unbedinggt nötig ist. Durch die  angewendete Bohrarbeit ist die Gefahr des  Reissens vollkommen beseitigt, welcher Um  sand insbesondere bei teuren Möbeln von  grosser Wichtigkeit ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schloss mit Riegelstangen, insbesondere für Kasten, dadurch gekennzeihnet, dass der eine Arm eines um den Drellzapfen für den Schlüsselschaft drehbaren doppelarmigen He bels mit einem Lenker verbunden ist, der den rhit der einen verbundenen und durch einen LänicrlsSohlitz geradlinig ge führten Zapfen trägt, -während der andere. gabelartig ausgebildete.
    Arm einen Stift umgibt, welcher an dem den zweiten Zapfen tra--enden und Zwecks Betätiolens mittelt des Sehlüsselbarles rie-,elarti- aus-ebil(leton Sellieber befestigt ist-, zum Zwecke.
    die Be- wegung des Schiebers gleichzeitig. in glei- - ehem Masse, jedoch in entge--engesetzter Rieb- tum, auf beide Zapfen zu übertra-en. UNTERANSPRUCII:
    Schloss mit Riegelstangen, insbesondere <I>n</I> für Kasten, nach Patentanspru(h. dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden schmalen n Seiten der Schlossplatte <B>(1)</B> aus der Ebene der letzteren gedrückte Flügel (1.2) ausge bildet sind, welehe Zur Führun- der Eie-el- staa-en dienen.
CH89693D 1919-03-03 1920-03-25 Schloss mit Riegelstangen, insbesondere für Kasten. CH89693A (de)

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