DE517460C - Einsteckschloss - Google Patents

Einsteckschloss

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DE517460C
DE517460C DEE37161D DEE0037161D DE517460C DE 517460 C DE517460 C DE 517460C DE E37161 D DEE37161 D DE E37161D DE E0037161 D DEE0037161 D DE E0037161D DE 517460 C DE517460 C DE 517460C
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DE
Germany
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door
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door handle
handle
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DEE37161D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C1/00Fastening devices with bolts moving rectilinearly
    • E05C1/08Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action
    • E05C1/12Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch
    • E05C1/16Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch the handle or member moving essentially in a plane substantially parallel to the wing or frame
    • E05C1/163Cylindrical or tubular latches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Einsteckschloß mit Zylinderschloßsicherung. Es ist bekannt, den Mitnehmerstift des Zylinderschlosses mit einem auf der Innenseite der Tür angeordneten Türgriff zu kuppeln und den Türgriff mit einer Kurbel zu versehen, die mittels eines Lenkers mit der Falle verbunden ist. Man ist also in der Lage, durch Verdrehung des Türgriffes von der Innenseite aus die Riegelfalle in Verschlußstellung zu bringen. Gemäß der Erfindung ist nun die gelenkig mit der Türfalle verbundene Kurbel an einer im Innern der Türbohrung an der Achse des Türgriffes befestigten Hülse angeordnet, an welcher auch ein Arm sitzt, der mit den die Drehung des Türgriffes nach beiden Richtungen hin begrenzenden Anschlägen in Eingriff gerät und an diesen Grenzstellen federnd in Vertiefungen einer Rastenschiene hiiieinschnappt, wodurch der Türgriff und der Riegel in Offen- bzw. Schließstellung festgehalten wird. Diese Konstruktion hat den Vorteil, daß der Riegel einerseits durch Einführung des Schlüssels in das Schloß und anderseits von dem Türgriff aus geöffnet und geschlossen werden kann, wobei die beiden Bedienungen unabhängig voneinander stattfinden. Vorzugsweise werden die durch die Schloßplatte des Türgriffes hindurchgehenden Schrauben, welche das Zylinderschloß in Stellung halten, als Anschläge für die Be-
grenzung der Ausschwingung des Armes an der Hülse benutzt.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar. ■
Abb. ι zeigt einen Durchschnitt durch eine Tür mit dem Einsteckschloß.
Abb. 2 ist ein ähnlicher, um 90° versetzter Schnitt quer durch die Tür, mit Darstellung der Falle.
Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die Tür nach Linie 3-3 der Abb. 2.
Abb. 4 zeigt den Knopf des Einsteckschlosses, und
Abb. 5 ist ein Einzelheitsschnitt nach Linie S-S der Abb. 1.
In ihrer Verschlußlage legt sich die Tür 1 gegen eine Schulter des Türrahmens 2. Wie bei anderen Türen erstreckt sich durch sie eine Bohrung 3, die ihrerseits mit einer zum Rand führenden Bohrung 4 für die Riegelfalle in Verbindung steht. In die Ouerbohrung 3 der Tür ragt das Schloß 6 hinein, das beliebig ausgebildet sein kann. Es ist hier als Zylinderschloß dargestellt, und die Verdrehung des Zylinders erfolgt durch den von außen in das Schloß eingeführten Schlüssel.
An der Innenseite der Tür befindet sich ein Knopf 7, dessen Stiel 8 drehbar in einer Lagerplatte 9 ruht. Die letztere ist hierzu bei 11 mit einem Lagerflansch versehen, und der Stiel 8 des Knopfes liegt in Achsdeckung mit
(km Zylinder des Schlosses 6. Auf den in die Bohrung 3 hineinragenden Teil des Stieles ist nun eine Hülse 12 aufgekeilt oder sonstwie so befestigt, daß sie bei Verdrehung des Knopfes 7 mit verdreht wird.
Inder Bohrung4 sitzt das Gehäuse 16 für die Riegelfalle. Diese Falle kann bei Verschluß der Tür in eine entsprechende Kerbe 17 des Türrahmens 2 in bekannter Weise einschnappen. Zu diesem Zweck wirkt auf die -Riegelfalle 14 eine hinter ihr angeordnete Feder 18, die durch den Boden des Gehäuses 16 beständig gegen den Kopf des Riegels gedrückt wird, und um die Einführung zu erleichtern, ist am Boden des Gehäuses ιό eine lose Abschlußplatte 19 angeordnet, λ^οηι Kopf der Riegelfalle 14 aus ragt durch die Feder ein mit diesem Kopf ein Ganzes bildender Arm 21, der sich auch durch den Boden 19 des Gehäuses hindurch erstreckt.
Auf der mit dem Knopf 7 zusammen verdrehten Hülse 12 ist außen ein Arm 22 befestigt. Dieser Arm ragt nach Abb. 1 und 2 über den Stiel 8 hinaus. An seinem vorderen Ende ist das Glied 23 angelenkt, dessen anderes Ende mit dem Ende des Armes 21 der Pralle in gelenkiger Verbindung steht, wie in Abb. 3 gezeigt. Aus dieser Abbildung geht auch hervor, daß die Achse des Armes 21 des Riegels unterhalb der Achse des Zylinderschlosses und demnach auch unterhalb der Achse des Stieles 8 liegt, und daß in der in Abb. 3 gezeigten gewöhnlichen Stellung der Lenker 23 sich also etwas schräg von der Verbindungsstelle mit dem Arm 21 zur Verbindungsstelle mit dem Arm 22 nach oben hin erstreckt.
Auf den aus der Hülse 12 herausragenden Teil des Stieles 8 ist eine Haube 24 aufgeschoben (Abb. 4). Diese Haube hat einen in Umfangsrichtung verlaufenden Bogenschlitz 27, durch welchen sich eine Schraube 26 erstreckt, die in den Stiel 8 eingesetzt ist und also der Haube eine Längsverschiebung unmöglich macht, ihr aber eine Verdrehung mit Bezug auf den Stiel in der durch den Bogenschlitz27 bestimmten Länge gestattet. Im Boden dieser Haube ist ein Schlitz 25 angeordnet, der ungefähr in der Achse liegt. Durch diesen Schlitz erstreckt sich die Zunge 30, die einerseits in das Innere des Stieles 8 und anderseits in den Zylinder 6 eindringt, so daß bei Verdrehung des Zylinders 6 die Haube 24 mitgedreht werden muß, während bei einer Verdrehung des Knopfes 7 die Haube erst dann mitgedreht wird, wenn die Stiftschraube 26 an dem Ende des Bogenschlitzes angelangt ist und die Verdrehung des Stieles 8 noch weiter fortgesetzt wird. Nach Abb. 5 und 3 ragt von der Hülse 12, die sich mit dem Stiel 8.'dreht, ein Arm 28 [ radial nach außen. Dieser vorzugsweise aus etwas federndem Material hergestellte Arm steht nahe seinem äußeren Ende in Eingriff mit einer gebogenen Rastenschiene 29 an der Innenseite der Lagerplatte 9. Diese Rastenschiene hat nahe ihren beiden Enden seichte Kerben 31. (Abb. 5), so daß die Hülse 12 und dadurch auch der Knopf 7 gegen zufällige Verdrehung nachgiebig gehalten wird.
Zur Befestigung des Schlosses ö von der Innenseite der Tür aus gehen die bekannten Schrauben 32 in oder durch die Lagerplatte 9 und durchsetzen die Lappen an dem äußeren Gehäuse des Schlosses 6. Gewöhnlich sind diese Schrauben 32 so lang, daß sich die ganze Anordnung ohne weiteres auf Türen verschiedener Dicke anwenden läßt. Auch sind diese Schrauben 32 so verlegt, daß sie als Anschläge für den Arm 28 in dessen Endstellungen dienen (Abb. 3 und 5).
Bei Gebrauch des Schlosses wird die Riegelfalle 14 erst in die Kerbe 17 des Türrahmens eingesetzt, und dann bringt man den Knopf 7 und den Stiel 8 von der Innenseite der Tür aus in Stellung, worauf das an die Hülse 12 beweglich angeschlossene Glied 23 von der Außenseite der Tür her in Gelenkverbindung mit dem Arm 21 der Falle gebracht werden kann. Erst dann wird das eigentliche Schloß 6 von außen an der Tür befestigt, und zwar so, daß die lose Verbindungszunge 30 des Zylinderschlosses sich durch den Schlitz 25 in den hohlen Stiel 8 hinein erstreckt. Man setzt nun die Schrauben 32 ein und zieht sie an, so daß die Platte 9 und das Schloß 6 an der Tür entsprechend befestigt sind. Bei dieser Lage der Teile befindet sich der Arm 28 zwischen den beiden Befestigungsschrauben 32 und begrenzt dadurch den Bogen, um welchen die Hülse 12 und der Stiel 8 gedreht werden können, auf üngefähr 900. -
Soll die Tür von innen aus geöffnet werden, so verdreht man den Knopf 7 beispielsweise in der Uhrzeigerrichtung. Diese Verdrehung wird unter Benutzung des Lenkers die Falle 14 aus der Kerbe 17 herausziehen, wobei die Feder 18 angespannt wird. Die Auslösestellung ist in Abb. 3 gestrichelt angedeutet. Bei dieser Bewegung der Hülse 12 wird der Arm 28 erst aus der seichten Kerbe 31 herausgedreht, um schließlich in die andere seichte Kerbe 31 einzufallen. Es bleibt dann die Riegelfalle 14 in Oftenstellung. Bei dieser Verdrehung des Knopfes wird jedoch die Zunge 30 nicht mitgedreht, da ja die Haube 24 lose auf dem Stiel 8 sitzt und sich die Stiftschraube 26 nur in dem Bogenschlitz bewegt.
Will man die Falle 14 von der Außenseite der Tür aus durch Verdrehung des Schlos-
ses 6 öffnen, so setzt man den Schlüssel in dieses Schloß ein und verdreht nunmehr mit dem Zylinder des Schlosses die Zunge 30 und auch die Haube 24. Wenn die Haube so weit verdreht ist, daß das Ende des Bogenschlitzes 27 gegen die Schraube 26 anstößt, so wird bei der Weiterdrehung der Stiel 8 und damit die Hülse 23 mitgenommen, und es wird nunmehr auch die Falle 14 aus ihrer Verschlußstellung zurückgezogen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einsteckschloß mit Sicherung durch ein Zylinder schloß, dessen Mitnehmerstift mit einem auf der Innenseite der Tür angeordneten Türgriff gekupeplt ist, der durch eine mittels eines Lenkers mit dem Riegel verbundene Kurbel die Falle beao wegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (22) an einer im Innern der Türbohrung an der Achse (8) des Türgriffes (/) befestigten Hülse (12) befestigt ist, an welcher auch ein Arm (28) sitzt, der mit die Drehung des Türgriffes (7) nach beiden Richtungen hin begrenzenden Anschlägen (32) in Eingriff gerät und an diesen Grenzstellen federnd in Vertiefungen einer gebogenen Rastenschiene (31) hineinschnappt, wodurch der Türgriff und damit der Riegel (14, 21) in Offen- bzw. Schließstellung festgehalten wird.
  2. 2. Einsteckschloß nach Anspruch 1 mit durch die Schloßplatte des Türgriffes hindurchgehenden Schrauben, welche das Zylinderschloß in Stellung halten, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schrauben gleichzeitig als Anschläge (32) für die Begrenzung der Ausschwingung des Armes (28) benutzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE37161D 1928-03-21 1928-03-21 Einsteckschloss Expired DE517460C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE37161D DE517460C (de) 1928-03-21 1928-03-21 Einsteckschloss

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DEE37161D DE517460C (de) 1928-03-21 1928-03-21 Einsteckschloss

Publications (1)

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DE517460C true DE517460C (de) 1931-02-05

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ID=7078022

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DEE37161D Expired DE517460C (de) 1928-03-21 1928-03-21 Einsteckschloss

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DE (1) DE517460C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0017124A1 (de) * 1979-03-28 1980-10-15 Square D Starkstrom GmbH Elektrisches Gerät, insbesondere Installationsgerät

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0017124A1 (de) * 1979-03-28 1980-10-15 Square D Starkstrom GmbH Elektrisches Gerät, insbesondere Installationsgerät

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