CH89692A - Frostsichere Spülvorrichtung. - Google Patents

Frostsichere Spülvorrichtung.

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CH89692A
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Szczeponik Emil
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Szczeponik Emil
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/18Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns
    • E03D1/183Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns with bell or tube siphons

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Description


  Frostsichere Spülvorrichtung.    Gegenstand der Erfindung ist eine frost  sichere Spülvorrichtung, z. B. für     Abtrittan-          lagen    und dergleichen, bei der das an     einer     Glocke befestige     Abflussventil    durch einen ge  wichtsbelasteten,

   drehbar gelagerten Arm nach  erfolgter Leerung des Spülkastens     vollstäirdig          geöffnet    gehalten wird und dieser gewichts  belastete Arm nach seiner beim Ziehen eines  zum Schliessen des     Abflussventils    und     Offnen     des     Zuflussventils    dienenden Hebels gleich  zeitig herbeigeführten Umsteuerung das     Ab-          flul;

  ventil    so lange geschlossen hält, bis der  auf letzteres einwirkende hydrostatische Druck  des einfliessenden Wassers das Übergewicht  über das vom     gewicbtsbelasteten    Arm aus  geübte statische Moment erlangt und dadurch  unter Rückschwingung des gewichtsbelasteten  Armes das     Abflussventil    wieder     geöffnet    wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1, 2 und 3 der Zeichnung stellen  einen     Querschnitt,    einen Längsschnitt und eine  Oberansicht einer solchen Ausführungsform  der Spülvorrichtung dar, bei der das     Zufluss-          ventil    im Spülkasten selbst angebracht ist    und der gewichtsbelastete Arm     mittelst    eine,  Winkelhebels auf den Glockenschaft einwirkt;

         Fig.    4 veranschaulicht ein Beispiel mit       neben    dem Spülkasten     angeordnetem        @uflriL@-          ventil,          Fig.    5     eine    solche mit hinter dem ,Spül  kasten     angebrachtem        Zuflussventil    ;

         Fig.        d        und    7 zeigen in     grösserem        Alass-          stabe    die Glocke     irit    dem     Abfluf,)ve.ntil    und  den gewichtsbelasteten Arm in der Stellung  bei     geiiffrreteiii        Nbflrifiventil    ;       Fig.    8 zeigt dieselben Teile in der Stellung  bei     geschlossenem        tlbflussventil    ;       Fig.    J     veranschaulicht    die     Führung    der  Glocke durch einen Ausleger;

         Fig.    10     und    11     veranschaulichen    bei ge  schlossenem,     bezw.    geöffnetem     Abflrifiventil     ein     Ausführungsbeispiel,    bei dein der gewichts  belastete Arm die Stellung des     Abflussventils     durch die Zugstange     beeinfluf,)t    ;

         Fig.    12 und 13 zeigen bei     geöffnetem,          bezw.    geschlossenem     Abflussveritil    ein Beispiel,  bei dem der gewichtsbelastete     Artfit        niit    einer  Kulisse verbunden ist, in die ein am Glocken  schaft     angebrachter    Zapfen eingreift ;           Fig.    14 und 15 zeigen bei     geöffnetem,          bezw.    geschlossenem     Abflussventil    ein Bei  spiel, bei dem der gewichtsbelastete Arm  mit einem einfachen Hebelarm verbunden ist,  der in einen im     Glockenschaft    vorgesehenen  Schlitz eingreift;

         Fig.    16     und.    17 zeigen in     Vorder-,        bezw.     Seitenansicht ein Beispiel, bei dein der ge  wichtsbelastete Arm mit paarweise angeord  neten Winkelhebeln verbunden ist, zwischen  deren Schenkeln der mit beiderseits     heraus-          ragenden    Stiften versehene     Glockenschaft    hin  durchgeht;       Fig.    18 und 19 zeigen in grösserem Mass  stabe in Seiten-,     bezw.    oberer Ansicht den mit  den paarweise angeordneten Winkelhebeln ver  bundenen, gewichtsbelasteten Arm und seine  Stellung zum Glockenschaft;

         Fig.    20 und 21 zeigen in     Vorder-,        bezw.     Seitenansicht ein Beispiel, bei dem der     ge-          ,viehtsbelastete    Arm mit einem Zahnrad ver  bunden ist, das mit dein als Zahnstange aus  gebildeten     Glockenschaft    kämmt;       Fig.    22 und 23 zeigen in grösserem     111ass-          stabe    in Seiten-,     bezw.    oberer Ansicht den  gewichtsbelasteten Arm mit dem mit dem       Glockenschaft    in Eingriff stehenden Zahnrad;

         Fig.    24 und 25 zeigen bei geschlossenem,       bezw.    geöffnetem     Abflussventil    ein Beispiel,  bei dem der gewichtsbelastete Arm mit einem  durch einen Schlitz im Glockenschaft hin  durchreichenden, nach aufwärts verlängerten  Hebelarm verbunden ist.  



  Bei dein durch die     Fig.    1, 2 und 3 ver  anschaulichten Beispiel der Spülvorrichtung  wird das     Zuflussventil    a     mittelst    eines am  Hebel     h    angebrachten Ansatzes unter dem  Einfluss des Eigengewichts der Glocke c ge  schlossen gehalten.

   Der in den     Fig.    6, 7, 8  und 9 in Verbindung mit dem gewichts  belasteten Arm     kund    dem damit verbunde  nen     Winkelhebel    e in grösserem     3lafästabe    dar  gestellte Glockenschaft hat im obern Teile  zwei Schlitze     f    und     g,    in welche abwechselnd  die beiden Arme     Ir    und     y    des Winkelhebels e  eingreifen können, der selbst an einem mit  der Kastenwand verbundenen Ausleger     h.    be  festigt ist.

   Der Ausleger     lt    ist, wie     Fig.    9    veranschaulicht, als     Führung    der ()loche c  ausgebildet. Der     Winkelhebel        e    ist mittelst  der Achse i an dein Ausleger     h    drehbar ge  lagert. Auf dieser     .Achse        i    ist auch der     -girr        k     befestigt, an dein das Gewicht     d        verstellbar     ist.

   Mit der Glocke c ist ein     Konusventil        l     fest verbunden; das durch Anlegen an den  Ventilsitz in den Abfluss des Spülbehälters       absperrt.     



  Wird der Hebel     h    durch Ziehen am     (prüf   <I>t</I>  der Zugstange oder Zugkette     s    in die punk  tiert dargestellte Lage gebracht, so wird die  Glocke     c    gehoben und damit der Abfluss  bei     m    gesperrt. Gleichzeitig werden der Win  kelhebel e und der     Gewichtsarm        lc        umgelegt     und das     Zuflussventil    a geöffnet.

   Der Winkel  hebel e hält unter dem Einfluss des Gewichts     (1     die Glocke c durch den in den Schlitz     g    ein  greifenden Arm     y    in dieser Lage fest     (Fig.    8).  Hat das in den Behälter einfliessende Wasser  die durch Einstellen des Gewichts d bestimmte  Höhe erreicht, so bewirkt der     Druck        dieses     Wassers auf den Ventilkegel t ein Herab  drücken desselben, also ein Öffnen des Ven  tils.

   Gleichzeitig tritt eine Rückbewegung des  Winkelhebels e und des Gewichtes     d    in die  vorige Stellung ein, wobei der Arm     y    aus  dem Schlitz     g    heraustritt und der Arm  wieder in den Schlitz /'eingreift     (Fig.    6 und 7).  Das     Zuflussventil    a schliesst sich, und das  Wasser läuft ab.  



  Bei dem durch     Fig.    4 veranschaulichten  Beispiel ist das     Zufluliv        entil        a    ausserhalb des  Kastens, gegebenenfalls in einem     Kebenrauin     angeordnet und nebst der     Wasserzuluitung        o     durch Verpackung gegen Frost geschützt. Das  Ventil a wird vorn Arm<I>q</I> des Hebels<I>l</I> mit  telst der Verbindungsstange     @-    betätigt. Das       Wasser    strömt durch das Verbindungsrohr     ir,     in den Kasten.  



  Bei dem Beispiel     gemäss        Fig.    5 sind das       Zuflussventil    a. und die Zuleitung o in     cinern     an der Rückseite der     Abortwand    gelegenen  frostsichern     Raurne    angebracht.

   Das     Offnen     des     Zuflussventils    a erfolgt hier beim Ziehen  der am Arm     q    angreifenden     Zugkette    oder  Zugstange durch Drehen der verlängerten  Achse      Bei der in     Fig.    10 mit geschlossenem,       iir        Fig.    11 mit,     geöffnetem        Abflugventil    L dar  gestellten Spülvorrichtung sind die Schlitze f  und     g    in dem aus einer starren Stange be  stehenden Zugorgan s angeordnet. Der Win  kelhebel     e    ist auf einem an der Wand neben  der Zugstange s befestigten     Konsol    gelagert.

    Im     Ruhezustande    greift der Arm     .r    in den       untern    Schlitz f ein, so dar die Zugstange  unter     dein    Einfluss des Gewichts d nach auf  wärts geschoben und hierdurch das     Abfluss-          ventil    l     geöffnet    gehalten wird.

   Sobald die  Zugstange nach abwärts gezogen wird, tritt  eine Drehung des Winkelhebels e ein, derart,  dar der das Gewicht     d    tragende Arm schliess  lich die lotrechte Lage überschreitet, worauf  der Winkelhebel e durch das Gewicht so ge  dreht wird, dar der Arm y in den Schlitz     g     tritt, sich auf den zwischen den Schlitzen f  und g befindlichen vollen Teil der Zugstange  legt und letztere dadurch in der niedergezo  genen Stellung festhält. Das     Abflugventil    ist       nunmehr    geschlossen, während das     Zuflufi-          ventil    a bei     vorbeschriebener    Umsteuerung  des Winkelhebels e durch den Ausschlag des  Hebels b gleichzeitig geöffnet wurde.  



  Bei dem in     Fig.    12 und 13 dargestellten  Beispiel der Spülvorrichtung ist der das Um  steuern des Gewichts vermittelnde Arm als  Kulisse t ausgebildet, mit der ein am Schaft  der Glocke     c    befestigter Zapfen z in     Eingriff     steht. Beim Ziehen am Zugorgan     s    und da  durch bewirkten Heben der Glocke     c    nimmt  der Zapfen z den     Kulissenarm    t mit. Sobald  der gewichtsbelastete Arm bis über die Tot  punktlage hinaus gelangt ist und das Über  gewicht erlangt hat, tritt selbsttätig die Um  steuerung ein, wodurch der Zapfen z mit dein  gegenüberliegenden Ende der Kulisse zur An  lage kommt.

   Unter dem Einfluss des Gewichts  wird dann die Glocke in angehobener Lage  durch den Kulissenarm derart kräftig fest  gehalten, dass das Ventil L den Abflug bei in  sicher sperrt. Gleichzeitig ist durch den Aus  schlag des Hebels b das     Zuflussventil    a ge  öffnet worden     (Fig.    13).  



  Sobald das in den Behälter einfliessende  Wasser die erforderliche Höhe erreicht, wird    durch den auf die freie     Flüche    des Ventil  kegels     ausgeübten        Wasserstulendruck    das Ven  til l     geöffnet    und     hierdurch    gleichzeitig eitle       Rückbewegung    der Kulisse t mit     dem    Ge  wichtsarm bewirkt.

   Dieser schlägt schlief   <B>lieh</B> wieder nach der entgegengesetzten Rich  tung um und bringt     mittelst    des     nunmclrr     den Zapfen z     mitnehmenden    Kulissenarmes  das Ventil     l    zur     vollständigen        Uffnrrng,    so  dar sich der     Behälter    schnell ganz entleert.  Das     Zuflussventil        a    ist gleichzeitig wieder ge  schlossen worden     (Fig.    12).  



  Bei dein     durell    die     Fig.    11 und 15 ver  anschaulichten     Ausführungsbeispiel    greift der  gewichtsbelastete     .Arm        mittelst    eines einfachen  Armes     tc    in einett im Glockenschaft vor  gesehenen Schlitz     f'    ein, dessen Länge so       bemessen    ist,     dafi    das Abflugventil     d    bei der  einen Lage des Gewichts vollständig     ge-          öffnet    ist     (Fig.        1-1)

      und nach Unisteuerung des  Annes     ?r    das     Ventil        l    durch die     Wirkung    des       Gewichts    in dicht     geschlossener    Lage fest  gehalten wird     (Fig.    15).  



  Eine weitere     Ausführungsform    der Spül  vorrichtung ist in den     Fig.    16 bis 19 dar  gestellt.  



       Fig.    16 und 17 zeigen den Spülkasten bei       geöfnetern        Abflussventil    im Längs-,     bezw.          Querschnitt.     



       Fig.   <B>18</B>     veranschaulicht    die Stellung des  gewichtsbelasteter Armes bei     geschlossenem     Abflugventil.  



       Fig.    19 ist ein     (xrundrir    zu     Fig.    18.  Der mit dem     gewichtsbelasteter        Arnr    ver  bundene     Winkelhebel        ü    ist bei diesem Beispiel       rnit    zwei Paaren von     Armen    x und y ver  sehen.     .Die    zu jedem Paar     gehörenden    Arme  sind in solchem gegenseitigen     Abstande    an  geordnet, dar der     Glockenschaft    bequem zwi  schen ihnen Platz hat.

   Am     Glockenschaft     sind in geeigneter Höhenlage zwei beiderseits  vorspringende Bolzen f ' und     ,y-    befestigt.  



  Bei     geöffnetem        Abflussventil        (Fig.    16  und<B>17)</B> drückt der Winkelhebel     mittelst    der  Arme     .c@        voll    oben auf die beiden     vorstehen-          den    Enden des Bolzens f=.

   Wird     zwecks          Uffnens    des     Zufluhventils    a an der     Zugkette     gezogen, so nimmt der Bolzen f ' die beiden      Arme x mit nach aufwärts, der Winkelhebel  wird     rungesteuert,    wobei der Gewichtsarm  in die in     Fig.    17     punktiert    dargestellte Lage  fällt. Wie F     ig.    18 erkennen     lässt,    drücken  nunmehr die Arme     y    am Bolzen     g     die Glocke  nach aufwärts und halten hierdurch das Ab  flussventil fest geschlossen.  



  Sobald der     Wasserzufluss    die Höbe erreicht,       da1>    das unter dem Einfluss des Gewichts von  den Armen     J    auf die Bolzen     g=    ausgeübte       Kraftmoment    durch die auf dem Ventilkegel  lastende Wassersäule überwunden wird,     öffnet     sich das     Abflussventil,    wobei durch das Sin  ken der Glocke das     Winkelhebelpaar    mit dem  Gewichtsarm wieder in die ursprüngliche Lage  umgesteuert wird.  



  Die     Fig.    20 bis 23 veranschaulichen ein  Beispiel, bei welchem die Umsteuerung des  Gewichtsarmes im ganzen Verlaufe vollkom  men zwangsläufig herbeigeführt wird;       Fig.    20 und 21 zeigen den     Spülkasten     bei     geöffnetem        Abflussventil    im Längs-,     bezw.     Querschnitt;       Fig.    22 veranschaulicht die Stellung des       Gewichtsarmes    bei geschlossenem     Abfluss-          ventil    ;       Fig.    23 ist ein Grundriss zu     Fig.    22.

    Auf der Nabe des Gewichtsarmes ist ein  Zahnrad v     befestigt,    das mit dem als Zahn  stange     rv    ausgebildeten Schaft der Glocke c  in     Eingriff    steht.  



  Bei     geöffnetem        Abflussventil        (Fig.    20  und 21) steht das Zahnrad t; am obern Ende  der Zahnstange     rv    und das vom     Gewichts-          arm    ausgeübte statische Moment hält das       Ventil        geöffnet.    Wird zwecks     Offnens    des       Zuflussventils    a.

   an der     Zugkette    s gezogen,  so setzt der hierbei nach aufwärts bewegte       Glockenschaft,        bezw.    die an ihm angebrachte  Zahnstange     ir    das Zahnrad v derart in Drehung,  dass eine Umsteuerung des Gewichtsarmes er  folgt. Letzterer kommt in die aus     Fig.    22  ersichtliche Stellung, in der er ein die Glocke c  nach aufwärts hebendes Kraftmoment ausübt,  wodurch das     Abflussventil    fest geschlossen  gehalten wird.  



  Sobald das ,durch das     geöffnete        Zufluss-          vent:ii_        a    einlaufende Wasser eine solche Höhe    erreicht, dass das vom Gewichtsarm mittelst  des     Zahnstangengetriebes    ausgeübte     Kraftrno-          ment    durch die auf dem Kegel des     Abfluss-          ventils    lastende Wassersäule überwunden wird.

         öffnet    sich das     Abflussventil,    und die hierbei  nach aufwärts sich bewegende Zahnstange     rc     bewirkt nun wieder eine Umsteuerung des  Gewichtsarmes     zurück    in die ursprüngliche  Lage.  



  Die     Fig.    24 und 25 veranschaulichen ein  Ausführungsbeispiel der Spülvorrichtung, bei  dem die Empfindlichkeit des mit dem ge  wichtsbelasteten Arm verbundenen Hebels der  art gesteigert ist, dass bei Eintritt von Über  druck im Spülkasten das     Abflussventil    sofort  voll     geöffnet    wird.  



       Fig.    24 zeigt die     Spülvorrichtung    bei ge  schlossenem,     Fig.    25 bei     geöffnetem        Abflrrf.;-          ventil.     



  Der mit dem gewichtsbelasteten Arm     k     auf der gleichen Achse i befestigte Arm     24     greift in einen im     Glockenschaft        vorgesehenen     Schlitz<I>f</I> ein. Die Drehachse     i.    ist in solcher  Höhe angeordnet, und der Hebelarm     u    so  gestaltet, dass bei geschlossenem     Auslassven-          til        l        (Fig.    24) der Hebelarm     tc    mit einem dann       wagrecht    liegenden Teil am     Glockenschaft     anliegt und zwar am obern Ende des Schlitzes f,

    so dass er in dieser Lage infolge des Über  gewichtes des gewichtsbelasteten Armes     L:     das     Abflussventil    so lange geschlossen hält,  bis das durch das     Zuflussventil    a einlaufende  Wasser die gewünschte Höhe erreicht.  



  Der Hebelarm     ti    ist hinter dem     G10Cken-          schaft    nach aufwärts verlängert und zweck  mässig am obern Ende durch     Anbringung     eines auswechselbaren Gewichtes     u'    derart  belastet, dass sein Schwerpunkt in geeigneter  Höhe oberhalb der Drehachse     i    liegt und vor  teilhaft auch einen grösseren Abstand von der  Drehachse hat, als der     Schwerpunkt    des ge  wichtsbelasteten Armes     k.     



  Diese Einrichtung hat folgende Wirkung  Sobald durch Ziehen an der Kette oder Stange  und damit bewirkte Drehung des Hebels b  das     Abflussventil    geschlossen und gleichzeitig  damit das     Zuflussventil        a        geöffnet    ist, beginnt  sich der Spülkasten mit Wasser zu füllen.

        Steigt der Wasserspiegel im Spülkasten nach  und nach so hoch, dass zwischen Gewichts  belastung und Wasserdruck das Gleichgewicht  erreicht ist, so     iiffnet    der durch - das weiter  zufliessende Wasser auf den Ventilteller I, aus  geübte     Überdruck    das     Abflussventil,    wobei der       (llockenseliaft    den Hebelarm     u    nach abwärts  dreht.

   Hierbei entfernt sich der Schwerpunkt  des     Hebelarmes    et in horizontaler Projektion       zunächst    immer weiter von der Drehachse i,       -endderSchwerpunktilesgewichtsbelaste-          w   <B><U>'</U></B> hi       tenHebeIschenkelsk    sich in der horizontalen  Projektion der Drehachse gleichzeitig immer       mehr    nähert. Dementsprechend wächst das  Kraftmoment des Hebelarmes     ir,    während das       Kraftmoment    des gewichtsbelasteten Schen  kels     k    gleichzeitig abnimmt.

   Schon nach kur  zer Drehung erlangt der Hebelarm et das  Übergewicht, was zur Folge hat, dass der  Hebelarm u nunmehr sofort ganz herum  geworfen und damit das     Auslassventil        l    voll  <B>s</B>tändig geöffnet geöffnet wird     (Fig.    25). Es wird so       unter    Vermeidung     unnützen    Wasserverbrau  ches eine kräftige Spülung durch die nun  mehr vollständig freie Öffnung     na    erreicht.  



  Statt den Arm u durch einen Schlitz im       (Glockenschaft        hindurchzuführen,    könnte der  Arm gabelförmig ausgeführt sein, so dass er  den Glockenschaft in der aus     Fig.    16-19  ersichtlichen Weise umgreift. Am Glocken  schaft würden in diesem Falle in geeignetem       Abstande    Vorsprünge anzubringen sein, bei  spielsweise in Gestalt von durch den Glocken  schaft hindurchgesteckten Bolzen, die beider  seits zapfenartig vorspringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Frostsichere Spülvorrichtung mit an einer Glocke befestigtem Abflussventil, dadurch ge kennzeichnet, dass ein gewichtsbelasteter, dreh bar gelagerter Arm das Abflussv entil nach er folgter Leerung des Spülkastens vollständig geöffnet hält und nach seiner beim Ziehen eines zum Schliessen des Abflussventils und Öffnen des Zuflussventils dienenden Hebels gleichzeitig herbeigeführten Umsteuerung das Abflussventil so lange geschlossen hält,
    bis der auf letzteres einwirkende hydrostatische Druck des einfliessenden Wassers das Über- gewiclit über das vom gewichtsbelasteten Arm ausgeübte statische Moment erlangt und da durch unter Rückschwingung des gewichts belasteten Arines das Abflussv entil wieder geöffnet wird.
    UNTEPA\ISPRVCHE 1. Frostsichere Spülvorrichtung nach Patent anspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der gewichtsbelastete Arm mit einem W inkel- liebel verbunden ist, dessen Arme ab wechselnd in ini Glockenschaft vorgesehene Sehlitze eingreifen, derart, dass beirr Hoch und Niedergang der Glocke mit dem Ab- fluf. veirtil eine Umsteuerung des gewichts belasteten Arines in der einen Richtung und umgekehrt stattfindet.
    2. Spülvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zuflussventil ausserhalb neben denn Spülkasten angeord net ist. 3. Spülvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zuflussventil ausserhalb hinter dein Spülkasten angeord net ist. 4. Spülvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dal;) der gewichts belastete Arin finit dem Winkelhebel ausser halb des Spülkastens neben dem Zugorgan angeordnet ist und die Arme des Winkel hebel; in Schlitze eingreifen, die in dem aus einer starren Stange bestehenden Zug organ angeordnet sind.
    5. Spülvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der gewichts belastete Arin mit einer Kulisse verbunden ist, in die ein am Schaft der Glocke be festigter Zapfen eingreift. 6. Spülvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der gewichts belastete Arm mit einem einfachen, bei der Unisteuerung abwechseld mit dem einen und andern Ende eines im Schaft der Glocke vorgesehenen Schlitzes zurr An schlag kommenden Arm verbunden ist.
    7. Spülvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein mit dem gewichtsbelasteten Arm verbundener-Win- kelhebel mit zwei Paar Armen versehen ist, die bei der Umsteuerung des Gewichts armes abwechselnd auf die beiden seitwärts vorspringenden Enden zweier im Glocken schaft befestigter Bolzen einwirken. S. Spülvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der gewichts belastete Arm mit einem Zahnrad ver bunden ist, das in eine am Schaft der Glocke torgesehene Zahnstange eingreift. 9.
    Spülvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem gewichtsbelasteten Arm verbundene Hebelarm hinter dem Glocken schaft nach aufwärts verlängert und belastet ist, derart, dar sein Schwerpunkt bei der Aufwärtsdrehung des Armes sich in der Horizontalprojektion von der Drehachse entfernt.
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