CH89587A - Ofen zum Erhitzen einer Anzahl gleichartiger Gegenstände. - Google Patents

Ofen zum Erhitzen einer Anzahl gleichartiger Gegenstände.

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Parsons Charles Algernon
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  Ofen zum Erhitzen einer Anzahl gleichartiger Gegenstände.    Die vorliegende Erfindung bezieht, sich  auf Öfen, wvie sie industriell verwendet wer  den zurrt     Erhitzen    einer Anzahl     gleichartiger     Gegenstände und sie bezweckt die Sclhaffung  von Mitteln, dlurch die Bliese Gegenstände  nach demn Erhitzen nacheinander vom Ofen  weg an eine andere Stelle gebracht werdest  können.  



  Ein solche lEinriclhtung ist in der Indu  strie mancher Anwendung fällig, jedoch be  sonders geeignet in Verbindung mnit einem  Ausstossverfalhren zur Herstellung von Ttrur  binenschaufeln, und nachstehend ist ein bei  diesem Verfahren verwendbarer Ofen be  schrieben.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Ofen zuns Erhitzen einer Anzahl     gleiclharti-          ger    Gegenstunde, der mit einer Entladevor  richtung ausgestattet ist, vermittelst derer  diese Gegenstände einer nach dem andern  an eine ausserhalb des Ofens gelegene Stelle  übergeführt werden können.  



  Ein solcher Ofen ist zweckmässigerweise  mit einem drehbaren Rahmen verseben, der  Fache zur Aufnahme der gleichartigen    Gegesnstände besitzt, und mit Organen, um  die Gegensfärndfe einen nalch demn andern der  Entladevorrichtutnttg zuzuführen. Diese letz  tere erhält zweckmässigerweise einen Ent  ladelhehel zur Entgegennalhme der Gegen  stände und zru deren Überfüithren in die     ge-          wüttscht    Stellung. Zum Abnehmen der  Gegenstände von diesem Entladehebel vor  dessen Rtückwärtsschwingess zunm Ofen kannt  eine selbsttätige Vorriclhtung benützt wer  den.  



  Die Einriclhtun g lässt sielh so treffen, dass  eine Bewegung eines einzelnen Gliedes be  wirkt, dass ein Gegenstand aus denn Ofen an  den Entladehelbel übergeht und dturclt diesen  mitgenommen und in eine Matrize     iiberge-          führt    wird, während die Rückwärtsbewe  gung des genannten Gliedes den     Entlade-          lhebel    in eine Lage bringt, in der er bereit  ist, diesen Arbeitsvorgang zu wiederholen.  



  Auf der Zeiclhnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfintdungsgcgessstandes dar  gestellt..  



       Fig.    1 zeigt     den        Grundriss        davon,    wobei       der        Deckel    des     Ofens        abgehoben        -edacht    ist:      Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A  von Fig. 1,  Fig. 3 ein in grösserem Massstab     gelhal-          tener    Schnitt zur Erläuterung gewisser     Ein-          zelheitcn    der Konstruktion.  



  1 ist cder Ofen, der in irgend einer geeig  neten Weise. z. B. mittelst Gas, geheizt     wer-          denl    kann und einen Rahmen 2 enthält, der  sich um eine vertikale Axe drehen kann und  mit einer Anzahl von Fachen 3 ausgestattet  ist, welche die Metallblöcke l4 aufnehmen,  aus denen die Turbinenschaufeln hergestellt       werden        sollen.    Der Ofen ist so gebaut, dass  diese ihm durch ein Getriebe zugeführten  Metallblöcke leicht in den Rahmen 2 einge  setzt werden können, indem die Wand 5 so  ge staltet ist, class ein Teil des Rahmens über  sie hinausragt.  



  Die Fache 3 werden durch Aussparungen  im Rahmen 2 gebildet, und die Metallblöcke  4 werden in diesen Aussparungen gehalten  dank einer glatten stillstehenden Fläche 6  unterhalb des Rahmens 2, auf der sie ruhen.  Es empfiehlt sich, diese glatte Fläche aus  einem Material herzustellen, das keine durch  Abreiben entstehende Schuppen ergibt, z. B.  aus Messing oder Kieselerde.  



  In der Fläche 6 ist eine Aussparung 7 an  einer     solchen    Stelle angeordnet, dass ein     Me     tallblock, bevor er sie erreicht, während des  grössten Teiles einer Umdrehung des     Rah-          nmens    in diesem verweilt hat. Gerät der Me  tallblock über diese Aussparung, so fällt er       durch    sie     hindurch    in, eine Öffnung 8 der  Entladlevorrichtung.

   Diese besitzt einen He  bel 9, der an seinem freien Ende eine     Aus-          sparung    zur Aufnahme des     Metallblockes     enthält iund auf einer vertikalen Achse sitzt,  so dass sein freies Ende längs eines Kreis  bogens schwvingt, dessen eines Ende an der  Entladestelle des Ofens und dessen anderes  Ende an der Matrize 10 liegt, durch die der  Metallblock 4 zwecks Bildung der Schaufel  thindurclhgetrieben wird. Das freie Ende  dieses Hebels bewegt sich über einer glatten,  stillstehenden Fläche 11 und trägt den Me  tallblock AI in ähnlicher Weise, wie dies vom  Rahmen 2 innerhalb des Ofens geschieht.

      Diese glatte Fläche hört vor der Matrize auf,  so dass, wenn das freie Ende des     Entlade-          lhebels    über die Matrize gelangt, der Block  4 in sie hinab fällt und zur Bearbei  tung durch einen Stempel bereit ist.  Die Fläche, über die der Hebel sich bewegt,  kann mit Durchbrechungen versehen sein,  durch die hindurch abgeriebenes oder an  deres Material sielh von dem Metallblock  entfernen kann, statt mit ihm in die Matrize  befördert zu werden.  



  Die Bewegungen des Rahmens 2 inner  halb des Ofens und des Entlacdehebels 9 wer  den durch die Tätigkeit eines Handhebels 12  besorgt, der mittelst Lenkern 13 und 14 und  Winkelhebeln 15 und 16 mit einer Schalt  klinke 1 7 verbunden ist. Diese dreht unter  Vermittlung von Zahnrädern 18,19 den     Bau-          men    2 in der Richtung des Pfeiles in Fig. 1  um     einen    Winkel, der gleich ist demjenigen  zwischen zwei aufeinanderfolgenden Fachen  3.

   Die nämliche Bewegung des Handhebels  12 betätigt einen gezahnten, mit der gezahn  ten Nabe des Entladelhebels 9 in) Eingriff  befindlichen Sektor 21 vermittelst eines auf  der Drehachse des Winkelhebels 15 sitzenden  Keiles 20, der in einem im Sektor 21 befind  liehen Solllitze spielt, dessen Länge so ge  wählt ist, dass der Sektor keine Bewegung  erhält, bis die Schaltvorrichtung 16, 17, 1,8  aufgehört hat zu wirken. Die Schaltvorrich  tung, die den Rahmen betätigt, ist so be  messen und eingestellt, dass sie während des  letzten Teiles der Bewegung des Handlhebe)s  12, also während der Bewegung des     Entlade-          bellels,    nicht mehr wirkt.

   Es wird daher die  nachstehend beschriebene Aufeinanderfolge  von Vorgängen erhalten: Der Ralhmen 2 wirrd  so bewegt, dass er einen Metallblech Tiber  die Aussparung 7 der unter ihm     befind-          liclien,    stillstehenden     Flü.olie    6 bringt, so     da(,     der Block in die Aussparung 8 des     Entlade-          llebels    9 fallen kann.

   Dieser letztere     scinvirmt     dann bei stillstehendem Rahmen 2     von        derer     Ofen weg in seine Lage     filier        der    Matrize     P).     worauf der Metallblock in letztere     1ierunter--          fallen    kann. Hierauf     brinnfi,        inan    den Hand  hebel in seine     ursprünglicbe        @xige    zurück,      was den Entladehebel an den Ofen zurück  befördert, jedoch den Rahmen unbewegt  lässt, da der Schaltapparat nicht     unmsteuer-          bar    ist.

    



  Es wird Widerstand gegen die Drehung  des Rahmens 2 geschaffen (vorzugsweise  einstellbarer, um zu vermeiden, dass letz  terer kraft seines Beharrungsvermögens sich  beim     Schalten    weiter dreht, als durch die  Schaltvorrichtung bedingt ist, oder dass er  sich rückwärts dreht, wenn die Schaltklinke  über die Zähne des Schaltrades hinweg  zurückgezogen wird.  



  Mit dem Entladelhebel oder einein Teil  seines Getriebes kann ein Hängegewicht  oder eine Feder verbunden sein, um die  Rückwärtsbewegung ganz oder teilweise  auszuführen und dadurch die Möglichkeit,  dass der     Ausstossstempel    in Tätigkeit gesetzt  werden könnte, während der Entladehebel  sich noch über der Matrize befindet, zu ver  ringern. Ein solches Gewicht oder solche  Feder kann gerade genügend stark ausge  führt werden, um den Widerstand gegen die  Bewegung des Entladelhebels und des mit  ihm verbundenen Getriebes zu überwinden.  



  Es ist natürlich auch möglich, das     oben     beschriebene Getriebe mit dem die     Bewve-          gung    des Stempels regelnden Getriebe zu  verbinden, so dass die Arbeitsvorgänge als  ein Ganzes automatisch gestaltet werden  können.  



  Das Getriebe zum Zuführen der kalten  Blöcke in die im Ofen befindlichen Fache 3  kann ebenfalls selbsttätig und mit dem oben  beschriebenem Getriebe verbunden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ofen zum Erhitzen einer Anzahl gleich artiger Gegenstände, gekennzeichnet durch eine Entladevorrichtung, tum diese Gegen stände nach dem Erhitzen einen nach demn andern an eine ausserhalb des Ofens befind liche Stelle zu befördern. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ofen nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen drehbaren Rahmen mit Faeclhen zur Aufnahme der gleichartigetn Gegenstände, und durch Vorkehren, um einen dieser Gegenstände nach dem an dern an die Entladlevorrichtung überzu führen. 2. Ofen nach Unteranspruch 1, gekennzeich net durch einen Entladelhebel zur Auf nahme der Gegenstände und zu deren Überführung einzeln an die gewünschte Stelle. 3.
    Ofen nach Unteranspruch 2, gekennzeich net durch Mittel, um die Gegenstände im umlaufenden Rahmen zurückzuhalten während eines Zeitraumes, in dem sie er hitzt werden, und um sie nachher einen nach dem andern dem Entladelhebel zuzu führen. 4l. Ofen nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Entladehebel die Gcgenstände an der gewünschten Stelle selbsttätig abgibt, bevor er zum Ofen zu rückkehrt. 5. Ofen nach Patentanspruch, mit einem drelhbaren Rahmen zur Aufnahme der ztu erhitzenden Gegenstäinde.
    Mitteln zum Zurückhalten der Gegenstände in diesem Rahmen während eines Bruchteiles einer Umdrehung und solchen, die ein selbst tätiges Entladen des Rahmens an einem gegebenen Punkte ermöglichen, gekenn zeichnet durch eine unter dem drehbaren Rahmen angebrachte, stillstellende Fläche, auf der die Gegenstände aufliegen kön nen und die am gewünschten Abgabe punkte mit einem Schlitze versehen ist. durch den die Gegenstiinde selbsttätig herabfallen. 5i.
    Ofen nach Unteranspruch 2, gekennzeich net elurch Mittel, um die Gegenstände im Entladelhebel zurückzuhalten lund sie am Ende der lHebelschwingtung selbsttätig abzugeben, nänilicli eine ortsfeste Fliiclic tinterhälh des Hebels, auf der die Gegen stände ruhen könnep und eine Stelle an dieser Fläche, an der sie lcrlift ihrer .Schwere austreten können. 7.
    Ofen nach Unteranspruch 1, gekennzeich- net durch eine mechanische Vorrichtung. durch die bei Betätigung eines einzelnen Organes ein Gegenstand veranlasst werden kann, aus dem Ofen in die Entladevor richtung überzutreten und durch letztere an eine Matrize übergeführt und in diese abgelcgt zu werden, während eine Rück wärtsbewegung des benannten Organes die Entladevorrichtung in eine Lage bringt, in der sie bereit ist, diesen Vor gang zu wiederholen. 8.
    Ofen nach Unteranspruch 7, gekenrrzciclr- net, durch einen Handhebel, der mittelst Lenkern und Winkelhebeln mit einem Sclhaltlklinlkernmechanismus verbunden ist, so dlass der drehbare Rahmen um einen Winkel gedreht werden kann, der dem Abstand zwisclherr zwei aufeinanderfol genden lachen entspricht, und welcher Handhebel mittelst einer einen gewissen Leerlauf erbebenden Vorrichrtung den Ent- ladelhebel betätigt, so dass ein erhitzter Gegenstand zunächst an den Entladehebel übergebt, und dass letzterer dann so be wegt wird, dass die Entladlung aus denn Ofen an die gewünschte Stelle bewirkt Wird.
CH89587D 1919-07-04 1920-07-05 Ofen zum Erhitzen einer Anzahl gleichartiger Gegenstände. CH89587A (de)

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