CH88164A - Vorrichtung zum Betätigen der Schusstrennfäden für Wechselstühle. - Google Patents
Vorrichtung zum Betätigen der Schusstrennfäden für Wechselstühle.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
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Description
Vorrichtung zum Betätigen der Schuitrennfäden für Wecltselstültle. Bei Wechselstühlen zeigt sich der übel stand, dass der Faden des jeweils durch das Fach getriebenen Schützens sich mit dem Faden eines in seinem Kasten verbleiben den Scbützens verwickelt und ihn in das Fach mitreisst, wodurch Gewebefehler ent stehen. Diesem übelstande helfen die be kannten Schusstrennfadenvorrichtungen ab, indem die Hub- und Senkbewegungen aus führenden Trennfäden die verschiedenen Schussfäden zwischen Schützenkasten und Webware voneinander trennen.
Zur Betä tigung dieser Trennfäden werden bei den bisherigen Vorrichtungen dieser Art Litzen angewendet, welche einerseits von mit dem Wechselkasten in Bewegungsverbindung stehenden Hebeln und anderseits durch Federn betätigt werden.
Diese Litzen sind nun ; "arkem Ver schleiss ausgesetzt, und ist daher die Trenn fadenvorricht.ung leicht. Störungen unter worfen.
Dieser (Ibelstand wird gemäss Erfindung dadurch gehoben, dass die Trennfäden ohne Zwischenorgane direkt durch Hebel gehoben und gesenkt. werden, deren die Trennfäden führenden Eiiden bei der Tiefstellung sieh auf Ladenbahnhöhe befinden, und welche mit, der @c,hützenwecliselvorricbtung in Be- wegungsverbindung stehen.
Während bei Schussfaclentrennvorricli- tungen mit Litzen bei Wechselstühlen finit breitem Geschirr eine R-eibinig der Litzen -in clen Geschirrstii.ben und daher ein star ker Verschleiss an Litzen stattfindet, ist dieser Vbelstand bei der vorliegenden Vor richtung vermieden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des durch Fig. 1 in der Seitenansicht; Fig. 2 zeigt eine Partie desselben im Aufrisse bei abgebobener Deckplatte in grösserem Mass stabes Mg. 3 ist ein Vert.ilca.lscb.nitt nach Linie .x-x in Fig. 2.
Am Oberteil i des Wechselstuhlgestelles ist ein Gehäuse 2 mit abnehmbarer <B>Deck-</B> platte 3 befestigt. Dieses Gehäuse besitzt eine vertikale Führung 4 von winkelförmigem Querschnitte.
In dieser Führung kann sich ein Schieber 5 vor) entsprechend winkel- förmigem Querschnitte mit, seitlichem Vor sprunge O und' drei in verschiedienen Höhen und in vers=chiedenen Vertikalebenen ange ordneten Schrägflächen i, 8 und 9 vertikal verschieben. .rede Schrägfläche 7, 8, bezw. 9 ist. bestimmt,
auf einen der drei im Gehäuse 2 um einen gemeinsamen Stift 10 drehbar ,"elagerten Hebel 11, 12, bezw. 13 zu wirken und ihn aus der annähernd, wagrechten Stellung .-1 (eig. 2), bei der sich ein freies Ende auf Uadenbahnhöhe befindet., in die Schrägstellung B zu heben.
Am freien Ende besitzt jeder Hebel 7.1-13 ein Loch 14, durch 1velclie@s ein Trennfaden 15 hindurchgeführt. ist. Die Trennfäden 15, zwischen denen in bekannter Weise die zwischen den Schüt- 7enkastenzellen und dem Zettel liegenden Teile der Schussfäden hindurchgeführt. sind, laufen parallel zu den Zettelfäden auf einer Seite des Zettels.
Im Gehiuse 2 befindet sich ein Schlitz 1G, um die Bewegung- des seitlichen Vor sprunges 6 des Schiebers 5 zu gestatten. Dieser Vorsprung steht durch eine Stange 97; einen Winkelhebel 78 und eine Stange 19 mit, der zur Schützenwechselvorrichtung gehörenden Stange 20 in Bewegungsverbin dung. Der Schieber 5 wird, somit entspre chend der Wechselbewegung gesenkt und gehoben.
Beim Senken des Schiebers wirken die Schrägflächen 'i, 8, 9, und, zwar je nach dem Masse der Senkung eine, zwei oder alle drei, auf einen, zwei oder alle drei Hebel
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durch eine Schulter 21 des Gehäuses be grenzt.. Durch die Bewegungsverbindung zwischen Schützenwechselvorrichtung und Schieber wird jedesmal der Schussfaden des auslaufenden Schützens von jenen der nicht auslaufenden Schützen frei, so dass sich ersterer mit letzteren nicht verwickeln kann.
Durch die unmittelbare Steuerung der Trennfäden durch die Hebel 11-i3 werden Litzen oder andere Zwischenmittel ausge schaltet und damit Störungen tunlichst ver mieden und die Herstellungskosten ver mindert..
Die Zahl der Schrägflächen des Schiebers und der Hebel richtet sich nach der Schüt zenzahl, kann also auch anders sein, als im dargestellten Beispiel.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Betätigen der Schuss- t:rennfilden für Wechselstühle, dadurch 1e#- kennzeichnet, da.ss die Trennfäden ohne Zwischenorgane direkt durch Hebel gelio- hen und gesenkt werden, deren die Trenn fäden führenden Enden bei der Tiefstellung sieh auf Laclenbahnhölre befinden,und xvel- che mit der Schützenwechs.elvorrichtun--- in Bewegungsverbindung stehen. UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, class ein mit der Scliützeriwecliselvorriclitrrng- in Bewegun,-s- EMI0002.0078
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH88164T | 1920-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH88164A true CH88164A (de) | 1921-02-01 |
Family
ID=4345055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH88164D CH88164A (de) | 1920-12-29 | 1920-09-27 | Vorrichtung zum Betätigen der Schusstrennfäden für Wechselstühle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH88164A (de) |
-
1920
- 1920-09-27 CH CH88164D patent/CH88164A/de unknown
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