CH87412A - Goldblatthammer. - Google Patents
Goldblatthammer.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P13/00—Making metal objects by operations essentially involving machining but not covered by a single other subclass
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
Description
Goldblatthammer.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Goldblatthammer, welcher sich dadurch auszeichnet, dass die Uoldpacks, während sie durch den Hammer bearbeitet werden, nicht mehr wie bisher von Hand, sondern selbsttätig unter diesem Hammer geführt werden.
Zu diesem Zwecke ist unter dem Hammer ein Schlitte angeordnet, und auf diesem Selilitten ein mit einer Aufnahme#ffnung für die Goldpacks versehenes Rotierst#ck gelagert, welches während der Bearbeitung der Goldpacks durch den Hammer in beständiger Drehung durch den Antrieb der Machine erhalten wird, während gleichzeitig der Schlitten hin-und herbewegt wird. Dadurch wird erzielt, dass nicht mehr jede Machine für ihre Bedienung einen eigenen Arbeiter erfordert, sondern da° der gleiche Arbeiter eine Mehrzahl von Maschinen beaufsichtigen kann.
Um die Bedienung noch mehr zu erleichtern, ist die Maschine zweckm##ig mit einer automatisehen Abstellvorrichtung versehen, welche den Antrieb ausschaltet nach einer gewissen Anzahl Hammerschlägen.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. l zeigt eine teilweise im
Schnitte gezeichnete Vorderansicht der Ma- schine ; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Ligie I-I in der Fig. 1, und Fig. 3, 4 und 5 zeigen Einzelheiten vergr##ert dargestellt.
Auf dem Ralimen 1 ist unter dem Ham- merklotze 42 ein Schlitten 2 angeordnet, in welchem ein mit einer Ausnehmung 3 ver sehenes Rotierst#ck 4 gelagert ist. Das Ro- tierst#ck 4 weist eine Au#enverzahnung 5 auf, welche im Eingriffe steht mit einem Stirnrade 6. Auf dem Stirnrade 6 sitzt ein mit diesem fest verbundenes Winkelrad 7, welches in Eingriff steht mit Winkelrad 8.
Winkelrad 8 ist mit einem Winkelradgetriebe 9 mittelst Gelenkkupplung 10 verbunden. Das Endgelenk der Kupplung 10 ist zu einem im
Winkelrade 91 verschiebbaren Vierkantkopfe
12 ausgebildet. Der Antrieb des Winkelrad- getriebes 9 erfolgt durch Übertragung von
Riemenscheibe 13 auf Zabnkolben 14, durch diesen auf Zahnrad 15, auf Zahnr#dchen 16 und durch dieses auf das Winkelgetriebe 9.
Auf dem Schlitten 2 ist ein mit einer #ff- nung 17 versehener Deckel 18 in Scharnie- ren 19 aufklappbar gelagert. Am Schlitten 2 ist auf der einen Seite eine Bewegungsstange 20 befestigt. Die Bewegungsstange 20 ist am obern Ende einer weiteren Stange 21 befestigt, welche am untern Ende um einen Bolzen drehbar am Rahmen 1 angebracht ist und oben durch eine Spannfeder 21'festgehalten wird. An der Stange 21 ist ein mit einer Rolle 22 ausgerüsteter Hebel 23 angebracht.
Rolle 22 ruht auf einer konischen Zahntrom- mel 231, bei welcher die Kopfh#he der Zähne verschieden ist. Zwischen zwei Zähnen 24 mit gfeicher Kopfh#he ist immer ein Zahn 25 mit kleinerer Höhe angebracht. Gleitet nun die Rolle 22 auf der Zahntrommel 231, so führt der Schlittez 2, durch die Rolle 22 bewirkt, einmal eine gr##ere und einmal eine kleinere hin-und hergehende Bewegung aus.
Die Zahntrommel 231 ist fest mit der Welle 241 verbunden, welche am einen Ende Ringe 251 aufweist, welche mit einem mittelst eines Handrades 26 zu betätigenden, gezahnten Rade 27 in Eingriff stehen. Durch Bet#tigung des gezahnten Rades 27 führt Welle 241 und mit ihr Zahntrommel 231 eine seitliche Bewegung aus, derart, daL.') Rolle 2 auf die mit kleinerem Durchmesser versehene Zahntrommelseite gleitet. Dadurch werden aber auch die Bewegungen des Schlittes 2 geändert. An der durch die Lagerarme 28, 28' geführten Welle 31 ist das Klinkenrad 29 befestigt, welches durch eine Klinke 30, welche durch einen im Zahnrade 15 befindlichen Bolzen 151 bewegt wird, gedreht wird, und zwar bei jeder Umdrehung des Rades 15 um einen Zahn.
Die Welle 31 weist am andern Ende eine mit einer Rusnehmung 32 versehene Scheibe 33 auf, auf welcher ein mit der Riemengabel 34 in Verbindung stehender, durch eine Feder 35 fest an die Scheibe 33 gepress- ter Hebel 36 gleitet. Hat nun die Scheibe 33 eine Drehung vollführt, so schnellt Hehel 36 in die Ausnehmung der Scheibe 33, wodurch, durch die Feder bewirlkt, die Riemengabel, welche auch von Hand bedient werden kann, seitlich verschoben wird, derart, dass der Riemen 37 auf die Losscheibe zu liegen kommt.
Auf den beiden Lagersäulen 38, 381 ist die Hammervorrichtung 39 gelagert, welche durch eine Kurbelstange 40, von der Hauptwelle 41 aus bewegt wird. Der Hammerklotz 42 ist in Führungen 43 gleitend gelagert. Durch ihn ist ein mit einer Hebelvorrichtung 44 ver- bundener Riemen 45 gezogen.
Durci die Neuerung fällt das l#stige Von- handverschieben des Goldpackes zwecks einer gleichmässigen Verdünnung der Goldplättchen weg. Das Goldpael wird in die #ffnung 3 des Rotierst#ckes 4 gebraeht und der Deckel 18 geschlossen. Nach Anlassen der Maschine laird nul das Goldpack infolge des hin-und hergehenden Schlittens 3 und der rotierenden Bewegung des Rotierst#ckes 4 in hin-und hergehender Bewegung und zugleich beständiger Drehung erhalten. Dadurch wird erreicht, dass der Hammerklotz nicht immer die gleiche Stelle des Goldpackes trifft.
Nach- dem das Gold djinn genug gesehlagen ist, wird die machine selbsttätig ausgeschaltet.
Durch Auswechseln des Kiinkenrades 29 gegen ein anderes mit mehr oder weniger Z#hnen versehenes Rad k#nnen die Anzahl Hammerschl#ge reguliert werden. Durch das Verschieben der Zahntrommel 231 wird die Bewegung des Schlittens 2 ge#ndert, und der Hammerklotz 42 trifft das Goldpack auf einer andern Stelle.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Goldblatthammer, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Hammer ein Schlitten angeordnet und auf demselben ein mit einer Auf nahme#ffnung f#r die Goldpacks versehenes Rotierstück gelagert ist, welches w#hrend der Bearbeitung der Goldpacks durch den Hammer in beständiger Drehung durch den Antrieb der Maschine erhalten wird, w#hrend gleichzeitig der Schlitten hin-und herbewegt wird, zum Zwecke, das Führen der Goldpaeks beim Hämmern selbsttätig zu bewirken.UNTERANSPRCCHE : 1. Goldblatthammer nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass eine automa- tisch funktionierende Abstellvorrichtung für die Antriebswelle der Maschine vorge sehen ist.2. Goldplatthammer nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Schlitte seine hin-und hergehende Bewegung von einem auf einer Welle angebrachten Organ aus durch-eine Bewegungsübertragungs- stange erhält.3. Goldblatthammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das auf einer Welle angebrachte Or gan, von welchem aus der Schlitten seine hin-und hergehende Bewegung erhält, eine konisehe Zahntrommel ist, bei welcher imper zwischen zwei Zähnen gleicher Kopfh#he ein Zahn von kleinerer Kopf höhe angeordnet ist.4. Goldplatthammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die konische Zahntrommel tragende Welle mitsamt der Zahntrommel mittelst eines Hand-und Zahnrades verschieb- bar ist.5. Goldblatthammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Drehung eines Klinkenrades mittelst eines von einer Zahntrommelwelle betätigten Organes, eine an ihrem Um- fange mit einem die Abstellung bewirken- den Mittel versehene Scheibe geschaltet wird.6. Goldblatthammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe mit einer Ausnehmung versehen ist, in welche ein mit einer Rie mengabel in Verbindung stehender Hebel sprint, wodurch der Riemen auf eine Los scheibe geleitet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH87412T | 1919-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH87412A true CH87412A (de) | 1920-12-01 |
Family
ID=4344171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH87412D CH87412A (de) | 1919-10-22 | 1919-10-22 | Goldblatthammer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH87412A (de) |
-
1919
- 1919-10-22 CH CH87412D patent/CH87412A/de unknown
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