CH87336A - Dampfkessel für hochgespannten Wechselstrom mit regelbarer Elektrodenheizung. - Google Patents

Dampfkessel für hochgespannten Wechselstrom mit regelbarer Elektrodenheizung.

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CH87336A
CH87336A CH87336DA CH87336A CH 87336 A CH87336 A CH 87336A CH 87336D A CH87336D A CH 87336DA CH 87336 A CH87336 A CH 87336A
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CH
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steam boiler
boiler according
steam
insulating cylinder
dependent
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/28Methods of steam generation characterised by form of heating method in boilers heated electrically
    • F22B1/30Electrode boilers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Dampfkessel für hochgespannten Wechselstrom mit regelbarer     Elektrodenheizung.       Im Hauptpatent ist ein Dampfkessel für  hochgespannten Wechselstrom     mit    regelbarer  Heizung durch feststehende Elektroden be  schrieben, deren jede von einem     senkrecht     hängenden, beiderseits offenen Isolierzylinder  umgeben ist. Die Regelung der Dampferzeu  gung findet dabei in der Weise statt, dass  die Isolierzylinder relativ zu den feststehen  den Elektroden in ihrer Höhenlage verändert  werden. Nach der vorliegenden Zusatzerfin  dung wird die Regelung in Abhängigkeit  vom Wasserstand im Kessel durch einen  Schwimmer bewirkt, der den Isolierzylinder  trägt.  



  Die Erfindung sei an dein in der     Zeieh-          nung    dargestellten Ausführungsbeispiel näher  erläutert, das einen stehenden Kessel a mit  einer isoliert eingeführten Elektrode b zeigt;  der andere Netzpol ist an die geerdete Kessel  wandung angeschlossen. Die Elektrode b ist  von dem     Isolierrohr    c umgeben, das an dein  ringförmigen, an der Kesselwandung geführ  ten Schwimmer d hängt.  



  In     Fig.    1 ist der Kessel auf verhältnis  mässig geringe Dampfentnahme eingestellt,  wobei die Elektrode b etwa in der Mitte des    Rohres c steht, der elektrische Widerstand  der stromführenden Wassersäule nach oben  und unten etwa gleich ist und die Dampf  entnahme durch die     Speisewasserzufuhr    gerade  ausgeglichen wird. Wächst die Dampfent  nahme, so sinkt der Wasserspiegel näher an  die Elektrode     b    heran, so dass der     (Iesamt-          widerstand    der Wassersäule kleiner wird,  der Strom steigt und damit die Dampfent  wicklung sich verstärkt (Feg. 2). Diese Ver  stärkung ist um so bedeutender, je mehr der  obere Teil des Isolierrohres sich erweitert.

    Auch dadurch kann die     Dampfentwiehlung     in den tieferen     Lageei    des     Isolierzylinders    c,  also bei gesunkenem Wasserstande, bedeutend  vermehrt werden, dass man den obern Rand  des     Isolierzylinders    unter die Elektrode       lreruntersinkeir    lässt, so dass der Strom un  gehemmt und unmittelbar von der Elektrode  zu einer Gegenelektrode,     bezw.    zur Warndung  übergehen     kann.     



  Bei anderer Anordnung     1ä        sst    sich auch  die     Steigerung    der Dampfentwicklung nach  oben begrenzen, dann nämlich, wenn man  den Isolierzylinder bei sinkendem "Wasser  spiegel schliesslich unten auf einem Rost oder      dergleichen aufsitzen lässt; sinkt dann der  Wasserspiegel weiter, so wird, da der Schwim  mer     (T    nicht     mitsinken    kann, die     stromführende     Wasserschicht P zwischen dem Wasserspiegel  und dem obern Zylinderrand immer dünner  und schliesslich gleich Null, wodurch der       Stromübergang    vorn der Elektrode b nach  oben     vollkommen    unterbrochen wird und der  Strom nur noch nach unten übergeht.

   Man       gewinnt    damit eine Sicherheit gegen über  mässige Dampfentwicklung und     allzutief    sin  kenden Wasserspiegel.  



  F in auch     entsprechend    der Dampfent  nahme den     Speisewasserzufluss    zu regeln, kann  man das Gewicht des Kessels ausnutzen und  ihn beispielsweise, wie in     Fig.    2 angedeutet,  auf eine     federnde    Unterlage,     bezw.    unmittel  bar auf Federn f setzen, wobei man die  veränderliche Höhenlage des Kessels infolge  der vorn     Wassergewicht    abhängigen Durch  biegung der Federn dazu benutzt, ein Hebel  gestänge g auf den     Zuflusshahn        h    des Speise  wassers     wirken    zu lassen.

   Statt die     Durch-          biegungsänderungen    mechanisch zu übertragen,  kann man sie elektrisch übertragen. Statt  sie auf einen Hahn oder ein Ventil wirken  zu lassen, kann man durch sie die Drehzahl  des     Speisepumpenmotors    beeinflussen.  



  In der Zeichnung ist nur eine Elektrode  im Kessel dargestellt, der Kessel kann aber  auch mehrere Elektroden enthalten, die in  getrennten Isolierzylindern untergebracht und,  wie im Hauptpatent dargestellt, an verschie  denen Phasen des Netzes angeschlossen sind.  Die Isolierzylinder können von einem gemein  samen Schwimmer oder von getrennten       Schwimmern    getragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfkessel für hochgespannten Wechsel strom mit regelbarer Elektrodenheizung nach dem Patentarisprueli des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass die Regelung der Heizung in Abhängigkeit vom Wasserstand im Kessel durch mindestens einen Schwimmer bewirkt wird, der den oder die Isolierzylin- der trägt. UNTERANSPRtCHE 1. Dampfkessel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schwim mer ringförmig ist. 2. Stehender Dampfkessel nach L Meran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer an der Kesselwand geführt ist. 3.
    Dampfkessel nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine solche Bemessung und gegenseitige Lage der beweglichen Kesselteile, dass bei höchstem Kessel- wasserstande die feststehende Elektrode von den beiden offenen Enden des sie umgebenden Isolierzylinders etwa gleich weit entfernt ist. 4. Dampfkessel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sieh der Iso- lierzylinder nach oben erweitert. 5.
    Dampfkessel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der tiefsten Stellung des Isolierzylinders die Elektrode mindestens zum Teil über der) obern Rand desselben Hinausragt. 6. Dampfkessel nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Rast, auf der der Isolierzylinder oder der Schwininier in seiner tiefsten Lage aufsitzt, zum Zwecke, die Dampfentwicklung zu be grenzen. 7.
    Dampfkessel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Rast Durch brechungen zur Ermöglichung des NVasser- umlaufes durch den Isolierzylinder besitzt. B. Dampfkessel nach Patentanspruch. ge kennzeichnet durch eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Speisewasser zuflusses in Abhängigkeit vom Wasser inhalte des Kessels. 9. Dampfkessel nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der Kessel auf einer federnden Unterlage ruht, deren mit dem Kesselgewichte veränderliche Durchbiegung die Regelung des Speise wasserzuflusses bewirkt.
    <B>10.</B> Dampfkessel nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Federung der Unterlage mittelst Hebelgestänge ver- grüssen auf den Zuflusshahn der Speise leitung übertragen wird. <B>11.</B> Dampfkessel nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Federung <B>der</B> Unterlage auf elektrischem Wege auf den Zuflusshahn der Speiseleitung übertragen wird. 12. Dampfkessel nach Unteranspruch 9. da durch gekennzeichnet, dar durch die Federung der Unterlage der Drehzahl regler des Speisepumpenmotors beein flusst wird.
CH87336D 1919-05-08 1919-05-08 Dampfkessel für hochgespannten Wechselstrom mit regelbarer Elektrodenheizung. CH87336A (de)

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CH84984T 1919-06-13

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