CH85549A - Schuhpflockmaschine mit Hebelantrieb. - Google Patents

Schuhpflockmaschine mit Hebelantrieb.

Info

Publication number
CH85549A
CH85549A CH85549DA CH85549A CH 85549 A CH85549 A CH 85549A CH 85549D A CH85549D A CH 85549DA CH 85549 A CH85549 A CH 85549A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slide
tools
knife
shoe
rod
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ehresmann Adam
Streibel Friedrich
Original Assignee
Ehresmann Adam
Streibel Friedrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ehresmann Adam, Streibel Friedrich filed Critical Ehresmann Adam
Publication of CH85549A publication Critical patent/CH85549A/de

Links

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  Schuhpflockmaschine mit Hebelantrieb.    Gegenstand der Erfindung ist eine für  Handbetrieb eingerichtete, zum Gebrauch  in Schuhmaclerwerkstätten, d. h. für den  Kleinbetrieb bestimmte Schuhpflock- oder  Holznagelmaschine, d. i. eine Maschine zum  Annageln der Sohle am Oberteil von Schuh  werk mittelst Holzstiften.  



  Diese Maschine besitzt zwei getrennt  voneinander arbeitende Werkzeuge, nämlich  eine Ahle zum Vorstechen der Stiftlöcher  in die Sohle und einen Hammer zum Ein  treiben der Holzstifte in die Löcher. Diese  Werkzeuge sind in einem im Maschinen  gestell wagrecht verschiebbaren Schlitten  senkrecht verschiebbar.  



  Bei den bekannten, meistens für Kraft  betrieb eingerichteten und zum Gebrauch  in Schuhfabriken, d. h. für den Grossbetrieb  bestimmten Maschinen dieser Art erfolgt  der Antrieb durch eine rotierende Welle  mit Nocken, Kurvenscheiben oder derglei  chen. Für Handbetrieb eignen sich diese  Maschinen     schlecht,    da bei ihnen die eine  Hand, die sie antreibt, kreisförmige, und    die andere Hand, die das Werkstück führt.  geradlinige Bewegungen auszuführen hat  und dadurch diese Verschiedenheit der Be  wegungen beider Hände die Arbeit     er-          sclwert    wird.

   Im Gegensatze hierzu erfolgt  bei der neuen Maschine der Antrieb durch  einen hin- und herschwingenden     Hand-          lebel.    Bei der Bedienung dieser Maschine  führt daher der Arbeiter mit beiden Hän  den ähnliche Bewegungen aus; hierdurch  wird ein gleichmässiges Arbeiten ermöglicht.  



  Es sind zwar auch schon Schuhpflock  maschinen mit Hebelantrieb bekannt. Bei  diesen Maschinen ist aber der Handhebel  mit den Werkzeugen zwangsläufig verbun  den, und werden daher die Werkzeuge  nicht durch Schlag, sondern durch Druck  betätigt, d. h. die Ahle und der Holzstift,  letzterer mittelst des Hammers, werden in  das Werkstück eingedrückt. Der langsam  und ungleichmässig auf die Ahle oder den       lIolzst.ift        einV-irkende        Druck        hat        häufig          eine        Zerstörung    derselben zur Folge. In  folge dieses Fehlers und anderer Mängel      sind diese Maschinen für den praktischen  Gebrauch ungeeignet.

   Im Gegensatze hierzu  ist hei der neuen Maschine die Einrichtung  derart getroffen, dass der Handhebel, der an  dem erwähnten Schlitten gelagert und mit  den Werkzeugen nicht zwangsläufig ver  bunden ist, mittelst Hebedaumen abwechs  lungsweise die Werkzeuge anhebt und  während des letzten Teils dieser Bewegung  zugleich mittelst einer Schubvorrichtung  die Verschiebung des Schlittens bewirkt,  worauf las lef der vorhergehenden     Schlit-          tenbevegung    angehobene Werkzeug durch  eine dabei gespannte Feder abwärts ge  schnellt wird.  



  Vermöge dieser Einrichtung erfüllt die  neue Maschine alle Anforderungen, die  der Kleinbetrieb an eine     Schuhpflock-          mascbine    stellt, nämlich: Die Werkzeuge  werden durch Schlag betätigt und arbeiten  unabhängig von dem leicht unregelmässig  bewegten Handhebel. Der Arbeiter ist jeder  zeit in der Lage, zu beobachten, ob die  Maschine einwandfrei arbeitet, und nach  Bedarf schneller oder langsamer zu arbei  ten oder die Arbeit zu unterbrechen, sowie  auftretende Störungen leicht zu beseitigen.  Die Maschine ist einfach in der Bedienung.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, und zwar zeigen Fig. 1 den Ober  teil der Maschine in Vorderansicht nach  Abnahme der Deckplatte, Fig. 2 und 3 den  selben in     den    Schnitten nach den Linien  2-2 und 3-3 von Fig. 1, und Fig. 4 ein  Detail im Schnitte nach der Linie 4-4  von Fig. 1.  



  Der Schlitten i (Fig. 1-3) ist zwischen  den senkrechten Wangen 2 des Gestellober  teils quer zu denselben verschiebbar und  mittelst seitlichen Ansätzen 3 (Fig. 1), die  in passende Schlitze der Wangen greifen,  geführt. In der Mitte des Schlittens 1 sind  in dicht nebeneinanderliegenden Nuten  desselben drei vierkantige Stangen 4, 5 und  6 (Fig. 1 und 3) senkrecht verschiebbar. Am  untern Ende der Stangen 4 und 5 sind     mit-          telst    Klemmen 7 und 8 die aus einem run-    den Stahldralte bestehende Ahle 9 und  der aus einem vierkantigen Stahldralte  bestehende Hammer 10 eingespannt, wäh  rend auf dem untern Ende der Stange 6  der Stoffschieber 11 befestigt ist.  



       Ungefähr    im Mittelpunkte des Schlit  tens 1 ist in diesem selbst und in clessen  rückwärtigem Ansatz 1a (Fig. 1 und 2) der  Drehzapfen 12 des zum Antriebe dienenden  Handhebels 13 gelagert. Das zwischen dem  Schlitten 1 und dem Ansatze la sitzende  Lagerauge 14 dieses Hebels ist als Stirnrad  ausgebildet und greift in zwei kleinere, mit  einem Ausschnitte versehene Stirnräder 15  und 16 ein, die beiderseits des Rades 14  ebenfalls zwischen dem Schlitten 1 und  dessen Ansatz la auf in diesem gelagerten  Zapfen 17 sitzen. Auf den vordern linden  dieser Zapfen sitzen ferner die Hebedau  men 18 und 19, die unter die Absätze 4a  und 5a (Fig. 1) der Stangen 4 und 5 greifen.  Den Rädern 15 und 16 gegenüber sind in  Böckchen 20, die an den Wangen 2 befestigt  sind, zwei Druckrollen 21 gelagert.  



  Unter den Zapfen 17 sind zwei weitere  Zapfen 22 (Fig. 1 und 2) gelagert, und zwar  mit ihrem hintern Ende     unmittelbar    im  Schlittenansatze la und mit ihrem vordern  abgesetzten Ende mittelst der Augen der  lose darauf sitzenden     Schlagdaumen    23  und 24 in der Schlittendeckplatte 25 (Fig. 2  und 3). Diese Daumen greifen über die Ab  sätze 4b und 5b (Fig. 1) der Stangen 4 und  5. Auf den Zapfen 22 sitzen ferner die  Schraubenfedern 26 (Fig. 2), die mit ihrem  hintern     Ende    in diese Zapfen und mit ihrem       vordern    Ende in die     Schlag-claumen    23 und  24 eingreifen.

   Am hintern Ende sind die  Zapfen 22 mit Sperrzahnkränzen     2'r"        (Fig.    1  und 2) versehen, in die am     Schlittenansafze     la     gelagerte    Sperrklinken 28     (Fig.        1l    ein  greifen, und mit vierkantigen     Aufslitzet,     29 zum Aufstecken eines Schlüssels     zweck          Spannens    der Federn 26.  



  In Nuten am     obern    Ende des     Schlittens     7. sind zu beiden Seiten der Stangen 4     iin(1     5 die Stützriegel 30 und 3t     Tig.        i.    und 2)       wagrecht    verschiebbar, deren Zugstangen      32 (Fig. 1) durch Bohrungen der Gestellwan  gen 2 hindurchgreifen und in den Nuten  die Federn 33 und ausserhalb der Wangen  die     Stellmuttern    34 tragen. Die Stangen 4  und 5 besitzen Kerben 4e und 5e (Fig. 1), in  welche die abgeschrägten innern Enden  der Riegel 30 und 31 bei der höchsten Stel  lung der Stangen einzugreifen vermögen.

    Die obern Enden der Stangen 4 und 5 grei  fen durch entsprechende Öffnungen eines  auf dem Schlitten i sitzenden Prellstückes  35 (Fig. 1 und 2), das mit einem     Leder-          belage    36 versehen ist, und tragen Kopf  stücke 37, die beim Abwärtsschnellen der  Stangen auf genannten Lederbelag auf  schlagen.  



  Ferner ist in einer Nut am untern Ende  des Schlittens 1, rechts vom Stoffschieber 11,  ein Riegel 38 (Fig. 1 und 3) wagrecht ver  schiebbar, dessen abgesetztes inneres Ende  bei der tiefsten Stellung des Stoffschiebers  in eine Kerbe desselben einzugreifen ver  mag. Die Zugstange 39 dieses Riegels greift  ebenfalls durch eine Bohrung der Gesten  wange 2 hindurch und trägt in der Füh  rungsnut des Riegels eine Feder 4O und  ausserhalb der Wange eine Stellmutter 41,  eine Gegenmutter 42 und zwischen beiden  Muttern einen Zeiger 43 (Fig. 1), der über  einen an der Wange 2 befestigten, mit einer  Skala versehenen Winkel 44 greift. Am  obern Ende der Stoffschieberstange 6 greift  eine Schraubenfeder 45 (Fig. 1 und 4) an,  die an einem am Schlitten i sitzenden Stifte  46 befestigt und bestrebt ist, die Stange 6  mit dem Stoffschieber 11 in der höchsten  Lage zu halten.

   Ferner ist am obern Ende  der Stange 6 eine Klinke 47 angelenkt, die  in einem Schlitze der Schlittendeckplatte  25 liegt und unter der Einwirkung einer an  letzterer befestigten Flachfeder 48 (Fig. 4)  steht. Diese Feder ist bestrebt, die Klinke  einwärts zu drücken, so dass deren Haken  47a unter den Hebedaumen 18 zu greifen  vermag, während ihre Nase     47b    über das  entsprechend abgeschrägte obere Ende eines  Plättchens 49 greift, das an der Deckplatte  25 senkrecht verstellbar angebracht ist.    In einer Nut am untern Ende des Schlit  tens i links von der auf dem Schlitten be  festigten Führung 50 (Fig. 1 und 3) des  Hammers 10 ist schliesslich der Schieber  51 (Fig. 1 bis 3) wagrecht verschiebbar.

   An  diesem Schieber ist die Messerklinge 52 be  festigt, deren inneres, die Schneide bilden  des linde in einen Schlitz der Hammer  führung 50 eingreift. Das äussere Ende des  Schiebers 51 ist durch die Schwinge 53  (Fig. 1), die bei 54 an der Gestellwange 2  gelagert ist und unter der Einwirkung der  Feder 55 steht, mit dem Riegel 56 (Fig. 1  und 2) gelenkig verbunden, der ebenfalls in  einer Nut des Schlittens 1 wagrecht v     ei-          schiebbar    ist, und dessen inneres Ende in  die Bahn der Hammerklemme 8 (Fig. 1.)  ragt. An der Rückseite des Schlittens 1 sind  ein festliegendes Böckchen 57 (Fig. 2 und 3)  und ein wvagrecht verschiebbares Böckchen  58 (Fig. 3) angebracht, welch letzteres durch  eine Feder 59     beständig    gegen ersteres ge  drückt wird.

   In beiden Böckchen sind Rol  len 69 gelagert, mittelst denen der Holzspan,  von dem die Stifte durch das Messer 52 ab  geschnitten werden sollen, durch einen  Schlitz des     Sclflittens    1 in einen solchen  der     Führung    50 vorgeschoben     wird.        iTnter     dem Schlitten     1.    befindet sich ein Horn  61,  < las zur Auflage des Werkstückes dient  und     -mit    einer in der Mittellinie des Ge  stelles     liegenden    senkrechten Bohrung für  den Durchgang der Ahle 9 versehen ist.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist  folgende:       Bewegt-    man den Hebel 13 aus der in       Fig.    1 durch teils ausgezogene, teils ge  strichelte Linien dargestellten rechten Lage  in die durch strichpunktierte Linien an  gedeutete linke Lage, so werden durch das       Zahnräderget.riebe        i4-15-16    der Hebe  daumen 18 aufwärts und der Hebedaumen  19 abwärts gedreht. und dabei durch den  Daumen 18, der von unten gegen den Ab  satz 4a der Stange 4 drückt, die letztere  samt der Ahle 9 gehoben, während die  Stange 5 mit. dem Hammer 10     durch    den  in die Kerbe 5e greifenden Riegel 31 in      der höchsten Lage gehalten wird.

   Beim     He-          her    der Stange 4 wird gleichzeitig durch  deren Absatz 4b, der von unten gegen den  Schlagdaumen 23 drückt, der letztere auf  wärts gedreht und dadurch die auf den  selben einwirkende Feder 26 gespannt.  Nachdem die Stange 4 so weit gehoben ist,       dar    die Spitze der Ahle 9 das auf dem  Horne 61 liegende Werkstück verlassen  hat, wird durch das Rad 16 infolge An  stosses der     untern    Ecke seines Ausschnittes  an der gegenüberliegenden Rolle 21 der  Schlitten 1 nach rechts geschoben, so dass  anstatt der Ahle 9 nun der Hammer 10  senkrecht über die Bohrung des Hornes 61  zu stehen kommt.

   Bei der Ankunft der       Stange    4 in ihrer höchsten Lage schnappt  der Riegel 30 in die Kerbe 4c dieser Stange  ein, so dar er die letztere in dieser Lage  festhält, während bei der gleichzeitigen  Ankunft des Schlittens 1 in seiner rechten  Endstellung der Riegel 31 infolge Anschla  ggins der auf seiner Zugstänge 32 sitzenden  Stellmutter 34 an der Wange 2 zurückge  zogen wird, so dass er aus der Kerbe 5c der  Stange 5 heraustritt und dadurch die letz  tere freigibt. Infolgedessen wird diese  Starse durch die Feder 26 mittelst des auf  den Absatz 5b drückenden Schlagdaumens  24 abwärts geschnellt, wobei der Hammer  10 den in seiner Führung 50 befindlichen  Holztift in das bei der vorhergegangenen  Abwärtsbewegung der Stange 4 von der  Ahle 9 in das Werkstück gestochene Loch  eintreibt.  



  Bewegt man nun den Hebel 13 aus der  linken in die rechte Lage zurück, so wer  den durch das Zahnrädergetriebe 14-15-16  der Heberdaumen 19 aufwärts und der     Hebe-          claumen    18 abwärts gedreht und dabei  durch den Daumen 19, der von unten  gegen den Absatz 5a der Stange 5 drückt.  die letztere samt dem Hammer 10 gehoben,  während Stange 4 mit der Ahle 9 durch  den in die Kerbe 4c greifenden Riegel 30  in der höchsten Lago gehalten wird. Beim  Heben der Stange 5 wird gleichzeitig durch  deren Absatz 5b, der von unten gegen den    Schlagdaumen 24 drückt, der letztere auf  wärts gedreht und dadurch die auf dem  selben einwirkende Feder 26 gespannt.

    Während des letzten Teils der Aufwärts  bewegung der Stange 5 wird durch das Rad  16 infolge Anstosses der untern Ecke seines  Ausschnittes an der gegenüberliegenden  Rolle 21 der Schlitten 1 nach links zurück  geschoben, so dar anstatt des Hammers 10  wieder die Ahle 9 über die Bohrung des  Hornes 61 zu stehen kommt.

   Bei dieser  Vorschiebung des Schlittens 1 kommt auch  die über die Stange 5 seitlich vorstehende,  abgeschrägte Kante der     Hammerklemme     wieder in den Bereich des abgeschrägten  innern Endes des Riegels 56, so dass bei der  weiteren Aufwärtsbewegung der Stange 5  dieser Riegel durch genannte     Klemme     auswärts und gleichzeitig mittelst der  Schvinge 53 der Schieber 51 mit, dem Mes  ser 52 einwärts geschoben wird; dabei       trennt    die Schneide des letzteren von     dem     mittelst den Rollen 60 in der Führung 50  vorgeschobenen Holzspan einen weiteren  Stift ab.

   Bei der Ankunft der     Stange    5 in  ihrer höchsten Lage schnappt der Riegel 31  wieder in die Kerbe 5e, dieser Stange ein. so  dass er die letztere in dieser Lage festhält,  während bei der gleichzeitigen Ankunft  des Schlittens 1 in seiner linken     Endstel-          lung    der Riegel 30 infolge Anschlages der  Stellmutter 34 an der Wange 2     zurückge-          zogen    wird, so dar er aus der Kerbe 4e der  Stange 4 heraustritt und dadurch die letz  tere freigibt.

   Infolgedessen wird diese  Stange durch die Feder 26 mittelst des auf  den Absatz 4b drückenden Schlagdaumens  23 abwärts geschnellt, wobei die Ahle 9  ein weiteres Loch in einem dem     Hulie    des  Schlittens 1     entsprechenden        Abstande    von  dem     vorherestocheneri    Loch in das     Werk-          stück    sticht.  



  Bei der     Abwärtsbe--re.ung    des     liebe-          daumena    18     nimmt    dieser infolge     Anstosse     am Haken     4'h    der     Klinke    47 die letztere  und durch diese auch die Stange 6 sannt dem  Stoffschieber     1.1    mit: bei dessen Ankunft  in seiner Arbeitslage schnappt der Riegel      33 in die Kerbe des Stoffschiebers ein, so  dass     dieser    in genannter Lage festgehalten  wird;

   gleichzeitig wird die Klinke 47 durch  Glas Plättchen 49 vorwärts gedrückt und  dabei ihr Haken     47a    unter dem Hebedau  men 18 vorgezogen, so dass der letztere sich  weiter abwärts bewegen kann. Bei der nun  folgenden Verschiebung des Schlittens 1  nach links nimmt der Stoffschieber 11  durch seinen gezahnten Fuss das auf dem  Horne 61 liegende Werkstück mit, bis der  Riegel 38, der hierbei durch die Feder 40  nachgeschoben wird, infolge Anschlages  der Stellmutter 41 an der Wange 2 ange  halten wird und aus der Kerbe des Stoff  schiebers heraustritt; alsdann wird die  Stange 6 mit dem Stoffschieber 11 durch  die Feder 45 wieder emporgezogen.

   Beim  Aufwärtsgange der Stange 4 und des Hebe  daumens 18 gleitet dieser an der Nase 47b  vorbei und über den Haken     47a,    so dass die  Kupplung der Stange 6 mit dem Daumen 18  durch die Klinke 47 wieder hergestellt wird.  



  Wie aus Vorstehendem hervorgeht. sind  hierbei der Druck, den der Stoffschieber  während des Vorschubes auf das Werk  stück ausübt, und die Grösse des Vor  schubes voneinander unabhängig. Der er  stere ist während des ganzen Vorschubes  konstant, während der letztere verkleinert  oller vergrössert werden kann. indem man  den Riegel 38 mittelst der Stellmutter 41  so einstellt, Mass er bei der Verschiebung  des Schlittens 1 nach links den Stoffschie  ber 11 früher oder später freigibt. Da diese  Veränderung des Vorschubes keinen Ein  fluss auf den Stoffschieberdruck hat, so  kann die Nagelteilung beliebig gross gewählt  werden, ohne dass die sichere Wirkung     des     Stoffschiebers in Frage gestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuhpflockmaschine mit Hebelantrieb und zwei getrennt voneinander arbeitenden Werkzeugen, nämlich einer Ahle zum Vorstechen der Stiftlöcher in die Sohle und einem Hammer zum Eintreiben der Holz stifte in die Löcher, welche Werkzeuge in einem im Maschinengestell wagrecht ver schiebbaren Schlitten senkrecht verschieb bar sind, dadureh gekennzeichnet, dass der Handhebel, der an dem Schlitten gelagert und mit den Werkzeugen nicht zwangs läufig verbunden ist, beim Hin- und Her- schwinen mittelst Hebedaumen abwechs lungsweise die Werkzeuge anhebt und je während des letzten Teils dieser Bewegung zugleich mittelst einer Schubvorrichtung die Verschiebung des Schlittens bewirkt,
    worauf das hei der vorhersehenden Schlit tenbewegung angehobene Werkzeug durch eine dabei gespannte Feder abwärts ge schnellt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Schuhpflockmaschine nach Patentan spruch, mit die Werkzeuge tragenden Stangen, dadurch gekennzeichnet, dass die unter Absätze der Werkzeugstangen greifenden Hebedaumen beiderseits des Drehzapfens des Handhebels am Schlit ten schwinghar gelagert und mit dem Hlebel durch ein Zahnrädergetriebe v er funden sind. 2.
    Scluhpflocknaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass auf Drehzapfen der Hebedaumen sitzende Räder des Zahn rädergetriebes je mit einem Ausschnitte versehen sind, und dass diesen Rädern geenüber beiderseits des Schlittens an Gestellwari--en feste Rollen gelagert sind, derart,
    dass jeweils eines der Räder nach Ausführung der den ersten Anhub des Werkzeuges bewirkenden Drehung in folge Anstosses einer Ecke seines Aus schnittes an der Zegenüberliegenden Rolle bei der Weiterdrehung die Ver schiebung des Schlittens bewirkt.
    3. Scl-mlipflockmaschine nach Patentan spruch, mit die Werkzeuge und einen Stoffschieber tragenden Stangen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffschieber stange bei der Abwärtsbewegung des zum Anheben der Ahlenstange dienenden Daumens durch eine Kupplung so lange mitgenommen wird, bis der Stoffschieber in seiner Arbeitslage angekommen ist, worauf die Kupplung sich löst, während der Stoffschieber bei der nun folgenden Verschiebung des Schlittens durch einen Riegel in der Arbeitslage so lange fest- gehalten wird, bis dieser Riegel durch eine Stellvorrichtung ausgelöst wird.
CH85549D 1916-09-25 1919-09-15 Schuhpflockmaschine mit Hebelantrieb. CH85549A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE85549X 1916-09-25
DE100619X 1919-06-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH85549A true CH85549A (de) 1920-07-01

Family

ID=25749872

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH85549D CH85549A (de) 1916-09-25 1919-09-15 Schuhpflockmaschine mit Hebelantrieb.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH85549A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1427750A1 (de) Verfahren zum zertrennen von grossflächigeren in kleinflächigere halbleiterplatten und vorrichtung zur durchführung dieses verfahrens
CH257803A (de) Vorrichtung an Furnierschälmaschine, zur Zentrierung des Holzblockes in der Maschine.
DE607755C (de) Praegemaschine fuer Adressendruckplatten mit einem kraftangetriebenen Stempeltraeger
CH85549A (de) Schuhpflockmaschine mit Hebelantrieb.
DE2712673C2 (de) Stoßmessermaschine
DE144310C (de) Maschine zur herstellung von langen vertiefungen vermittels zwei in entgegengesetzter richtung arbeitenden messern
DE474551C (de) Aufzwickmaschine
DE216563C (de)
DE237138C (de)
DE674796C (de) Spann- und Schliessvorrichtung fuer Bandeisenbereifung o. dgl.
DE44162C (de) Tabakschneidmaschine für Handbetrieb
DE105718C (de)
DE386432C (de) Nietmaschine
DE135088C (de)
DE68525C (de) Krafthammer
DE528073C (de) Druckvorrichtung zur Numerierung von statistischen Lochkarten
DE275089C (de)
DE76943C (de) Nietmaschine mit Anziehvorrichtung
DE518879C (de) Maschine zum Einfaerben von zur Herstellung einer Holzmasermusterung in Lackueberzuegen verwendeten Kupferplatten
DE190579C (de)
DE332072C (de) Glasschneidemaschine, insbesondere zum Schneiden von photographischen Platten
CH99300A (de) Vorrichtung für Schreibmaschinen zum Vorschieben, Abschneiden und Ablegen von Formularen.
DE608435C (de) Schraubstock von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei dem die eine Backe allein durch eine Vorrichtung beistellbar ist und durch Einruecken einer Kupplung auch die zweite Backe gleichzeitig gegenlaeufig beigestellt werden kann
DE604175C (de) Sohlenfersenbeschneidmaschine
DE362045C (de) Maschine zum OEffnen und Pressen der Saeume von Kleidungsstuecken u. dgl.