CH83984A - Automatapparat für Messer für Gas, Wasser und andere Flüssigkeiten - Google Patents

Automatapparat für Messer für Gas, Wasser und andere Flüssigkeiten

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CH83984A
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CH83984A
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Wilhelm Johanson Georg Karl
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Wilhelm Johanson Georg Karl
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Description


      Automatappa.rat    für     Messer    für Gas,     Wasser    und     andere        Flüssiglteiten.            Vorliegende    Erfindung     betrifft    einen Auto  matapparat für     '-Messer    für Gas, Wasser und  andere Flüssigkeiten.

   Der Apparat besitzt       uni    untern Ende eines     Münzenkanals    einen  beweglichen,     tnit    dein     7iufulirveiitil    des Mes  sers zu verbindenden Teil, der     unter    Ver  mittlung einer in den Kanal     unieingebrachten          Münze    durch einen     ]'hin    gegenüber angeord  neten, von der     Aussenseite    des Apparates  aus bewegbaren Teil bewegt werden     kann,     so     dass    das     genannte    Ventil     geöffnet    wird,

    und ferner eilte     unter    dem     Münzenkanal    an  gebrachte, mit dem Messer     zti    verbindende,  drehbare Scheibe, welche mit einer Tasche  zum Aufnehmen der     -Münze        versehen    ist und  mit. einer zweiten     Scheibe    fest     verbunden    ist,  die eine     Aussparung    besitzt, in     welche    der  mit dem Ventil zu verbindende Teil,     wenn     die Scheibe eine     Umdrehung    gemacht hat,  einfallen und dadurch das     Ventil    schliessen  kann.  



  Die Erfindung ist auf den beigefügten  Zeichnungen in zwei     beispielsweisen    Aus  führungsformen     veranschaulicht.     



       Fig.    1, 2 und 3 zeigen die eine Aus-         führungsforni    des Apparates mit den Teilen  in drei     verschiedenen        Stellungen,        während     <B>F</B>     i'-.    4 eine Einzelheit darstellt:       Fig.    5, 6 und 7     zeigen    die     andere        Aus-          führungsform,        ebenfalls    finit den Teilen in  drei     verschiedenen        Stellungen.     



  Bei der in     hig.    1-4     dargestellten        Aus-          führungsform    bezeichnet 1 den     Münzenkanal,     welcher nach vorn offen oder durch eine  durchsichtige Scheibe abgedeckt ist, so dass       inan    von aussen sehen     kann,    ob er irgend  welche     Münzen    enthält, und 2 den um den  Zapfen 3     drehbaren,    mit dem     Zuftilirventi1     des     -Messers    derart     zti        verbindenden    Teil,       dass    dieses Ventil geschlossen ist,

       wenn    der  Teil ? die in F     ig.    1 und 2 dargestellte Lage       einnitntnt,        aber        gei")ffnet        wird,        wenn    der Teil  in die in     Fig.    3 dargestellte Lage gedreht  wird.

       C'4egenüber    dem Teil 2 ist ein anderer,       um    den Zapfen 5 drehbarer Teil 4 angebracht,  der den     Zweck    hat, unter Vermittlung einer  eingelegten     Münze    6 den Teil 2 aus der in       Fig.    1 und 2 dargestellten Lage in die in       Fig.    3 dargestellte zu bewegen.

   Zu diesem       Zweck    ist ei, mit     einem        Manüvrierarm    7      versehen, welcher     aus        dein    den Apparat     uni-          gebenden,    auf der     Zeichnung    nicht darge  stellten Gehäuse herausragt.     Unter    dem     _AIün-          zenkanal    1 ist eine     Scheibe    8 drehbar gelagert,  die von dem Messer in beliebiger Weise ge  dreht wird und mit einer Tasche 9 versehen  ist, in welche die eingelegte Münze einfallen  soll, wenn die Scheibe eine     Umdrehung    ge  macht hat.

   Damit die Münze nicht zwischen  den Teilen 2 und 4 festgeklemmt     werden     kann, so dass sie nicht in die Tasche 9 ein  fallen kann, ist die Scheibe 8 mit     einer          eizentrischen        Kammscheibe    10 fest. verbunden.  welche mit einem am Teil 2     vorgesehenen     Vorsprung derart     zusaininenwirkt,        äass    der  Teil 2 infolge der Exzentrizität der     Scheibe     10 etwas nach     aussen    hin bewegt wird, bevor,  durch Drehung der Scheibe     8@    bewirkt, die  Münze in die     Tasche    9 fällt.

   Um den Ma  növrierarm 7     zii    sperren,     während    die Münze  noch in dem Kanal liegt, ist. eine drehbare       Sperrklinke    11 vorgesehen, . die unter den  Teilen 2 und 4 angebracht ist und die, wenn  der Teil 2 die in     Fig.    1 und 2 gezeigte Lage  einnimmt, ohne     weiteres    von dem Teil 4  gedreht werden kann, weil sie nach der Seite  gebogen     (Fig.    4) oder mit einer Aussparung  12 versehen ist, in welcher der Teil 2 Platz  findet, die. aber.

   -wenn der Teil 2 die in     Fig.     3 dargestellte Lage einnimmt, vom Teil 2  an einer Drehung gehindert -wird, indem der  Teil 2 dann gegen das Ende 13 der Blinke  anliegt, so dass der Haken 14 ein Drehen  des Teiles 4 nach     aussen    verhindert. Der  Teil 2 wird in seine Ausgangslage mit Hilfe  einer Feder oder dergleichen     zurückbewegt,     welche bestrebt ist, den genannten Teil nach  rechts auf der     Zeichnung    zu drehen.  



  Der jetzt beschriebene Apparat wirkt in  Verbindung zum Beispiel mit einem Gas  messer in folgender Weise:  Nachdem eine Münze durch die obere       Offnung    15 in den Kanal 1 eingelegt worden  ist, wird der Teil 4 mit Hilfe des Armes 7  nach aussen bewegt, so dass die Münze 6  herabfallen und sich gegen die Scheibe 8  legen kann     (Fig.    2). Darauf wird der Teil 4  wieder nach innen bewegt und dreht dabei    unter Vermittlung der Münze 6 den Teil 2  in die in     Fig.    3 dargestellte Lage,     -wobei     das     Zufuhrventil    des Messers     geöffnet    wird.

    Solange aber kein Verbrauch von Gas statt  findet, bleibt die Scheibe 8 stillstehend, und  der Arm 7 bleibt von der Klinke 11 gesperrt,  so dass er nicht wieder herausgezogen werden  kann. Bei     Verbrauch    von Gas dagegen wird  die Scheibe 8 in der von den Pfeilen ange  gebenen Richtung gedreht und fährt damit  fort, bis die Münze 6 nach etwa einer Um  drehung in die Tasche 9 eingefallen ist, und  dann noch um einen kleinen Winkel, bis der  höchste Punkt der     Kammscheibe    10 an     dem     Vorspringe 16     vorübergegangen    ist, worauf  der Teil 2 von seiner Feder in die in     Fig.    1       und    2 dargestellte Lage     zurückbewegt    wird.

    Hierdurch -wird die Gaszufuhr abgesperrt,  was zur Folge hat, dass der Messer zum  Stillstande kommt. Die verschiedenen Teile  des Apparates     nehmen        nein    die in     Fig.    1  dargestellte Lage ein. Nach Einlegen einer  neuen Münze wird derselbe Vorgang wieder  holt, wobei die in der     'lasche    liegende Münze,  -wenn die Scheibe so weit gedreht worden  ist,     dass    die Tasche an der     Sperrklinke.    11  vorbeigegangen ist und an die linke Seite  des Apparates kommt, in einen hier ange  brachten     Sammelbehälter    fällt.  



  Es ist     zweckmässig,    das     Apparatengshäuse          finit    einem Fenster auszurüsten, so dass man  sehen kann, ob irgendwelche     Münzen    in dem       Münzenkanal    vorhanden sind. Man kann natür  lich auf einmal den ganzen Kanal mit Mün  zen füllen, welche je nach dein Fortschreiten  des Verbrauches nacheinander in die Tasche  hineinfallen. In diesem Fall ist es nicht not  wendig, jedesmal, wenn eine Münze in die  Tasche eingefallen ist, das oben beschriebene  Manöver mit dem Arme 7 vorzunehmen,  indem, wenn eine Münze in die Tasche ein  gefallen ist; die nächste Münze den Teil 2  hindert, in seine     ursprüngliche    Lage zurück  zugehen.  



  Die in     Fig.    5-7 dargestellte Ausführungs  form unterscheidet sich in mehreren Bezie  hungen von der oben     beschriebenen.    Bei der  letzteren bilden die Teile 2 und 4 Wände      des     Münzenkanals,        während    bei der Aus  führungsform     gemäss        Fig.    5-7 die Teile 2,  4 zu beiden Seiten des     -Münzenkanals    liegen  und der Teil 4 reit einem     Vorsprunge    40  unter dem Kanal in die Tasche 9 der Scheibe  8 hineinragt, so dass er das Hineinfallen der  Münzen in die Tasche verhindert.

   Ferner hat  die Scheibe 10 hier eine etwas andere Form  und ist mit einer tiefen Aussparung 17 ver  sehen, in welche der     Vorsprung    16 des Teiles  2 durch Federwirkung eingreifen     kann,    wenn  die Scheibe eine Umdrehung gemacht hat,  wodurch das     Zufrrhrvelltll    des Messers abge  sperrt wird, falls nicht inzwischen eine neue  Münze in die Tasche 9 eingefallen ist und  gegen den am Teil 2 vorgesehenen     Vorsprung     21 anliegt, so dass der Vorsprung 16 nicht  in die genannte Aussparung 17 einfallen  kann.

   Der Mechanismus 11-14 ist bei dieser  Ausführungsform ganz weggelassen, da er  unnötig ist; indem die Scheibe 8 während  ihrer Drehung in dem Wege des     Vorsprunges     40 liegt, welcher erst dann nach innen ge  dreht werden     kann,    wenn die     Scheibe    eine  solche Lage einnimmt, dass die Tasche 9 sich  in ihrer obern Lage befindet, falls nicht eine  neue Münze vorher in die Tasche eingefallen  ist, in welchem Falle diese Münze die Dre  hung des Teiles 4 nach innen verhindert.  Eine Drehung des Teiles 4 nach aussen,  während die Scheibe in Bewegung ist, hat  keinen Einfluss auf die     Wirkungsweise    des  Apparates.  



  Im übrigen wirkt der Apparat im grossen  und ganzen wie die oben beschriebene     Aus-          führungsforen.    Wenn der     Teil    4 mit Hilfe  des     Manövrierarrnes    7 nach aussen (nach rechts       auf    der Zeichnung) gedreht     worden    ist, so  fällt eine der im     Münzenkanal    vorhandenen  Münzen in die Tasche und legt sich dabei  zunächst zwischen die Vorsprünge 40 und  21 der Teile 4 und 2     (Fig.    6).

   Wenn der  Teil 4 nach innen bewegt wird, so wird der  Teil 2 unter Vermittlung der Münze nach  links gedreht, so dass der Vorsprung 16 aus    der     Aussparung    17 ausgehoben und das Zu  fuhrventil des     -Messers        geöffnet    wird. Gleich  ei     illt    die     lIünze    nach dem Boden der  z 'tig     fi   <B>1</B>  Tasche und hält in dieser Stellung den Teil  2 in dessen Lage nach links, so dass das  Gasventil     offen    bleibt. Wenn Gas verbraucht  wird, kann die Scheibe 8 sich also drehen.

    Die Scheibe 8     nimmt    dann die in der Tasche  liegende Münze 6 mit, welche, sobald sie an  dem     Vorsprunge    40 vorbeigegangen ist, in  einen     Sammelkasten    fallen kann, während  der Teil 2 mit dem     Vorsprunge    16 gegen  den Umfang der Scheibe     anliegt    und dadurch  das Gasventil     offen    hält. Sobald aber die  Scheibe eine     Umdrehung    gemacht hat, kommt  der Vorsprung 16 wieder in     Eingriff    mit     der     Aussparung 17, sofern nicht eine neue Münze  in die     Tasclie'eirigefallen    ist und diesen<B>LA</B> in  griff verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatapparat für Messer für Gas, Wasser und andere Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass am untern Ende eines Münzenkanals ein beweglicher, mit dem Zu- fuhrVentil des Messers zu verbindender Teil angebracht ist;
    der unter Vermittlung einer in den Kanal hineingebrachten Münze durch einen ihm gegenüber angeordneten, von der Aussenseite des Apparates aus bewegbaren 'feil bewegt werden kann, so dass das genannte Ventil geöffnet wird, und dass unter dem Münzenkanal eine mit dem Messer zu verbin dende drehbare Scheibe angebracht ist, welche mit einer Tasche zum Aufnehmen der Münze versehen ist und mit einer zweiten Scheibe festverbunden ist, die eine Aussparung besitzt, in welche der mit dem Ventil zu verbindende Teil, wenn die Scheibe eine Umdrehung ge macht hat,
    einfallen und dadurch das Ventil schliessen kann.t
CH83984A 1919-03-22 1919-03-22 Automatapparat für Messer für Gas, Wasser und andere Flüssigkeiten CH83984A (de)

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