DE357458C - Geldbuechse fuer Selbstkassierer - Google Patents

Geldbuechse fuer Selbstkassierer

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DE357458C
DE357458C DEV16088D DEV0016088D DE357458C DE 357458 C DE357458 C DE 357458C DE V16088 D DEV16088 D DE V16088D DE V0016088 D DEV0016088 D DE V0016088D DE 357458 C DE357458 C DE 357458C
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Germany
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Expired
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DEV16088D
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PETER GYSBERT THOMAS DE VILLIE
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PETER GYSBERT THOMAS DE VILLIE
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/06Coin boxes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Geldbüchse .für Selbstkassierer (Fernsprechautomaten u. dgl.), die zum Einsetzen in ein Gehäuse bestimmt ist und einen Verschluß hat, der vor dem Einsetzen der Büchse in das Gehäuse den Einwurfschlitz abschließt und erst beim Einschieben -der Büchse in das Gehäuse freigelegt wird. Bei den bekannten Geldbüchsen ist es nicht ausgeschlossen, daß die Büchse beim Herausnehmen aus dem Gehäuse beraubt werden kann. Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß der Verschluß derart angeordnet ist, daß er beim Herausnehmen aus dem Gehäuse selbsttätig in eine Sperrlage
gebracht wird, aus welcher er nur nach Öffnen der Büchse wieder in die Offenlage gebracht werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
ao und zwar zeigt
Abb. ι den Geldsammeikasten mit einem Teil seines Gehäuses,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch Abb. i, bei dem der Kasten völlig in sein Gehäuse eingeführt,
Abb. 3 den Kastendeckel von innen in Verschlußstellung,
Abb, 4 den Verschluß nach Einführung des Kastens ins Gehäuse,·
Abb. 5 eine ähnliche Ansicht wie Abb, 4 mit dem Verschluß in der Stellung, die er einnimmt, wenn der Kasten in den Selbstkassierer eingeschoben und dann wieder herausgenommen war.
Der Sammelkasten 1 ist mit einem Geldaufnahmeschlitz 2 und dem üblichen Verschluß 3 versehen, der außer vom Kastensammler nur von damit vertrauten Personen gelöst werden kann.
In den Kastendeckel ist lösbar in Klammern 4
(Abb. 3) eine Schloßplatte 5 eingesetzt, die eine dem Geldaufnahmeschlitz 2 des Deckels entsprechende Aussparung 6 besitzt. Auf den Zapfen 8 der Schloßplatte 5 ist schwenkbar eine Schließscheibe 7 aufgesetzt die den Einwurfschlitz 2, wie in den Abb. 1, 3 und 5 angegeben, verdecken oder zur Öffnung des Schlitzes zur Seite geschoben sein kann, wie in der Abb. 4 dargestellt ist. Das äußere Ende der Scheibe 7 wird durch eine Führung 9 unmittelbar hinter dem Schlitz 6 geführt. Die Schließscheibe selbst sucht eine auf den Zapfen 8 aufgesetzte und sich gegen einen Stift 11 der Scheibe 7 legende Feder 10 in der Ver-Schlußstellung zu halten.
Auf den Zapfen 13 ist eine Sperrscheibe 12 aufgesetzt, die durch eine Abzweigung 14 der Feder 9, welche sich gegen den Ansatz 15 legt, .nach der linken Seite Abb. 3 gedrückt wird, ao In der Sperrscheibe ist ein Schlitz 16, 17 , 18 ausgespart, durch den der Stift 11 der Schließscheibe hindurchgreift. Der Schlitz hat ungefähr ein V-förmige Gestalt, so daß sich der Stift 11 bei der Verschiebung der Schließscheibe 7 zur Freilegung des Einwurfes 2 im Schlitzarm 16 nach oben bewegt. Erreicht der Stift das obere Schlitzende, so wird die Sperrscheibe 12 durch die Feder 14 etwas nach links verschwenkt, so daß der Stift in den Schlitzarm 17 gelangt (vgl. Abb. 4).
Wird es der Schließscheibe 7 ermöglicht sich wieder zurück über den Einwurf 2 zu legen, so bewegt sich der Stift längs des Schlitzarmes 17. Dieser Schlitzarm endigt in einem Ansatz 18, der als Kreisbogen um den Zapfen 13 geformt ist. Mithin wird die Sperrscheibe 12, wenn der Stift 11 das untere Ende des Schlitzarmes 17 erreicht hat, durch die Feder 14 herumgeschwenkt und der Stift 11 in den Schlitzansatz 18 eingeführt. :
Die Schließscheibe 7 wird dadurch endgültig : gegen Verschieben gesichert, bis der Kasten : geöffnet und die Sperrscheibe 13 von Hand entgegen der Wirkung der Feder 14 zurückbewegt wird, um den Stift 11 wieder aus dem Schlitzansatz 18 zu befreien.
Bei der dargestellten Ausführung wird das Zurückbewegen der Schließscheibe 7 vom Einwurf 6 und das Einführen des Stiftes 11 in den Schlitzarm 17 beim Einschieben des Kastens in sein Gehäuse 19 herbeigeführt. Hierzu besitzt die Scheibe 7 einen nach unten abgebogenen Ansatz 20 und das Gehäuse 19 an seiner Innenseite einen Stift 21. Wird der Kasten in das Gehäuse eingeschoben, so tritt der Stift 21 (Abb. 2 und 4) in eine kleine Öffnung 22 (Abb. 1) an der Rückwand des Kastens ein und schiebt die Scheibe 7 vom Einwurfschlitz 6 hinweg.
Der Schlitzarm 17 ist langer als der Schlitzarm 16, infolgedessen nimmt die Scheibe 7, wenn sie sich beim Herausziehen des Stiftes 21 zurückbewegt, am Ende dieser Bewegung eine andere Lage zum Schlitz 2 ein wie vor dem Einschieben. Wenn also anfänglich durch den Schlitz hindurch das Wort »eingestellt« o. dgl. zu lesen war, so wird dieses Wort beim Rückbewegen der Scheibe 7 am Schlitz 2 vorbeigeführt und bleibt dann verdeckt. Dadurch wird angezeigt, daß der Kasten schon in einem Selbstkassierer eingeführt war und zur Entleerung abgeliefert werden muß.
Für den Gebrauch wird die Scheibe 7 in die Lage der Abb. 3 gebracht, Der Kasten ist dann in gewöhnlicher Weise geschlossen und wird dem Kastensammler übergeben. Das durch den Schlitz 2 zu sehende Wort: »eingestellt« zeigt an, daß der Kasten geleert und für die Wiederverwendung eingestellt ist. Der Kastensammler schiebt dann den Kasten in sein Gehäuse 19, wobei die Scheibe 7 den Schlitz 2 für die Aufnahme des Geldes freilegt. Wird dann der Kasten wieder aus dem Selbstkassierer herausgezogen, so wird die Scheibe 7 wieder vor den Schlitz 2 geführt und zur Sicherung des Kasteninhaltes festgelegt. Das verschwundene Wort »eingestellt« zeigt dann an, daß der Sammelkasten zu der damit vertrauten Stelle zur Entnahme seines Inhalts und Neueinstellung des Verschlusses zurückgebracht werden muß.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Geldbüchse für Selbstkassierer (Fernsprechautomaten u. dgl.), die zum Einsetzen in ein Gehäuse bestimmt ist und einen Verschluß hat, der vor dem Einsetzen der Büchse in das Gehäuse den Einwurfsschlitz abschließt und erst beim Einschieben der Büchse in das Gehäuse freigelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die der Verschluß (7) beim Herausnehmen der Büchse (1) aus dem Gehäuse (19) in eine dritte Lage gelangt, in der er gesperrt wird, so daß er nur nach Öffnen der Büchse (1) wieder in die Offenlage gebracht werden kann.
2. Geldbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß mit einem Stift (11) in eine V-förmige Nut ito (16, 17) einer Sicherung (12) eingreift, und daß die Nut (16, 17) an ihrem einen Ende einen Ausschnitt (18) hat, in dem der Stift (n) beim Eintreten festgestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEV16088D 1920-12-07 1920-12-07 Geldbuechse fuer Selbstkassierer Expired DE357458C (de)

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DE357458C true DE357458C (de) 1922-08-25

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DE (1) DE357458C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3741464A (en) * 1971-07-23 1973-06-26 Apl Corp Cash box
US5161736A (en) * 1991-06-24 1992-11-10 Bloomfield Manufacturing Co. Locking currency stacker apparatus and method

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3741464A (en) * 1971-07-23 1973-06-26 Apl Corp Cash box
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