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Anschliessvorrichtung für Flaschen.
Die Erfindung betrifft eine Anschliessvorrichtung für Flaschen zum diebstahlsicheren Verwahren der ins Haus zugestellten Flaschenmilch, welche aus einem Gehäuse besteht, an dem ein Verschluss- deckel angelenkt ist, nach dessen Öffnen der Flaschenhals in das Gehäuse eingeschoben werden kann, und in dem zwei den Flaschenhals unterhalb seines Bordrandes ganz oder teilweise umschliessende
Backen angeordnet sind, von welchen einer nach Entfernen des Gehäuses von der Tür od. dgl. durch eine hiedurch freigelegte Öffnung des Gehäuses hindurch ausschiebbar ist. Die Erfindung besteht darin, dass der andere, nicht ausschiebbar Backen mit dem Gehäuseverschlussdeckel und dessen mit einem Verschlussmechanismus zusammenwirkender Verschlusshaken verbunden ist oder aus einem Stück besteht.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass mit einem einzigen Griffe, dem Zuschwenken des Deckels, die Flasche diebstahlsicher in ihrer Lage gehalten wird. Werden die genannten drei Teile insbesondere aus einem Stück hergestellt, so ergibt sich eine Vereinfachung der Konstruktion und eine Verbilligung der Erzeugung, da diese Teile dann gleichzeitig und in weniger Arbeitsgängen sowie mit einem geringeren Materialaufwande hergestellt werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Anschliessvorrichtung gemäss der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch die Ansehliessvorrichtung mit eingehängter Flasche, Fig. 2 der zugehörige Grundriss (Schnitt in halber Höhe des Gehäuses) und Fig. 3 der zugehörige Kreuzriss (Schnitt durch die Achse der eingehängten Flasche).
An dem Gehäuse 1 ist ein mit einem Verschlussdeckel2 und einem Verschlusshaken 13 aus einem Stück hergestellter Verschlussbacken 3 angelenkt, welcher samt diesen Teilen verschwenkt werden kann. Im Gehäuse ist ferner ein zweiter Backen 4 und eine einen Haken 15 tragende Feder 14 angeordnet.
Die Backen 3 und 4 besitzen dem Flaschenhalsdurchmesser entsprechende kreisbogenförmige Ausschnitte 8 und 9. Das Gehäuse kann bei geöffneter Wohnungstür 10 mittels Führungsleisten 5 in die mit der Wohnungstür verbundene Führung 6 eingeschoben werden und ist nach dem Schliessen der Wohnungstür 10 vom Türpfosten 11 auf der einen Seite und von einem Anschlag 7 auf der andern Seite gegen Diebstahl gesichert. Der Haken 14, 15 kann, solange keine Flasche eingeschoben ist, nicht in den Haken 13 des Verschlussdeckels einschnappen, so dass mutwilliges Verschliessen des Halters ausgeschlossen ist.
Die zu verwahrende Flasche cl wird mit dem Hals in den Schlitz 16 im Boden des Gehäuses, dessen Breite dem Halsdurchmesser entspricht, bis zum Backen 4 eingeschoben, wobei der in den vom Flaschenhals während des Einschiebens durchlaufenen Weg reichende Haken 14, 15 vom Bordrand D der Flasche in eine Stellung gedrückt wird, in welcher er beim Schliessen des Verschlussdeckels 2 in dessen Haken 13 einschnappt, so dass der Flaschenhals von den Backen 3 und 4 knapp unterhalb des Flaschenbordes D gehalten ist.
Der mit dem Verschlussbacken 3 in einem Stück hergestellte Verschlussdeckel2 sperrt dabei gemeinsam mit dem Backen 3 das Gehäuse vollständig ab und verhindert einerseits das unbefugte Öffnen der Verschlusshaken und anderseits unhygienische Behandlungen des Flaschenmundes. Das Entnehmen der Flasche kann erst nach Öffnen der Wohnungstür 10 und Herausschieben des Gehäuses 1 aus der Führung 6 in der Richtung zum Türpfosten erfolgen, d. h. in der Pfeilrichtung a, wobei der Backen 4 mitgeschoben wird, welcher nachher wieder in das Gehäuse bis zu einem entsprechenden Anschlag eingeschoben wird.
Bei entsprechender Verlängerung des Gehäuses in der Richtung des Schlitzes 16 können statt einer auch mehrere Flaschen untergebracht werden, wobei sich die mittleren Flaschen mit zwei einander gegenüberliegenden Stellen ihres Bordrandes auf den Rändern des Schlitzes 16 abstützen, während die erste und die letzte Flasche mit einem grösseren Teil ihres Bordumfanges auf den Backen 3 und 4 aufsitzen.
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Der im Boden des Gehäuses angeordnete Schlitz 16 braucht nicht bis zu dem der Wohnungstür 10 zugekehrten Ende des Gehäuses 1 zu reichen, sondern kann in eine Ausnehmung enden, die den gleichen Durchmesser besitzt wie der Flaschenbord. Die Flasche wird dann nur bis zu dieser Ausnehmung geführt und dort nach unten aus dem Gehäuse gezogen.