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Einrichtung zur Sicherung von Milchflaschen gegen Diebstahl.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Sicherung von Milchflaschen gegen Diebstahl, bestehend aus einem Gehäuse, welches Öffnungen aufweist, von denen die eine zur Einführung des Halses der leeren und die andere zur Einführung des Halses der vollen Flasche bestimmt ist.
Die Sicherung der Flaschen erfolgt dadurch, dass im Innern der Öffnungen Einrichtungen vorgesehen sind, welche die leere Flasche erst nach Einführen der vollen Flasche freigeben. Die Milchflaschensicherung nach der Erfindung kann auch als Gebäcksicherung ausgebaut werden, indem die Sperrung des Gebäckbehälters durch die volle Milchflasche erfolgt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Milchtlaschensicherung schematisch dargestellt.
Fig. l zeigt die Vorrichtung bei abgenommener Rückwand auf der linken Seite in Ansicht, auf der
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gesicherten leeren Milchflasche. Fig. 2 ist die analoge Darstellung wie Fig. 1, aber mit einer gesicherten vollen Milchflasche. Fig. 3 stellt im Grundriss die Elemente zur Sicherung der vollen Flasche dar. Hiebei ist der obere Teil der Vorrichtung bis zu der Platte 19 entfernt gedacht. Fig. 4 stellt die Milchflaschensicherung verbunden mit einer Gebäcksicherung schaubildlich dar.
Die MilcMlaschensicherung besteht aus drei Gehäuseteilen. In dem Gehäuseteil1, welcher bis auf die Öffnungen 5 und 6 vollkommen geschlossen ist, befinden sich die einzelnen Teile zur Sicherung der Flaschen. Der Gehäuseteil 2 ist vorne offen und dient zur Aufnahme der vollen Milchflasche. In dem Gehäuseteil 3, welcher mit dem Klappdeckel 4 verschlossen ist, kann das Gebäck gegen Diebstahl gesichert werden.
Die in dem Gehäuseteil !, welcher zweckmässig aus Blech hergestellt ist, befindlichen Teile zur Milchflaschensicherung sind folgende : Zwei um Achsen 7 drehbare Klappen 8, welche durch Federn 9 gegen die obere Gehäusewand, in welcher sich die Öffnung 5 befindet, gedrückt werden. Weiters aus den um die Achsen 10 drehbaren Klappen 11, welche durch ihr Eigengewicht gegen den Boden des Gehäuseteiles 1 und somit gegen die Öffnung 6 fallen. Diese beiden Klappenpaare 8 und 11 sind durch Lenker 12 derart verbunden, dass eine Bewegung der Klappen 8 nicht auf die Klappen 11 übertragen wird, während aber ein Senken der Klappen 11 ebenfalls ein Senken der Klappen 8 bewirkt. Zu diesem Zwecke weisen die Lenker 12 an ihrem unteren Ende Langlöcher 13 auf.
Auf den Klappen 11 sitzt infolge ihres Eigengewichtes eine Kappe 14 auf. Diese Kappe 14 trägt ein mit einem Längsschlitz versehenes Querstüek 15, welches zur Führung der Kappe 14 an den Stäben 16 dient, bzw. seinerseits in dem Längsschlitz die an den Klappen 11 befestigten Bügel 17 führt. In der Kappe 14 sind leicht verschiebbar Stifte 18 angeordnet. Diese Stifte 18 sitzen in ihrer Ruhestellung mit den Bunden 25 (Fig. 1) auf der Kappe 14 auf und tragen die Platte 19. Die Platte 19 trägt an ihrer Unterseite den Keil 20, an welchem sich die Bügel 17 in der Ruhestellung abstützen. In dem Querstück 15
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es unmöglich, die Kappe 14 von den Klappen 11 abzuheben.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende : Die leere Milchflasche 22 wird durch die
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hat. Die Klappen 8 schnappen nunmehr zurück und legen sich an den Flaschenhals an. Die leere Flasche kann erst durch Einführen der vollen Flasche nach erfolgter Sicherung derselben entfernt werden. Hiebei spielt sich der folgende Vorgang ab : Beim Einführen der vollen Flasche durch die Öffnung 6 dringt der
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Kopf derselben unter Zurückdrängung der Klappen 11 zunächst in die Kappe 14 ein. Beim weiteren Vorschieben der vollen Flasche werden die Stifte 18 zurückgeschoben und dadurch die Platte 19 mit dem Keil 20 gehoben. Sobald die Bügel 17 über die Rast des Keiles 20 kommen, fallen die Klappen 11 infolge ihres Eigengewichtes nach unten.
Die volle Flasche ist nun, da sich der Kopf derselben an die Klappen 11 anlegt, gegen unbefugtes Entfernen gesichert. Erst durch Herabziehen der vollen Flasche J, bis die Klappen 11 am Boden des Gehäuses aufliegen, werden durch die Lenker 12 die Klappen 8 unter Überwindung der Kraft der Feder 9 so weit nach innen verschwenkt, dass ein Herausnehmen der leeren Flasche möglich ist.
Ein Herausnehmen der leeren Flasche ohne Einführung einer gleichen Flasche durch die Öffnung 6 und ohne Abspielung des beschriebenen Vorganges ist nicht möglich. Um nämlich die Klappen 8 herunterzuziehen, damit die leere Flasche frei wird, müssten in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung alle Stifte 18 gehoben werden, damit der Keil 20 ein Herabziehen der Klappen 11 freigibt. Sollte es auch mit Hilfe irgendeiner Vorrichtung gelingen, die Klappen 11 freizubekommen, so verhindert die Kappe 14 ein Erfassen der Klappen 11, da diese Kappe zufolge der Anschläge 21 ständig auf den Klappen aufsitzt. Ein Herausnehmen der leeren Flasche ist also tatsächlich nur möglich, wenn eine gleiche Flasche durch die untere Sicherung gegen Herausnehmen gesperrt wurde.
Das Herausnehmen der vollen Flasche aus dem Gehäuse 2 wird durch die Betätigung des Hebels 24, welcher die Klappen 11 anhebt, ermöglicht. Dieser Hebel 24 wird in irgendeiner bereits bekannten Weise gesperrt, so dass er nur von dem Besitzer der Milchflaschensicherung betätigt erden kann.
Die volle Milchflasche 23 verhindert auch ein Öffnen des Deckels 4 des Gebäckbehiilters. 3.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtungen zur Sicherung von Milchflaschen gegen Diebstahl, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, welches Öffnungen aufweist, von welchen die eine zur Einführung des Halses einer leeren und die andere zur Einführung des Halses einer vollen Milchflasche bestimmt ist, und im Gehäuse Einrichtungen vorgesehen sind, die die Entnahme der einen Flasche erst ermöglichen, nachdem die andere Flasche in das Gehäuse eingeführt wurde.