CH702273A2 - Kleiderbügel. - Google Patents
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- A47G25/14—Clothing hangers, e.g. suit hangers
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- A47G25/4046—Collapsible hangers comprising support arms of a series of links
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Abstract
Der vorliegende Kleiderbügel dient zur Versteifung des Schulterteils einer Jacke oder eines Mantels und wird in das Futter des Schulterteils eingenäht. Er besteht aus einer Vielzahl von formstabilen Quadersteinen, die – mit ihren kurzen Stirnseiten bündig gegeneinander stossend – auf den Flachflächen einer Ebene mittels eines biegsamen, in Längsrichtung zugfesten Bandes miteinander verbunden sind. Dies hat den Vorteil, dass die Quadersteine auf der Bandseite scharnierartig schwenkbar sind und in entgegengesetzter Richtung durch die gegeneinanderstossenden Stirnflächen der Quadersteine in einer nahezu geraden Lage gehalten werden. Durch Einnähen der miteinander verbundenen Quadersteine im Schulterbereich der Jacke mit der Bandseite nach unten können sich die Quadersteine an der Schulter der tragenden Person bequem anpassen. Zum Aufhängen der Jacke muss der Kleiderbügel von Hand um 180° gewendet werden, so dass ein Durchbiegen des Kleiderbügels durch die gegeneinanderstossenden Quadersteine verhindert wird.
Description
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Kleiderbügel insbesondere zur Versteifung des Schulterteils einer Jacke oder eines Mantels.
[0002] Zum Aufhängen von Jacken oder Mäntel werden üblicherweise feste Kleiderbügel oder, wenn diese nicht vorhanden oder alle belegt sind, die im Kragen eingenähten Stoffschlaufen verwendet. Die letztere Art der Aufhängung wird insofern als unbefriedigend empfunden, weil dabei die Kragen durch die Schulterteile der Jacken oder Mäntel heruntergezogen werden und ihre Form verlieren. Auch reissen diese Stoffschlaufen häufig ab, so dass dann in der Not der Kragen über den Haken des Garderobeständers geworfen wird, wodurch dieser noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aufhängemöglichkeit für Jacken und Mäntel zu schaffen, welche unabhängig vom Vorhandensein von Kleiderbügel ist und die Deformation der Jacke durch Aufhängen auf den Stoffschlaufen vermeidet.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein neuartiger Kleiderbügel vorgeschlagen, der aus einer Vielzahl von formstabilen Quadersteinen gebildet ist, die - mit ihren kurzen Stirnseiten bündig gegeneinander stossend - auf den Flachflächen einer Ebene mittels eines biegsamen, in Längsrichtung zugfesten Bandes miteinander verbunden sind, so dass die Quadersteine auf der Bandseite scharnierartig schwenkbar sind und in entgegen gesetzter Richtung durch die gegeneinander stossenden Stirnflächen in einer nahezu geraden Lage gehalten werden.
[0005] Der erfindungsgemässe Kleiderbügel bietet den Vorteil, dass dieser sich nach der einen Flachseite ungehindert biegen lässt und nach der anderen Flachseite wie ein steifer Stab wirkt. Der Kleiderbügel kann im Schulterbereich einer Jacke mit der Bandseite nach unten so angeordnet werden, dass sich die biegsamen Quadersteine an der Schulter der tragenden Person bequem anpassen können.
[0006] Zieht man die Jacke aus und will diese aufhängen, so muss man den Kleiderbügel im Futter der Jacke nur um 180° wenden, so dass die Bandseite nach oben zeigt und das Wegbiegen der Quadersteine verhindert wird.
[0007] Um diesen Kleiderbügel möglichst unauffällig in der Jacke oder dem Mantel anzubringen, sind die miteinander verbundenen Quadersteine nach einem weiteren Merkmal der Erfindung - um ihre Längsachse drehbar - von einem schlauchartigen Stofffutteral umfasst, welches in seinem mittleren Teil am Kragen der Jacke und mit seinen beiden Enden an den Achselpolstern des Schulterteils befestigt wird, und zwar derart, dass die Quadersteine im Stofffutteral im Tragezustand mit dem biegsamen Band nach unten eingebettet sind.
[0008] Hierdurch wird das Einnähen des Kleiderbügels in das Futter der Jacke wesentlich vereinfacht. Zum Aufhängen der Jacke lässt sich der Kleiderbügel bequem mit der Hand im Stofffutteral um 180° drehen, so dass die stabile Lage des Kleiderbügels erreicht wird. Will man die Jacke wieder anziehen, so muss der Kleiderbügel abermals um 180° gedreht werden, damit die Quadersteine sich wieder an den Schultern des Trägers anpassen können.
[0009] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Kleiderbügels dargestellt und soll nachfolgend näher erläutert werden. Es zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>Eine Jacke mit einem gestrichelt angedeuteten, erfindungsgemäss ausgebildeten Kleiderbügel in stabiler Hängeposition,
<tb>Fig. 2<sep>Einen in einem schlauchartigen Stofffutteral eingebetteten Kleiderbügel zum Einnähen in das Schulterfutter der Jacke,
<tb>Fig. 3<sep>Einige Quadersteine in perspektivischer Darstellung mit bündig gegeneinander stossenden Stirnseiten,
<tb>Fig. 4<sep>Die gleichen Quadersteine mit auf deren Flachflächen aufgeklebtem biegsamen Band,
<tb>Fig. 5<sep>Eine Quaderreihe mit von oben aufgeklebtem Band in einer Seitenansicht und
<tb>Fig. 6<sep>Die gleiche Quaderreihe mit der Bandseite nach unten.
[0010] Der in den Figuren dargestellte Kleiderbügel besteht aus einer Vielzahl von formstabil ausgebildeten Quadersteinen 1, welche vorzugsweise aus Plexiglas oder einem gleich wirkenden Material hergestellt sein können. Diese Quadersteine 1 werden mit ihren kurzen Stirnseiten 3 bündig, das heisst spaltfrei aneinander gereiht und dann auf den Flachflächen 4 einer Ebene mittels eines biegsamen, in Längsrichtung jedoch zugfesten Bandes 2 miteinander verbunden. Dadurch sind die Quadersteine 1, wie durch Scharniere verbunden, auf der Bandseite schwenkbar, während diese in entgegen gesetzter Richtung durch die gegeneinander stossenden Stirnflächen 3 der Quadersteine 1 und die hohe Zugfestigkeit des Bandes 2 in einer nahezu geraden Lage gehalten werden.
[0011] Die Quadersteine 1 werden zweckmässigerweise aus einer Plexiglasplatte der Stärke «c» scharfkantig herausgeschnitten, indem, wie aus Fig. 3 ersichtlich, zunächst Streifen von der Breite «b» herausgesägt und diese Streifen dann in gleich lange Stücke von der Länge «a» unterteilt werden. Hierbei sollte die Länge «a» etwa zwei bis dreimal so gross gewählt werden wie die Breite «b» und diese wiederum etwa zwei bis dreimal der Stärke «c» entsprechen. Die zur Herstellung des Kleiderbügels verwendeten Quadersteine 1 können beispielsweise folgende Abmessungen habe: Länge = 30 cm, Breite = 10 cm und Stärke = 5 cm.
[0012] Die Verbindung zwischen dem biegsamen Band 2 und den Flachflächen 3 der Quadersteine 1 kann durch Vernieten, Verschrauben, Tackern oder sonstige gängige Befestigungsarten erfolgen. Am einfachsten und wirtschaftlichsten ist es jedoch, wenn das biegsame Band 2 mit den Flachflächen 3 der Quadersteine 1 verklebt wird, beispielsweise mittels gängiger textiler Klebestreifen (Fig. 4).
[0013] Die vorteilhafte Wirkung des erfindungsgemässen Kleiderbügels lässt sich aus den Fig. 5und 6 gut erkennen. In Fig. 5 sind die Quadersteine 1 auf ihrer Oberseite mit dem Band 2 verklebt, so dass die Schwerkraft der geraden Lage der Quadersteine 1 nichts anhaben kann. Dreht man jedoch die Quaderreihe um 180° in die in Fig. 6gezeigte Lage, so können die Quadersteine 1 durch die Einwirkung der Schwerkraft nach unten klappen.
[0014] In Fig. 1 ist die Einsatzmöglichkeit des erfindungsgemässen Kleiderbügels bei einer Jacke anschaulich zu erkennen. Der gestrichelt dargestellte Kleiderbügel ist hierbei im Futter der Jacke entlang der Schulterpartie eingenäht.
[0015] Hierzu werden die miteinander verbundenen Quadersteine 1, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in einem schlauchartigen Stofffutteral 5 eingenäht, und zwar so, dass die Quadersteine 1 um ihre Längsachse «I» drehbar sind (siehe Fig. 6). Dieses Stofffutteral 5 wird mit seinem mittleren Teil 6 am Kragen der Jacke angenäht und an seinen beiden Enden 7 an den Achselpolstern der Jacke befestigt.
[0016] Im Tragezustand der Jacke sind die Quadersteine 1 im Stofffutteral 5 mit dem biegsamen Band nach unten gerichtet, so dass diese sich gut an die Schulter des Trägers anpassen können. Will man die Jacke aufhängen, so muss man nach dem Ausziehen der Jacke den Kleiderbügel im Stofffutteral 5 vorher um 180° drehen, damit der Kleiderbügel in Richtung nach unten seine steife Lage erhält. Nun kann man den Kleiderbügel getrost an der Garderobe über einen Haken hängen, ohne dass die Schultern der Jacke in sich zusammenfallen.
Claims (3)
1. Kleiderbügel zur Versteifung des Schulterteils einer Jacke oder eines Mantels, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von formstabilen Quadersteinen (1), die - mit ihren kurzen Stirnseiten (3) bündig gegeneinander stossend - auf den Flachflächen (4) einer Ebene mittels eines biegsamen, in Längsrichtung zugfesten Bandes (2) miteinander verbunden sind, so dass die Quadersteine (1) auf der Bandseite scharnierartig schwenkbar sind und in entgegen gesetzter Richtung durch die gegeneinander stossenden Stirnflächen in einer nahezu geraden Lage gehalten werden.
2. Kleiderbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Band (2) mit den Flachflächen (4) der Quadersteine (1) verklebt ist.
3. Kleiderbügel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander verbundenen Quadersteine (1) um ihre Längsachse drehbar von einem schlauchartigen Stofffutteral (5) umfasst sind, welches in seinem mittleren Teil (6) am Kragen der Jacke und mit seinen beiden Enden (7) an den Achselpolstern des Schulterteils befestigt ist, und zwar derart, dass die Quadersteine (1) im Stofffutteral (5) im Tragezustand mit dem biegsamen Band (2) nach unten eingebettet sind.
Priority Applications (1)
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| CH16962009A CH702273A2 (de) | 2009-11-02 | 2009-11-02 | Kleiderbügel. |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH702273A2 true CH702273A2 (de) | 2011-05-13 |
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| CH16962009A CH702273A2 (de) | 2009-11-02 | 2009-11-02 | Kleiderbügel. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH702273A2 (de) |
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2009
- 2009-11-02 CH CH16962009A patent/CH702273A2/de not_active Application Discontinuation
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