Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylharnstoffen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoylsulfonylharnstoffen der Formel
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in welcher der Phenylrest gegebenenfalls substituiert ist und R Wasserstoff, niederes Alkyl oder niederes Phenyl alkyl, R' (a) Alkyl, Alkenyl oder Mercaptoalkyl mit 2-8 Koh lenstoffatomen, (b) Alkoxyalkyl, Alkylmercaptoalkyl oder Alkylsul finylalkyl mit 4-8 Kohlenstoffatomen von denen mindestens 2 dem Alkylen-Teil des Alkoxyalkyl, Alkylmercaptoaikyl bzw.
Alkylsulfinylalkyl an gehören, (c) niederes Phenylalkyl, Phenylcyclopropyl, (d) niederes Cyclohexylalkyl Cycloheptylmethyl, Cy eloheptyläthyl oder Cyclooctylmethyl, (e) Endoalkylencyclohexyl, Endoalkylencyclohexe nyl, Endoalkylencyclohexylmethyl oder Endoal kylencyclohexenylmethyl mit 1-2 Endoalkylen
Kohlenstoffatomen, (f) niederes Alkylcyclohexyl, niederes Alkoxycyclo hexyl, (g) Cycloalkyl mit 5-8 Kohlenstoffatomen, (h) Cyclohexenyl,
Cyclohexenylmethyl, (i) ein heterocyclischer Ring mit 4-5 Kohlenstoff atomen und einem Sauerstoff- oder Schwefel atom sowie bis zu zwei äthylenischen Doppel bindungen oder (k) ein über einen Methylenrest an das Stickstoff atom gebundener heterocyclischer Ring mit 4-5
Kohlenstoffatomen und einem Sauerstoff- oder
Schwefelatom sowie bis zu zwei äthylenischen
Doppelbindungen, X eine einfache chemische Bindung oder ein Brücken glied aus 1-6 Kohlenstoffatomen und gegebenenfalls einer -0-, -S-, -SO- oder -SO2-Gruppe, Y eine Kohlenwasserstoffkette mit 1-4 Kohlenstoffato men, Z Wasserstoff, niederes Alkyl, niederes Alkoxy, Halo gen, Cycloalkoxy mit S - 6 Kohlenstoffatomen, Cy clohexyl, niederes Alkyimercapto, niederes Alkylsul finyl, niederes Alkylsulfonyl, Phenylsulfonyl, Phenyl,
niederes Phenylalkyl, niederes Acyl, Benzoyl, Tri fluormethyl, Hydroxy, niederes Acyloxy, Benzyloxy,
Carboxy, niederes Carbalkoxy, Nitril, Carbamyl, nie deres Alkylcarbamyl, niederes Dialkylcarbamyl oder
Nitro, Z' und Z" unabhängig voneinander je Wasserstoff oder - wenn Z Wasserstoff, Hydroxy, Carboxy, Alkyl,
Alkoxy oder Halogen ist - auch niederes Alkyl, niederes Alkoxy oder Halogen oder - wenn Z Was serstoff ist - Z' und Z" zusammen die Methylen dioxygruppe -O-CH2O- bedeuten, sowie Salze der ge nannten Benzolsulfonylharnstoffe.
In den vorstehenden und den folgenden Definitionen steht niederes Alkyl stets für ein solches mit 1-4 Koh- lenstoffatomen in gerader oder verzweigter Kette. Nie- deres Acylo bedeutet einen Acylrest (organischen Säurerest) mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise einen geradkettigen oder verzweigten Alkanoylrest entsprechender I(ettenlänge.
Entsprechend den oben gegebenen Definitionen kann R beispielsweise bedeuten Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert.Butyl, Benzyl, rni oder p- Phenyläthyl, α-, p- oder y-Phenylpropyl. Verbindungen, in denen R Methyl oder Benzyl ist und namentlich solche, in denen R Wasserstoff darstellt, sind bevorzugt.
R' kann beispielsweise bedeuten Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, sec.Butyl, geradkettiges oder verzweigtes Amyl (Pentyl), Hexyl, Heptyl oder Octyl; die den genannten Kohlenwasserstoffresten entsprechenden Reste mit einer äthylenischen Doppelbindung wie Allyl oder Crotyl, ferner solche Alkyle mit 2-8 Kohlenstoffatomen, die noch eine Mercaptogruppe tragen wie ss-Mercaptoäthyl oder höhere Mercaptoalkyle. Ferner kann R' z.B. bedeuten y-Methoxypropyl, t-Methoxy-n- -butyl, -Äthoxyäthyl, y-Äthoxypropyl, #-Äthoxybutyl oder höhere Alkyloxyäthyle, -propyle oder -butyle sowie die entsprechenden Gruppen, die statt des Sauerstoffatoms ein Schwefelatom oder das Glied -SO- tragen.
Weiterhin kommen als R' in Frage Benzyl, la-Phenyl- äthyl, ss-Phenyläthyl, ia-, ss- oder y-Phenyipropyl oder Phenylbutyle.
Besonders bevorzugt sind im Sinne der Erfindung solche Verbindungen, die als R' einen cycloaliphatischen, gegebenenfalls mit Alkyl bzw. Alkoxy substituierten oder über Alkylen an das Stickstoffatom gebundenen Kohlenwasserstoffrest enthalten. Als solche Reste seien beispielsweise genannt: Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl, Cyclooctyl, Methylcyclohexyl, Äthylcyclohexyl, Propyl- und Isopropylcyclohexyl, Methoxycyclohexyl, Äthoxycyclohexyl, Propoxy- und Isopropoxycyclohexyl, wobei die Alkyl- bzw. Alkoxygruppen in 2-, 3- oder vorzugsweise in 4-Stellung, und zwar sowohl in cis- als auch in trans-Position vorliegen können, Cyclohexyl methyl, α- oder ss-Cyclohexyläthyl. Cyclohexylpropyle, Endomethylencyclohexyl (2,2.1-Tricycloheptyl).
Endo Äthylencyclohexyl (2,2,2-Tricyclooctyl), Endomethylencyclohexenyl, Endoäthylencyclohexenyl, Endomethylen cyclohexylmethyl, Endoäthylencyclohexylmethyl, Endo methylencyclohexenylmethvl oder Endoäthylencyclohexenylmethyl, α- oder ss-Phenylcyclopropyl sowie in der cis- als auch in der trans-Form.
Endlich sind noch heterocyclische Ringe als R' geeignet. welche ausser 4-5 Kohlenstoffatomen noch 1 Sauerstoff- oder Schwefelatom und bis zu 2 Doppelbindungen enthalten können und gegebenenfalls an das benachbarte Stickstoffatom durch eine Methylen-Gruppe gebunden sein können. Beispiele solcher heterocyclischen Ringe sind:
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X ist definitionsgemäss eine einfache chemische Bindung oder ein Brückenglied aus 1-6 Kohlenstoff-Atomen, die einer Kohlenwasserstoffkette angehören und gegebenenfalls einer der Gruppen -O-, -S-, -SO- oder -SO2-. Diese zuletzt genannten Gruppierungen können sowohl die Kohlenwasserstoffkette unterbrechen als auch zwischen dieser und dem Phenylkern stehen.
Die Gruppen -O- oder -S- können sich ausserdem auch zwischen der Kohlenwasserstoffkette und der Carbonylgruppe befinden. Demgemäss kommen als X beispielsweise in Frage: -CH2-, -CH2-CH2-, -CH(CH3)-, -CH2-CH2-CH2-, -CH(CH3-)-CH2-,-CH2-CH(CH3)-, -C(CH3)2-, -CH2-CH2 -CH2-CH2-, -CH(CH3)-CH2-CH2-, -CH2-CH(CH3)-CH2, -CH2-CH2-CH(CH3)-, -CH(CH3)-CH(CH3)-, -C(CH3)2 -CH2-, -CH2-C(CH3)2-, 0CH(C2H5)-, -C(C2H5)2-, -C(CH3)- (C2H5)- sowie entsprechende geradkettige oder verzweigte Pentylen- oder Hexylen-Brücken, ferner ungesättigte Glieder wie -CH= CH-, -CH2-CH=CH,
-CH=CH -CH2-, -C(CH3)=CH-, -CH=C(CH3)- oder höhere Glie der gleichen Aufbaus, die auch mehrere Doppelbindungen tragen können. Beispiele für Glieder, die noch eine der obengenannten Heterogruppen enthalten, sind -0 -CH2-, -O-CH2-CH2-, -O-CH2-CH2-CH2-, -O-CH(CH3)-, -CH2-O-, -S-CH2-, -S-CH2-CH2-, -CH2-S-CH2-, -S-CH (CH3)-, SO2-CH-, -O-C(CH5)2-.
Endlich kann dieses Brückenglied auch cyclisch aufgebaut sein und beispielsweise den l,l-Cyclopentyliden Rest
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oder entsprechende Cycloalkylidenreste, vorzugsweise solche mit 3-6 Kohlenstoff-Atomen darstellen.
Y stellt Kohlenwasserstoffrest mit 1-4 Kohlenstoff- Atomen dar, der geradkettig oder verzweigt sein kann.
Als Beispiele seien die im vorigen Absatz für X definierten Glieder genannt soweit sie unter die allgemeine Definition von Y fallen.
Beispiele für die Substituenten Z, Z' und Z" sind Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, n-, Iso- oder tert.Butyl sowie die entsprechenden Alkoxy-Gruppen, Fluor, Chlor, Brom, Jod, Cyclohexyloxy, Cyclopentyloxy, Methyl-, Äthyl Propyl- oder Butyl-mercapto, -sulfinyl oder -sulfonyl mit geradkettigen oder verzweigten Alkylresten, Benzyl, Phenyläthyl, Phenylpropyl, Acetyl, Propionyl, Butyryl, Acetoxy, Propionyloxy, Butyryloxy, Carbonmethoxy, Carboäthoxy, Carbopropoxy, Methylcarbamyl, Äthylcarbamyl, Dimethyl- oder Diäthylcarbamyl.
Der in der Formel mit -phenylen- bezeichnete Phenylenrest kann unsubstituiert oder vorzugsweise einoder mehrfach mit Halogen, niederem Alkyl oder niederem Alkoxy substituiert sein. Er kann die restlichen Teile des Moleküls in o-, m- oder p-Stellung zueinander tragen, wobei die p-Stellung bevorzugt ist.
Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man Amine der Formel R'NH2 oder gegebenenfalls deren Salze mit den Substituenten.
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tragenden Benzolsulfonylisocyanaten, -carbaminsäureestern, -thiocarbaminsäureestern, -carbaminsäurehalogeniden oder -harnstoffen umsetzt oder den Substituenten
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tragende Benzolsulfonamide oder deren Salze mit R'substituierten Isocyanaten, Carbaminsäureestern, Thio carbaminsäureestern, Carbaminsäurehalogeniden oder Harnstoffen umsetzt und die Verfahrensprodukte gegebenenfalls zur Salzbildung mit alkalischen Mitteln behandelt.
Je nach der Natur der Glieder Z, Z', Z", X und R' wird in einzelnen Fällen das eine oder andere der genannten Verfahren für die Herstellung der unter die allgemeine Formel fallenden individuellen Verbindungen ungeeignet sein, oder zumindest Vorkehrungen zum Schutz aktiver Gruppen notwendig machen. Derartige verhältnismässig selten auftretende Fällen können vom Fachmann unschwer erkannt werden, und es bereitet keine Schwierigkeiten, in solchen Fällen einen anderen der beschriebenen Synthesewege erfolgreich anzuwenden. So ist es unter Umständen erforderlich, anstelle von Z stehende Hydroxygruppen durch Veresterung oder Verätherung, an entsprechender Stelle stehende Carboxygruppen durch Veresterung, oder eine zur Carbonamidgruppe in o-Stellung stehende Carboxygruppe auch durch Ringschluss zum Phthalimidderivat zu schützen.
Ähnliches gilt in den Fällen, in denen R' eine Mercaptoalkylgruppe darstellt.
Die erwähnten Benzolsulfonyl-carbaminsäureester bzw. -thiocarbaminsäureester können in der Alkoholkomponente einen niederen Alkylrest oder einen Phenylrest aufweisen. Das gleiche gilt für die R1-substituierten Carbaminsäureester bzw. die entsprechenden Monothiocarbaminsäureester.
Als Carbaminsäurehalogenide eignen sich in erster Linie die Chloride.
Die als Ausgangsstoffe des Verfahrens in Frage kommenden Benzolsulfonylharnstoffe können an der der Sulfonylgruppe abgewandten Seite des Harnstoffmoleküls unsubstituiert oder durch vorzugsweise niedere Alkylreste oder Arylreste ein- oder zweifach substituiert sein, wobei die Arylreste gegebenenfalls durch eine chemische Bindung oder über ein Brückenglied wie -CH2-, -NH-, -0- oder -S- miteinander verbunden sein können.
Anstelle von in solcher Weise substituierten Benzolsulfonylharnstoffen sind auch entsprechende N-Benzolsulfonyl-N'-acyl-harnstoffe, die am N'-Stickstoffatom ausserdem alkyliert oder aryliert sein können und auch Bis-(benzolsulfonyl)-harnstoffe zu verwenden. Man kann beispielsweise derartige Bis-(benzolsulfonyl)-harnstoffe oder N-Benzolsulfonyl-N'-acylharnstoffe mit Aminen R1NH behandeln.
Die erhaltenen Salze werden auf erhöhte Temperaturen, insbesondere auf solche oberhalb 1000C erhitzt.
Weiterhin ist es möglich, von Harnstoffen der Formel R1-NH-CO-M oder acylierten Harnstoffen der Formel R1-NH-CO-NH-acyl, worin acyl einen vorzugsweise niedrigmolekularen aliphatischen oder aromatischen Säurerest oder die Nitrogruppe bedeutet, bzw. von Phenylharnstoffen der Formel R1-NH-CO-NH-C6HS od.
von Diphenylharnstoffen der Formel R1-NH-CO-N (C6H,), wobei die Phenylreste substituiert sowie direkt oder auch über ein Brückenglied wie -CH-, NH-, -O- oder -S- miteinander verbunden sein können oder von N,N-disubstituierten Harnstoffen der Formel R1-NH -CO-NH-R1 auszugehen und diese mit
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substituierten Benzolsulfonamiden umzusetzen.
Die Verwendung von Phtalimidverbindungen bei Z = Carboxyl in ortho-Stellung zur Carbonamidgruppierung ist grundsätzlich bei allen Reaktionstypen möglich.
Die Aufspaltung des Phtalimidrestes kann durch Alkali erfolgen, sie tritt allgemein aber bereits bei der Reaktion oder bei der Aufarbeitung der Reaktionsprodukte ein. Bei Verwendung von Estern oder Benzyläthern kann nachträglich eine Spaltung zu den freien Verbindungen erfolgen.
Gleichermassen kann der Schutz einer als Z stehenden Hydroxy- oder Carboxygruppe und die nachträgliche Abspaltung der Schutzgruppe bei allen genannten Reaktionstypen durchgeführt werden. Als Schutzgruppen kommen im Falle, dass Z eine Hydroxygruppe ist, Acylgruppen, insbesondere niedere Alkanoyl- und die Renzoylgruppe sowie Kohlenwasserstoffreste, namentlich Benzyl in Frage, die durch Verseifung oder katalytische Hydrierung abspaltbar sind. Im Falle, dass Z eine Carboxygruppe ist, kommt zum Schutz eine Veresterung mit Alkoholen, namentlich niederen alinhaüschen Alkoholen oder Benzylalkohol und anschliessende Abspaltung durch Verseifung in Frage. In Fällen, in denen Verbindungen erwünscht sind, die als Z Carbalkoxy bzw. Acyloxy oder Benzyloxy enthalten, hat selbstverständlich eine Verseifung zu unterbleiben.
Die Ausführungsformen des Verfahrens gemäss der Erfindung können im allgemeinen hinsichtlich der Reaktionsbedingungen weitgehend variiert und den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden.
Beispielsweise können die Umsetzungen unter Verwendung von Lösungsmitteln, bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden.
Als Ausgangsstoffe verwendet man einerseits solche Verbindungen, die einen mit der Gruppe
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substituierten Benzolrest enthalten. Als Beispiele für den Bestandteil
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dieser Formel kommen in Betracht:
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Die nach dem Verfahren gemäss der Erfindung erhältlichen Benzolsulfonylharnstoff-Derivate stellen wertvolle Arzneimittel dar, die sich durch eine starke und vor allem lang anhaltende blutzuckersenkende Wirkung auszeichnen. Ihre blutzuckersenkende Wirkung konnte z.B. am Kaninchen dadurch festgestellt werden, dass man die Verfahrensprodukte in den üblichen Dosen von 400 mg/kg verfütterte und den Blutzuckerwert nach der bekannten Methode von Hagedorn-Jensen über eine längere Zeitdauer bestimmte.
So wurde z.B. ermittelt, dass der N44-(p-Benzamido- äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-hamstoff eine maximale Blutzuckersenkung (gemessen nach 6 Stunden) von 32So bewirkt. Nach 24 Stunden beträgt diese immer noch 32%. Durch Verabreichung von N-f4-(-Benzami- doäthyl)-benzolsulfonyl] - N' - (4'-methylcyclohexyl)-harnstoff wird der Blutzuckerspiegel maximal um 34% erniedrigt, nach 24 Stunden beträgt die Senkung noch 31% und nach 48 Stunden noch 20%. Demgegenüber bewirkte beim Vergleichsversuch der als orales Antidiabetikum bekannte und weltweit als Arzneimittel verwendete N-(4 -Methyl-benzolsulfonyl)-N'-butyl-harnstoff in der oben angegebenen Dosierung zwar eine maximale Blutzuckersenkung von 40%, die aber nach 24 Stunden wieder auf O zurückgegangen war.
Nach Verabreichung der wesentlich niedrigeren Dosierung von 50 mg/kg Kaninchen, welche eine differenziertere Bestimmung der blutzuckersenkenden Wirksamkeit erlaubt und der therapeutischen Dosierung näherkommt, wurde gefunden, dass der neue N-f4-(-Benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl] -N'-cyclohexylharnstoff nach 24 Stunden eine Blutzuckersenkung von 17% und nach 48 Stunden noch eine von 11% und der neue N-[4-(p-Benzamidoäthyl)-benzolsuMfonyl]-N-(4'-me- thylcyclohexyl)-harnstoff nach 24 Stunden sogar noch eine Senkung von 21% bewirkt, während die blutzuckersenkende Wirksamkeit des bekannten N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-n-butylharnstoffs bei gleicher Dosierung nach 24 Stunden auf 0 abgesunken ist.
Weiterhin wurde beispielsweise ermittelt, dass 50 mg/ kg des N-[4-(ss-Phenoxy-acetamidoäthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoffs beim Kaninchen nach 6 Stunden eine Blutzuckersenkung von 40% bewirkt, während der Blutzuckerspiegel bei Verabreichung des bekannten N - (4 - Methyl-benzolsulfonyl) - N'- n-butyl-harnstoffs um 30% vermindert wird.
Die starke Wirksamkeit der Verfahrensprodukte wird besonders deutlich, wenn man die Dosis verringert. Verabreicht man den N-f4-(-Phenoxyacetamidoäthyl)-ben- zolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff oder den N-[4-(P- -Phenylacetamidoäthyl) - benzolsulfonyl] - N' - cyclohexyl -harnstoff in Dosierungen von 1 mg/kg an Kaninchen, so ist immer noch eine deutliche Blutzuckersenkung festzustellen, während der bereits erwähnte N-(4-Methyl -benzolsulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoff bei einer Dosis von weniger als 25 mg/kg am Kaninchen nicht mehr wirksam ist.
Verabreicht man den N-[4-(ss-3-Chlor-4-methyl-benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl) -harnstoff in einer Dosierung von 0,2 mg/kg, den N-[4 -(ss-3,5-Dimethyoxy-benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-harnstoff in einer Dosierung von 0,3 mg/kg oder den N-[4-(ss-3,4-Dichlor-benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff in einer Dosierung von 0,3 mg/kg. den N-[4-(ss-2-Hydroxybenzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-n-butylharnstoff in einer Dosierung von 2 mg/kg oder den N-[4-(ss-2-Hydroxybenzamidoäthyl) -benzolsulfonyl-N'-cyclohexyl-harnstoff in einer Dosie rung von 0,15 mg/kg an Kaninchen, so ist immer noch eine deutliche Blutzuckersenlçung festzustellen.
In der folgenden Tabelle werden für eine Anzahl von Verbindungens die Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind, diejenigen Dosierungen in mg/kg angegeben, die bei Kaninchen nach oraler Gabe gerade noch eine eindeutig erkennbare Senkung des Blutzuckerspiegels bewirken < ((Schwellendosis ). Zum Vergleich sei darauf hingewiesen, dass die Schwellendosis für den bekannten N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoff etwa 25 mg/kg beträgt.
Schwellendosis bei oraler Verbindung Gabe an Kaninchen (mg/kg) N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff 0.1 N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 0.04 N-[4-(ss-Phenoxyacetamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0.1 N-[4-(ss-Phenylacetamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 1 N-[4-(ss- < 3-Chlor-4-methyl-benzamido > -äthyl)benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclo- 0.2 hexyl)-harnstoff N-[4-(ss- < 3,4-Dichlor-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0,3 N-[4-(ss- < 2-Hydroxy-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-n-butyl-harnstoff 2 N-[4-(ss- < 2-Hydroxy-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0.15 N-[4-(ss- < 4-Methyl-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0.2 N-[4-(ss- < 4-Methyl-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-
0,3 -harnstoff N-[4-(ss- < 3-Methyl-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0.1 N-[4-(ss- < 4-Methyl-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclo 0.2 hexyl)-harnstoff N-[4-(ss- < 4-Chlor-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0,2 N-[4-(ss-Phenylacetamido)-äthyl-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 0,5 N-[4-(ss- < α-Phenoxypropionamido > -äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0,1 N-[4-(ss- < α
;-benzamido-methyl > -äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0.4
Schwellendosis bei oraler Verbindung Gabe an Kaninchen (mg/kg} N-[4-(Phenacetamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 0.2 N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)benzolsulfonyl] -N'-(4-äthyl-cyclohexyl)-harnstoff 0,08 N-[4-(ss- < 3-Trifluormethyl-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-n-butyl-harnstoff 0,3 N-[4-(ss- < 3-Trifluormethyl-benzamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclo- 0,15 hexyl) -harnstoff N-[4-(ss- < 3-Fluor-benzamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0,1 N-[4-(ss- < ss-Phenylpropionamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0,3 N-[4-(ss- < ss-Phenyl-propionamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)- 0,08 -harnstoff N-[4-(ss- <
4-Chlor-phenoxyacetamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0,2 N-[4-(ss-Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 0,2 N-[4-(ss- < 4-Äthyl-benzamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 0,2 N-[4-(ss- < 3-Chlor-benazmido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)harnstoff 0,1 N-[4-(ss- < 3,4-Dimethyl-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)- 0,2 -harnstoff N-[4-(ss-Benzyloxycarbonamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0,2 N-[4-(ss- < 3-Methyl-benzamido > -propyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0,2 N-[4-(ss-Phenoxyacetamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 0,3 N-[4-(αα
;-Dimethyl-ss-benzamido-äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 1 N-[4-Chlor-3-(ss-benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-hanstoff 0,6 N-[4-(ss-Phenylmercapto-acetamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)- 0,2 -harnstoff N-[4-(ss- < 3,4-Dichlor-phenylacetamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclo- 0,3 hexyl) -harnstoff N-[4-(α-äthyl-ss-benzamido-äthyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 1 N-[4-(ss- < 4-Äthoxybenzamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methy;
;-cyclohexyl)-harnstoff 0,4 N-[4-(ss- < 4-Äthyl-benzamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 0,2 N-[4-(ss- < N-Methyl-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)- 2 -harnstoff N-[4-(ss- < 4-Phenyl-benzamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 2 N-[4-(ss- < 4-Phenyl-benzamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 2 N-[4-(ss- < N-Benzyl-benzamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 1 N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexylmethyl-harnstoff 1 N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methoxy-cyclohexyl)-harnstoff 2 N-[4-(γ
;-Benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff 0,8
Schwellendosis bei oraler Verbindung Gabe an Kaninchen (mglkg) N-[4-(y- < 4-Methoxy-benzamido > -propyl)- -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)- 0,6 -harnstoff N-[4-(y- < 3-Chlor-4-methyl-benzamido > - -propyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl- 1 -harnstoff N-[4-(ss- < 3,5-Dimethoxy-benzamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff 0,3
Die beschriebenen Benzolsulfonylharnstoffe sollen vorzugsweise zur Herstellung von oral verabreichbaren Präparaten mit blutzuckersenkender Wirksamkeit zur Behandlung des Diabetes mellitus dienen und können als solche oder in Form ihrer Salze bzw. in Gegenwart von Stoffen, die zu einer Salzbildung führen, appliziert werden.
Zur Salzbildung können beispielsweise herangezogen werden: Alkalische Mittel, wie Alkali- oder Erdalkalihydroxyde, -carbonate oder -bicarbonate, aber auch organische Basen, insbesondere tertiäre Stickstoffbasen, vorausgesetzt, dass sie physiologisch verträglich sind.
Als medizinische Präparate kommen vorzugsweise Tabletten in Betracht, die neben den Verfahrenserzeugnissen, die üblichen Hilfs- und Trägerstoffe, wie Talkum, Stärke, Milchzucker, Traganth oder Magnesiumstearat, enthalten.
Ein Präparat, das die beschriebenen Benzolsulfonylharnstoffe als Wirkstoff enthält, z.B. eine Tablette oder ein Pulver mit oder ohne die genannten Zusätze, ist zweckmässig in eine geeignet dosierte Form gebracht.
Als Dosis ist dabei eine solche zu wählen, die der Wirksamkeit des verwendeten Benzolsulfonylharnstoffs und dem gewünschten Effekt angepasst ist. Zweckmässig beträgt die Dosierung je Einheit etwa 0,5 bis 100 mg, vorzugsweise 2 bis 10 mg. jedoch können auch erheblich darüber oder darunter liegende Dosierungseinheiten verwendet werden, die gegebenenfalls vor Applikation zu teilen bzw. zu vervielfachen sind.
Beispiel I
N-[4-(Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-harnstoff
35 g N-(4-Benzamido-methyl-benzolsulfonyl)-methylurethan (Schmelzpunkt 170-171 ) werden in 50 ml Xylol gelöst und bei 70 unter Rühren tropfenweise mit 10 g Cyclohexylamin versetzt. Man erhöht die Temperatur auf 120-1300, wobei nach kurzer Zeit die Reaktion unter Methanolentwicklung einsetzt. Nach 30 Minuten wird abgekühlt, der gebildete Sulfonylharnstoff fällt aus und wird aus Methanol 2mal umkristallisiert. Der Schmelzpunkt des N-[4-(Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-harnstoffs beträgt 201-202 .
In analoger Weise erhalten: N-E4-(Banzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclooctyl- -harnstoff, vom Schmelzpunkt 185-1860 (aus Methanol), N-[4-(Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N'-butyl -harnstoff vom Schmelzpunkt 193-194 (aus Methanol), N-[ss-(Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl- -cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 210-2120 (aus Methanol).
Beispiel 2
N-[4-(ss-4'-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N' -cyclohexyl-harnstoff
Ein Gemisch von 9,5g N-[4-(ss-4'-Chlor-benzamido -äthyl)-benzolsulfonyl]-harnstoff (Schmelzpunkt 194 bis 1960), 300 ml Toluol, 30 ml Glykolmonomethyläther, 1,65 g Eisessig und 2,8 g Cyclohexylamin wird 5 Stunden unter Rühren und Rückfluss erhitzt. Man engt das Gemisch im Vakuum ein und verreibt den Rückstand mit Alkohol. Der als Rohprodukt erhaltene N-[4-(ss-4'-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff wird abgesaugt und schmilzt nach Umkristallisation aus Dimethylformamid/Wasser bei 196 - 197,50.
In analoger Weise wurden erhalten: N-[4-(jss-4'-Chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -cyclooctyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 180-1810 (aus Dimethylformamid/Wasser), N-[4-(3-4'-Chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -butylharnstoff vom Scyhmelzpunkt 166-168 (aus Dimethylformamid/Wasser), N-[4-(ss-4'-Chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -(4'-methylcyclohexyl)-harnstoff vom schmelzpunkt 200 bis 2020 (aus Dimethylformamid /Wasser).
Beispiel 3
N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4 -methylcyclohexyl)-harnstoff
60,8 g 4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid werden in 100 ml 2n Natronlauge und 400 ml Aceton gelöst und bei 0-50 tropfenweise mit 28 g 4-Methylcyclohexyl -isocyanat versetzt. Man lässt 2 Stunden nachrühren, gibt anschliessend die doppelte Menge Wasser zu, filtriert über Kohle und säuert das Filtrat mit verdünnter Salzsäure an. Die ausfallenden Kristalle des N-[4-(ss - Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoffs schmelzen nach Umkristallisation aus Methanol bei 177-1780.
In analoger Weise wurden erhalten: N-r4-(o-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclo- octyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 148-149 (aus Methanol), N-r4-(j3-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclo- hexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 189-1910 (aus Methanol), N-[4-(;
;3-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -butyl- -harnstoff vom Schmelzpunkt 183,5-1850 (aus Methanol), N-[4-fi! ,-4'-Methyl-benzamidowäthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclooctyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 168-1700 (aus Methanol), N- [4-(ss -4' -Methyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 204-2060 (aus Dimethylformamid /Wasser), N-[4-(8-4'-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 185,5.186,50 (aus Methanol), N-[4-(ss-4'-Methyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom schmelzpunkt 183 bis 1850 (aus Dimethylformamid/Wasser), N-C4--4' -nethoxy-benzamido -äthyl)-benzolsulf onyl]- -N'-cyclooctyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 192-1930 (aus <RTI
ID=9.21> Dimethvlformamid /Wasser), N-[4-( 4'-Methoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 209-2110 (aus Dimethylformamid/Wasser), N-[4-C3-4'-Methoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 194-1950 (aus Dimethylformamid/Wasser), N-[4-(E -4'-Methoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4'-methylcyclohexyl)-harnstoff vom schmelzpunkt 208-209 (aus Dimethylformamid/Wasser).
Beispiel 4
N-[4-(Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclooctyl- harnstoff
31,2 g 4- (Benzamido - methyl) - benzolsulfonamidnatrium werden mit 15,6g Cyclooctylharnstoff (hergestellt aus Cyclooctylamin und Kaliumcyanat, Schmelzpunkt 179.1810) in der Reibschale gemischt und im Ölbad 6 Stunden auf 1500 erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird nach dem Erkalten in Wasser aufgenommen, die Lösung filtriert, augesäuert und die Fällung abgesaugt. Der so erhaltene N - [4- (Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclooctyl-harnstoff schmilzt nach Absaugen und Umkristallisieren aus Methanol bei 185 - 1860.
Beispiel 5
N-[4-(Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclooctyl-harnstoff
15,6 g 4- (Benzamido - methyl) - benzolsulfonamidnatrium werden mit 7 g gemahlenem Kaliumcarbonat und 18,5 g Cyclooctylcarbaminsäure-methylester (hergestellt durch Umsetzung von Cyclooctylamin mit Chlorameisenmethylester, Schmelzpunkt 65 - 660) gut gemischt und im Ölbad 3 Stunden auf 1300 erhitzt. Man versetzt das Reaktionsgemisch nach dem Erkalten mit Wasser, entfernt überschüssigen Carbaminsäureester durch Extraktion mit Äther, säuert die wässrige Lösung an und saugt den Niederschlag ab. Das erhaltene Rohprodukt wird 2mal aus Methanol umkristallisiert. Die Kristalle des N-[4-(Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclooctyl -harnstoffs schmelzen bei 185 - 186.
Beispiel 6
N-[4-(Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl- harnstoff
3,75 g N-[4-(Benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N' -acetyl-harnstoff (Schmelzpunkt 161-1630) und 1,59 g Cyclohexyl-aminacetat werden gut miteinander vermischt und 2 Stunden auf 140.1500 im offenen Kolben erhitzt.
Die entstandene klare Schmelze wird nach Abkühlen in 1%iger Natronlauge in Lösung gebracht, über Kohle filtriert und das Filtrat angesäuert. Der so erhaltene Niederschlag von N-[4-(Benzamido-methyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff wird 2mal aus Methanol umkristallisiert und schmilzt bei 201-2020.
Beispiel 7
N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -(4-methylcyclohexyl)-harnstoff
15,4 g N,N-Diphenyl-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff, 8,15 g 4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonanidnatrium und 30 mg Dimethylformamid werden 7 Stunden im ölbad auf 1000 erhitzt. Man lässt abkühlen, gibt Wasser zu, macht alkalisch und äthert das entstandene Diphenylamin aus. Die wässrige Phase wird über Kohle filtriert und das Filtrat angesäuert. Der in sehr guter Ausbeute erhaltene N-[4-ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyll-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Methanol bei 177-1780.
Beispiel 8
N-[4-(γ-Benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-hezrnstoff
16 g 4-(γ-Benzamido-propyl)-benzolsulfonamid werden in 100 ml Aceton und 25 ml 2n Natronlauge gelöst und bei 0-50C unter Eiskühlung und Rühren 12,5 g Cyclohexylisocyanat zugetropft. Man lässt während zwei Stunden auf Zimmertemperatur kommen, säuert an und destilliert das Aceton im Vakuum bei Zimmertemperatur ab. Der Rückstand wird in 1%igem Ammoniak gelöst durch Filtrieren vorn Ungelösten getrennt, das Filtrat angesäuert und der Niederschlag aus Äthanol-Was; ser umkristallisiert. Fp. 1400C.
In analoger Weise wurden erhalten: N-[4-(Y-Benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4'-iso- propyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 1790C (aus Äthanol/Wasser), N-[4-(Y-4'-Chlorbenzamido-propyl)-benzolsulfonyl3-N'- -cyclohexyl-hamstoff vom Schmelzpunkt 2010C (aus Methanol), N-[4-ty-4'-C:hlorbenzamido-propyl)-bvnzolsulfonyl] -N' -n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 1540C (aus Äthanol/Wasser).
Beispiel 9
N-[4-(ss-Benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-harnstoff
16 g 4-(P-Benzamido-propyI)-benzolsulfonamid werden in 100 ml Aceton und 25 ml 2n Natronlauge gelöst und unter Rühren und Eiskühlung bei 0-50C 13 g Cyclohexylisocyanat eingetropft. Während zwei Stunden lässt man auf Zimmertemperatur kommen, säuert mit konz.
Salzsäure an und destilliert das Aceton bei Zimmertem- peratur im Vakuum ab. Der Rückstand wird in 1%igem Ammoniak aufgenommen, filtriert und das Filtrat mit konz. Salzsäure versetzt. Der ausfallende Niederschlag wird aus Äthanol/Wasser umlrristallisiert, Fp. 199 bis 2010C.
Auf analoge Weise wurde erhalten: N-[4-(,8-Benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N'-n-butyl- -harnstoff vom Fp. 159-16l0C (aus Äthanol).
Beispiel 10
N-[4-(ss-Benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclooctyl-harnstoff
17 g N-[4-(ss-Benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]-methylurethan werden in 90 ml Dioxan zusammen mit 5,8 g Cyclooctylamin erhitzt und das entstehende Methanol dabei laufend abdestilliert. Sobald nur noch reines Dioxan übergeht, ist die Reaktion beendet. Man engt im Vakuum ein und behandelt den Rückstand mit 1%igem Ammoniak, fällt mit konz. Salzsäure und kristallisiert aus Äthanol/Wasser um. Fp. 1580C.
In analoger Weise erhält man durch Erhitzen von 36,2 g N-[4-(p-Benzamido-äthyl)- -benzolsulfonyl]-methylurethan mit 13,4 g y.Phenyl-pro- pylamin den N-[4- (p-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonvl]- -N'-y-phenyl-propyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 182 bis 1840C (aus Methanol) und aus dem gleichen Urethan und 2,5-Endomethylen-A3- -cyclohexenyl-1-methylamin den N-[4-(ss-Benzamido -äthyl) -benzolsulfonyl) -N'-(2,5-endomethylen-A3-cyclo - hexenyl-1-methyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 178 bis
1800C (aus Methanol) und unter Verwendung des 2,5-Endomethylen-cyclohexyl-l -methylamins den N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(2,5-endomethylen-cyclohexyl-1-methyl-harn stoff vom Schmelzpunkt 183-1850C (aus verd.
Methanol), unter Verwendung von α-Aminomethyl-thiophen den N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-2-thenyl -harnstoff vom Schmelzpunkt 205-2080C (aus Methanol), aus dem N-[4-(Benzamidomethyl)-benzolsulfonyl]-me thyl-urethan (Schmelzpunkt 170-171 C) den N44-(Benz- amidomethyl)-benzolsulfonyl]-N' -cycloheptylmethyl -harnstoff vom Schmelzpunkt 203 CC (aus Äthanol) und den N-[4-(Benzamidomethyl)-benzolsulfonyl]-N'-cycloheptyläthyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 197-1980C (aus Äthanol).
aus dem N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl-me thyl]-urethan (Schmelzpunkt 177- 1790C) den N-[4-(k- -Benzamidoäthyl) -benzolsulfonyll-N' -cycloheptylmethyl- harnstoff vom Schmelzpunkt 188-1890C (aus Äthanol) und den N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N' -cycloheptyläthyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 205 bis 2060C (aus Äthanol), aus dem N-[4-(ss-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -methyl-urethan (Schmelzpunkt 1 120C) den N-[4-(-- -Benzamidopropyl)-benzolsulfonyll-N'-cycloheptylmethyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 195-1960C (aus Äthanol) und den N-[4-(ss-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cycloheptyläthyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 174 bis 1760C (aus Äthanol/Wasser),
aus dem N-[4-(y-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-me- thyl-urethan den N-[4-γ-Benzamidopropyl)-=benzolsulfo- nyl] -N'-cycloheptylmethyl-harnstoff.
Beispiel 11
N-[4-(4'-Chlorbenzamido-methyl)-benzolsulfonyl] -N' -cyclohexyl-harnstoff
16,3 g 4 - (4'- Chlor-benzamido-methyl)-benzolsulfon- amid (Schmelzpunkt 214-2160C) werden in 25 ml 2n Natronlauge und 50 ml Aceton gelöst und bei 0-50C unter Rühren tropfenweise mit 6,3 g Cyclohexyl-isocyanat versetzt. Man lässt 3 Stunden nachrühren, verdünnt mit viel Wasser gibt etwas Methanol zu, filtriert und säuert das Filtrat an. Der erhaltene N-r4-(4'-Chlor-benzamido- -methyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff schmilzt nach Umkristallisieren aus Methanol bei 192-192,50C.
In analoger Weise erhält man: N-[4-(4'-Chlor-benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclooctyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 188-1 890C (aus Dimethylformamid/Wasser); N-r4-(4'-Chlorbenzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N7- -n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 183-1840C (aus Methanol); N-r4-(4'-Chlor-benzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N'- -(4'-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 211 bis 2120C (aus Methanol); N-f4-(a-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyll -N'-cyclohexvl- -harnstoff vom Schmelzpunkt 190 - 190,50C (aus Methanol); N-[4-foc-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonvll-N'-cyclooctyl- -harnstoff vom Schmelzpunkt 171-1730C (aus Methanol/ Dimethylformamid);
; N-[4-(la-Benzamido -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-n-butyl- -harnstoff vom Schmelzpunkt 190-191 C (aus Dimethylformamid /Wasser); N-[4-(α-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4'-me- thyl-cyclohexyl)-hanstoff vom Schmelzpunkt 201-202 C (aus Methanol/Dimethylformamid); N-[4-( 4'-Chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 206-2080C (aus Methanol); N-[4-(ss-3'-Methyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 169 - 1700 (aus Methanol); N-[4-(ss-3'-Methyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N -n-butyl-hamstoff vom Schmelzpunkt 139 - 1400C (aus Methanol) N-[4-(ss-3'-Methyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 190-1910 (aus (Methanol);
; N-[4-(ss-3'-Chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 155-1560 (aus Methanol); N-[4-(j3-2'-Chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 204-2050 (aus Methanol); N-[4-(in-3' -Fluor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 198-1990 (aus Methanol); N-r4-(ss-3'-Fluor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -n-butyl-hamstoff vom Schmelzpunkt 182-1830 (aus Methanol).
In analoger Weise erhält man ferner: aus dem 4-(ss-4-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 216-218 C) den N-[4-(ss-4'-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 208-21 00C (aus Methanol/Dimethylformamid); aus dem 4-(ss-3-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfon0amid (Schmelzpunkt 1650C) den N-[4-(ss-3-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 165.5-167,50C (aus Methanol) und den N-[4-(ss-3-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-äthylcyvlohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 170-172.50C (aus Methanol);
aus dem 4-(ss-2-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 186-1880C) den N-[4-(ss-2-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsu'fonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 182-1 830C (aus Methanol), den N-[4-(ss-2-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 179-1800C (aus Methanol/Dimethylformamid) und den N-[4-(B-2-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsu]fonyl3- -N'-(4-äthylencyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 169-171 0C (aus Dimethylformamid/Methanol);
aus dem 4-(ss-4-Äthylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpuhkt 149 C) den N-[4-(ss-4-Äthylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 190-192 C (aus Dimethylformamid /Wasser), den N-[4-(ss-4-Äthylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-n-butvl-harnstoff vom Schmelzpunkt 137-1380C (aus Methanol), den N-[4-(13-4-Athylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 184-185.5 C (aus Dimethylformamid /Wasser) und den N-[4-(ss-4-Äthylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-äthylcyclohexyl)-hamstoff (trans) vom Schmelzpunkt 181-182,50C (aus Methanol);
aus dem 4-(ss-4-Isopropylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 1840C) den N-[4-(ss-4-Isopropylbenzamido-äthyl)-benzolsulfo ny]]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 195 bis 1960C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den -N-[4-(aS-4-Isopropylbenzamido-äthyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 196-197 C (aus Dimethylformamid/Wasser); aus dem 4-(ss-4-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 229-231 0C) den N-[4-(ss-4-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 218-21 9,50C (aus Dimethylformamid/Wasser);
aus dem 4-(ss-3-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 162 C) den N-[4-(ss-3-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 184-185 C (aus Dimethylformamid/Wasser); den N-[4-(!8-3-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 155-1560C (aus Methanol); den N-[4-(ss-3-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 197-198 C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(ss-3-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfo nyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Smp.
202-2030C (aus Dimethylformamid/Wasser); aus dem 4-(ss-2-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 173-174 C) den N-[4-(0-2-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 1840C (aus Methanol), den N-[4-(3-2-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfo nyll-N'-n-butyl-llarnstoff vom Schmelzpunkt 124- 1260C (aus Methanol), den N-[4-(R-2-Methoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 179-1810C (aus Methanol) und den N-[4-(ss-2-Methoxybenzamido-ätjyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-äthylcycloh exyl) -harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt l31-l320C (aus Methanol);
aus dem 4-(ss-4-Äthoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 212-213 C) den N-[4-(ss-4-Äthoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 199-2000C (aus Methanol 1 Dimethylformamid), den N-[4-(ss-4-Äthoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 203-2040C (aus Methanol/Dimethylformamid) und den N-[4-(ss-4-Äthoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 212-21 30C (aus Dimethylformamid/Wasser);
; aus dem 4-(ss-4-Flurorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 173 - 1740C) den N-[4-(R-4-Fluorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 189-1900C (aus Methanol) und den N-[4-(ss-4-Flurobenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 190,5-191,50C (aus Methanol); aus dem 4-(ss-3-Fluorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 218-218,5 C) den. N-[4-(8-3 -Fluorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- - (4-methylcyclohexyl) -harnstoff vom Schmelzpunkt 1 82-1840C (aus Methanol) und den N-[4-(ss-4-Flurobenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 1960C (aus Dimethylformamid/Wasser);
aus dem 4-(ss-3-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 166- 1670C) den N-[4-(,ss-3-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt
173-1750C (aus Methanol) und den N-[4-(ss-3-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 164-1660C (aus Methanol);
aus dem 4-(ss-3-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 195-1 960C) den N-[4-(ss-2-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- N'-n-butyl-hamstoff vom Schmelzpunkt 139-141 C (aus Methanol), den N-[4-(ss-2-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 180- ] 820C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(,ss-2-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 1 560C (aus Dimethylformamid /Wasser);
aus dem 4-(α-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 215-216 C) den N-[4-(,o:-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-n- -butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 190-191 C (aus Dimethylformamid /Wasser) und den N-[4-(α-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4- -methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 201 bis 201,50 C (aus Methanol/ Dimethylformamid); aus dem 4-(α-4-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfon- amid (Schmelzpunkt 211-214 C) -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 210-211 0C (aus Dimethylformamid /Wasser).
In analoger Weise erhält man ferner aus dem 4-(γ-Benzamidopropyl)-benzolsulfonamid, Schmelzpunkt 1 550C den N-[4-γ-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4- -methylcyclohexyl)-harnstoff, schmelzpunkt 189 C (aus Äthanol/Wasser) und den N-[4-(γ-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4- -äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans), Schmelzpunkt 179 C (aus Athanol/Wasser);
; aus dem 4-(ss-4-Chlorbenzamidopropyl)-benzolsulfamid, Schmelzpunkt 1910C den N-[4-(ss-4-Chlorbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-methylcyclohexvl)-harnstoff, Schmelzpunkt 2400C (aus Dimethylformamid-Wasser) und den N-[4-(ss-4-Chlorbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 2100C aus Äthanol aus dem 4-(p-4-Methylbenzamidopropyl) -benzolsulfon- amid.
Schmelzpunkt 209-2100C den N-[4-(ss-4-Methylbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpnkt 2290C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(ss-4-Methylbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 201 0C (aus Äthanol) den N-[4-(ss-4-Methylbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-n-butyl-harnstoff, Schmelzpunkt 1780C (aus Methanol/Wasser); aus dem 4-(ss-4-Methoxybenzamidopropyl)-benzolsulfonamid.
Schmelzpunkt 163-165 C den N-[4-(ss-4-Methoxybenzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 2100C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(ss-4-Methoxybenzamidopropyl)-benzolsulfo nyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 193- 1940C (aus Äthanol/Wasser); aus dem 4-(γ-4-Isopropylbenzamidopropyl)-benzolsul- fonamid, Schmelzpunkt 1470C den N-[4-(y-4-Isopropylbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 1420C (aus Methanol) den N-[4-(α-4-Isopropylbenzamdopropyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 1480C (aus Methanol/Wasser);
aus dem 4-(ss-3-Methylbenzamidopropyl)-benzolsulfonamid, Schmelzpunkt 1640C den N-[4-(ss-3-Methylbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 188 C (aus Methanol) und den N-[4-(lS-3-Methylbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 162-163 0C (aus Äthanol/Wasser); aus dem 4-(ss-Benzamidopropyl)-benzolsulfonamid, Schmelzpunkt 2090C den N-[4-(ss-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4 -methylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 204 C (aus Methanol/Wasser);
; aus dem 4-(y-4-Methoxybenzamidopropyl)-benzolsulfon- amid, Schmelzpunkt 1750C den N-[4-(y-4-Methoxybenzamidopropyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 1 520C (aus Äthanol/Wasser) den N-[4-(y-4-Methoxybenzamidopropyl)-benzo nyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 1 600C (aus Äthanol) den N-[4-(γ-4-Methoxybenzamidopropyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans), Schmelzpunkt 1720C (aus Methanol/Wasser); aus dem 4-(γ-4-Methylbenzamidopropyl)-benzolsulfon- amid.
Schmelzpunkt 1 500C den N-[4-(γ-4-Methylbenzamidopropyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 194 C (aus Methanol/Wasser) den N-[4-(y-4-Methylbenzamidopropyl) -benzolsulfonyll- -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 1 650C (aus Methanol/Wasser);
aus dem 4-(B-Benzamidopropyl)-benzolsulLonamid, Schmelzpunkt 2080C den N-[4-(ss-Beznamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclopentyl-harnstoff, Schmelzpunkt 1760C (aus Äthanol/ Wasser) den N-[4-(ss-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclooctyl-harnstoff, Schmelzpunkt 1580C (aus Äthanol/ Wasser) den N-[4-(ss-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4 -isopropylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 183 0C (aus Isooropanol) den N-[4-(ss-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N' -cycloheptyl-harnstoff-. Schmelzpunkt 1890C (aus Äthanol/Wasser) den N-[4-(ss-Benzamidopropyyl)-benzolsulfonyl]-N'.
-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans), Schmelzpunkt 2030C (aus Äthanol); aus dem 4-(ss-3-Fluorbenzamidopropyl)-benzolsulfon amid, Schmelzpunkt 1650C den N-[4-(ss-3-Flurobenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 1770C (aus Äthanol) den N-[4-(ss-3-Flurobenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 204 bis 2050C (aus Äthanol);
aus dem 4-(ss-3-Flurobenzamidopropyl)-benzolsulfon amid, Schmelzpunkt 1680C den N-[4-(ss-3-Chlorbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 176-1780C (aus Äthanol) den N-[4-(ss-3-Chlorbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 169 C (aus Äthanol); aus dem 4-(ss-4-Jodbenzamidoäthyl)-benzolsulfonamid, Schmelzpunkt 260 C den N-[4-(ss-4-Jodbenzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 2090 C (aus Methanol/Wasser);
aus dem 4-(ss-4-Brombenzamido-äthyl)-benzolsulfon amid, Schmelzpunkt 236-2380C den N-[4-(ss-4-Brombenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans), Schmelzpunkt 205-207 C (aus Äthanol/Dioxan) den N-[4-(ss-4-Brombenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-isobutyl-harnstoff, Schmelzpunkt 181-183 C (aus Äthanol/Dioxan); aus dem 4-(ss-2-Brombenzamido-äthyl)-benzolsulfon amid Schmelzpunkt 176-1780C den N-[4-(ss-2-Brombenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans), Schmelzpunkt 184-186 C (a8s Methanol) und den N-[4-(ss-2-Brombenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-isobutyl-harnstoff, Schmelzpunkt 165-167 C (aus Methanol).
Ferner erhält man durch Umsetzung von 4-(ss-Benz- amido-α-methyl-äthyl)-benzolsulfonamid mit Cyclohexylisocyanat den N-[4-ss-Benzamido-α-methyl-äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 176 bis 1780C (aus Methanol) und bei Verwendung von Butylisocyanat den N-[4-(ss-Benzamido-α-methyl-äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 184-185 C (aus Methanol).
Ferner erhält man durch Umsetzung von 4-(ss-4'-Chlor- -benzamido-α-methyl-äthyl-benzolsulfonamid und Cyclohexylisocyanat den N-[4-(ss-4'-Chlorbenzamido-α-me- thyl-äthyl)-benzolsulfonyll - N'- cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 196-1980C (aus Methanol) und bei Verwendung von Butylisocyanat den entsprechenden N-f4- -;ss-4'- Chlor-benzamido - a - methyl-äthyl)-benzolsulfony0- -N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 159-1610C (aus Methanol).
Beispiel 12
N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -(4'-äthylcyclohexyl)-harnstoff
18,1 g N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-methylurethan- und 6,4 g 4-Äthyl-cyclohexylamin werden in 200 ml Dioxan suspendiert und 1,5 Stunden auf 120 bis 1300C erhitzt. Das bei der Reaktion entstehende Methanol wird über eine kleine Kolonne abdestilliert. Sobald die Übergangstemperatur auf 1000C angestiegen ist, lässt man abkühlen und gibt Wasser zu. Der dabei kristallin anfallende N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4'-äthyl-cyclohexyl)-harnstoff wird aus Methanol umkristallisiert und schmilzt bei 190-1920C.
In analoger Weise erhält man: N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(ss-phenyl äthyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 193-1940C (aus Methanol); N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(cyclohexylmethyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 198-200 C (aus Dimethylformamid/Wasser).
N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N/-cyclopentyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 188-190 C (aus Methanol), N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methoxy-cyclohexyl)-harnstoff (Schmelzpunkt 161-163 C), N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfony]-N'-(4-äthoxy -cyclohexyl)-harnstoff (Schmelzpunkt 176-178 C).
N-[4-(p-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-iso- propoxy-cyclohexyl)-harnstoff (Schmelzpunkt 186 bis 1885C), N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(γ-meth- oxy-propyl)-harnstoff (Schmelzpunkt 162-164 C), N-[4-(p-4'-Chlor-benzamidoäthy -benzolsulfonyl]-N'- -(4-methoxy-cyclohexyl)-harnstoff (Schmelzpunkt 183 bis 1850C), N-[4-(p-4'-chlor-benzamidoäthy -benzolsulfonyl]-N'- -(4-äthoxy-cyclohexyl)-harnstoff (Schmelzpunkt 200 bis 2020C), N-[4-(ss-4'-chlor-benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N' -(y-methoxy-propyl)-harnstoff (Schmelzpunkt 173 bis l740C).
In analoger Weise erhält man ferner: aus dem N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-methyl-urethan (schmelzpunkt 177-179 C) den N-[4-(p-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-äthyl- -harnstoff vom Schmelzpunkt 210-210,5 C (aus Methanol), den N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-n -propyl-harnstoff vom schmelzpunkt 200-201 C (aus Methanol/ Dimethylformamid), den N-[4-(p-Benzamidoäthyl) -benzolsulfonyl]-N'-n -hexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 170-171,50C (aus Methanol), den N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4 -methyl-cyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 184-1860C (aus Methanol) und den N-[4-(,8-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4- -methyl-cyclohexyl)-hamstoff (cis) vom Schmelzpunkt 1860C (aus Methanol);
aus dem N-[4-(ss-4-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl)-methylurethan (Schmelzpunkt 212-215 C) den N-[4-(ss-4-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 207 bis 208 C (aus Methanol); aus dem N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-methyl-urethan den N-[4- (P-Benzamidoäthyl) -benzolsulfonyl] -N'-(tetra- hydropyranyl-2-methyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 166-167,5 C (aus Methanol), den N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(trans- -2-phenylcyclopropyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 182 bis 183 C (aus Methanol) und den N-[4-(,8-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(ss- -phenylisoprnpvl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 190 bis 192.5 C (aus Methanol);
aus dem N-[4-(ss-4-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-methylurethan den N-[4-(ss-4-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(#3-tetrahydrobenzyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 200-202 C (aus Methanol /Dimethylformamid); aus dem N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-methylurethan den N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-allyl -harnstoff vom Schmelzpunkt 203-204 C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(ss -cyclohexyl-äthyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 211 bis 212,5 C (aus Dimethylformamid/Wasser).
Beispiel 13
N-[4-(ss-Benzamdio-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclooctyl-harnstoff
72,4 g N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-me hylurethan werden in 500ml Dioxan suspendiert, mit 25,4 g Cyclooctylamin versetzt und anschliessend auf 120 bis 130 C erhitzt. Das bei der Reaktion entstehende Methanol wird über eine kleine I(olonne abdestilliert. Sobald die Ausgangstemperatur auf 100 C angestiegen ist, lässt man abkühlen und gibt langsam unter Rühren Wasser zu, bis kein Harnstoff mehr ausfällt. Das Produkt wird aus Methanol umkristallisiert.
Der so in sehr guter Ausbeute erhaltene N-[4-(ss-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclooctyl-harnstoff schmilzt bei 172,5-174 C (aus Methanol) und stellt somit eine andere Kristallform des unter Beispiel 3 erwähnten gleichnamigen Harnstoffs vorn Schmelzpunkt 148-149 C dar. Beide Formen lassen sich durch Kristallisation ineinander überführen.
Beispiel 14
N-[4-(α-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclolexyl- harnstoff
1,6 Mol N-Benzoyl-la-phenyläthylamin werden bei 20 bis 25C unter Rühren in 7 Mol Chlorsulfonsäure eingetragen. Man rührt dann noch 15 Min. bei Zimmertemperatur und anschliessend 30 Min. bei 60 . Man giesst auf Eis und saugt das erhaltene rohe Sulfonylchlorid ab. Das feuchte Sulfonylchlorid wird mit 1 Liter 12%igem Ammoniak 1/2 Stunde auf dem Dampfbad unter Rühren erhitzt. Man filtriert von etwas ungelöstem Materal ab und stellt nach dem Erkaltem durch Zusatz von verdünnter Essigsäure auf pH3 ein. Das erhaltene 4-(α-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonamid wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus 90%igem Äthylalkohol umkristallisiert.
Ausbeute 65% d.Th., Schmelzpunkt 214 bis 216 .
1/10 Mol dieses Amids werden mit 41 g Pottasche, 200 ccm Aceton und 13 ccm Chlormeisensäureester 7 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Erkalten versetzt man mit 200 ccm Wasser und trennt die obere wässrig-acetonische Schicht ab. Nach dem Verdampfen des Acetons stellt man mit verd. Essigsäure auf pH 6 ein, saugt das abgeschiedene Ausgangsmaterial ab und stellt das Filtrat auf pH 3 ein. Das kristallin abgeschiedene 4-(α-Benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl-äthylurethan wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet. Ausbeute 54% d.Th., Schmelzpunkt 145 bis 146 .
37 g dieses Sulfonylurethans werden in 30 ccm Dimethylformamid suspendiert. Nach Zugabe von 10 g Cyclohexylamin erhält man eine klare Lösung, die 1 Stunde auf 90 und dann noch eine halbe Stunde auf 1 10C erhitzt wird. Man verdünnt noch heiss mit heissem Wasser. Beim Erkalten kristallisiert der oben genannte Benzolsulfonylharnstoff aus. Man saugt ab, wäscht mit Wasser nach und trocknet im Vakuum. Ausbeute 63% d.Th., Schmelzpunkt (aus Methanol) 198-199 .
Analog erhält man aus dem N44-(-Benzamido- -äthyl)-benzol-sulfonyl]-methylurethan und 4-Amino-te trahydrothiopyran den N-[4-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-thiacyclohexyl-harnstoff.
Beispiel 15
N-[4-(ss-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N -cyclohexyl-harnstoff
N-Acetyl-benzedrin wird analog Beispiel 14 mit Chlorsulfonsäure zum entsprechenden Sulfonylchlorid und dieses mit Ammoniak zum 4-(-Acetamidopropyl) -benzolsulfonamid vom Schmelzpunkt 176- 177 umgesetzt (Ausbeute 84% d.Th.).
123 g dieser Acetylverbindung werden mit 500 ccm 5n Natronlauge 5 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Erkalten versetzt man mit 250ccm 6n Salzsäure und tropft unter Rühren 75 g Benzoylchlorid bei 20-25 zu. Die auftretende kristalline Abscheidung wird durch Zusatz von 2n Natronlauge wieder in Lösung gebracht.
Durch vorsichtige Einstellung auf pH 10-11 erhält man das 4-(ss-Benzamidopropyl)-benzolsulfonamid vom Smp.
208-210 in einer Ausbeute von 65% d.Th. Eine Mischung von 100 g dieses Sulfonamids, 129 g Pottasche,
1000 ccm Aceton und 41 ccm Chlorameisensäureäthyl- ester wird 6 Stunden zum Sieden erhitzt und analog Beispiel 17 aufgearbeitet. Man erhält das 4-(8-Benzamido- propyl)-benzolsulfonyläthylurethan in einer Ausbeute von 81,6% d.Th., Schmelzpunkt 124-126 .
50g dieses Sulfonylurethans werden in 30ccm Dimethylformamid mit 12,7 g Cyclohexylamin analog Bei spiel 17 umgesetzt. Man erhält das im Titel genannte Produkt vom Schmelzpunkt 203-204 in einer Ausbeute von 65% d.Th.
Beispiel 16
N-[4-(γ-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N' -eyclohexyl-harnstof(
In analoger Weise wie im Beispiel 15 beschrieben erhält man aus 8 g 4-(γ-Benzamidopropyl)-benzolsulfon- amid, 12g Pottasche, 4 ccm Chlorameisensäureäthylester und 100 ccm Aceton nach 6 stdg. Erhitzen in 51%iger Ausbeute das 4-(y-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl -äthylurethan vom Schmelzpunkt 112-1 13C.
5 g dieses Urethans werden in 3 ccm Dimethylformamid suspendiert und mit 1,3 g Cyclohexylamin 1 Stunde auf 90 sowie 1% Stunde auf 11 0C erhitzt. Man erhält den gewünschten Sulfonylharnstoff in einer Ausbeute von 60% d.Th.; Schmelzpunkt 152-159 (aus Methanol).
Beispiel 17
N-[4-(ss-Phenoxy-acetamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N' -cyclohexyl-harnstoff
13,7 g 4 - - Phenoxy-acetamido-äthyl)-benzolsulfon- amid (Schmelzpunkt 172 bis 174 C aus Dimethylform amid/Methanol, erhalten durch Umsetzung von Phenoxyessigsäurechlorid und 4-u-Aminoäthyl-benzolsulfonamid- Natrium) werden in 19 mol 2n Natronlauge und 50ml Aceton suspendiert und bei 0 bis 5CC tropfenweise mit 4,8 g Cyclohexyl-isocyanat versetzt. Man rührt 3 Stunden bei Zimmertemperatur. verdünnt anschliessend mit 150 ml Wasser und 50 ml Methanol, filtriert und säuert das Filtrat mit verdünnter Salzsäure an.
Der so erhaltene N-[4-(ss-Phenoxy-acetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff wird aus Methanol umkristallisiert und schmilzt bei 176 bis 177 C
In analoger Weise erhält man: N--(-Phenoxy-acetamido -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 114-1160C (aus Methanol), N-[4-(ss-Phenoxy-acetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -(4'-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 161 C (aus Methanol), N44-(Phenyl-acetamido -methyl)-benzolsulfonyl] -N' -cyclooctyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 196-197 C (aus Dimethylformamid /Wasser), N-[4-(Phenyl-acetamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 212-213 CC (aus Dimethylformamid/ Wasser), N-[4-(Phenyl-acetamido-methyl)-benzolsulfonyl] -N'-n -butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 197 bis 198 C
(aus Dimethylformamid/Wasser), N-[4-(Phenyl-acetamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4' -methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 194 bis 195 C (aus Dimethylformamid/Wasser).
N-[4-Gj3-Hydro-cinnamoyl-amido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 184-186 C (aus Methanol), N-[4-(ss-Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 183 bis 184 C (aus Methanol), N- {4-[iss-(a-Phenoxy-propionylamido)-äthyl]-benzolSul- fonyl)-N'-cyclohexyI-harnstoff vom Schmelzpunkt 158 bis 159 C (aus Methanol).
In analoger Weise erhält man: aus dem 4 (ss-Phenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 171-173 C) den N-[4-(3-Phenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 160 bis 161 CC (aus Dimethylformamid /Wasser):
aus dem 4-(ss- < ss-Phenylpropionamido > -äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 165-166,5 ) den N-[4-(ss- < ss-Phenylpropionamido > -äthyl)-benzolsulfo nyl]-N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 129 bis 130,5 C (aus Methanol), den N-[4-(ss- < ss-Phenylpropionamido > -äthyl)-benzolsulfo nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 190,5 C (aus Methanol) und den N-[4-(13- < ss-Phenylpropionamido > -äthyl)-benzolSulfo- nyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 184.186CC (aus Methanol);
aus dem 4-(ss-Phenylpropionamidomethyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 131-133 C) den N-[4-(ss-Phenylpropionamidomethyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 174 bis 176 C (aus Methanol) und den N-[4-(ss-Phenylpropionamidomethyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 192-193 C (aus Methanol/Dimethylformamid); aus dem 4-(ss-4-Chlorphenylacetamido-äthyl)-benzolsulfonamid [Schmelzpunkt 115-118 C (roh)] den N-[4-(ss-4-chlorphenylacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 164 bis 166 C (aus Methanol) und den N-[4-(ss-4-Chlorphenylacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 180-181,5 C (aus Methanol);
aus dem 4-[ss-(ss-Phenylisobutyramido)-äthyl]-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 157-160 C) den N-[4-(ss- < -Phenylisobutyramido > -äthyl)-benzolsulfonyll-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 163 bis 166 C (aus Methanol) und den N-r4-(:p- < -Phenylisobutyramido,-äthyl)-benzolSulfo- nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl) -harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 187-1 89CC (aus Methanol);
aus dem 4-(ss-Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 236-237,5 C) den N-[4-(ss-Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 162-163 CC (aus Methanol), den N-[4-(ss-Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 204-206 C (aus Methanol) und den N-[4-(,ss-Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 205-206 C (aus Methanol);
aus dem 4-(ss-4-Chlorcinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 214-215 C) den N-[4-(ss-Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfo nyl]-N'-cyclohexyl-hamstoff vom Schmelzpunkt 206 bis 208 C (aus Dimethylformamid/Wasser), den N-[4-(ss-Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Smp. 225-226 C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(ss-4-Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Smp.
2232240 C (aus Methanol /Dimethylformamid); aus dem 4-[ss-(ss-Methylcinnamoylamido)-äthyl]-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 190-192 C) den N-[4-(ss- < ss-Methylcinnamoylamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 167-1690C (aus Methanol), den N-[4-(ss- < ss-Methylcinnamoylamido > -äthyl)-benzol sulfonyl] -N' -butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 172 bis 1 74CC (aus Methanol), den N-[4-(ss-.ss-Methylcinnamoylamido,-äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 174-175,5 C (aus Methanol) und den N-[4-(ss- < ss-Methylcinnamoylamido > -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 168-1700C (aus Methanol);
aus dem 4-[ss-(α-Methylcinnamoylamido)-äthyl]-benzol sulfonamid (Schmelzpunkt 207 CC) den N-[4-(ss- < α-Methylcinnamoylamido > -äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 175 bis 177,50C (aus Methanol); aus dem 4-(ss-4-Methylphenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 160-161 C) den N-[4-(ss-4-Methylphenoxyacetamido-äthyl)-benzol sulfonyl-N'-cydohexyl-hamstoff vom Schmelzpunkt 167-168 C (aus Methanol), den N-[4-(ss-4-Methylphenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Smp.
173-175 C (aus Dimethylformamid /Wasser) und den N-[4-(ss-4-Methylphenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff vom schmelzpunkt 195-196,5 C (aus Dimethylformamid/Wasser); aus dem 4-(ss-4-Chlorphenoxyacetamido-äthyl)-benzol sulfonamid (Schmelzpunkt 159-1 610C) den N-[4-(ss-4-Chlorphenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfonyll-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 174-1760C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(ss-4-Chlorphenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Smp.
173-174 C (aus Methanol/Dimethylformamid); aus dem 4- (ss- < α-Phenoxypropionamido > -äthyl)-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 146-1470C) den N-[4-(ss- < α-Phenoxypropionamido > -äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 139 bis 141 CC (aus Methanol), den N-[4-(ss- < α-Phenoxypropionamido > -äthyl)benzol- sulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harustoff nom Schmelz punkt 202204C C (aus Methanol / Dimethylformamid) und den N-[4-(ss- < α-Phenoxypropionamido > -äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 209,5-211,5 C (aus Methanol/Dimethyl formamid);
aus dem 4-(α-Phenoxypropionamido-methyl)-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 145- 1460C) den N-[4-(α-Phenoxy-propionamidomethyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 176 bis 1770C (aus Methanol/Dimethylformamid) und den N-[4-(α-Phenoxy-propionamidomethyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 205-206 C (aus Dimethylformamid/Wasser);
aus dem 4-[ss-(γ-Phenoxybutyramido)-äthyl]-benzolsul- fonamid (Schmelzpunkt 168-170 C) den N-[4-(ss- < γ-Phenoxybutyramido > -äthyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 173 bis 1750 C (aus Methanol) und den N-[4-(j?- cy-Phenoxybutyramido > -äthyl) -benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 154-1570C (aus Methanol;
aus dem 4-(ss-Benzyloxycarbonamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 157-1580C) den N-[4-(ss-Benzyloxycarbonamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 170 bis 1 70,50C (aus Methanol), den N-[4-(ss-Benzyloxycarbonamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 120-1220C (aus Methanol) und den N-[4-(alt225-Benzyloxycarbonamido-äthyl)-benzolsulfo nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 178-179,50C (aus Methanol);
aus dem 4-(Benzyloxycarboamido-methyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 156-1570C) den N-[4-(Benzyloxycarbonamidomethyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 170 bis 1710C (aus Methanol), den N-[4-(Benzyloxycarbonamidomethyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 185-1 85,50C (aus Methanol) und den N- [4-(Benzyloxycarbonamidomethyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 184-1860C (aus Methanol);
aus dem 4-(ss-Phenylmercaptoacetamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 139-142 C) den N-[4-(ss-Phenylmercaptoacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 151-1520C (aus Methanol), den N-[4- (ss-Phenylmercaptoacetamido -äthyl) -benzol- sulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 124 bis 1250C (aus Methanol), den N-[4-(ss-Phenylmercaptoacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harmstoff (trans)vom Schmelzpunkt 179-1 800C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(ss-Phenylmercaptoacetamdio-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 193-194,5 C (aus Dimethylformamid/ Wasser);
aus dem 4-[ss-(ss-Phenylmercaptopropionamido)-äthyl] -benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 113-11 50C) den N-[4-(ss- < lss-Phenylmercaptopropionamido,-äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 160-1610C (aus Methanol), den N-[4-(ss- < ss-Phenylmercaptopropionamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) v.
Schmelzpunkt 152-153 C (aus Methanol) und den N-[4-(ss- < ss-Phenylmercaptopropionamido > -äthyl) -benzolsulfonyl] -N' -(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 150-151 C (aus Methanol); aus dem 4-[ss-4-Chlorbenzylmercaptoacetamido-äthyl] -benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 1 57CC) den N-[4-(ss-4-Chlorbenzylmercaptoacetamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 139-141 C (aus Methanol) und den N-[4-(ss-4-Chlorbenzylmercaptoacetamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 133-134,5 C (aus Methanol);
aus dem 4-(e-3 -Methoxy-phenylacetamido-äthyl)-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 125 C) den N-[4-(ss-3-Methoxy-phenylacetamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 190-192 C (aus Äthanol/Wasser), den N-[4-(ss-3-Methoxy-phenylacetamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 128 bis 130 C (aus Äthanol/Wasser) und den N-[4-(ss-3-Methoxy-phenylacetamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 170-172 C (aus Äthanol/Wasser) und den N-[4-(ss-3-Methoxy-phenylacetamidoäthyl)-benzolsolfonyl]-N'-(4-äthyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 157-159 C (aus Äthanol/Wasser);
aus dem 4-(3-Methoxy-phenylacetamidomethyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 140-142 C) den N-[4-(3-Methoxy-phenylacetamidomethyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 202 bis 204 C (aus Äthanol/Wasser) und den N-[4-(3-Methoxy-phenylacetamidomethyl)-benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 184 bis 1 87CC (aus Äthanol/Wasser); aus dem N-4-(ssPhenylacetamido)-propyl-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 161 C) den N-[4-(ss-Phenylacetamido-propyl)-benzolsulfonyl] -N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 179-1800C (aus Methanol/Wasser) und den N-[4-(ss-Phenylacetamido-propyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 186-187 C (aus Methanol/Wasser);
aus dem N-4-(ss- < ss-Phenyl > -propionamido-propyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 131 C) den N-[4-(j ,-S8-Phenyl,-propionamido-propyl)-benzolsul- fonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 1 65CC (aus Methanol/Wasser); aus dem N-4-(ss-Phenoxyacetamido)-propyl-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 172-173 C) den N-[4-(,i3-Phenoxyacetamido-propyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 137 C (aus Methanol/Wasser);l aus dem N-4-(Y- < ,cc-Phenoxy,-propionamido-propyl)-ben- zolsulfonamid (Schmelzpunkt 116-11 7CC) den N-[4-(γ
;- < z-Phenoxy > -propionamido-propyl)-benzol- sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 148 C (aus Methanol/Wasser); aus dem N-4-(ss- < α-Phenoxy > -propionamido)-benzolsul- fonamid (Schmelzpunkt 172 C) den N-[4-(ss- < α-Phenoxy > -propionamido-propyl)-benzol- sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 188 C (aus Äthanol) und den N-[4-(ss- < oc-Phenoxy,-propionamido-propyl)-benzol- sulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 180 C (aus Methanol/Wasser); aus dem N-4-(ss-2-Chlorphenoxyacetamid-propyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 121 C) den N-[4-(ss-2-Chlorphenoxyacetamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclophexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 152 C (aus Methanol/Wasser).
Beispiel 18
N-[4-(ss-Phenyl-acetamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cycloStexyl-harnstof f
9 g N-[4-(,8-Phenyl-acetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -harnstoff (Schmelzpunkt 174 bis 176 C aus Dimethyl formamid/Wasser, erhalten aus 4-(p-Phenyl-acetamido- -äthyl)-benzolsulfonamid und Kaliumcyanat) werden mit einem Gemisch von 250ml Toluol, 30ml Glykolmonomethyläther, 1,65g Eisessig und 2,8g Cyclohexylamin 5 Stunden unter Rühren und Rückfluss erhitzt. Man engt das Reaktionsgemisch im Vakuum ein und behandelt den Rückstand mit 1 Liter 1%igem wässrigem Ammoniak. Es wird über Kohle filtriert und das Filtrat angesäuert.
Der als Rohprodukt erhaltene N-f4-(p-Phenyl- acetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff schmilzt nach Umkristallisieren aus Methanol bei 176 C
In analoger Weise wurden erhalten: N-[4-(p-Phenylacetamido-äthyl)-benzolsulfonyll-N' -cyclooctyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 178-180 C (aus Methanol), N-[4-(k-Phenyl-acetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 140-141 C (aus Methanol), N-[4-(p-Phenyl-acetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -(4'-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 183 bis 184 C (aus Methanol).
Beispiel 19
N-[4-(ss-4'-Chlorphenyl-acetamido-α-methyl-äthyl) -benzolsitlfonyl] -N' -cyclohexyl-harnstoff
26,5 g 4-[ss-4'-Chlorphenyl-acetamido-α-methyl-äthyl]- -benzolsulfonamid werden in 250 ml Aceton suspendiert.
Unter Rühren setzt man 9,6g fein gemahlenes Kaliumcarbonat zu und erhitzt eine Stunde zum Sieden. Man tropft 12,5g Cyclohexyl-isocyanat zu und rührt unter ständigem Sieden 5 Stunden nach. Nach Abdestillieren des Acetons wird der Rückstand in Wasser aufgenommen. Man filtriert und säuert das Filtrat an. Der in einer Ausbeute von 21 g erhaltene N-[4-(p-4'-Chlorphenyl- -acetamido - a - methyl-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'- cyclohexyl-harnstoff schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Methanol bei 180-182 C.
Beispiel 20 N-[4-(γ-Phenacetamido-propyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff
18 g 4-(γ-Phenacetamido-propyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 167 C) werden mit 110ml Aceton und 27 ml 2n Natronlauge versetzt und auf 0 bis 5CC abgekühlt. Unter Rühren tropft man bei dieser Temperatur 7 g Cyclohexylisocyanat ein. Nach beendigtem Eintropfen lässt man 3 Stunden weiterrühren und dabei durch Wegnahme des Eisbades die Temperatur auf 20CC ansteigen. Man säuert die Reaktionslösung an, entfernt das Aceton im Vakuum bei Zimmertemperatur und extrahiert den Rückstand mit 1%igem Ammoniak.
Das Ex trakt wird angesäuert, der entstehende Niederschlag abgesaugt und aus Äthanol/Wasser umkristallisiert. (Smp.
156 C)
Auf analoge Weise wurden erhalten: N-[4-(γ-Phenacetamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N'-n- -butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 167-168 C (aus Äthanol) N-(4-(ss-Phenacetamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 178 CC (aus Äthanol) N-r4-(j3-Phenoxyacetamido-propyl)-benzolsulfonyl3-N'- -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 181 CC (aus Methanol) N-[4-(y-Phenoxyacetamido-propyl)-benzolsulfonyl] -N' -(4'-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 161 CC (aus Äthanol) N-[4-(ss-Phenoxyacetamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N' -n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 149 C (aus Äthanol).
Beispiel 21
N-[4-(Phenoxyacetamidomethyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff
32 g 4-(Phenoxyacetamidomethyl) -benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 177 bis 178 C, hergestellt aus 4-Aminomethyl-benzolsulfonamid und Phenoxyacetylchlorid) werden in 200 ml Aceton suspendiert Dazu gibt man eine Lösung von 4 g Natriumhydroxyd in 60 ml Wasser und tropft in die entstandene klare Lösung unter Rühren bei Zimmertemperatur 12,5 g Cyclohexylisocyanat ein. Man rührt 2 Stunden nach, versetzt den Ansatz, aus dem sich bereits Reaktionsprodukt ausgeschieden hat, mit Wasser und Salzsäure und saugt ab.
Der N-[4-(Phenoxyacetamidomethyl) - benzolsulfonyl] - N' - cyclohexyl - harnstoff schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Methanol-Dimethylformamid bei 170 bis 172 C
In analoger Weise erhält man N-[4-(Phenoxyacetamidomethyl)-benzolsulfonyl]-N' - -(4-isopropyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 180-182 C N-[4-(Phenoxyacetamidomethyl)-benzolsulfonyl]-N' -isobutyl-harnstoff vom Schmelzpunkt l40142CC.
Beispiel 22
N-[4-{ss-(4-Methoxy-phenylacetamido)-äthyl} -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
17,4 g 4-[ss-(4-Methoxy-phenylacetamido)-äthyl]-benzolsulfonamid [SchmelzPunkt 134-135 C, hergestellt aus 4-(ss-Aminoäthyl)-benzolsulfonamid und p-Methoxyphe nylacetylchlorid] werden in 200 ml Aceton gegeben und mit der wässrigen Lösung von 2 g Natriumhydroxyd versetzt. Man gibt noch soviel Wasser zu, dass etwa klare Lösung entstanden ist, tropft unter Rühren 6,5 g Cyclohexylisocyanat zu und rührt 2 Stunden nach. Die entstandene Trübung wird abgesaugt, das Filtrat mit Wasser und Salzsäure versetzt und das isolierte Produkt aus Äthanol umkristallisiert. Der N-[4-{ss-(4-Methoxy-phe- nylacetamido) -äthyl} -benzolsulfonyl]-N'- cyclohexyl-harnstoff schmilzt bei 166-1680C.
In analoger Weise werden erhalten N-[4-{ss-(4-Methoxy-phenylacetamido)-äthyl}-benzolsul fonyll-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 131 - 133 CC N-[4-(4-Methoxy-phenylacetamidomethyl)-benzolsulfo nyll-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 192 bis 1940C N-[4-(4-Methoxy-phenylacetamidomethyl)-benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 171-173 C.
Beispiel 23
N-[4-(Phenoxyacetamidomethyl)-benzolsulfonyl] -N' -cyclohexyl-harnstoff
19 g N-[4-(Phenoxyacetamidomethyl)-benzolsulfonyl] -methylurethan [Schmelzpunkt 163-165 C, hergestellt aus 4-(Phenoxyacetamidomethyl)-benzolsulfonamid u. Chlorameisensäuremethylester in Gegenwart von Kaliumcarbonat in Aceton] werden mit 5g Cyclohexylamin im Ölbad erhitzt, bis eine klare Schmelze entstanden ist (Schmelzpunkt 150-160 C), aus der Methanol entweicht.
Man hält die Temperatur auf 140 bis 150 C, kühlt nach Beendigung der Reaktion und kristallisiert das Reak tionsprodukt aus Methanol-Dimethylformamid um. Der N - [4- (Phenoxyacetamidomethyl) -benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff schmilzt bei 170-172 C.
Beispiel 24
N-[4-(Phenoxyacetamidomethyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff
9 g 4-(Phenoxy-acetamidomethyl)-benzolsulfonyl-harnstoff [Schmelzpunkt 169-171 C, hergestellt aus 4-(Phenoxy-acetamidomethyl)-benzolsulfonamid und Kaliumcyanat] werden in einem Gemisch aus 300ml Toluol und 30ml Monomethylglykol mit 1,65 g Eisessig und 2,8 g Cyclohexylamin 5 Stunden unter Rühren zum Sieden erhitzt. Anschliessend engt man im Vakuum ein, verreibt den Rückstand mit Alkohol und kristallisiert das Reaktionsprodukt nach dem Absaugen aus Methanol/ Dimethylformamid um. Der N-[4-(Phenoxy-acetamido- methyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff schmilzt bei l70172CC.
Beispiel 25
N-[4-(ss-Cinnamoylamido0äthyl)-benzolsulfonyl] -N' -cyclohexyl-harnstoff
7,35 g N-N-Diphenyl-N'-cyclohexyl-harnstoff und 8,8 g Natriumsalz des -(ss-Chinnamoylamido-äthyl)-benzol.
sulfonamids werden in 50 ml Dimethylformamid suspendiert und unter Rühren 6 Stunden auf 100 C erhitzt.
Man verdünnt danach die klare Lösung mit etwas Was- 5er, macht mit verdünnter Natronlauge alkalisch und schüttelt 2mal mit Äther aus. Die wässrige Phase wird über Kohle filtriert und angesäuert. Der ausgefallene N-[4-(ss -Cinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N' -cyclo- hexyl-harnstoff wird abgesaugt und aus Dimethylformamid /Wasser umkristallisiert. Schmelzpunkt 182-1 84CC.
Beispiel 26
N-[4-(ss-3,5-Dimethoxy-benzamidoäthyl)-benzol sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
18,2 g 4-(ss-3,5-Dimethoxy-benzamidoäthyl)-benzolsulfonamid fSchmelzpunkt 151-153 C, hergestellt aus -Amino-äthyl)-benzolsulfonamid und 3,5-Dimethoxy-benzoylchlorid] werden in 200 ml Aceton mit einer Lösung von 2 g Natriumhydroxyd in wenig Wasser versetzt. Man gibt weiter Wasser zu, bis eine klare Lösung entstanden ist, tropft unter Rühren bei Raumtemperatur 6.5 g Cyclohexylisocyanat zu und rührt 2 Stunden bei Zimmertemperatur nach. Ein entstandener leichter Niederschlag wird abgesaugt und das Filtrat mit Wasser und Salzsäure versetzt. Man saugt das ausgefälle Produkt ab und kirstallisiert aus Äthanol-Wasser um.
Der N-[4-(ss-3,5-Dimethoxy=benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl -harnstoff schmilzt bei 184l86CC.
In analoger Weise erhält man den: N-[4-(p-3,5-Dimethoxy-benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-äthyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 209-210 C N-[4-(ss-3,5-Dimethoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff, Schmelzpunkt 178-180 C.
In analoger Weise erhält man aus 4-(3,5-Dimethoxybenzamido-methyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 189 bis 191 C) den: N-[4-(3,5-Dimethoxy-benzamido-methyl)-benzolsulfo nyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff, Schmelzpunkt 160-1 62CC.
N-[4-(3,5-Dimethoxy-benzamido-methyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-äthyl-cyclohexyl)-harnstoff, Schmelzpunkt 190 192 C.
Beispiel 27
N-[4-(3-Methyl-4-chlorbenzamidomethyl)-benzol sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
12 g 4-(3-Methyl-4-chlorbenzamidometjyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 204 C) werden in 110 ml Aceton und 18 ml 2n NaOH gelöst und bei 0-5 C g Cyclohexylisocyanat langsam unter Rühren eingetropft. Danach rührt man 3 Stunden nach und lässt dabei die Temperatur auf Zimmertemperatur ansteigen. Man säuert mit 2n HCl an und destilliert das Lössungsmittel unter vermindertem Dmck ab.
Der Rückstand wird mit 1Soigem Ammoniak extrahiert, das Extrakt angesäuert und der Niederschlag aus Äthanol unter Zusatz von wenig Wasser umkristallisiert (Schmelzpunkt 187CC)
Analog wurden dargestellt: N-[4- (3-Methyl-4-chlorbenzamidomethyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 180 C (aus Äthanol), aus dem 4-(ss-3-Methyl-4-chlorbenzamidoäthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 180-181 C):
: N-[4-(ss-3-Methyl-4-chlorbenzamidoäthyl-benzolsulfonyl]-N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 178 C (aus Methanol/Wasser) N-[4-(ss-3-Methyl-4-chlorbenzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 184 C (aus Äthanol/Wasser) N-[4-(ss-3-Methyl-4-chlorbenzamidoäthyl)-benzolSulfo- nyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 191 CC (aus Äthanol) aus dem 4-(ss-3-Chlor-4-methylbenzamidopropyl)-banzolsulfonamid vom Schmelzpunkt 159 C: N-C4-(13-3-Chlor-4-methylbenzamidopropyl)-b > nzolsul- fonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 209 C (aus Äthanol/Wasser) aus dem 4-(γ-3-Chlor-4-methylbenzamidopropyl)-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 145 C):
: N-[4-(y-3 -Chlor-4-methylbenzamidopronyl)-benzolsulfonyll-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 151 C (aus Methanol) N-[4-(γ-3-Chlor-4-methylbenzamidopropyl)-benzolsul- fonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 168 C (aus Äthanol) aus dem 4-(2,4-Dimethylbenzamidomethyl)-benzolsul- fonamid (Schmelzpunkt 202 C): N[4-(2,4-Dimethylbenzamidomethyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 197-199 C (aus Äthanol) aus dem 4-(ss-2,4-Dimethylbenzamidoäthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 173 C):
: N-[4-(jss-2,4-Dimethylbenzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 208 CC (aus viel Äthanol oder Dimethylformamid/ Wasser) N-[4-(ss-2,4-Dimethylbenzamidoäthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 177 C (aus Äthanol) aus dem 4-(y-2,5-Dimethylbenzamidopropyl)-benzolsul- fonamid (Schmelzpunkt 141 C): N-[4-(Y-2,5-Dimethylbenzamidopropyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 1 84CC (aus Äthanol).
Beispiel 28
N-[4-(ss-2-Methyl-6-chlor-benzamido-äthyl) -berzolsulfonyl]-cyclohexyl-harnstoff
17,5 g 4-(ss-2-Methyl-6-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 176-178 C) werden in 250 ml Aceton mit 13,8g fein gepulvertem Kaliumcarbonat 1 Stunde unter Rühren zum Sieden erhitzt. Anschliessend tropft man 6,3 g Cyclohexylisocyanat zu und rührt 6 Stunden bei Siedetemperatur nach. Man destilliert das Aceton im Vakuum ab, nimmt den Rückstand in ca. 3 Liter Wasser auf, filtriert und säuert das Filtrat mit verdünnter Salzsäure an. Die erhaltene kristalline Fällung von N-[4-(ss-2-Methyl-6-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-cyclohexyl-harnstoff wird abgesaugt. mit Wasser gewaschen und zur weiteren Reinigung in 1%igem Ammoniak gelöst. Nach erneuter Filtration wird das erhaltene Filtrat angesäuert und das Kristallisat nach dem Absaugen aus Methanol umkristallisiert.
Schmelzpunkt 203-204 C.
In analoger Weise erhält man aus 4-(ss-2-Methyl-6-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfon amid und 4-Methyl-cyclohexylisocyanat den N-[4-(ss-2-Methyl-6-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 190-191 C (aus Methanol).
Analog wurden dargestellt: N-[4-(ss-3,5-Dipropoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 172 bis 174 C (aus Methanol) durch Umsetzung von 4-(ss-3,5-Dipropoxy-benzamido -äthyl)-benzolsulfonamid, Schmelzpunkt 185-187 C und Cyclohexylisocyanat sowie der N-[4-(ss-3,5-Dipropoxy -benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff aus dem obengenannten Sulfonamid und 4-Methyl-cyclohexyl-isocyanat, Schmelzpunkt 170 bis 172 C (aus Methanol), sowie der N-[4-(ss-3,5-Dipropoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] - N' - n - butyl-harnstoff aus dem obengenannten Sulfonamid und Butylisocyanat, Schmelzpunkt 170-172 C (aus Isopropanol).
Beispiel 29
N-[4-(ss-2-Methyl-4-chlor-benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
41 g N-[4-ss-2-Methyl-4-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-methylurethan (Schmelzpunkt 175-177 C) werden in 50 ml Xylol suspendiert und bei 70CC unter Rühren tropfenweise mit 10 g Cyclohexylamin versetzt.
Man erhöht die Temperatur auf 120-1300C, wobei nach kurzer Zeit die Reaktion unter Methanolentwicklung einsetzt. Nach 30 Minuten wird abgekühlt; der gebildete Sulfonylharnstoff fällt aus und wird aus Dimethylformamid/Wasser umkristallisiert. Der Schmelzpunkt des N -[4-(ss-2-Methyl-4-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoffs beträgt 195-196 C.
In analoger Weise erhält man: aus dem N-[4-(ss-3,4-Dichlorbenzamido0-äthyl)-benzolsulfonyl]-methylurethan (Schmelzpunkt 197-200 C) den N-[4-(ss-3,4-Dichlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthoxycyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 206-207,5 C (aus Methanol).
Beispiel 30
N-[4-(ss-2-Methyl-4-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfo nyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff
Ein Gemisch von 9,9 g N-[4-(p-2-Methyl-4-chlor- -benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl-harnstoff (Schmelzpunkt 194 C), 300 ml Toluol, 30 ml (Glykolmonomethyl äther, 1,65 g Eisessig und 3,2 g 4-Methylcyclohexylamin wird 5 Stunden unter Rühren und Rückfluss erhitzt.
Man engt das Gemisch im Vakuum ein und verreibt den Rückstand mit Alkohol. Der als Rohprodukt erhaltene N-[4-(ss-2-Methyl-4-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methl-cyclohexyl)-harnstoff wird abge=saugt und schmilzt nach Umkristallisation aus Dimethylformamid/Wasser bei 196-197 C.
Beispiel 31
N-[4-(ss-3,4-Dimethyl-benzamido-äthyl)-benzol sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
16,6 g 4-(ss-3,4-Dimethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 190 C) werden in 25 ml 2n Natronlauge und 50 ml Aceton bei 0,5 C unter Rühren mit 6,5 g Cyclohexyl-isocyanat versetzt. Man lässt 3 Stunden nachrühren, verdünnt mit Wasser und etwas Methanol, filtriert vorn Ungelösten ab, säuert an und kristallisiert den erhaltenen Niederschlag aus Dimethylformamid/Wasser um. Der Schmelzpunkt des N-[4-(ss- -3,4-Dimethyl-benzamido-äthyl) - benzolsulfonyl] - N' - cyclohexyl-harnstoffs liegt bei 194-195 C.
In analoger Weise erhält man: N-r4-(P-3 .4-Dimethyl-benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl]- -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 172-174 C (aus Dimethylformamid/ Wasser) aus dem 4-(ss-3,4-Dichlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 171-172 C) N-I%-(P-3 ,4-Dichlor-benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 187-1895C (aus Dimethylformamid /Wasser) N-[4-(ss-3,4-Dichlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 192-194 C (aus Dimethylformamid/Wasser) aus dem 4-(ss-3-Chlor-4-methyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 198-200 C) N-[4-(ss-3-chlor-4-methyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 27 bis 209 C (aus
Dimethylformamid/Wasser) N-r4-(ss-3-Chlor-4-methyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methvl-cyclohexyl) -harnstoff vom Schmelzpunkt 200-202 C (aus Dimethylformamid/Wasser) aus dem 4-(ss-2,6-Dichlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 182-184 C) N-[4-(j-2,6-Dichlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 206-207 C (aus Dimethylformamid /Wasser) N-[4-fB-2.
6-Dichlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfony -N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 189-191 CC (aus Dimethylformamid /Wasser) N-[4-(ss-2,6-Dichlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 180-181 C (aus Methanol) aus dem 4-(ss-2,5-Dimethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 162 C) N-[4-(ss-2,5-Dimethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 184-185 C (aus Methanol) N-[4-(ss-2,5-Dimethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 169-171 C (aus Methanol) aus dem 4-(ss-2,4-dichlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 162-164 C) N-[4-(ss-2.4-Dichlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 197-198 C (aus Dimethylformamid/Wasser) <RTI
ID=20.16> N-[4-(B-2,4-Dichlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 186-188 C (aus Dimethylformamid /Wasser) aus dem 4-(ss-3-Chlor-4-methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 198-200 C) den N-[4-(ss-3-Chlor-4-methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff von Schmelzpunkt 174 bis 175 C (aus Methanol/Dimethylformamid) und den N-[4-(ss-3-Chlor-4-methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 196-197 C (aus Methanol/Dimethylformamid), aus dem 4-(ss-3,4-Dimethylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 190 C) den N-[4-(ss-3,4-Dimethylbenzamido-äthyl)-benzolsulfo nyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 177,5-179 C (aus Methanol).
Beispiel 32
N-[4-(ss-4-n-Butoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff
18,8 g 4-(ss-4-n-Butoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 208-209 ) werden zusammen mit 13*8 g Kaliumcarbonat und 300 ml Aceton 1 Stunde gerührt. Dabei wird bis zum Sieden des Acetons erhitzt.
Anschliessend tropft man bei Siedetemperatur des Acetons 6,3 g Cyclohexylisocyanat zu und rührt 4 Stunden unter weiterem Kochen nach. Man engt im Vakuum ein, löst den erhaltenen Rückstand in ca. 2 Liter Wasser auf dem Dampfbad, filtriert und säuert das Filtrat mit verdünnter Salzsäure an. Der erhaltene Rückstand wird in 1%igem wässrigem Ammoniak aufgenommen und durch Ansäuern des filtrats mit Salzsäure wieder ausgefällt.
Der so erhaltene N-[4-(ss-4-n-Butoxy-benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Methanol/Dioxan bei 197 bis 199 .
In analoger Weise erhält man aus dem gleichen 4.(8.
-4-n-Butoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid und 4 -Methyl-cyclohexylisocyanat den N-[4-(ss-4-n-Butyuoxy -benzamido-äthyl) - benzolsulfonyl] - N' -4- methyl - cyclo- hexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 202-204 (aus Methanol/Dioxan. und unter Verwendung von n-Butylisocyanat den N-[4-(ss-4-n-Butoxy-benzamido-äthyl)-benzol sulfonyl]-N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 203 bis 205C (aus Methanol).
Beispiel 33
N-[4-(ss-4-n-Butoxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff
Ein Gemisch von 10g N-[4-(ss-4-n-Butoxy-benzami- do-äthyl)-benzolsulfonyl]-harnstoff (Schmelzpunkt 219 bis 220 ), 300 ml Toluol, 30 ml Glykolmonomethyläther, 1,7 g Eisessig und 8,8 g Cyclohexylamin wird 5 Stunden unter Rühren und Rückfluss erhitzt. Man engt das Gemisch im Vakuum ein und verreibt den Rückstand mit Alkohol. Der als Rohprodukt erhaltene N-[4-(k-4-n-But- oxy - benzamido - äthyl) - benzolsulfonyl] - N' - cyclohexyl -harnstoff wird abgesaugt.
Der Schmelzpunkt liegt nach dem Umkristallisieren aus Dimethylformamid/Methanol bei 190-192
Beispiel 34
N-[4-(ss-2-Benzyloxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N -cyclohexyl- harnstoff
20,5 g 4-(ss- 2-Benzyloxy-benzamidoäthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 180-183 ) werden in 250 ml Aceton suspendiert. Man gibt 13,8 g gemahlenes Kaliumcarbonat zu und erhitzt 11% Stunden unter Rückfluss zum Sieden. Nun werden 6,25g Cyclohexyl-isocyanat zugetropft. Nach 71/2stündigem Nachrühren bei Siedetemperatur des Acetons wird dieses im Vakuum abdestilliert.
Man nimmt den Rückstand in Wasser auf, filtriert vom Ungelösten ab. klart mit Kohle und säuert das Filtrat an. Der erhaltene rohe N-[4(;,8-2-Benzyloxy-benzamido- -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Methanol bei 175-177 .
In analoger Weise erhält man unter Verwendung des obengenannten Sulfonamids und Methyl-cyclohexyl-isocyanats den N-[4-(ss-2-Benzyloxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-4-methyl-cyclohexyl-harnstoff vom Smp.
165-167 .
Beispiel 35
N-r4-(ss-2-Hydroxy-benzatnido-äthyl)-benzolsmlfonyll - -N' -cyclohexyl- harnstoff
1 g des nach Beispiel 34 erhaltenen N-[4-(8-2-Benzyl- oxy - benzamido - äthyl) - benzolsulfonyl] - N' - cyclohexyl -harnstoffs wird in ca. 150 ml Methanol gelöst. Nach Zugabe von Palladium-Mohr schüttelt man die Lösung in einer Hydrierente mit Wasserstoff. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme wird die Reaktionslösung vom Katalysator abfiltriert und eingeengt. Der erhaltene N-[4-(ss- -2-Hydroxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyll - N' - cyclohexyl-harnstoff schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Methanol bei 191-193 .
Beispiel 36 N-[4-(ss-2-Carboxy-benzamido-α-methyl-äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
34,4 g 4-(P-Phthalimido-a-methyl-äthyl) -benzolsulfon- amid (Schmelzpunkt 165-171 C) werden in 500 ml Aceton gelöst. Man fügt 27,6 g gemahlenes Kaliumcarbonat zu und erhitzt 1 Stunde unter Rühren und Rückfluss zum Sieden. Nun werden 12,5 g Cyclohexyl-isocyanat zugetropft. Nach 6stündigern Erhitzen unter Rückfluss und gleichzeitigem Rühren wird das Aceton aus der Reaktionsmischung abdestilliert und der Rückstand in Wasser gelöst. Durch Ansäuern mit Salzsäure erhält man einen Niederschlag, den man erneut in 1%igem Ammoniak löst. Nach Filtrieren und Ansäuren kristallisiert der N-[4-(ss-2-Carboxy-benzamido-α-methyl-äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff aus. Der Smp.
der Substanz liegt nach dem Umkristallisieren aus Methanol bei 170-171 (unter Zersetzung).
In analoger Weise erhält man unter Verwendung von 4-(ss-Phthalimidoäthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 225-227 C) den N-[4-(ss-2-Carboxy-benzamido- -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexylharnstoff vom Smp.
161-1630C (unter Zersetzung sowie unter Verwendung des eben genannten Benzolsulfonamids und Isobutylisocyanats den N-[4-(ss-2-Carboxy-benzamido-äthyl)benzol sulfonyl]-N'-isobutyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 145 bis 146 C (unter Zersetzung).
Die gleiche Verbindung wird erhalten, wenn man anstelle des Phthalimids das 4-(8-2-Carboxy-benzamido- -äthyl)-benzolsulfonamid unter Verwendung eines Überschusses an Kaliumcarbonat in Aceton mit Isobutylisocyanat umsetzt.
In analoger Weise erhält man: aus dem 4-(ss-2-Carboxy-4-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid und Cyclohexylisocyanat den N-[4-(;8-2-Carboxy-4-chlor-benzamido-äthyl)-ben- zolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 117-118 (Z), aus dem 4-(ss-2-Carboxy-4-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid und 4-Methyl-cyclohexylisocyanat den N-[4-(ss-2-Carboxy-4-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 109-1] 0 (Z).
Beispiel 37
N-[4-(ss-3-Trifluormethyl-benzamido-äthyl)-benzol sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
18,6 g 4-(ss-3-Trifluormethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 145-147 , aus Methanol) werden in 25 ml 2n Natronlauge und 50 ml Aceton gelöst und bei 0-5 tropfenweise mit 6,3 g Cyclohexylisocyanat versetzt. Man lässt 3 Stunden nachrühren, verdünnt mit Wasser und etwas Methanol, filtriert und säuert das Filtrat an. Der in kristalliner Form ausfallende N-[4-(ss-3-Trifluormethyl-benzamido-äthyl)-benzolSul- fonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff schmilzt nach Umkristallisieren aus Methanol bei 160-162 .
In analoger Weise erhält man: N-r4-(1ss-3-Trifluormethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfo- nvll-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 145-146 (aus Methanol), N-r4-(,8-3-Trifluormethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 176-177 (aus Methanol).
In analoger Weise erhält man aus dem 4-(ss-4-Cyan-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 237-238 . aus Dimethylformamid/Wasser) den N-[4-(8-4-Cyan-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-hamstoff vom Schmelzpunkt 198C (aus Dimethylformamid/ Wasser), den N-[4-(ss-4-Cyan-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 192-193 (aus Methanol), und den N- [4-(B-4-Cyan-benzamido-äthyl) -bUnzolsulfonyl]- -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 198-199 (aus Methanol), aus dem 4-(ss-4-Trifluor-methyl-benzamido-äthyl)-benzol.
sulfonamid (Schmelzpunkt 216-217 ) den N-[4-(ss-4-Trifluormethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 205 bis 206C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-4-(ss-4-Trifluromethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4methyl0cyclohexyl)-harnstoff vom Smp.
213-214 (aus Dimethylformamid/Wasser), aus dem 4-(ss-4-Methylsulfonyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 238-240 ) den N-[4-(ss-4-Methylsulfonyl-benzamido0äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 212C (aus Dimethylformamid/Methanol) und den trans N-[4-(ss-4-Methylsulfonyl-benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Smp. 210-211 (aus Dimethylformamid/Methanol), aus dem 4-(ss-4-Benzyloxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 242 ) den N-[4-(ss-4-Benzyloxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfo nyl]-N' -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 218 (aus Dimethylformamid/Wasser) und den trans N-[4(ss-4-Benzyloxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff
vom Schmelzpunkt 224C (aus Dimethylformamid/Wasser), aus dem 4-(ss-3-Trifluormethylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (schmelzpunkt 145-147 C) den N-[4-(ss-3-Trifluormethylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans)vom Schmelzpunkt 181-182,5 C (aus Methanol); aus dem 4-(ss-4-Methylsulfonylbenzamido-äthyl)b-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 23 8240CC) den N-[4-(ss-4-M[ethylsulfonylbenzamido-äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 190 bis 191 C (aus Methanol/Dimethylformamid); aus dem 4-(ss-4-Benzyloxybenzamido-äthyl)benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 242 C) den N-[4-(ss-4-Benzyloxybenzamido0-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 206-207 C (aus Dimethylformamid /Wasser);
aus dem 4-(ss-4-Phenylbenzamido-äthyl)-benzolsulfon amid (Schmelzpunkt 281-2830C) den N-[4-(ss-4-Phenylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 222 C (Zers.) (aus Methanol); aus dem 4-(,8-4-tert.Butylbenzamido-äthyl)-benzolsulfon- amid (Schmelzpunkt 208 C) den N-[4-(ss-4-tert.Butylbenzamido-äthyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-cyclohexyl-harnstofi vom Schmelzpunkt 201 bis 202.50C (aus Methanol), den N-[4-(ss-4-tert. Butylbenzamido-äthyl)-benzolsulfo nyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 160-161 C (aus Methanol), den N-[4-(ss-4-tert.
Butylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl) -harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 190.l91CC (aus Methanol) und den N-[4-(ss-4-tert. Butylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyll-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 180-181 C (aus Methanol); aus dem 4-(ss-2-Acetylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 213-215 C) den N-[4-(ss-2-Acetylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 181 C (Zers.) (aus Methanol) und den N-[4-(ss-2-Acetylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 184-185 C (aus Methanol);
aus dem 4-(4-Methylmercaptobenzamidomethyl-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 195 C) den N-[4-(4-Methylmercaptobenzamidomethyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 191-192 C (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(4-Methylmercaptobenzamidomethyl)-benzolsulfonyl-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 204-205 CC (aus Dimethylformamid/ Wasser);
aus dem 4-(ss-2-Hydroxy-4-chlor-benzamido-äthyl)-ben zolsulfonamid (Schmelzpunkt 172- 174CC) den N-[4-(ss-2-Hydroxy-4-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom schmelzpunkt 204-206 C (aus Methanol/Dioxan), den N-[4-(ss-2-Hydroxy-4-chlor-benzamido-äthyl)-ben zolsulfonyl]-N'-4-methylcyclohexyl-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 203-205 C (aus Methanol) und den N-[4-(ss-2-Hydroxy-4-chlor-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl[-4N'-n-butyl-harnstoff vom schmelzpunkt 171 bis 173 C (aus Äthanol).
Beispiel 38
N-[4-(ss-4-Metehylmercapto-benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyl-harnstoff
40,8 g N-[4-(ss-4-Methylmercapto-benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-methylurethan (Schmelzpunkt 195-197 , aus Dimethylformamid/Wasser) werden in 50 ml Xylol suspendiert und bei 70 unter Rühren tropfenweise mit 10 g Cyclohexylamin versetzt. Man erhöht die Temperatur auf 120-130 , wobei nach kurzer Zeit unter Methanolentwicldung die Reaktion einsetzt. Nach 1 Stunde wird abgekühlt. Der gebildete Sulfonylharnstoff fällt aus und wird aus Dimethylformamid/Wasser umkristallisiert. Der so erhaltene N-[4-(ss-4-Methylmercapto-benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexylharnstoff schmilzt bie 212 213C.
In analoger Weise erhalt man den trans-N-[4-(ss-4-Methylmercapto-benzamido-äthyl) benzolsulfonyl]-N' < (4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 213 C (aus Dimethylformamid /Wasser).
Beispiel 39
N-[4-(γ-4+-Carboxy-benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]- -N' -cyclohexyl-harnstoff
7 g N-4-(γ-4+-Carboxy-benzamido-propyl)-benzolsul- fonamid (FP. 148-149 ) werden in 100 ml Aceton und 19,4 ml 2n Natronlauge gelöst und unter Rühren und Kühlung (0-5 ) mit 2,5 g Cyclohexylisocyanat tropfenweise versetzt. Nach Beendigung des Eintropfens lässt man 3 Stunden nachrühren und dabei die Temperatur auf 20C ansteigen. Dann säuert man an, entfernt das Aceton im Vakuum bei Zimmertemperatur und extrahiert den Rückstand mit 1 %igem Ammoniak. Der mit Säure ausgefällte Harnstoff wird aus Methanol und wenig Wasser umkri- stallisiert. Schmelzpunkt: 163 - 1 64C.
Beispiel 40
N-[4-(2+-Hydroxy-benzamido-methyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff
10 g N- [4-(2+-Hydroxy-benzamido-methyl) -benzolsul fonamid (FP. 184 ) werden in 80 ml Aceton und 32,5 ml 2n Natronlauge gelöst, auf 0-5 abgekühlt und unter Rühren tropfenweise mit 4,6 g Methylcyclohexylisocyanat versetzt. Während 3 Stunden Nachrührens lässt man die Temperatur auf 20C ansteigen, säuert an und entfernt das Aceton am Rotationsverdampfer bei Zimmertempe ratur. Der Rückstand wird mit 1%igem Ammoniak extrahiert, das Extrakt angesäuert und der Niederschlag abgesaugt. Man kristallisiert aus Äthanol/Wasser um und erhält Kristalle vom Schmelzpunkt 180-181 .
In analoger Weise erhält man: aus dem N-[4-(ss-2+-Hydroxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (FP. 207 ) den N-[40-(ss-2+-Hydroxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexylharnstoff vom Schmelzpunkt 193 (aus Ätghanol), den N-[4-(ss-2+-Hydroxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 188 (aus Äthanol/Wasser).
den N-[4-(ss-2+-Hydroxy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-n-butylharnstoff vom Schmelzpunkt 152 (aus Isopropanol/Wasser), aus dem N-[4-(ss-2+-Hydroxy-benzamido-propyl)-benzolsulfonamid (FP. 196 ) den N-[4-(ss-2+-Hydroxy-benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelz= punkt 158 (aus Äthanol/Wasser), aus dem N-[4-(y-3+-Acetoxy-benzamido-propyl) -benzol- sulfonamid (FP. 137 ) den N-[4-(γ-3+-Hydroxy-benzamido-propyl)-benzolsul- fonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 173 174,5 (aus Äthanol/Wasser).
Während der Darstellung im alkalischen Milieu erfolgte Entacetylierung der Hydroxygruppe.
Beispiel 41
N-[4-(ss-2,4,6-Trimethyl-benzamido-äthyl)-benzolsul fonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
11,3 g 4-(ss-2,4,6-Trimethy-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 193-195 C, hergestellt aus 2,4,6-Trimethyl-benzoylchlorid und 4-(ss-Amino-äthyl) -benzolsulfonamci) werden mit 9,2 g Kaliumcarbonat in
100 ml Aceton unter Rühren zum Sieden erhitzt. Hierzu tropft man 4,2 g Cyclohexylisocyanat und und rührt 3 Stunden bei Siedetemperatur nach. Der Ansatz wird anschliessend im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Wasser gelöst, die Lösung filtriert und mit verdünnter Salzsäure angesäuert. Das ausgefallene Produkt wird aus 1%igem Ammoniak umgefäkllt und aus Methanol umkristalli0siert. Der N-[4-(ss-2,4,6-Trimethyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexylharnstoff schmilzt bei 214 bis 216 C.
In analoger Weise erhält man: den N-[4-(ss-2,4,6-Trimethyl-benzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-n'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 206-208 C, den N-[4-(ss-2,4,6-Trimethyl-benzamido-äthyl)-benzosul fonyl]-N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 210 bis 212 C.
In analoger Weise erhält man aus dem 4-(ss-3,4,5-Trimethoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid vom Schmelzpunkt 170-172 C den N-[4-(ss-3,4,5-Trimethoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-hamstoff vom Schmelzpunkt 180-181 C (aus Methanol), den N-[4-(ss-3,4,5-Trimethoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 165 bis 167 C (aus Methanol), den N-[4-(ss-3,4,5-Trimethoxybenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff (trans) vom
Schmelzpunkt 208-209 C (aus Methanol/Dimethyl formamid) und den N-[4-(ss-3,4,5-Trimethoxybenzamido-äthyl)-benzol sulfonyl]-N'-(4-äthyl-cyclohexyl)-harnstoff (trans) vom
Schmelzpunkt 205-206,5 C (aus Methanol).
In analoger Weise erhält man ferner aus dem N-4-(ss-3,4,5-Trimethoxybenzamidopropyl benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 176 C) den N-[4-(ss-3,4,5-Trimethoxybenzamidopropyl)-benzol sulfonyl]-N'-cyclohexylharnstoff (schmelzpunkt 215 C) (aus Aceton/Wasser); aus dem N-4-(y-3 ,4,5-Trimethoxybenzamidopropyl) -ben- zolsulfonamid (Schmelzpunkt 181 - 183 CC) den N-[4-(γ-3,4,5-Trimethoxybenzamidopropyl)-benzol sulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (Schmelz punkt 166 C) (aus Äthanol/Wasser).
Beispiel 42 N-[4-(A-N-Methyl -benzamido-äthyl)-benzolsulf onyl] -N' -cyclohexyl-harnstoff
15,5 g 4-(ss-N-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfon amid (Schmelzpunkt 184-185,5 , aus Methanol) werden in 25 ml 2n Natronlauge und 50 ml Aceton suspendiert und bei 0-5 unter Rühren tropfenweise mit 6,5 g Cyclohexylisocyanat versetzt. Man lässt 3 Stunden bei Zimmer- temperatur nachrühren, verdünnt mit Wasser, filtriert und säuert das Filtrat an. Der in kristalliner Form anfallende N- [4-(p-N -Methyl- benzamido-äthyl) - benzolsulfonyl] -N' -cyclohexyl-harnstoff schmilzt nach Umkristallisation aus Dimethylformamid/Wasser bei 199-200 .
In analoger Weise erhält man: den N-[4-(p-N-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 172- 174C (aus Dimethylformamid/ Wasser).
In analoger Weise erhält man aus dem 4-(ss-N-Methyl -4-chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 198-199 , aus Methanol) den N-[4-(ss-N-Methyl-4-chlorbenzamido0-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 164-166 (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(ss-N-Methyl-4-chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 187-188 (aus Methanol/Dimethylformamid).
In analoger Weise erhält man aus dem 4-(ss-N-Methyl-3-methyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (schmelzpunkt 146 , aus Methanol/Wasser), den N-[4-(ss-N-Methyl-3-methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 142-144,5 (aus Methanol) und den N-[4-(ss-N-Methyl-3-methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 155-157 (aus Methanol).
In analoger Weise erhält man aus dem 4-(N-Methyl-benzamido-methyl)-benzolsulfonamid (schmelzpunkt 197 aus Methanol/Dimethylformamid) den N-[4- (N-Methyl-benzamido-methyl) -benzolsulfonyl] zN'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 179-181 (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4- (N-Methyl-benzamido-methyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 137-138 (aus Methanol).
In analoger Weise erhält man aus dem 4-(N-Methyl-4-chlorbenzamido-methyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 144 , aus Alkohol) den N-[4-(N-Methyl-4-chlorbenzamido-methyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 199-201 aus Methanol).
In analoger Weise erhält man aus dem 4-(p-N-Benzyl-4-benzamido-äthyl) -benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 174-175 , aus Methanol) den N-[4-(ss-N-Benzyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexylharnstoff vom Schmelzpunkt 135-137 (Zers.) (aus Methanol).
Beispiel 43
N-[4-(ss-3,5-Dimethylphenoxyacetamido-äthyl)-benzol sulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans)
18,1 g 4-(ss-3,5 Dimethylphenoxyacetamido-äthyl)- -benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 172 ) werden in 25 ml 2n Natronlauge und 50 ml Aceton gelöst und unter Rühren bei 0-5 mit 7 g 4-Methylcyclohexylisocyanat (trans) tropfenweise versetzt. Man lässt 3 Stunden nachrühren, verdünnt mit Methanol und etwas Dimethylformamid, filtriert, gibt dem Filtrat Wasser zu und säuert mit verdünnter Salzsäure an. Der in kristalliner Form erhaltene N-[4-(ss-3,5-Dimethylphenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff wird abgesaugt und aus Methanol umkristallisiert, Schmelzpunkt 188-190 .
In analoger Weise erhält man den N-[4-(ss-3,5-Dimethylphenoxyacetamido-äthyl-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 162-163 (aus Methanol)
In analoger Weise erhält man aus dem 4-(,B-3,4-Dimethylphenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfon- amid (Schmelzpunkt 150-151 ) den N-[4-(ss-3,4-Dimethylphenoxyacetamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harmstoff vom Schmelzpunkt 176-177,5 (aus Methanol) und den N-[4-(ss-3,4-Dimethylphenoxyacetamido-äthyl) -benzolsulfonyl-N' -(4-methylcyclohexyl) -harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 184-185,5 (aus Methanol) aus dem 4-(ss-2,4-Dichlorphenoxyacetamido-äthyl) -benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 147 ) den
N-[4-(ss-2,4-Dichlorphenoxyacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 155-158 (aus Methanol) und den N-[4-(ss-2,4-Dichlorphenoxyacetamido-äthyl-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 173-174 (aus Methanol) aus dem 4-(ss-2-Methyl-4,6-dichlor-phenoxyacetamido -äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 85 ) den N-[4-(ss-2-Methyl-4,6-dichlor-phenoxyacetamido -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-=harnstoff vom Schmelzpunkt 189-190,5 (aus Methanol) den N-[4-(ss-2-Methyl-4,6-dichlor-phenoxyacetamido -äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 173-175 (aus Methanol) und den N-[4-(ss-2-Methyl-4,6-dichlorphenoxyacetamido -äthyl]0-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthyl-cyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 180-180,5
(aus Methanol) aus dem 4-(P-3 ,4-Dichlorphenylacetamido-äthyl) -benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 132-1 34C) den N-[4-(ss-3,4-Dichlorphenylacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzunkt 192-194 (aus Dimethylformamid/Wasser) und den N-[4-(ss-3,4-Dichlorphenylacetamido-ätyyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 178-179 (aus Dimethylformamid/ Wasser) aus dem 4-(p-3 ,4-Dimethoxyphenylacetamido-äthyl)- benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 158- 160C) den N-[4-(ss-3,4-Dimethyoxyphenylacetamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 174-176 (aus Methanol) und den
N-[4-(ss-3,4-Dimethoxyphenylacetamido-äthyl() -benzolsulfonyl]-n'-(4-methylcyclohexyl)-hamstoff (trans) vom Schmelzpunkt 161-163 (aus Methanol/ Dimethylformamid) Aus dem 4-(ss-3,4-Dichlorcinnamoylamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 201-203 ) den N-[4-(P-3 ,4-Dichlorcinnamoylamido-äthyl) -benzol- sulfonyl'l-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmp. 203 .204C (aus i > imethylformamid/Wasser) und den N-[4-(p-3,4-Dichlorcinnamoylamido-äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-(4-methylcyclochexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 196-198 (aus Dimethylformamid/Wasser).
Beispiel 44 N-[4-(ss- < α,α-Diäthyl-4-chlorphenylacetamido > -äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans)
15 g 4-[ss-(α,α-Diäthyl-4-chlorphenylacetamido)-äthyl]- -benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 118-119 , aus Alkohol/ Wasser) werden in 18,4 ml 2n NaOH und 35 ml Aceton gelöst und unter Rühren bei 0-5 tropfenweise mit 5,4 g 4-Methylcyclohexylixocyanat (trans) versetzt.
Das Reaktionsgemisch wird 3 Stunden weitergerührt, mit Wasser und Methanol verdünnt und vom Ungelösten abfiltriert Der durch Ansäuern des Filtrats in kristalliner Form erhaltene N-[4-(ss- < α,α-Diäthyl-4-chlor-phenylacetamido > -äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff (trans) schmilzt nach Umkristallisation aus Dimethylformamid/Wasser bei 190-191 .
Ebenso wurde erhalten: N-[4-(ss- < α,α-diäthyl-4-chlorphenylacetamido > -äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-(cyclohexyl)-harnstoff vom scyhmelzpunkt 189-191 C (aus Dimethylformamid/Wasser).
In analoger Weise erhält man aus dem 4-[ss-(α,α-Diäthylphenylacetamido)-äthyl]-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 134-136 ) den N-[4-(ss-(α,α-Diäthylphenylacetamido)-äthyl]-benzol- sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 198-198,5 (aus Methanol) den N-[4-(ss- < α,α-Diäthylphenylacetamido > -äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 150-152 (aus Methanol) und den N-[4-(ss- < α,α-Diäthylphenylacetamido > -äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 170-172 (aus Methanol) aus dem 4-[ss-(γ
;-Phenylvaleramido)-äthyl]-benzolsulfon- amid (Schmelzpunkt 105 ) den N-[4-(ss- < γ-Phenylvaleramido > -äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 141-143 (aus Methanol) aus dem 4-[ss-α-Benzylbutyramido)-äthyl]-benzolsul- fonamid (Schmelzpunkt 132-134 , aus Methanol/Wasser) den N-[4-(ss- < -α-Benzylbutyramido > -äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 172-1 74C (aus Methanol) den N-[4-(ss- < α-Benzylbutyramido > -äthyl)-benzolsul- fonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 187-188 C (aus Methanol) und den N-[4-(ss- < α
;-Benzylbutyramido > -äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-äthylcyclohexyl)-hamstoff (trans) vom schmelzpunkt 168-1700C (aus jMethanol); aus dem 4-(α,α-Diäthylphenylacetamido-methyl)-benzol sulfonamid (Schmelzpunkt 128-129 C) den N-[4-(α,α-Diäthylphenylacetamidomethyl)-benzol- sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom schmelzpunkt 184-185 C (aus Dimethylformamid/Wasser), den N-[4-(α,α-Diäthylphenylacetamido-methyl)-benzol- sulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 160 C (aus Methanol) und den N-[4-(swo:
:-1Diäthylphenylacetamido-methyl)-benzol- sulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 202-203 CC (aus Dirnethylformamid / Wasser); aus dem 4-(ss- < 3-Methoxy-α,α-diäthyl-phenylacetamido > - -äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 129 C) den N-[4-(ss- < 3-Methoxy-α,α-diäthyl-phenylacetamido > - -äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 191-193 C (aus Äthanol/Wasser), den N-[4-(ss- < 3-Methoxy-α,α-diäthyl-phenylacetamido > - -äthyl)-benzolsulfonylj-N' -(4-methyl-cyclohexyl)-harn- stoff vom Schmelzpunkt 151-153 C (aus Äthanol/ Wasser).
In analoger Weise erhält man aus 4-[ss-(0 Methyl-lss-phenylbutyramido)-äthyl]-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 133-133 C) aus verd. Methanol den N-[4-(ss- < ss-Methyl-ss-phenylbutylramido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 157,5-159,5 C (aus verd. Methanol), den N-[4-(ss- < ss-Methyl-ss-phenylbutyramido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-4-methyl-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 194-196 C (aus verd. Methanol) und den N-[4-(ss- < ss-Methyl-ss-phenylbutyramido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt
134-136 C (aus verd. Methanol).
Beispiel 45
N-[4-(ss- < α-Phenyl-ss-methyl-butyramido > -äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
18 g 4-(ss- < α-Phenyl-ss-methylbutyramido > -äthyl)-ben- zolsulfonamid. Schmelzounkt 163-165 C, (aus vers. Methanol) werden in 250 ml Aceton gelöst. Nach Zugabe von 13,8 g K2CO3 erhitzt man während einer Stunde unter Rühren und Rückfluss zum Sieden.
Nach Zugabe von 6,25 g Cyclohexylisocyanat werden Rühren und Erhitzen 8 Stunden fortgesetzt. Man destilliert hierauf das Lösungsmittel ab und nimmt den Rückstand in Wasser auf. Durch Ansäuern der filtrierten Lösung erhält man einen kristallinen Niederschlag von N-[4-(ss- < α-Phenyl-ss-methyl-butyramido > -äthyl)benzol- sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff. Die Substanz schmilzt nach dem Umkristallisieren aus verd. Methanol bei 176 178 C.
In gleicher Weise erhält man aus dem gleichen Sulfonamid unter Verwendung von 4-Methyl-cyclohexylisocyanat (trans) den N-[4-(ss- < α-Phenyl-ss-methyl-butyramido > -äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 224-226 C (aus verd. Methanol) und unter Verwendung von n-Butyl-isocyanat den N-'[4-(p- < -Phenyla-methyl-butyramido > -äthyl) - -benzolsulfonyl]-N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 137-139 C (aus Essigester).
In analoger Weise erhält man aus 4-(ss- < 1oc-Methyl-!ss-phenyl-butyramido > -äthyl)-benzolSulfon- amid (Schmelzpunkt 133-135 C) den N-4-[ss-( < ss-Methyl-ss-phenyl-butyramido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt
134-136 C (aus verd. Methanol), den N-4-[ss-( < ss-Methyl-ss-phenyl-butyramido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 157,5-159,5 C (aus verd. Methanol) und den N-4-[ss-( < ss-Methyl-fi-phenyl-butyramido,-äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-4-methyl-cyclohexyl-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 194-196 C (aus verd.
Methanol); aus dem 4-(ss-3,4,5-Trimethoxybenzamidopropyl) -benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 176 C) den N-[4-(ss-3,4,5-Trimethoxybenzamidopropyl)-benzol- sulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 215 C (aus Aceton/Wasser); aus dem 4-(γ-3,4,5-Trimethoxybenzamidopropyl)-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 181-183 C) den N-[4-(Y-3,4,5-Trimethoxybenzamidopropyl)-benzol- sulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 166CC (aus Äthanol/Wasser).
Beispiel 46
N-[4-(ss-Benzophenon-4-carbonamido-äthyl)-benzol sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
11,5 g 4-(ss-Benzophenon-4-carbonamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 240-242 C) werden mit 8 g fein gepulvertem Kaliumcarbonat in 100ml Aceton gegeben. Man rührt und erhitzt unter Rückfluss zum Sieden. Nach 1 Stunde tropft man unter weiterem Rühren und Erhitzen 3,6 g Cyclohexylisocyanat zu und rührt 4 Stunden bei Siedetemperatur des Acetons nach. Das Aceton wird im Vakuum abdestilliert, der erhaltene Rückstand wird mit Wasser und Salzsäure behandelt.
Der erhaltene Kristallbrei wird abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Man erhält in guter Ausbeute den N-[4 -(ss-Benzophenon-4-carbonamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff als Rohprodukt. Nach Umkristallisieren aus Methanol/Dioxan schmilzt die Substanz bei 222224CC.
In analoger Weise erhält man aus dem obengenannten Benzolsulfonamid unter Verwendung von 4-Methyl -cyclohexyl-isocyanat den N-[4-(ss-Benzophenon-4-carbonamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N-4-methyl-cyclohexyl -harnstoff vom Schmelzpunkt 217-219 C (aus Methanol/ Dioxan).
Beispiel 47 N-[4-(α-Äthyl-ss-benzamido-Äthyl)benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff
16,6 g 4-(7 - Äthyl - - benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt l85-l870C; erhalten aus Benzoe säure-(p-phenylbutyl)-amid durch Umsetzung mit Chlorsulfonsäure und anschliessende Behandlung mit Ammoniak) werden in 25 ml 2normaler Natronlauge und 50 ml Aceton gelöst und bei 0-5 C tropfenweise mit 6.5 g Cyclohexylisocyanat versetzt. Man rührt 2-3 Stunden weiter, verdünnt mit Wasser, filtriert und säuert das Filtrat mit verdünnter Salzsäure an. Das ausgefallene Produkt wird abgesaugt und aus Methanol umkristallisiert. Schmelzpunkt 189-190 C.
In analoger Weise erhält man den N-[4-(α-Äthyl-ss-behnzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 184 C (aus Methanol); aus dem 4-(α-Äthyl-ss-4-chlorbenzamido-äthyl)-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 177CC) den N-[4-(α-Äthyl-ss-4-chlorbenzamido-äthyl)-benzolsul- fonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 201,5 bis 203 C (aus Methanol/Dimethylformamid), den N-[4-(α-Äthyl-ss-4-chlorbenzamido-äthyl)-benzolsul- fonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 206-207 C (aus Methanol/Dimethylform- amid) und den N-[4-(α
;-Äthyl-ss-4-chlorbenzamido-äthyl)-benzolsul- fonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 205-207 C (aus Dimethylfomramid/Was- ser; aus dem 4-(α,α-dimethyl-ss-benzamido-äthyl)-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 213-21 60C) den N-[4-(α,α-dimethyl-ss-benzamido-äthyl)-benzoslufo- nyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 195 bis 1970C (aus Methanol) und den N-[4-(α,α-Dimethyl-ss-benzamido-äthyl)-benzolsulfo- nyl]-N'-4-methylcyclohexyl-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 190-1910C;
aus dem 4-(6-Benzamidobutyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 193 C) den N-[4-(#-Benzamidobutyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclo- hexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 173 CC (aus Methanol/Wasser).
Beispiel 48
N-[4-(ss-Benzosulfonylacetamido-äthyl)-benzol sulfonyl]-N'-cyclothexyl-harnstoff
15,3 g 4-(ss-Benzolsulfonylacetamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt l84-l870C) werden in 20ml 2normaler Natronlauge und 40 ml Aceton suspendiert und bei 0,5 C mit 5,5g Cyclohexylisocyanat tropfenweise versetzt. Man lässt 3 Stunden nachrühren, verdünnt mit Wasser und Methanol, filtriert und säuert das Filtrat an. Der kristallin ausfallende N-[4-(p-Benzol- sulfonylacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl] - N' - cyclohexyl -harnstoff schmilzt nach der Umkristallisation aus Methanol bei 187-1880C.
In analoger Weise erhält man den N-[4-(ss-Benzolsulfonylacetamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 193-194 C (aus Methanol/Dimethylformamid); aus dem 4-[ss-(ss-Benzolsulfonyl-propionamido)-äthyl] -benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 1280C) den N-[4-(ss- < ss-Benzolsulfonyl-propionamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom schmelzpunkt 193-194 C (aus Methanol) und den N-[4-(ss- < -ss-Benzolsulfonyl-propionamido > -äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 188-189,5 (aus Methanol).
Beispiel 49
N-[4-(ss-Benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]-N' - (3-methoxypropyl)- harnstoff
6 g N-[4-(ss-Benzamido-propyl)-benzolsulfonyl]-urethan [Schmelzpunkt 760C, hergestellt durch Umsetzung von 4-(3-Benzamidopropyl)-benzolsulfonamid und Chlorameisensäureäthylester in Aceton) werden in 35 mol Dioxan und 1,4 g Methoxypropylamin unter Rühren zum Sieden erhitzt, bis die erwartete Menge Methanol abdestilliert ist. Man engt im Vakuum bis zur Hälfte ein, löst den Rückstand in 1%igem Ammoniak, filtriert und säuert das Filtrat mit Salzsäure an.
Das erhaltene Rohprodukt wird aus Äthanol/Wasser umkristallisiert (Schmelzpunkt 153 C).
In analoger Weise wurde dargestellt der N-r4-(,8-Benzamidopropyl)-benzolsulfonyl]-N'-fur- furyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 170 C (aus Äthanol/ Wasser).
Beispiel 50
N-[4-C7klor-3-(p-Benzanlido-äthyl)-benzolsulfonyll-2\l'- -(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans)
10 g 4-Chlor-3-(ss-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid [Schmelzpunkt 193 - 1 950C; aus 2-(ss-Benzamidoäthyl)- -chlorbenzol durch Umsetzung mit Chlorsulfonsäure und anschliessende Behandlung mit Ammoniak erhalten) werden in 14,8 ml 2normaler Natronlauge und 30 ml Aceton gelöst und bei 0-50C unter Rühren tropfenweise mit 4,3 g 4-Methylcyclohexylisocyanat (trans) versetzt.
Man rührt 3 Stunden nach, verdünnt mit Wasser und Methanol, filtriert und säuert das Filtrat mit verdünnter Salzsäure an. Der erhaltene Harnstoff wird abgesaugt und schmilzt nach Umkristallisation aus Dimethylformamid/Wasser bei 179-1800C.
In analoger Weise erhält man den N-[4-Chlor-3-(8-benzarnido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 106- 1080C (Zersetzung, enthält 1 H20) (aus Methanol); aus dem 4-Chlor-3-(benzamidomethyl)-benzolsulfonamid (SChmelzpunkt 163-165 C) den N-[4-Chlor-3-(benzamidomethyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 1800C (aus Methanol) und den N-[4-Chlor-3-(benzamidomethyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt l82-l830C (aus Methanol/Wasser);
aus dem 2,4,6-Trimethyl-3-(,B-benzamidoäthyl)-benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 198-200 C) den N-[2,4,6-Trimethyl-3-(B-benzamido-äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 197 bis 198 C (aus Dimethylformamid/Wasser).
den N-[2,46-Trimethyl-3-(B-benzamido-äthyl)-benzol- sulfonyl]-N'-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 209 bis 21 10C (aus Dimethylformamid/Wasser), den N-[2,4,6-Trimethyl-3-(ss-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-methycyclohexyl)-harnstoff(trans) vom Schmelzpunkt 209-2100C (aus Dimethylformamid/ Wasser) und den N-[2,4,6-Trimethyl-3-(ss-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 197-1990C (aus Dimethylformamid/ Wasser); aus dem 4-Chlor-3-(4-chlorbenzamidomethyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 130 C. Zersetzung) den N-[4-(Chlor-3-(4-chlorbenzamidomethyl)-benzolsul- fonyl]-N'-(4-methylcyclohexyl)-harnstoff (trans) vom Schmelzpunkt 210-211 0C (aus Dimethylformamid/ Wasser).
Beispiel 51
N-[3-(ss-Benzoamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N' -cyclohexyt- harnstoff
Eine Lösung von 6,5 g 3-Sulfamyl-benzylcyanid in 400 ml Eisessig wird mit Palladiummohr als Katalysator bei Normladruck und Zimmertemperatur hydriert. Nach ca. 1 Stunde ist die berechnete Menge Wasserstoff aufgenommen. Das vom Katalysator abgetrennte Filtrat wird im Vakuum zur Trockne verdampft, der sirupöse Rückstand in 200 ml Wasser gelöst, mit Natronlauge neutralisiert und weiter mit 2 Mol NaOH (ber. auf eingesetztes Sulfonamid) versetzt. Eine geringe Trübung wird mit Tierkohle beseitigt. Anschliessend wird unter Rühren Benzoylchlorid (ca. 10% Überschuss) zugetropft.
Nach 2 Stunden wird die kristalline Abscheidung durch Zusatz von 2n Natronlauge in Lösung gebracht und das 3-(ss- -Benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid durch Einstellen auf pH9 ausgefällt. Es wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet. Ausbeute 85% d.Th., Schmelzpunkt 159-160 C.
Das so erhaltene Sulfonamid wird in wässrig-acetonischer Lösung in Gegenwart von Natronlauge mit überschüssigem Cyclohexylisocyanat umgesetzt. Bei der üblichen Aufarbeitung wurden 31 % Ausgangssulfonamid zurückgewonnen und der N-[3-(p-Benzoamido-äthyl)- -benzolsulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff als kristallwasserhaltiges Produkt erhalten. Schmelzpunkt 115 C und Zers. Die Substanz enthält ca. 1,5% Kristallwasser und ist papierchromatographisch einheitlich.
In analoger Weise wurden dargestellt aus dem 3-(ss-4-Chlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 178- 179CC) der N-[3-(ss-4-Chlorbenzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-N'- -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 1 18CC (Zers.) mit einem Kristallwassergehalt von ca. 1,2%: aus dem 3-(ss-3,4-Dichlorbenzamidoäthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 144-145 C) der N-[3-(ss-3,4-Dichlorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyll-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 130 bis 135 C (Zers.) mit einem Kristallwassergehalt von ca.
2.3%; aus dem 3-(ss-3-Fluorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 147-148 C) der N-[3-(ss-3-Fluorbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 127-129 C aus Äthanol; aus dem 3-(ss-3-Methylbenzamidoäthyl)-benzolsulfonamid (Schmelzpunkt 149-150 C) der N-[3-(ss-3-Methylbenzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]- -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 105- 107CC unter Zersetzung mit einem Kristallwassergehalt von 0,9%.
Beispiel 52
N-[3-(ss-Benzamido-äthyl)benzolsulfonyl]-N' -(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff
30,4 g des gemäss Beispiel 66 dargestellten 3-(8-Benz- amidoäthyl)-benzolsulfonamids werden in 1 Liter Aceton gelöst. Nach Zusatz von 41g K2COS und 14 mol Chlorameisensäureäthylester erhitzt man 6 Stunden unter Rückfluss. Nach dem Erkalten versetzt man mit 200 ml Wasser und trennt die obere wässrig-acetonische Schicht ab. Das Aceton wird im Vakuum abgedampft, der Rückstand mit 600 ml Wasser verdünnt und die erhaltene Lösung mit verdünnter Salzsäure auf pH 8,5 eingestellt. Man lässt einige Stunden stehen und saugt das auskristallisierte Ausgangssulfonamid ab.
Das beim Ansäuern des Filtrats (pH 4) als zähe Masse abteschle- dene N-[3-(:ss-Benzarnido-äthyl)-benzolsulfonyl]-äthylure- than wird in Methylenchlorid aufgenommen, die erhaltene Lösung über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum zur Trockne verdampft. Der Rückstand (33 g) wird in einem Gemisch von 500 ml Toluol und 100 ml Dimethylformamid gelöst und nach Zusatz von 11,2g trans-4-Methylcyclohexylamin 1 Stunde unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Erkalten extrahiert man mit 500 mol 0,5n Natronlauge und dann noch 1 X mit 250 ml 0,5n Natronlauge. Die vereinigten Auszüge werden 1 X mit Äther gewaschen und mit verdünnter Salzsäure auf pH 8,5 eingestellt.
Man trennt von einer geringen Menge einer zähen Abscheidung ab und stellt dann durch tropfenweisen Zusatz von verdünnter Salzsäure unter Rühren auf pH 6 ein. Man erhält den N-[3-(1,ss-Benzamido- -äthyl) - benzolsulfonyl] - N' - (4 - methyl-cyclohexyl)-harnstoff als kristallwasserhaltiges Produkt. Schmelzpunkt 1 15CC und Zersetzung. Die Substanz enthält ca. 1,2% Kristallwasser und ist papierchromatographisch einheitlich.
In analoger Weise wurden dargestellt: N-[3-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-(4-äthyl) -cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 120.125CC mit einem Kristallwassergehalt von ca. 1,2%; N-[3-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-cyclooctyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 115-120 C mit einem Kristallwassergehalt von ca. 1,5%; N-[3-(ss-Benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl]-N'-n-propyl -harnstoff vom Schmelzpunkt 129.130CC (aus Äthanol).
In analoger Weise erhält man ferner aus dem N-[3-(ss-4-Methylbenzamidoäthyl)-benzolsulfonyl]-äthyl-urethan (Schmelzpunkt 189-190 C) den N-[3-(ss-4-Methylbenzamidoäthyl)-benzolsulfonyl] -N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 172-173 C (aus Äthanol).
Beispiel 53
N-[2-(48-Benzamido-äthyl)-4-methoxy-benzexlsulfonyll- -N'-n-butyl-harnstoff a) 65g 5-Benzamido-äthyl-4-methoxybenzol werden in 156 mol Chloroform gelöst. Zu der Lösung wird bei - 10-00C unter kräftigem Rühren 125 g Chlorsulfonsäure zugetropft. Das Reaktionsgemisch lässt man nun auf Zimmertemperatur kommen und wartet so lange, bis die Chlorwasserstoff- und Schwefeldioxydentwicklung beendet ist. Nun wird das Reaktionsgemisch auf Eis gegossen.
Die wässrige Phase dekantiert man ab. Das entstandene Sulfochlorid wird mit 300 ml konzentriertem Ammoniak übergossen und dann auf einem Wasserbad erhitzt. Nach kurzer Zeit schied sich das entstandene Sulfonamid ab. Man kühlt, saugt ab und wäscht gut mit Wasser nach. Somit erhält man das 2 1 z-Benzamido-äthyl- -4-methoxy-benzolsulfonamid vom Schmelzpunkt 159 bis 160CC.
b) 16,7 g 2-ss-Benzamido-äthyl-4-methoxy-benzolsul- fonamid (Schmelzpunkt 159.160CC) werden in 200 ml Aceton suspendiert und durch Zugabe von 2 g Natriumhydroxyd und Wasser in Lösung gebracht.
Hierzu tropft man unter Rühren bei Zimmertemperatur 5 g n-Butylisocyanat und rührt 2 Stunden nach.
Ein entstandener feiner Niederschlag wird abgesaugt und das Filtrat mit Wasser und Salzsäure versetzt. Man saugt ab und kristallisiert das Produkt aus Äthanol und Wasser um. Der N-[2-(ss-Benzamido-äthyl)-4-methoxy-benzolslfonyl]-N'-n-butyl-harnstoff schmilzt bei 146 C.
In analoger Weise erhält man den N-[2-(ss-Benzamido-äthyl)-4-methoxy-benzolsulfonyll-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 1 66CC (aus verdünntem Äthanol); den N-[2-(ss-Benzamido-äthyl)-4-methoxy-benzolsulfo nyl]-N'-(4-äthyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 168.170CC (aus verdünntem Äthanol); den N-[2-(ss-Benzamido-äthyl)-4-methoxy-benzolsulfo nyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 167-169 C (aus verdünntem Äthanol).
Beispiel 54
N-[4-(ss-3,4-Methylen-dioxybenzamido-äthyl)-benzol sulfonyl]-N'-cyclohexyl-harnstoff
9 g 4- (3-3,4-Methylendioxy-benzamidoäthyl) -benzol- sulfonamid (Schmelzpunkt 227 , aus Methanol) werden in 12,5 ml 2n Natronlauge und 50 ml Aceton suspendiert und bei 0-5 mit 3,4 g Cyclohexylisocyanat tropfenweise versetzt Man lässt 3 Stunden nachrühren, bringt anschliessend durch Verdünnen mit Wasser in Lösung, wenig Methanol verdünnt, vom Ungelösten filtriert und das Filtrat angesäuert. Der nach kurzer Zeit kristallisierende N-[4-(ss-2-Diäthylcarbamyl-benzamido-äthyl) -benzolsulfonyl]-N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff (trans) wird aus Methanol umkristallisiert und schmilzt bei 193-195 .
Analog erhält man aus 40(ss-2-Benzyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonamid vom Schmelzpunkt 139-141 den N-[4-(ss-2-Benzyl-benzamido-äthyl)-benzolsulfonyl] -N'-(4-methyl-cyclohexyl)-harnstoff (trans) vorn Schmelzpunkt 207-209 (aus Methanol).