CH508024A - Herstellung von stabilen, konzentrierten Farbstoffzubereitungen - Google Patents

Herstellung von stabilen, konzentrierten Farbstoffzubereitungen

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CH508024A
CH508024A CH1165269A CH1165269A CH508024A CH 508024 A CH508024 A CH 508024A CH 1165269 A CH1165269 A CH 1165269A CH 1165269 A CH1165269 A CH 1165269A CH 508024 A CH508024 A CH 508024A
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dye
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borate
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anion
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CH1165269A
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Beat Dr Henzi
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B69/00Dyes not provided for by a single group of this subclass
    • C09B69/02Dyestuff salts, e.g. salts of acid dyes with basic dyes
    • C09B69/06Dyestuff salts, e.g. salts of acid dyes with basic dyes of cationic dyes with organic acids or with inorganic complex acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0071Process features in the making of dyestuff preparations; Dehydrating agents; Dispersing agents; Dustfree compositions
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    • C09B67/0076Preparations of cationic or basic dyes in liquid form

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Description


  
 



  Herstellung von stabilen, konzentrierten Farbstoffzubereitungen
Gegenstand der Erfindung ist die   Verwendung    von   kationischen    Farbstoffen oder   Fafbstoffsalzen,    beste- hend aus   einem      Farbstoffkation    und einem Boratanion, erhalten durch   Umsetzen    eines   kationischen Farbstoffs,    dessen Anion   von      einem    Boratanion   verschieden    ist, mit Borsäure oder einem Boratsalz, zur Herstellung von stabilen, konzentrierten Zubereitungen.



   Die Herstellung der zu verwendenden Farbstoffsalze   wiird    vorteilhaft in Wasser durchgeführt,   beispielsweise    mit einem   Metallborat,    z.B. mit Borax oder mit einem Gemisch aus Borax und Borsäure.



   Man kann die Umsetzung aber auch in einem organischen   Lösungsmitte-l    oder Lösungsmittelgemisch oder beispielsweise auch in einem   IGemisdh    aus Wasser   und    einem organischen Lösungsmittel durchführen. Als organische Lösungsmittel seien beispielsweise die Alkohole, wie Methyl- oder Aethylalkohol genannt.



   Man kann beispielsweise kationische Farbstoffe   Ider    Formel    F# A# (I) ,    worin F   #      ein    Farbstoffkation und   A    S ein Boratanion bedeuten, herstellen, wenn man einen   kation;

  ;ischen    Farbstoff der   Formel       F# Al# (II),    worin   A1    O ein von einem Boratanion verschiedenes Anion bedeutet, mit einer Verbindung der   Formel       Me3    As   (III) ,    worin   M e    ein Wasserstoffatom oder ein Metallkation bedeutet, zu einem Farbstoff der Formel    F# A# (I)    und einer Verbindung der Formel    M# Al# (IV)    umsetzt, wobei die genannten Ionen verschiedene Wertigkeiten besitzen können.



   Die zu   verwendenden    kationischen Farbstoffe kön nen die folgenden Anionen, z. B. ein Anion   A1 e,    enthalten:
Halogen-, wie Chlorid-, Bromid- oder Iodid-, Sulfat-, Disulfat-,   Metlhylsulfat-,    Aminosulfonat-,   Perchiorat-,    Carbonat-, Blicarbonat-,   -OH#,   Phosphat-, Phosphormolybdat-,   Phosphorwolframat-,      Phosphorwolframmo-    lybdat-, Benzolsulfonat-, Naphthalinsulfonat-, 4-Chlorbenzolsulfonat-, Oxalat-, Maleinat-, Acetat-, Propionat-, Lactat-, Succinat-, Chloracetat-, Tartrat-, Methansulfonat- oder Benzoatanionen oder komplexe Anionen, wie das von Chlorzinkdoppelsalzen.



   Die zur Herstellung der Zubereitung verwendeten Farbstoffsalze liegen im allgemeinen als   Tetraborate    vor.



   Die Farbstoffsalze sind in Wasser sehr gut löslich.



   Mit den kationischen Farbstoffen können feste oder flüssige Zubereitungen hergestellt werden.



   in den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
30 Teile des als Gemisch aus einem 'Sulfat und Chlorid vorliegenden roten kationischen Farbstoffes, den man durch Kuppeln von diazotiertem 5-Amino-3-phe   nyl-1,    2, 4-thiadiazol mit   1-(2'-N-AethylwN-phenylami-    no)- äthyl-1,1-dimethylhydraziniumchlorid erhält, werden in 2000 Teilen Wasser auf 95  erwärmt, wobei der Farbstoff in Lösung geht. Man versetzt die warme   Lösung mit 100 Teilen Borax und lässt langsam auf Zimmertemperatur erkalten. Der ausgefallene Farbstoff wird abfiltriert und als feuchte   Paste    erneut in 1800 Teilen Wasser auf 900   erhitzt, 'heiss      f'iltriert -und    bei   800    mit 50 Teilen Borax versetzt. Anschliessend trägt man bei 750 90 Teile Borsäure ein, bis zu einem   pH Wert    von 6,9.

  Bei 500 wird der ausgesalzene Farbstoff filtriert, mit 150 Teilen leiner 2 %-igen wässrigen Bor   säure-Lösung    gewaschen und abgepresst.



   Zur   Entferniung    von überschüssigen Borsalzen wird das rohe   Farbstoffiborat    in 70 Teilen Isopropylalkohol bei 200 während 5 Stunden aufgeschlämmt, filtriert und mit 30 Teilen Isopropylalkohol gewaschen. Nach dem Trocknen im Vakuum bei 500 erhält man 22 Teile Farbstoffborat.



   Durch Umkristallisieren aus wässrigem Isopropylalkohol erhält man das analysenreine   Tetraborat    des obengenannten kationischen Farbstoffes.



   Beispiel 2
50 Teile des als Chlorid vorliegenden kationischen Farbstoffes, den man durch Kuppeln von diazotiertem   1-Amino-2-chloro-4-    nitrobenzol mit   1 < (2'HNvAethyl-N-    phenylamino)-äthyl-1,1-dimethylhydraziniumchlorid erhält, werden in 2500 Teilen Wasser bei 850 gelöst und innerhalb 30 Minuten mit 20 Teilen Natriumbicarbonat versetzt bis der pH-Wert 8,5 beträgt. Nach   Abkühlen    auf 300 wird der ausgefallene Farbstoff abfiltriert und der Rückstand mit 150 Teilen Wasser gewaschen. Die feuchte   Farbstoffpaste      wird    erneut in 450 Teilen Wasser bei 70  gelöst und die Lösung mit 80 Teilen Borsäure auf einen pH-Wert von 6 gebracht.

  Man   lässt    die Lösung auf Zimmertemperatur erkalten, filtriert den ausgefallenen Farbstoff ab und wäscht ihn mit 100 Teilen 4 %-iger wässriger Borsäurelösung.



   Der rohe Farbstoff wird, wie in   Beispiel      1 erwähnt,    mit 100 Teilen Isopropylalkohol aufgeschlämmt und während 5 Stunden bei Zimmertempenatur gerührt.



  Nach dem Filtrieren, Waschen mit 20 Teilen Isopropylalkohol und Trocknen im Vakuum bei 500 erhält man 52 Teile des Boratfarbstoffes.



   Beispiel 3
50 Teile des als Gemisch aus Chlorid und einem Sulfat vorliegenden gelben   katlionischen      Farbstoffes,    den man durch Kuppeln von diazotiertem   1-Amiro-2,6-    dichlor-4-sulfonsäuredimethylamid mit 1-(2'-N-Aethyl N-phenylamino)- äthyl-   1,1-dimethylhydraziniumchlorid    erhält, werden zusammen mit 50 Teilen Borax in 1000 Teilen Aethylalkohol bei Siedetemperatur gelöst. Man lässt die Lösung erkalten, filtriert den nicht umgesetzten   Ausgangsfarbstoff    ab und gewinnt aus der Mutterlauge   das    rohe   Farbstoffborat      durch    Abdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck.



   Die im Beispiel 1-3 genannten   Farbstoff borate    zeichnen sich   gegenlülberrd,en      Ausgangsprodukten    durch eine stark verbesserte Löslichkeit in-Wasser aus, speziell im Temperaturbereich von   1040 .    Sie eignen sich zum Färben von Polyacrylnitril sowie von durch   saure    Gruppen modifizierten Polyester und Polyamide.



   Man kann mit den in den Beispielen 1-3   genannten      Farbstoffboraten    stabile, konzentrierte Zubereitungen herstellen.



   Beispiel 4
40 Teile des in Beispiel 1 beschriebenen Farbstoffborats und 60 Teile Dextrin werden 4   Stunden    lang in einer Pulvermühle gemahlen. Eine derart hergestellte, feste   konzentrierte    Mischung lässt sich beispielsweise zum Färben von Polyacrylnitril sowie von durch saure Gruppen   modifizierten    Polyester und Polyamide einsetzen.

 

   Die gleiche   FarbstoffnMischun,g    lässt sich ebenfalls durch Anteigung in 100 Teilen Wasser und   anschliessen-    der Sprühtrocknung gewinnen.



   Beispiel 5
20 Teile des in Beispiel 1 genannten Farbstoffborats werden in 50 Teilen Eisessig und 50 Teilen warmen Wassers unterhalb   60     gelöst und nach dem Abkühlen auf 200 zwecks Entfernung von kleinen Anteilen an unlöslichen Borsäuresalzen filtriert. Man erhält eine beständige - konzentrierte Lösung des 'basischen Farbstoffes mit einem Farbstoffgehalt von etwa 20 %, die sich nach dem Verdünnen mit Wasser beispielsweise zum Färben von   Polyacrylnitril    respektive von durch saure Gruppen modifizierten Polyester und Polyamiden verwenden lässt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verwendung von kationischen Farbstoffen oder Farbstoffsalzen bestehend aus einem Farbstoffkation und einem Boratanion, erhalten durch Umsetzen eines kationischen Farbstoffs, dessen Anion von einem Boratanion verschieden ist, mit Borsäure oder einem Boratsalz, zur Herstellung von stabilen, konzentrierten Zube- reitungen.
CH1165269A 1969-04-30 1969-04-30 Herstellung von stabilen, konzentrierten Farbstoffzubereitungen CH508024A (de)

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BE747583A BE747583A (fr) 1969-04-30 1970-03-18 Procede de preparation de sels de colorants

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0399395A1 (de) * 1989-05-26 1990-11-28 BASF Aktiengesellschaft Tetrachloroferrate von basischen Farbstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0399395A1 (de) * 1989-05-26 1990-11-28 BASF Aktiengesellschaft Tetrachloroferrate von basischen Farbstoffen
US5073634A (en) * 1989-05-26 1991-12-17 Basf Aktiengesellschaft Tetrachloroferrates of basic dyes

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CH508709A (de) 1971-06-15

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