CH468460A - Verfahren zur Herstellung von Kerzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kerzen

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CH468460A
CH468460A CH607166A CH607166A CH468460A CH 468460 A CH468460 A CH 468460A CH 607166 A CH607166 A CH 607166A CH 607166 A CH607166 A CH 607166A CH 468460 A CH468460 A CH 468460A
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CH
Switzerland
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wax
candle
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hollow body
mass
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CH607166A
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Gerwann Hans
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Gerwann Hans
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles

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Description


      Verfahren    zur Herstellung von Kerzen         Wachskerzen    werden nach verschiedenen Methoden  hergestellt. Es ist     bekannt,    Wachskerzen zu ziehen, zu       giessen,        aufzutunken    oder zu pressen. Nach diesen Ver  fahren hergestellte Wachskerzen, besonders wenn deren  Durchmesser etwa über 50 mm liegt, zeigen jedoch in       nachteiliger    Weise bei     längerer    Brenndauer einen  schlechten     Abbrand    und neigen zum Tropfen und Rus  sen. Zur Beseitigung dieser Nachteile ist vorgeschla  gen worden, Kerzen aus einer geschäumten Wachs  masse herzustellen.

   Ausserdem     ermöglichen    diese ge  schäumten Kerzen eine erhebliche     Einsparung    an  Wachsmasse. Diese     poröse    Schaumstruktur ergibt zwar  einen günstigen     Abbrand,    bereitet aber bei der Her  stellung der Kerzen erhebliche Schwierigkeiten. Insbe  sondere ist es nur sehr schwer     möglich,    der geschäum  ten Wachsmasse eine glatte Oberfläche zu geben.

   Auch  beim Tunken der Schaumkörper werden immer wieder  Poren oder Narben an der Oberfläche in Erscheinung  treten, die der Kerze nicht nur ein unschönes Aussehen  geben, sondern auch den Nachteil haben, dass beim       Abbrand    die von der Kerzenflamme verflüssigte Masse  die von Poren oder Narben durchsetzte     Oberfläche     durchbrechen kann und     dann    zu tropfen beginnt.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist ein Verfahren zur Her  stellung von Kerzen aus Paraffin, Stearin, Bienenwachs,  anderen     Wachsen    oder Mischungen hiervon, durch wel  ches die Herstellungsweise vereinfacht und die     Qualität     verbessert werden soll.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren unterscheidet sich       zwecks    Vermeidung der genannten Nachteile und  Schwierigkeiten dadurch, dass man einen     dünn-          wandigen,        kerzenförmigen    Hohlkörper aus einer vorge  fertigten dichten     Wachsmasse    mit einer geschäumten  Wachsmasse füllt.  



       Zweckmässig    wird eine Wachsmasse für den Hohl  körper gewählt, deren     Schmelzpunkt    höher als der der    geschäumten Wachsmasse liegt. Doch ist es auch mög  lich, Massen mit gleichen oder umgekehrt liegenden  Schmelzpunkten zu verwenden. Ausserdem kann in den  Kerzenkopf des     Hohlkörpers    der Docht gleich mit ein  gegossen sein.  



  Der Hohlkörper kann auf verschiedene Art und  Weise vorgefertigt werden. So besteht einmal die Mög  lichkeit, dass zur     Vorfertigung    eine     zweiteilige,        aufklapp-          bare    hohle Metallform vorgesehen ist, welche     teilweise     mit flüssigem Wachs gefüllt und     dann    in einer Rüttel  maschine oder dgl. geschüttelt wird, so dass die Wachs  masse an die Innenwandung der Form geschleudert  wird und dabei erstarrt.

   Es besteht aber auch die Mög  lichkeit, zur     Vorfertigung    des Hohlkörpers einen     ker-          zenförmigen    Metallkern zu verwenden, der in eine flüs  sige Wachsmasse getaucht wird, welche dann an dessen       Oberfläche    erstarrt. Dieser Metallkern kann eine  axiale Bohrung zur Aufnahme eines Dochtes     besitzen,     so dass in einem solchen Falle der Docht gleich mit     in     den Hohlkörper eingegossen wird. Auch kann der Me  tallkern     aufschraubbare        verschiedenförmige    Köpfe er  halten.  



  Zur Herstellung des dünnwandigen kerzenförmigen       Hohlkörpers    können alle geeigneten     Wachs-Paraffin-          Mischungen    Verwendung finden. Die Schaumbildung  der inneren Wachsmasse     kann    durch einfaches Quirlen,       Schütteln    oder     dergl.    geschehen. Je nach der Art und  dem Umfang der Verarbeitung können verschiedene  Raumgewichte für eine Kerzenmasse hergestellt werden.  Geeignet ist beispielsweise eine Wachsmasse     mit    einem       Porenraum        von        50%.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer  nach dem erfindungsgemässen     Verfahren    hergestellten  Kerze dargestellt.  



  Die Kerze 1 besteht aus einem dünnwandigen ker  zenförmigen Hohlkörper 2 aus einer dichten Masse,      welche zu einem Kerzenkopf 5 verjüngt ist.     In    den  Kerzenkopf 5 ist ein Docht 4 bei der     Vorfertigung    des  Hohlkörpers 2 mit eingegossen. In den Hohlkörper 2 ist  die schaumige Kerzenmasse 3     eingefüllt.     



  Nach beschriebenem Verfahren wird also ein vor  gefertigter Kerzenmantel geschaffen, welcher eine glatte,  feste     Oberfläche    hat und welcher die geschäumte Wachs  masse aufnimmt, so     dass    die günstige     Brenneigenschaft     geschäumter Wachskerzen erhalten bleibt.  



  Es besteht die Möglichkeit, dem dünnwandigen  Hohlkörper andere Kerzenformen zu geben. Auch kann  die Stärke des Hohlkörpers verschiedenartig sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Wachskerzen, da durch gekennzeichnet, dass man einen dünnwandigen, kerzenförmigen Hohlkörper aus einer vorgefertigten, dichten Wachsmasse mit einer geschäumten Wachsmas se füllt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass man den Hohlkörper aus einer Wachsmasse herstellt, deren Schmelzpunkt höher ist als derjenige der geschäumten Wachsmasse.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass man in den Kerzenkopf des Hohl körpers einen Docht eingiesst. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man zur Vorfertigung des Hohlkör pers eine zweiteilige hohle Metallform verwendet; die teilweise mit flüssigem Wachs gefüllt und dann in einer Rüttelvorrichtung geschüttelt wird, so dass die Wachs masse an die Innenwand der Form geschleudert wird und dabei erstarrt. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man zur Vorfertigung des Hohlkör pers einen kerzenförmigen Metallkern vorsieht, den man in eine flüssige Wachsmasse taucht, welche an der Ober fläche des Metallkerns erstarrt. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Metallkern eine axiale Bohrung zur Aufnahme eines Dochtes besitzt. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Metallkern aufschraubbare, verschiedenförmige Köpfe besitzt.
    PATENTANSPRUCH II Wachskerze; hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I.
CH607166A 1965-05-18 1966-04-22 Verfahren zur Herstellung von Kerzen CH468460A (de)

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CH468460A true CH468460A (de) 1969-03-31

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CH607166A CH468460A (de) 1965-05-18 1966-04-22 Verfahren zur Herstellung von Kerzen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT387031B (de) * 1987-04-02 1988-11-25 Hanghofer Hubert Verfahren zum herstellen eines wachsgegenstandes, insbesondere einer kerze, mit oberflaechenmusterung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT387031B (de) * 1987-04-02 1988-11-25 Hanghofer Hubert Verfahren zum herstellen eines wachsgegenstandes, insbesondere einer kerze, mit oberflaechenmusterung

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