DE422897C - Verfahren zum Herstellen von Kerzensiegellack - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Kerzensiegellack

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DE422897C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M1/00Fixing seals on documents

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  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Kerzensiegellack. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Herstellen von Siegellackstangen, in deren Inneres eine Kerze eingebettet ist. Derartige Siegelkerzen wurden bisher in der Weise hergestellt, daß man die aus Stearin, Paraffin o. dgl. bestehende Leuchtkerze mit Siegellack umgoß. Um hierbei ein Schmelzen des Imprägnierungsmittels der Dochteinlage und eine Verunreinigung des Siegellacks mit Stearin, Paraffin o. dgl. zu vermeiden, überzog man die Kerze an ihrem äußeren Umfang mit einer schwer schmelzbaren Masse, beispielsweise mit Zaponlack. Dieser Lacküberzug verursacht beim Gebrauch der Kerze eine ziemlich starke Rauchentwicklung und macht daher das Siegeln unangenehm. Auch wird durch diesen Schutzüberzug, der zwischen der Kerze und dem Siegellack eingebettet ist, das rasche Fließen des Siegellacks verhindert.
  • Diese Nachteile werden beim Gegenstand der Erfindung vermieden. Erfindungsgemäß wird zunächst die Siegellackstange mit einer der Form der Kerze entsprechenden Höhlung hergestellt, und es wird dann in diese Höhlung die eigentliche Kerze eingezogen. Beispielsweise gießt man die Siegellackstange in eine Form aus Glas, Marmor o. dgl., in deren Mitte ein Dorn aus Glas, poliertem Metall o. dgl. angeordnet ist, deren Durchmesser etwas größer als der der Kerzeneinlage ist. Sobald der Siegellack in der Form etwas abgekühlt ist, wird der Dorn herausgezogen, die Kerze hineingebracht. Hierauf wird die Längshöhlung der Siegellackstange durch leichtes Verschmelzen des Siegellacks an den beiden Enden derart verschlossen, daß die Kerze nicht mehr herausgezogen werden kann.
  • Das neue Verfahren bietet gegenüber dem bekannten außerdem noch den Vorteil, daß die Wandstärke der Siegellackstange in allen Teilen vollkommen gleichmäßig ausfällt. Außerdem ist die ganze Herstellung bei dem neuen Verfahren wesentlich einfacher und billiger.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Siegellackstangeri mit eingebetteter Stearino. dgl. Kerze, dadurch gekennzeichnet, daß die Siegellackstange in bekannter Weise in eine Form gegossen wird, in deren Mitte sich ein Dorn aus Glas, poliertem Metall o. dgl. befindet, die einen etwas größeren Durchmesser hat als die Kerzeneinlage, worauf nach Entfernung des Dornes eine Kerze eingezogen und die Längshöhlung der Siegellackstange durch Verschmelzen des Siegellackes an den beiden Enden verschlossen wird.
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