CH437263A - Verfahren zur Herstellung von Antidepressiva - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Antidepressiva

Info

Publication number
CH437263A
CH437263A CH1435262A CH1435262A CH437263A CH 437263 A CH437263 A CH 437263A CH 1435262 A CH1435262 A CH 1435262A CH 1435262 A CH1435262 A CH 1435262A CH 437263 A CH437263 A CH 437263A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
dibenzo
dihydro
compounds
dimethylamino
Prior art date
Application number
CH1435262A
Other languages
English (en)
Inventor
J Villani Frank
Original Assignee
Scherico Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scherico Ltd filed Critical Scherico Ltd
Publication of CH437263A publication Critical patent/CH437263A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C211/00Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C211/33Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton having amino groups bound to carbon atoms of rings other than six-membered aromatic rings
    • C07C211/39Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton having amino groups bound to carbon atoms of rings other than six-membered aromatic rings of an unsaturated carbon skeleton
    • C07C211/41Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton having amino groups bound to carbon atoms of rings other than six-membered aromatic rings of an unsaturated carbon skeleton containing condensed ring systems
    • C07C211/42Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton having amino groups bound to carbon atoms of rings other than six-membered aromatic rings of an unsaturated carbon skeleton containing condensed ring systems with six-membered aromatic rings being part of the condensed ring systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2601/00Systems containing only non-condensed rings
    • C07C2601/12Systems containing only non-condensed rings with a six-membered ring
    • C07C2601/14The ring being saturated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2603/00Systems containing at least three condensed rings
    • C07C2603/02Ortho- or ortho- and peri-condensed systems
    • C07C2603/04Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings
    • C07C2603/30Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings containing seven-membered rings
    • C07C2603/32Dibenzocycloheptenes; Hydrogenated dibenzocycloheptenes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Antidepressiva
Gewisse Verbindungen aus der durch die folgende allgemeine Formel
EMI1.1     
 gekennzeichneten Verbindungsklasse, worin A ein gesÏttigtes, nicht aromatisches Radikal mit mehr als 2 Kohlenstoffatomen bedeutet, das tertiÏre Aminogruppen trÏgt, wobei eine zusÏtzliche Doppelbindung in Stellung 10(11) vorliegen kann und der Kern au¯erdem durch Alkyl-, Aralkyl-, Aryl-, Alkoxy-, Aralkoxy-, Aryloxy-, Alkylthio-, Aralkylthio-, Arylthio-, Halo-, Acyl-, Amino-, Hydroxyl- und/oder Carboxylgruppen substituiert sein kann, einschlie¯lich entsprechender Basen, die sich durch Wasserabspaltung (Dehydratisierung) aus den vorstehend definierten ableiten, sowie einschlie¯lich der Hydrierungsprodukte dieser dehydratisierten Basen,

   ferner   Säureadditlonssaltze    und quaternäre Salze d'ieser   gesamten Verbindungsklasse sind bereits hergestellt    worden. Auch wurde bekannt, dass solche Verbindungen eine vielfÏltige Wirksamkeit auf das Zentralnervensystem aus ben k¯nnen, wobei insbesondere eine narkosever  stärkende,    adrenolytische, sedative,   antiemetische,    anti  pyretische    und hypothermische sowie   Antihistaminwirk-    samkeit genannt wurden. Spezifisch beschrieben wurden aber bisher nur solche Verbindungen der oben   definier-    ten   Verbindungsklasse,    in denen A eine durch eine tertiÏre Aminogruppe substituierte aliphatische Kette darstellt.



   Es hat sich nun gezeigt, dass Verbi, ndungen des Typus I, das heisst der aTIgemeinen Formel I
EMI1.2     

 /\'
<tb> \ <SEP> \/
<tb>  <SEP> "9 <SEP> (I)
<tb>  <SEP> I
<tb>  <SEP> N <SEP> (A <SEP> ! <SEP> kyl) <SEP> 2
<tb>  in der die gestrichelte Linie eine   fakultative Doppelbin-    dung darstellt, einschlie¯lich solcher Verbindungen, die zusätzlich im 10,   11-Dihydro-5 [H]-dibenzo-[a, d]-cyclo-      hepten-System substituiert sind, in    Form der freien Basen und ihrer Salze für die   psychotherapeutische      Behand-    lung von Depressionen besonders   brauch ! bar sind.    Bevorzugt unter den genannten Verbindungen sind das    5-    (4'-Dimethylamino-cyclohexyl)-10,11-dihydro
5 [H]-dibenzo-[a,d]-cyclopenten ;

   die entsprechende 5   (1')-Dehydroverbindung,    das heisst das   5- (4'-Dimethylamino-cycltohexyliden)-   
10, 11-dihydro-dibenzo-[a,d]-cyclohepten, und deren Salze, unter diesen wiederum insbesondere die Hydrochloride.



   Vorstehend und im   foTgenden    wird f r das   konden-    sierte Ringsystem der in Rede stehenden Verbindungen eine vor kurzem eingeführte   NomenlilaXr    verwendet, die sich von dem folgenden   Gzumdkörper,    mit Bezifferung der möglichen   SubstituentensiteMüngen    und der Seiten des   zentrallen      Cyclobeptanringes wie angegeben,   
EMI1.3     
 ableitet, der als ¸5[H]-Dibenzo-[a,d]-cyclohepten¯ bezeichnet wird. Die erfindungsgemϯ hergestellten Verbindungen, die keine Doppelbindung in Stellung 10(11) aufweisen, werden dementsprechend als Derivate des 10,11-Dihydro- 5[H]-dibenzo-[a,d]-cycloheptens formuliert.

   Die
5-(4'-Dialkylamino-cyclohexyl)-10,11 -dihydro   5 [H]-dibenzo-[a, d]-cyclohepten-Derivate    kommen in Gestalt zweier isomerer Formen vor, die hier als ¸cis-Form¯ und ¸trans-Form¯ bezeichnet werden, ohne dass hiermit etwa Abschliessendes  ber die Natur der Isomerie gesagt sein soll. Es versteht sich, dass in der Erfindung sowohl die ¸cis¯-Isomeren als auch die     trans  -Isomeren als    auch Mischungen dieser Isomeren inbegriffen sind, obwohl vorläufig Untersuchungen den Anschein   erwecken,    dass die ¸cis¯-Verbindungen den        trans¯-Verbindungen hinsichtlich ihrer Wirkung etwas überlegen sind.



   Erfindungsgemäss stellt man die vorstehend definierten   Verbindungenher, indem    man eine Verbindung der Formel II
EMI2.1     


<tb> 111 <SEP> 11 <SEP> 1
<tb> \. <SEP> (n)
<tb>  <SEP> U
<tb>  <SEP> , <SEP> (
<tb>  <SEP> I
<tb>  <SEP> N <SEP> (Alkyl) <SEP> 2
<tb>  in der zumindest eine der gestrichelten Linien eine Dop  pelbindung    bedeutet, einschliesslich Verbindungen, die im 10, 11 - Dihydro - 5[H] - dibenzo - [a,   d]-cyclohepten-    System substituiert sind, reduziert und die erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in   Bure    Salze überführt.



   Es versteht sich, da¯ in der obigen schematischen Formet II sich die beiden Doppelbindungen in Stellung 5 (1')   und'in SteXllung 1'(2') auhf    Grund der Valenztheorie gegenseitig ausschliessen.



   Als, im Hinblick auf das   schliesstich    entstehende    Endprodukt, themisch äquivalente Ausgangsstoffe sind    z. B. Verbindungen anzusehen, die zusätzlich nach bekannten Methoden   eliminierbare Substituenten    Z   ent-    halten, und Verbindungen, die aus den vorstehend ge  nannten    Ausgangsstoffen formal durch Addition eines Moleküls Wasser an die die beiden Ringsysteme verbindende Doppelbindung ableitbar sind.



   In der Praxis wird zur   Herstellung der erfindüngs-    gemässen Verbindungen mit gesättigter 5 (1')-Bindung das folgende Verfahren (dargestellt am Beispiel einer bevorzugten Verbindung) vorgezogen : Man wählt als Ausgangsstoff das
5-Hydorxy-5-(p-dimethylaminophenyl)
10, 11-dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d]-cyclohepten oder die entsprechende 10, 11-Dehydroverbindung und reduziert diesen katalytisch, wobei man direkt zu der gewünschten Verbindung gelant. Die benötigten Ausgangsstoffe kann man folgendermassen erhalten : Man kondensiert (im   Folle    des gewählten Beispiels)
10, 11-Dihydro-5   [H]-dibenzo-[a,d]-cyoIohepten-       5-on    bzw.



   5   [H]-Dibenzo-[a, d]-cyclohepten-5-on    mit einem von einem p-Halo-dimethylanilin ableitbaren metallorganischen Derivat und hydrolysiert den gebildeten metallorganischen Komplex.



   Ein. anderes vorteilhaftes Verfahren geht von einem Ausgangsstoff nach Art des
5-(4'-Dimethylamino-1'-hydroxy-cyclohexyl)
10,11-dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d]-cycloheptens aus, das zunÏchst dehydratisiert wird. Falls man als Endprodukt eine Verbindung nach Art des
5- (4'-Dimethylamino-cyclohexyliden)
10, 11-dihydro-dibenzo- [a, d]-cyclopentens erhalten will, ist die   Synthese hiemit abgeschlossen    ; falls man ein Endprodukt nach Art des
5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyl)-10,11-dihydro
5   [H]-dibenzo-[a, d]-cycloheptens    w nscht, so schlie¯t sich noch eine Hydrierung des Dehydratisierungsproduktes an Dehydratisierung und Hy  drierung      kömien    unter Umständen auch   in einem erfol-    gen.

   Die Ausgangsstoffe für diese Herstellungsweise der erfindungsgemässen Verbindungen kann man erhalten, indem man etwa (im Falle des gewählten Beispiels) ein Magnesium-,   Lithium-oder    Zinkderivat oder ein Derivat eines anderen   Alkali-oder    Erdalkalimetalls, das sich vom 5 [H]-Dibenzo-[a,d]-cyclohepten ableitet, mit   4-Dimethylamino-cyclohexan-l-on kondensiert und den    gebildeten metallorganischen Komplex hydrolysiert.



   F r die Herstellung derjenigen erfindungsgemässen Verbindungen, die wie das    5- methylamino-cyclldhexyliden)-   
10,   11-d'ihydrodibenzo- [a, d]-cycllohepten    eine   Doppelbindung m Stellung    5 (1') enthalten, hat sich die   Dehydiratisierung    entsprechender 5-Hydroxy-1'-H Verbindungen, wie des
5-Hydroxy-5-(4'-dimethylamino-cyclohexyl)
10,   11-dihyd'ro-5 [H]-dibenzo- [a, d]-    cyclo'heptens, besonders bewahrt, wobei man den letztgenannten Aus  gangsstoff    z. B. erhalten kann, indem man ein entspre  chendes 5- (p-Dimethylamino-phenyl)-Derivat    mit ge  schützter 5-Hydroxygruppe katalytisch hydriert    und dann die   5-Hydroxygruppe    regeneriert.



   Der Dehydratisierung können statt dessen auch   l'-Hydroxyverbindungen,    wie das    5- (1'-Hydroxy-4'-dimethylamino-cyclohexyl)-   
10,   11-diSydro-5    [H]-dibenzo-[a,d]-cyclohepten, unterworfen werden.



   Die in Zusammenhang mit der Herstellung   bevor-      zugten    Ausgangsstoffe erwähnte Kondensation kann in einfacher Weise erfolgen, indem man die betreffenden   Reaktionspartner bei Zimmertemperatur oder vorzugs-    weise erhöhten Temperaturen in einem i, nerten wasserfreien Medium,   vorzugsweise in organischen Lösungs-    mitteln, wie dem Tetrahydrofuran, dem Dioxan, ¯thern, dem Toluol, Xylol oder Cumdl, Tetralin oder derglei  chen,    zusammenbringt. Zweckmässig erfolgt die Umsetzung bei etwa der Rückflusstemperatur der   angewand-    ten Reaktionsmischung.



   Die zur Herstellung der erfindungsgemässen Verbindungen nach den obigen bevorzugten Verfahren   teil-    weise   erfordediche    Dehydratisierung, insbesondere die Dehydratisierung von durch Kondensation von 5-Me  talToverbindungen    mit   Dialkylamiino-cyclohexanonen    erhaltenen Ausgangsstoffen, erfolgt nach üblichen Verfahren, wie Erhitzen in Gegenwart von alkoholischer ChlorwasserstoffsÏure, SchwefelsÏure, Zinkchlorid, Phosphoroxychlorid und dergleichen.



   Auch für die teilweise erforderlichen Hydrierungen können bekannte Methoden angewandt werden. Vor zugsweise hydriert man unter Druck in Gegenwart eines Katalysators, wie   Platinoxyd    oder   Raney-Nickel.   



   Es folgen weitere Beispiele von Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Verbindungen (am   Bei-    spiel einer bevorzugten Verbindung) :
1. Dehydratisierung von durch Kondensation von
5-Lithio-l0, 11-dihydro-5[H]-dibenzo-[a, d]-cyclo hepten mit 4-Alkoxy-cyclohexanonen, wie dem   4-Methoxy-      cyclohexanon,erhältlichen   
5-(4'-Alkoxy-1'-hydroxy-cyclohexyl)    10, 11-dihydro-5 [H]-dibenzo- [a,    d]   cycloheptenen,    gefolgt von Hydrierung des zunächst als   Zwischenpro-    dukt erhaltenen 5-   (4'-Al'koxy-cyclohexenyl)-10,    11-di  hydro-dibenzo- [a, d]-cycldheptens    sowie Spaltung der Alkoxygruppe mit BromwasserstoffsÏure,

   Oxydation und Umsatz des Oxydationsproduktes mit Dimethylamin unter reduzierenden Bedingungen ;
2. katalytische Reduktion von
5-(p-Dime'thylamino-phenyl)-10, 11-dihydro
5   [H]-dibenzo-[a,d]-cycl'ohepten    an Platinoxyd in Gegenwart von   äthanolischer    Chlorwasserstoffsäure ;
3.

   Reduktion von   5-(p-Dimethylamino-phenyl)-10,   
11-dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d]-cyclohepten mittels me  tallischem    Lithium in Athylamin, gegebenenfalls gefolgt von   katalytisc'her    Hydrierung des hierbei zunächst er  haltenen   
5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyliden)
10, 11-dihydro-dibenzo-[a,d]-cycloheptens zum    5-(4'-Dim¯fhylamino-cyclohexyl)-10,ll-dihydro-   
5 [H]-dibenzo-[a,d]-cyclohepten ;

  
4. katalytisch Reduktion (Hydrierung und gleich  zeitige    Hydrogenolyse) von durch Umsetzung von p-Ani  syl-magnesiumbromid    mit 10, 11-Dihydro-5   [H]-dibenzo-     [a,   d]-cyclohepten-5-onerhältlichem       5-Hydroxy-5- (p-anisyl)-10, 11-dihydro-   
5   [H]-dibenzo- [a, d]-cyclohepten    in Gegenwart von   Platinoxyd      undÄthanol,gefolgtvon    Freisetzung der Hydroxyverbindung aus dem gebildeten
4'-¯ther, deren Oxydation zum Keton und dessen reduk tiver Aminierung mittels Dimethylamin in Gegenwart von   Raney-Nickel.   



   Die Überführung der erfindungsgemässen Basen in ihre Salze erfolgt in bekannter Weise durch Umsetzung mit Säuren oder   Quaternisierungsmittelh.   



   Die folgenden Beispiele 1 bis 3 erlÏutern die bevorzugten Verfahren zur Herstellung bevorzugter Verbin dungen gemÏB der Erfindung. Es verste'ht sich, daB die
Verfahren im Rahmen der obigen Ausf hrungen ab gewandelt sowie auf andere Ausgangsstoffe übertragen werden können.



   Beispiel 1    5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyl)-10, 11-dihydro-   
5   [H]-dibenzo-[a,d]-cydlohepten   
A. Herstellung des Ausgangsstoffes
Man f gt eine L¯sung von. 40 g p-Brom-dimethyl anilin in 400 ml wasserfreiem ¯ther portionenweise zu einer Suspension von 2,75 g Lithium (¸shot¯) in 50 ml  ¯ther und lÏB't die Mischung 4 Stunden unter R hren auf dem Dampfbad r ckfiieBen. Dann gibt man eine
L¯sung von 20,8 g 10,11-Dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d] cyclohepten-5-on in 100 ml ¯ther zu und r hrt die Re  aktionsmischung weitere    4 Stunden auf dem Dampfbad.



     Anschliessend l'ässt    man  ber Nacht stehen. Nun wird die dunkelpurpurfarbene Reaktionsmischung mit Eiswasser zersetzt, die organische   Swbstanz    mit Ather   extrahi'ert,    die   Atherextrakte    werden vereinilgt und sorgfäDtig mit   10 % iger wässriger Chl'orwasserstoffsäure exitrahiert.

   Die    sauren Extrakte   werden vereinigt und milt wässrigem Am-    moniak   alkaTisch gemacht.    Das   ausfallendeProduktwird    mit Chloroform extrahiert, das   Chloroformdurch    Einengen auf dem Dampfbad entfernt, der   dabei verblei-    bende Rückstand an rohem
5-Hydroxy-5-(p-dimethylamino-phenyl)
10, 11-dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d]-cyclopenten, mit PetrolÏther digeriert, mittels Aktivkohte ¸Darco¯ gereinigt und schliesslich aus viel Hexan umkristallisieirt.



  B. Herstellung der   gewünschtenVerbindung   
Man löst 10 g 5-Hydroxy-5-(p-dimethylamino-phe  nyl)-10, l l-dihydro-5 [H]-dibenzo- [a, d]-cydlohepten    in einer Lösung von 2, 4   mil,    konzentrierter   Chlorwasser-      stoffsäure m    250 ml   Athanol    und reduziert die so erhaltene. Reaktionsmischung in einem   Hydrierapparat    nach   Parr bei Zimmertemperatur und einem anfängli-    chen Wasserstoffdlruck von etwa 4, 3 Atm. in Gegenwart von 0, 5 g   Platinoxyd    als Katalysator. Anschliessend wird der Katalysator abfiltriert, das Fil'trat zur Trockne verdampft, der Rückstand in Wasser gelöst und mit wäss  rigem Ammoniak alkalisch gemacht.

   Das    Produkt wird mit Chloroform extrahiert und nach dessen Entfernung g in Form eines viskosen gelben Öls destilliert.



  C.   Auttrenmiog des Produktes    in Isomere
Das wie   vorstehendbeschriebenerhalteneDestiBat    wird in einer chromatographischen   Saule    an Aluminiumoxyd adsorbiert.   Maneluiertdaon    die   Saule    zuerst mit   Pentan-Bonzol    (95 : 5), dann mit Pentan-Ather (50 : 50).



   Das   Pentan-Äther-Eluat    wird zur Trockne verdampft und der Rückstand aus Hexan   umkristallisieirt,    wobei man farblose Kristalle von  ¸trans¯-5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyl)
10, 11-dihydro-5[H]-dibenzo- [a,   d]-cyclohepten,    Fp. = 97 bis   100  C, erhält.   



   Das Pentan-Benzol-Eluat wird ebenfalls zur Trockne verdampft und der Rückstand aus Hexan umkristalli  siert, wobei    man ¸cis¯-5-(4'-Dimethyl'amino-cyclohexyl)10,11 - dihydro - 5 [H] - dibenzo-[a,d]-cyclohepten erhÏlt, das zunÏchst einen Schme'lzpunkt von. 90 bis 91 ¯ C, nach. weiterem Umkristallisieren von 100 bis   101     C, zeigt.



   Beispiel 2
5- (4'-Dimethylamino-cyclohexyl)-l0,11-dihydro
5   [H]-dibenzo- [a, d]-cyclohepten-hydrochlorid   
Man fügt eine gesättigte   äthanolische Chlorwa'sser-    stoffl¯sung zu einer Lösung von 7, 5 g  ¸trans¯-5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyl)
10,11-dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d]-cyclohepten (Fp. = 97 bis 100¯ C), bis kein weiterer Niederschlag mehr ausfÏllt. Der Niederschlag wird abfltriert, mit ¯ther gewaschen und aus einer Mischung von absolutem ¯thanol und absolutem ¯ther (1 : 1) umkristallisiert, wobei man  ¸   :trans-5-(4-Dimethylamino-cyclohexyl)-   
10, 11-di!hydro-5[H]-dibenzo-[a,d]-cyclohepten hydrochlorid in Form eines farblosen kristallinen Pulvers vom
Schmelzpunkt 272 bis   274     C erhält. 



   Dieses   Hydroehlorid      kris ! tall'isiert    auch mit einem halben Molekül Kristallwasser und hat dann einen Schmelzpunkt von 274 bis   275  C.   



   In ähnlicher   Weise tässt    sich das Hydrochlorid des           cils,    (4'-Dimethylamino-cyclohexyl)
10,   l l-dihydro-5 [H]-dibenzo-[a, d]-cyclohepten6    mit einem Schmelzpunkt von 272 bis   273  C har-    stellen.



   Andere Säureadditionssalze des
5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyl)-10,11-dihydiro
5   [H]-dibenzo-[a,d]-cycloheptens,    z. B. das Hydrobromid, Phosphat, Sulfat, Acetat, Tartrat, Maleat, Citrat,   Succinat, können analog bekannten    Verfahren hergestellt werden. Entsprechende Salze anderer erfindungsgemässer Verbindungen erhält man in gleicher Weise aus den entsprechenden Basen.



   Beispiel 3    5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyliden)-10, 11-dihyd'ro-    dibenzo-[a,d]-cyclohepten
Man   lost    2, 5 g metallisches Natrium in 200 ml' ¯thanol auf und versetzt die so hergestellte   äthano-    lische   Natriumäthylatlösung    mit einer   Ldsung    von 33, 5 g    5-Hydroxy-5- (p-dimethylamino-phenyl)-   
10, 11-dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d]-cyclohepten in 200 ml absolutem   Athanol.    Das so erhaltene Reak  tionsgemisch rührt    man 2 Stunden bei   Zimmertempera-    tur, fügt dann tropfenweise 14, 2 g Methyljodid unter Rühren zu und lÏBt anschliessend 8 Stunden zurückfliessen.

   Dann wird der Alkohol'im Vakuum abgedampft, der Rückstand in Wasser suspendiert und mit Ather extrahiert. Der ätherische Extrakt wird getrocknet, der Ather abgedampft und der Rückstand aus verd nntem Methanol umkristallisiert.



   Das so erhaltene
5-Methoxy-5-(p-dimethylamino-phenyl)
10,   11-dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d]-cyclohepten    wird in 150 ml Eisessig gel¯st und bei 50 bis   60     C in Gegenwart von metallischem Rhodium (in 5 % iger   Kon-    zentration niedergeschlagen auf Aluminiumoxyd) bei einem Wasserstoffdruck von etwa 4, 3   Atm.    hydriert, bis die theoretische Wasserstoffmenge verbraucht ist.



  Dann werden die Feststoffe abfiltriert, und die Lösung wird zur Trockne verdampft.



   Der wie vorstehend beschrieben erhaltene Rückstand wird mit 150 ml   48%    iger Bromwasserstoffsäure versetzt und die Reaktionsmischung 24 Stunden   rückEie-    ssen   gelasse.    Dann entfernt man das Lösungsmittel durch Abdampfen im Vakuum. Den so erhaltenen Rückstand löst man in Wasser, macht die Lösung mit Natriumhydroxyd alkalisch und extrahiert mit Chloroform. Aus dem Chloroformextrakt wird zunächst das Lösungsmittel abgedampft, dann wird der Rückstand destilliert, wobei das gewünschte    5-(4-Dimethylamino-cyclohexyIiden)-   
10, 11-dihydro-dibenzo-[a,d]-cyclohepten im Siedebereich 203 bis   207  C/1,    5 Torr übergeht.



   Beispiel 4
5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyliden)-10,11-dihydro   dibenzo-[a, d]-cyolohepten   
Man fügt eine Lösung von 12, 7 g n-Butyl-lithium in
100 ml Ather und 100 ml Tetrahydrofuran zu einer Lösung von 19, 2 g 10, 11-Dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d]cyclohepten in 300 ml wasserfreiem Tetrahydirofuran und   rdhrt    die   Reaktionsmischung 6 Stunden bei Zim-    mertemperatur. Dann versetzt man mit einer Lösung von 12, 7 g   4-Dimethyl'amino-cyclohexanon    in 50 ml Tetra  hydrofuran, erwärmt    3 Stunden auf dem Dampfbad und   lässtdamnüberNachtstehen.   



   Überschüssiges Tetrahydrofuran wird abgedampft ; dann versetzt man mit verd nnter (25 % iger)   Chlorwas-      serstoffsäure und    trennt die saure Schicht ab. Nun macht man die Lösung mit   Natriumhydroxyd    alkalisch, extrahiert mit Chloroform, dampft das   Lösungsmitel    ab und isoliert das   5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyliden)-10,ll-      dihydro-dibenzo-[a, d]-cycldhepten durch DestiTlation    bei 220 bis 230¯ C/1 Torr.



   Beispiel   S   
5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyliden)-10,11-dihydro   dibenzo- [a, d]-cyclohepten   
Man versetzt eine Lösung von 57, 2 g   4-Dimethyl-      amino-cyclöhexanol    in 150   ml    wasserfreiem Benzol mit einer Lösung von 61 g Oxalylchlorid in 100   ml    Benzol und erwärmt 2 Stunden auf dem Dampfbad.

   Dann entfernt man überschüssiges Lösungsmittel durch Abdampfen im Vakuum, löst den hinterbleibenden dunkelgr nen Rückstand in 250 ml Xylol und fügt die so erhaltene Lösung zu einer im Rückfluss befindlichen Lösung von 130 g Triphenylphosphin in 500 ml wasserfreiem   Xylol.    Dann lässt man die   Reaktionsmischungnoch    12 Stunden rückfliessen, kühlt, filtriert, wäscht das   kristal-    line   quater,    Salz zuerst mit Xylol und dann mit ¯ther und lässt es an der Luft trocknen.



   Zu einer Lösung von 37, 4 g   n-Butylbromid    in 500 mI Ather, die mit 2, 7 g metallischem Lithium versetzt wurde, f gt man 84 g des obigen getrockneten quaternären Salzes, rührt eine halbe Stunde lang und fügt dann tropfenweise eine ätherische Lösung von 48 g 10, 11 - Dihydro - dibenzo - [a,d]-cyclohepten-5-on hinzu.



  Man lässt die Reaktionsmischung 12 Stunden auf dem Dampfbad   rückfl'iessen    und zersetzt sie durch Zugabe von Wasser.



   Nun trennt man die organische Schicht ab und behandelt sie mit verdünnter (10 % iger)   Chlorwasserstoff-    säure. Dann neutralisiert man die Lösung mit wässrigem Ammoniak, extrahiert mit Chloroform, wäscht die Chloroforml¯sung mit Wasser, dampft das   Lösungsmit-    tel ab und isoliert das Produkt durch Destillation bei 203 bis   207  C/1,    5 Torr.



   Im folgenden wird d'ie Anwendbarkeit der erfindungsgemässen Verbindungen diskutiert : Bei der   psycho-      therapeutischenBehandlungdepressiverZustände    an Säugetieren mit bekannten   antidepressiv    wirksamen Ver  bindungenwurdenbishernurmässigeErfolgeerzielt.   



  Insbesondere beschränken sich die Erfolge auf einen   verhältnismässigkleinenAnteil    der vorkommenden De  pressionszustände.    Dementsprechend besteht ein Bedarf nach Mitteln mit allgemeinerer Anwendbarkeit,   insbe-    sondere solchen mit weniger unangenehmen autonomen und   neurologischen    Nebenwirkungen. Erfindungsgemäss   wurdensolcheMittelgeschaffen.   



   Diese Mittel bestehen im wesentlichen aus den in f r die therapeutische Verabreichung geeignete Form ge  brachten    Verbindungen des Typus   I,    insbesondere aus dem 5- (4'-Dimethylamino-cyclohexyl)-10, 11-dihydro5   [H]-dibenzo- [a, d]-cyclohepten    in Form der freien Base und ihrer Salze im Gemisch mit üblichen   pharmazeuti-    schen Trägersubstanzen. Zur Erzielung einer   antidepres-    siven Wirkung wird dem betreffenden Individuum hiervon eine therapeutisdh wirksame Menge verabreicht. 



      DieToxizitätderbevorzugtenerfindungsgemässen    Verbindungen wurde nach üblichen Methoden zuerst an Mäusen, dann an Hunden untersucht, wobei günstige Ergebnisse erzielt wurden.



   Die   antidepressive    Wirksamkeit dieser Verbindungen auf   Säugetiere    wurde nach üblichen   Laboratoriums-und    klinischen Pr fmethoden ermi'ttelt, wobei die Wirkung der erfindungsgemässen Stoffe auf das behandelte Indidividuum mit derjenigen   als antidepressiv wirksam    be  kannter    chemischer Verbindungen verglichen wurde.



  Insbesondere wurde nach den Testmethoden gearbeitet, die von D. R. Maxwell und H. T. Palmer in ¸Nature¯, Bd. 191 (1961), Seite 84, und von L. Stein und J. Seifter in     Sciencep,    Bd. 134 (1961), Seite 286, beschrieben und zitiert wurden. Aus den Ergebnissen lÏBt sich schlie ssen, dass die   effindungsgemässen      Verbindungen stimu-    lierend auf das   Zentralnervensystem    wirken und das   Verh, alten der    im   Depressionszustand      befindlichenbe-      handelten Individuen unter    Auftreten nur geringfügiger   Nebenwirkungen günstig beeinfflussen, dass    sie also f r die   psychotherapeutische    Behandlung von Depressionen brauchbar sind,

   wie sie unter   Laboratoriumsbedingun-    gen, aber auch durch die vielfachen   Bellastngen    des heutigen Lebens hervorgerufen werden.



   Die wirksame Dosis der erfindungsgemässen Verbindungen   hängtnaturgemässvonderimspeziellen    ange  wandten Verbindung sowie von    der   Schwere, dem Sta-    dium und den individuellen Umständen jedes   Failles    ab und muss dementsprechend von dem f r die Behandlung Verantwortlichen festgesetzt werden. Im allgemeinen gilt aber f r die bevorzugten Verbindungen eine Dosierung zwischen etwa 0, 1 bis 15 mg pro kg   Körper-    gewicht und Tag als durchscbnittlich, eine solche von 0, 1 bis 5 mg pro kg und Tag bei der günstigsten Ver  abreichungsform    als bevorzugt.



   Die erfindungsgemässen Verbindungen können in Form pharmazeutischer Zubereitungen in Mischung mit solchen pharmazeutischen Trägersubstanzen verwendet werden, die f r enterale oder parenterale Verabreichung geeignet sind. Bevorzugte Dosierungseinheiten enthalten etwa 5 bis 150 mg aktive Substanz und können in fester Form, z. B. in Form von Tabletten oder Kapseln, oder in flüssiger Form, z. B. in Form eines Sirups,   Elixiers,    einer Emulsion   oder Injelctionslösung vorliegen.   



   F r die Herstellung der pharmazeutischen   Zuberei-    tungen k¯nnen  bliche mit dem aktiven   Ingredienz    nicht reagierende Stoffe, wie Wasser, Gelatine, Lactose, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, Pflanzen¯le,   Benzyl-    alkohole, Gummi,   Pdlyalkylenglycole    und Vaseline, verwendet werden.



   Die folgenden Beispiele erläutern übliche   Verabrei-      chungsformen.    Sie sind jedoch, nicht   alfas    beschränkend aufzufassen. Insbesondere kann das darin speziell erwähnte aktive   Ingredienz       5- (4'-Dimethylamino-cyalohexyl)-10, 11-dihydro-   
5   [H]-dibenzo-[a,d]-cyclohepten-hydrochlorid    durch andere Salze der betreffenden Base oder durch die Base in ihrer freien Form oder durch
5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyl)
10, 11-dihydro-dibenzo-[a,d]-cyclohepten in Form der freien Base oder eines Salzes oder durch eine andere unter die Erfindung   fallende VerbMung    ersetzt werden.



   Beispiel 6
Sirup (25 mg aktive   Substanz pro Teelöffel)    Bestandteil. Menge 5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyl)
10, 11-dihydro-5[H]-dibenzo-[a,d] cyclohepten-hydrochlorid* 5, 0 g Citronensäure 5, 0 g Natriumcitrat 0 g Natriumbenzoat 1, 0 g süsse Orangenschalentinktur 50, 0 g Saccharose 800, 0 g gereinigtes Wasser ad 1, 0 1
Man l¯st nacheinander das aktive   Ingredienz,    die   Citronensäuire,    das Natriumcitrat, das Natriumbenzoat und den Zucker in gen gend Wasser, um ein   Gesamt-    volumen von etwa 900   mi    zu ergeben. Dann setzt man die   Orangenschalentinktur    zu und f llt mit Wasser auf   1    Liter auf.

   Man mischt gut t durch und fil'triert, wobei man nötigenfalls eine   FilterMfc      verwendet,bis    das Produkt klar ist.



   Beispiel 7
Injektionslösung (10 mg aktives   Ingredienz    pro   ml)    Bestandteil Menge 5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyl)
10,   11-dihydro-5 [H]-dibenzo- [a,    d]    cyd'ohepten-hydrochlorid*    10, 0 g Natriumchlorid, U. S.

   P. 9, 0 g   p-Hydroxy-benzoesäure-methylester    1, 8 g   p-Hydroxy-benzoesäure-propylester    0, 2 g   Benzylalkoholl, chemisch rein    9, 0 g Injektionswasser ad 1, 0   T   
Man l¯st den   p-Hydroxy-benzoesäure-methyl-und      -propylester      unter Erwärmen und Rühiren im dem    Benzylalkoho'1, f gt die so erhaltene Lösung zu etwa 90% des insgesamt erforderlichen   Injektionswassers    und mischt gut durch. Dann l¯st man   das NatriumchlTorid    hierin auf, anschliessend das
5- (4'-Dimethylamino-cyclohexyl)-10,11-dihydro
5   [H]-dibenzo-[a,d]-cyclo'hepten-hyd]'ochlorid.   



  Nun   fiel'lut    man mit Injektionswasser auf 1 Liter auf,   fil-    triert aseptisch durch ein steriles Filter und   fülilt    aseptisch in 10-ml-Ampullen mit Gummist¯psel ab.



   Beispiel 8
Tabletten zu 25 mg aktives   Ingredienz    Bestandteil Menge 5-(4'-Dimethylamino-cyclohexyl)
10,   11-dihyldro-5 [H]-dibenzo-[a,    d] cyclohepten-hydrochlorid* 250, 0 g Lactose 1000, 0    g    Maisstärke 680, 0 g   Maistärke    in Form eines 10 % igen Kleisters 50, 0 g   Magnesiumstcarat    20, 0 g  * Es können sowohl die cis-als auch die   trans-Form    als auch eine Mischung beider verwendet werden ; die cis-Form scheint jedoch eine etwas höhere Aktivität aufzuweisen als die trans-Form. 



   Man vermischt das aktive   Ingredienz,    die Lactose und 600 g der Maisstärke und schickt, falls n¯tig, durch eine Mühle. Dann wird die Mischung durch Zugabe des Stärkekleisters granuliert und, wenn nötig, mittels zu  sätzlichen    Wassers in ein feuchtes Granulat übergeführt. Dieses schickt man zur Erzielung einer 8 bis 12 mesh feinen Körnung durch   eine Pressmühte.   



  Das so erhaltene Granulat wird auf Tablaren ausgebreitet und in einem Trockenschrank mit Zugluft bei 35 bis   40     C getrocknet. Dann   verfeinert    man die Körnung auf 16 bis 24 mesh und vermischt die vorlegenden 1900 g mit den restlichen 80 g Maisstärke und dem Magne  siumstearat,    bis eine einheitliche Mischung vorliegt. Diese verpresst man zu Tabletten von   200    mg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I EMI6.1 <tb> /I\ <SEP> 11 <tb> /\/ <tb> <SEP> I' <SEP> (I) <tb> <SEP> I <tb> <SEP> H <tb> <SEP> N <SEP> (Alkyl) <tb> in der die gestrichelte Linie eine fakultative Doppelbin- dung darstellt, einschliesslich Verbindungen, die zusätz- lich, im 10, 11-Di'hydro-5 [H]-dibenzo-[a, d]-cyclohepten System substituiert sind, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II EMI6.2 <tb> ruz <tb> <SEP> 1 <SEP> ;
    <tb> <SEP> Ç <SEP> Ç <SEP> (II) <tb> <SEP> S <tb> <SEP> N <SEP> (Alkyl) <SEP> z <tb> in der zumindest eine der gestrichelten Linien eine Dop pelbindung bedeutet, einschliesslich Verbindungen, die im 10, 11-Dihydro-5[H]-dibenzo- [a, d]-cyclohepten- System substituiert sind, reduziert.
    UNTERANSPRtJCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB Alkyl Methyl bedeutet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran- spruch 1, dadurchgekennzeichnet,dass man die erhaltenen Verbindungen in ihre Salze überführt.
CH1435262A 1961-12-18 1962-12-06 Verfahren zur Herstellung von Antidepressiva CH437263A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US161766A US3188347A (en) 1961-12-18 1961-12-18 5(4-dimethylaminocyclohexy)-dibenzo [a, d] cyclohepta[1, 4]diene and salts thereof

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH437263A true CH437263A (de) 1967-06-15

Family

ID=22582630

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1435262A CH437263A (de) 1961-12-18 1962-12-06 Verfahren zur Herstellung von Antidepressiva

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3188347A (de)
BE (1) BE626236A (de)
CH (1) CH437263A (de)
ES (1) ES283464A1 (de)
FR (1) FR2362M (de)
GB (1) GB1025423A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3308160A (en) * 1963-06-26 1967-03-07 Du Pont 4-phenylbicyclo[2.2.2]octane-1-amines and salts thereof

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2527798A (en) * 1947-08-15 1950-10-31 Searle & Co Basic fluorenyl ketones and carbinols and the production thereof
CH298886A (de) * 1951-06-15 1954-05-31 Ag Sandoz Verfahren zur Herstellung eines grünen substantiven Farbstoffes der Anthrachinonreihe.
US2944078A (en) * 1957-08-07 1960-07-05 Roussel Uclaf Derivatives of dibenzo cycloheptadiene and a process of preparing same
US3014966A (en) * 1958-01-29 1961-12-26 Abbott Lab Catalytic hydrogenation of phenylalkyl-beta-amines
US3014911A (en) * 1958-09-29 1961-12-26 Merck & Co Inc Derivatives of dibenzo[a, e]cycloheptatriene
US2997422A (en) * 1959-01-09 1961-08-22 Smith Kline French Lab Monoamine oxidase inhibition
US3011945A (en) * 1960-03-07 1961-12-05 Smith Kline French Lab Phenylcyclopropylamine -10-(omega-aminoalkyl)-phenothiazine ataractic composition

Also Published As

Publication number Publication date
ES283464A1 (es) 1963-07-01
BE626236A (de)
US3188347A (en) 1965-06-08
FR2362M (fr) 1964-02-24
GB1025423A (en) 1966-04-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1795744A1 (de) 5-substituierte azadibenzocycloheptene und verfahren zu ihrer herstellung
DE2238540C3 (de) N-(D-6-Methyl-8-isoergoün-I-yl)-N&#39;, N&#39;-diäthylharnstoff, dessen Salze, deren Herstellung sowie Arzneimittel
CH635823A5 (de) Verfahren zur herstellung von neuen 1-amidin-3-substituierten-phenylharnstoffen.
DE2163911C3 (de) 2-Aminomethyl-phenole, Verfahren zur Herstellung derselben und diese enthaltende Arzneimittel
DE2259498A1 (de) Isoindoline, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneipraeparate
DE2062001A1 (de) Isochinolin Derivate
DE2115926C3 (de) 1 -(4-Hydroxy-3-dimethylaminosuIfamidophenyI)-2-aminoäthanderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Mittel
DE2323303A1 (de) Chinuclidinderivate
DE2504045A1 (de) 16,17 dihydro-apovincaminsaeureester, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel
DE2044172B2 (de) Pyrrolderivate, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneimittel
DE1915230C3 (de) Hydroxyphenylalkylaminderivate, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel auf deren Basis
DE2822751C2 (de)
DE1695140A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Phenanthridinderivaten
DE1941534C3 (de) Hexahydroazepine und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
CH437263A (de) Verfahren zur Herstellung von Antidepressiva
CH634839A5 (de) Pyranochromonderivate und ihre verwendung in arzneimitteln zur behandlung von allergien.
DE3237429A1 (de) Neue, gegebenenfalls an dem ring e substituierte derivate des 20,21-dinor-eburnamenins, verfahren und zwischenprodukte zu deren herstellung, deren verwendung als arzneimittel und die sie enthaltenden zusammensetzungen
EP0031456B1 (de) Neue substituierte 4-Amino-2,6-diaryl-tetrahydrothiopyrane, deren Säureadditionssalze, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zusammensetzungen
DE2166662B2 (de) Dibenzothiazepinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel
CH629187A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer oximaetherverbindungen.
DE1930827A1 (de) Neue Formamido-cycloalkanderivate
AT294072B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzofuranderivaten und ihren Salzen
DE3807533C2 (de)
DE1913701C3 (de) Aminsubstituierte tri cyclische Verbindungen und ihre Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen
DE2227922C3 (de) Spiroverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel