CH419201A - Verfahren für den kontinuierlichen Aufschluss von Apatit mittels mineralischer Säuren - Google Patents

Verfahren für den kontinuierlichen Aufschluss von Apatit mittels mineralischer Säuren

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CH419201A
CH419201A CH1164763A CH1164763A CH419201A CH 419201 A CH419201 A CH 419201A CH 1164763 A CH1164763 A CH 1164763A CH 1164763 A CH1164763 A CH 1164763A CH 419201 A CH419201 A CH 419201A
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CH1164763A
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Heinz Dipl Ing List
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Buss Ag
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    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B11/00Fertilisers produced by wet-treating or leaching raw materials either with acids in such amounts and concentrations as to yield solutions followed by neutralisation, or with alkaline lyes
    • C05B11/04Fertilisers produced by wet-treating or leaching raw materials either with acids in such amounts and concentrations as to yield solutions followed by neutralisation, or with alkaline lyes using mineral acid
    • C05B11/06Fertilisers produced by wet-treating or leaching raw materials either with acids in such amounts and concentrations as to yield solutions followed by neutralisation, or with alkaline lyes using mineral acid using nitric acid (nitrophosphates)

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren für den     kontinuierlichen    Aufschluss von     Apatit    mittels mineralischer Säuren    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren für den kontinuierlichen Aufschluss von       Apatit    (Rohphosphat) mittels mineralischer Säuren,  wie Schwefelsäure, Salpetersäure, Salzsäure, Phos  phorsäure und deren Mischungen.  



  Bekanntlich werden Rohphosphate bei den so  genannten     Nassverfahren        mit    Schwefelsäure, Salpeter  säure,     Salzsäure    oder deren     Gemischen    mit dem Ziel       aufgeschlossen,    entweder     Phosphorsäure    oder unmit  telbar     Phosphatdünger        bzw.        NP-Dünger    mit     einem     hohen Anteil von     löslichem    Phosphat zu erhalten.

   Da  bei werden die     Reaktionspartner        zunächst    intensiv in  geeigneten Mischvorrichtungen vermengt und nach  folgend in     Aufschlusskammern,    die kontinuierlich  oder diskontinuierlich betrieben werden können,  einer  Nachreifung  unterzogen.  



  Erfindungsgemäss wird nun ein Verfahren für den  kontinuierlichen Aufschluss von     Apatit    mittels mine  ralischer Säuren vorgeschlagen, gemäss welchem der  Misch- und     Aufschlussvorgang    in einem Mehrstufen  Reaktor     fortwährend    und gleichzeitig vorgenommen  wird.     Zweckmässigerweise    kann die     Aufschlussmasse     stufenweise in Zirkulation gehalten werden, so dass  die übliche mittlere     Verweilzeit    für höhere Auf  schlussgrade wesentlich verkürzt wird.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel einer Einrichtung zur Ausübung des  Verfahrens teilweise in Ansicht, teilweise in Axial  schnitt gezeigt.  



  Die Einrichtung weist eine Schnecke 1 auf, wel  che     einenends:    mit einem     Antrieb    2 in     Verbindung     steht und in einem Gehäuse 3 drehbar gelagert  ist. Die Schnecke 1 führt eine rotierende und  gleichzeitig eine hin und her gehende Bewegung aus  und ist mit Lücken im Schneckengang versehen,    durch welche die an der Gehäusewand befestigten  Zähne 8 bei der Hin- und     Herbewegung    der Schnecke       hindurchtreten.     



  Das Gehäuse 3 ist mit     Einlassöffnungen    5 und 6  für die Zufuhr von     Apatit    bzw. Säure ausgerüstet  und besitzt eine Wärmeanlage 10 für die     Beheizung     des Gehäuses.  



  Das dem Antrieb 2 abgekehrte Ende des Gehäu  ses 3 mündet in eine     Austragskammer    4, die mit  einem     Absaugstutzen    9 ausgerüstet ist. Der     Apatit     wird durch die     COffnung    5 und eine mineralische  Säure durch die Öffnung 6 in das Gehäuse 3 ein  gegeben, worauf die Reaktionsteilnehmer durch die  Rotation der Schnecke 1 miteinander vermischt wer  den. Da die Schnecke gleichzeitig eine hin und her  gehende Bewegung ausführt, wird eine     Teilrezirkula-          tion    der Reaktionsmasse erreicht.

   Ein Entweichen  der Reaktionsgase durch den Einlass 5 wird durch  einen     Pfropfenabschluss    7 verhindert, der durch Auf  stauen des     Apatits    gebildet wird. Vielmehr werden  die Reaktionsgase über den Stutzen 9 der Aus  tragskammer 4 abgesaugt.  



  Die spezielle Konstruktion des Mischreaktors     be-          w        ir        i        kt        eine        dem        allgemeinen        Stofffluss        entgegengerich-          tete    Rückführung eines Teils der     Aufschlussmischung,     wodurch hohe     Aufschlussgrade    innerhalb kurzer     Ver-          weilzeiten    auch mit konzentrierten Säuren erreicht  werden, was bei der Herstellung von starker Phos  phorsäure von Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren für den kontinuierlichen Aufschluss von Apatit mittels mineralischer Säuren, dadurch ge kennzeichnet, dass der Misch- und Aufschlussvorgang in einem Mehrstufen-Reaktor fortwährend und gleichzeitig vorgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufschlussmasse stufenweise in Zirkulation gehalten wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Aufschlussmischung dem allgemeinen Stofffluss ent- gegengerichtet zurückgeführt wird.
CH1164763A 1963-09-10 1963-09-10 Verfahren für den kontinuierlichen Aufschluss von Apatit mittels mineralischer Säuren CH419201A (de)

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