CH419003A - Webkantenbildevorrichtung an einem Webstuhl - Google Patents

Webkantenbildevorrichtung an einem Webstuhl

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CH419003A
CH419003A CH1247863A CH1247863A CH419003A CH 419003 A CH419003 A CH 419003A CH 1247863 A CH1247863 A CH 1247863A CH 1247863 A CH1247863 A CH 1247863A CH 419003 A CH419003 A CH 419003A
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CH
Switzerland
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thread
shed
weft
suction tube
selvedge
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Application number
CH1247863A
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Inventor
Schaeffer Heinrich
Original Assignee
C A Delius & Soehne
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/40Forming selvedges
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/40Forming selvedges
    • D03D47/48Forming selvedges by inserting cut end of weft in next shed, e.g. by tucking, by blowing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Webkantenbildev rrichtung    an einem Webstuhl    Die Erfindung betrifft eine     Webkantenbildevor-          richtung    an einem Webstuhl, bei dem die     Schuss-          fäden    von feststehenden     Schussspulen    durch einen  Schützen einzeln von beiden Seiten in das Webfach  eingetragen werden.  



  Bei Eintragung von Einzelschüssen ist es not  wendig, haltbare Webkanten zu beiden Seiten des  Gewebes durch separate Vorrichtungen zu bilden.  Solche Vorrichtungen, welche die Enden des einge  tragenen     Schussfadens    nach dem Anschlag desselben  in das Fach hineinlegen, sind in den verschieden  sten Ausführungsformen bekannt.  



  Bei solchen Vorrichtungen ergeben sich Schwie  rigkeiten, wenn der Faden - z. B. Kunstseide - die  Neigung hat, nach dem     Zerschneiden    an seinen bei  den Enden auszufransen. Durch das Einlegen von  solchen ausgefransten Fadenenden entstehen näm  lich wenig haltbare und unansehnliche Webkanten.  



  Die Erfindung bezweckt nun, das     Schussfaden-          ende    so einzulegen, dass entweder ein Ausfransen       des        Schussfadenendes    vermieden wird oder, dass     das     ausgefranste Ende nach dem Einlegen des     Schuss-          fadens    zwischen den     Kettfaden    hindurch wieder aus  dem Gewebe herausgeführt wird und nachträglich  durch eine separate Schere abgeschnitten werden  kann.  



  Zum Erfassen des einzulegenden     Schussfadens     kann eine bereits in der früheren Patentschrift  Nr. 390 819 beschriebene Vorrichtung verwendet  werden, welche beiderseits der Webkanten     verschieb-          liche    Saugröhrchen aufweist, die bei     Herannahen     des     Schützens    in das Webfach     eintreten,    den Schuss  faden beim Abgleiten vom Schützen ansaugen und  den     Schussfaden    haltend nach dem Schützen wieder  aus dem Webfach austreten. Die Bewegungen des  Saugröhrchens werden dabei durch entsprechend an  getriebene Exzenter gesteuert. Dabei üben die Saug-         röhrchen    nur eine kurzzeitige Saugwirkung aus.

   Für  die Erzeugung des erforderlichen Vakuums weist der  Webstuhl gemäss obiger Patentschrift einen Saug  zylinder auf oder steht mit einer zentralen Vakuum  anlage in Verbindung, wobei die Ausübung der ge  wünschten Saugwirkung durch eine Steuerung zu  stande kommt.  



  Nachdem der eingetragene     Schussfaden    durch die  beschriebene Saugvorrichtung übernommen und ge  spannt wurde, kann das Ende dieses     Schussfadens     z. B. durch die Vorrichtung     gemäss    der Erfindung  in das Webfach eingelegt werden.

   Diese Vorrichtung  ist dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Einlegen  der Enden des durch das zugehörige Saugröhrchen  unter Spannung gehaltenen     Schussfadens    einen     U-för-          migen        Greiferbügel    besitzt, welcher vor     übernahme     des     Schussfadens    durch das Saugröhrchen im Bereich  der Webkante durch die     Kettfäden    in das Webfach  eintritt, zwischen dessen Schenkel das     Schussfaden-          ende    gelangt, und welcher nach Schliessen des     Web-          faches    aus dem geschlossenen Webfach austritt,

   und  dass sie ferner einen Fadenführer zur Auf- und Ab  bewegung des äussersten     Kettfadens    der Webkante  aufweist, durch welchen der äusserste     Kettfaden    der  Webkante in eine derartige Lage gebracht wird, dass  beim Austritt des U-förmigen     Greiferbügels    aus dem  geschlossenen Webfach das     Schussfadenende    um die  sen     Kettfaden    herum in das gleiche Webfach ein  gelegt wird.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der  erfindungsgemässen Vorrichtung ist vorgesehen, dass  der U-förmige     Greiferbügel    kreisförmig gebogene  Gestalt aufweist und zum Eintritt in das Webfach  sowie Austritt aus diesem schwenkbar gelagert ist.  



  Ferner sieht die bevorzugte Ausführungsform  der erfindungsgemässen Vorrichtung vor, dass der Fa-           denführer    für den äussersten     Kettfaden    der Webkante  von einem     schwenkbaren    Röhrchen gebildet wird.  



  Eine andere Ausführungsform der neuen Vor  richtung kennzeichnet sich dadurch, dass ausser dem  zugehörigen Saugröhrchen zum Übernehmen, Halten  und Spannen des eingetragenen     Schussfadens    noch  je ein zweites Saugröhrchen vorgesehen ist, welches  den     Schussfaden    nach Freigabe durch das erste  Saugröhrchen durch die Schenkel des U-förmigen       Greiferbügels    hindurchzieht.  



  Weitere Merkmale ergeben sich aus der Be  schreibung und den Zeichnungen, in welchen rein  beispielsweise zwei Ausführungsformen der Erfindung  dargestellt sind.  



  In den Zeichnungen zeigen:       Fig.    1 eine Vorrichtung zur Bildung einer Web  kante in perspektivischer Darstellung in einer ersten  Phase des Bewegungsablaufes,       Fig.    2 und 3 dieselbe Vorrichtung wie in     Fig.    1  in jeweils anderen Phasen des Bewegungsablau  fes,       Fig.    4 eine andere Vorrichtung zur Bildung einer  Webkante in perspektivischer Darstellung und       Fig.    5 mit einer der Vorrichtungen nach     Fig.    1  bis 4 erzeugte Webkanten in schematischer Darstel  lung.  



  Gemäss     Fig.    1 ist auf einer Lade 10 ein     Web-          blatt    11 befestigt, das oben in einer Deckschiene  12 gehalten ist. Zwischen den     einzelnen    Blattzäh  nen des     Webblattes    11 ist in     bekannter    Weise eine  Schar 13 von     Kettfäden,    welche das Unterfach bil  den, sowie eine weitere Schar 14 von     Kettfäden,     welche das Oberfach bilden, hindurchgeführt. Diese  beiden Scharen 13 und 14 von     Kettfäden    laufen am  Geweberand 15 ineinander und bilden zusammen  mit den     Schussfäden    ein Gewebe 16.

   An der Lade  10, die in bekannter Weise zur Führung eines in  der Zeichnung nicht     dargestellten        Schützens    dient,  der durch das von den     Kettfäden    gebildete     Web-          fach        hindurchfliegt,    ist ein Träger 17 durch eine  Schraube 18 befestigt. Dieser Träger 17 weist ein  Lager 19 auf, in dem eine Welle 20 drehbar ge  lagert ist. Auf einem Ende 21 dieser Welle 20 ist  ein U-förmiger     Greiferbügel    22     befestigt,    dessen  beide Schenkel 23 und 24     kreisförmig    gebogene  Gestalt besitzen.

   Am anderen Ende 25 der Welle  20 ist ein Hebelarm 26 befestigt, der über ein Ge  lenk 27 mit einer Stange 28 verbunden ist. Diese  Stange 28 wird durch einen nicht dargestellten, vom  Webstuhl angetriebenen Exzenter gehoben und ge  senkt, wodurch der     Greiferbügel    22 geschwenkt wer  den kann.  



  Ein Saugröhrchen 29, das an seinem Saugende  abgeschrägt sein kann, befindet sich     mit    seiner in  der Zeichnung nicht sichtbaren Saugöffnung bzw. sei  nen Saugöffnungen in einer zum vorbeifliegenden,  nicht dargestellten Schützen     parallelen    Lage. Dieses  Saugröhrchen 29 ist an der Vorderseite der     Web-          lade    10 auf einer Führungsstange 30 befestigt, welche  mittels Träger 40 an der Lade 10 gelagert ist. Damit    dieses Saugröhrchen 29 in das durch die     Kettfäden     13, 14 gebildete Webfach hineingeschoben werden       kann,    um den     Schussfaden    38 zu erfassen, ist die  Welle 30 dabei in ihrer Längsrichtung verschiebbar.

    Durch einen Schlauch     29a    ist das Saugröhrchen 29  mit einer nicht dargestellten Saugvorrichtung verbun  den. In der bereits erwähnten älteren Patentschrift  Nr. 390 819 sind dieses Saugröhrchen 29, sein  Antrieb und seine Wirkungsweise ausführlich be  schrieben.  



  Der äusserste     Keafaden    31 der Webkante 32 ist  durch eine Öse 33 eines besonderen Fadenführers  geführt. Diese Öse 33 ist an einem den Fadenführer  bildenden Hebelarm 34 befestigt, der auf einer orts  festen Achse 35 schwenkbar gelagert ist. Der He  belarm 34 ist über ein Gelenk 36 mit einer Stange  37 verbunden. Diese Stange 37 wird durch einen  nicht     dargestellten,    vom Webstuhl angetriebenen Ex  zenter gehoben und gesenkt, wodurch der durch die  Öse 33 des Hebelarmes 34 geführte Faden 31 ins  Oberfach oder ins Unterfach gelangt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung  ist wie folgt:  Während des     Schusseintrages        (Fig.    1 und 2)  befindet sich der     Greiferbügel    22 in seiner Stellung  innerhalb des Webfaches, wozu die Stange 28 in ihre  unterste Stellung bewegt und die Welle 20 ganz im       Uhrzeigersinne    geschwenkt worden ist.

   Die Öse 33  des     Hebelarmes    34, welche den     Kettfaden    31 gemäss       Fig.    1 im Oberfach     hält,    wird vor dem     Schussein-          trag    abgesenkt, so dass der     Kettfaden    31 ins Unter  fach gelangt, wie dies aus     Fig.    2 ersichtlich ist. Da  bei wird beim Absenken der Öse 33 der     Kettfaden     31 durch die gebogenen Schenkel 23 und 24 des       Greiferbügels    22     ausgelenkt    und befindet sich dann  hinter dem     Greiferbügel    22 im Webfach.

   In der  soeben beschriebenen Stellung des     Greiferbügels    22  kann das Saugröhrchen 29 zwischen den beiden       Schenkeln    23 und 24 des     Greiferbügels    22 hindurch  in das aus den beiden     Kettfadenscharen    13 und 14  gebildete Fach eingeführt werden. Wie aus     Fig.    2  ersichtlich ist, ergreift dann das in das Webfach       eingeführte        Saugröhrchen    29 den     Schussfaden    38,  der durch den an dem Saugröhrchen vorbeifliegen  den, in der Zeichnung nicht sichtbaren Schützen in  das Webfach eingetragen wurde.  



  Um den von dem Saugröhrchen 29 im Webfach  erfassten     Schussfaden    38 zu halten und     glattzuziehen,     wird das Saugröhrchen 29 in Richtung seiner Aus  gangslage ausserhalb des Webfaches (vgl.     Fig.    3)  durch eine nicht dargestellte Vorrichtung zurückge  zogen. Der auf diese Weise gehaltene und glattge  zogene     Schussfaden    38 wird nun beim Schliessen des  Webfaches     zwischen    den beiden Fadenscharen 13 und  14 festgeklemmt und von dem Saugröhrchen 29  freigegeben.

   Beim Schliessen des Webfaches ist der  in der Öse 33 geführte, im Unterfach befindliche       Kettfaden    31 in die     Geschlossenfachstellung    ange  hoben worden und gelangt dabei von unten gegen  den zwischen den Schenkeln 23 und 24 des Greifer-      bügeln 22 befindlichen     Schussfaden    38, wodurch er  mit den Schenkeln 23 und 24 des     Greiferbügels    22  in Berührung bleibt.  



  Wie     Fig.    1 deutlich zeigt, ist der     Greiferbügel     22 zwischen den     Kettfäden    32 der Webkante und  den übrigen     Kettfäden    13 des Unterfaches hindurch  geführt. Der     Schussfaden    38, der     zwischen    dem       Kettfaden    31 und dem     Greiferbügel    22 festgeklemmt  ist, wird beim anschliessenden Zurückziehen des       Greiferbügels    22 aus dem Webfach um den     Kett-          faden    31 herumgelegt.

   Dabei gelangt das vorstehende  Ende 38a des     Schussfadens    38 in dieselbe Fach  öffnung, in die der gesamte     Schussfaden    38 einge  tragen worden ist. Sofern das Ende 38a des     Schuss-          fadens    zu lang     ist,    wird es     zwischen    den     Kettfäden    32  der Webkante und den übrigen     Keafäden    13 hin  durch     aus    dem Gewebe herausgezogen und kann  später abgeschnitten werden. In     Fig.5    sind auf die  beschriebene Weise entstandenen Gewebekanten dar  gestellt.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    4 ist noch  ,ein zusätzliches Saugröhrchen 39 vorgesehen, das  ebenfalls an der Weblade 10 befestigt und durch  einen     Schlauch    41     mit    einer nicht dargestellten  Saugvorrichtung verbunden ist. Dieses zusätzliche  Saugröhrchen 39 hat die Aufgabe, den durch das  Saugröhrchen 29 erfassten     Schussfaden    38, der sich  bei dieser Ausführungsform über dem     Greiferbügel     22 befindet sowie bewegt, durch die Schenkel 23  und 24 des     Greiferbügels    22 hindurchzuziehen.  Sonst ist die Wirkungsweise dieser Ausführungsform  die gleiche wie     bei    der     ersten    Ausführungsform.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Webkantenbildevorrichtung an einem Webstuhl, bei dem die Schussfäden von feststehenden Schussspu- len durch einen Schützen einzeln von beiden Seiten in das Webfach eingetragen und durch beiderseits der Webkanten verschiebliche Saugröhrchen über nommen :
    sowie gehalten und gespannt werden, da- durch gekennzeichnet, dass sie zum Einlegen der Enden (38a) des durch das zugehörige Saugröhrchen (29) unter Spannung gehaltenen Schussfadens (38) einen U-förmigen Greiferbügel (22) besitzt, welcher vor Übernahme des Schussfadens (38) durch das Saugröhrchen (29) im Bereich der Webkante durch die Kettfäden in das Webfach eintritt, zwischen des sen Schenkel (23, 24) das Schussfadenende (38a) ge langt, und welcher nach Schliessen des Webfaches aus dem geschlossenen Webfach austritt, und dass sie ferner einen Fadenführer (33, 34)
    zur Auf- und Abbewegung des äussersten Kettfadens (31) der Web kante aufweist, durch welchen der äusserste Kettfa- den (31) der Webkante in eine derartige Lage ge bracht wird, dass beim Austritt des U-förmigen Grei- ferbügels (22) aus dem geschlossenen Webfach das Schussfadenende (38a) um diesen Kettfaden (31) herum in das gleiche Webfach eingelegt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der U-förmige Greifer bügel (22) kreisförmig gebogene Gestalt aufweist und zum Eintritt in das Webfach sowie Austritt aus die sem schwenkbar gelagert ist. 2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenführer (33, 34) für den äussersten Kettfaden der Webkante von einem schwenkbaren Röhrchen gebildet wird. 3.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ausser dem zugehörigen Saugröhrchen (29) zum übernehmen, Halten und Spannen des eingetragenen Schussfadens noch je ein zweites Saug röhrchen (39) vorgesehen ist, welches den Schuss faden nach Freigabe durch das erste Saugröhrchen (29) durch die Schenkel (23, 24) des U-förmigen Greiferbügels (22) hindurchzieht.
CH1247863A 1962-10-12 1963-10-09 Webkantenbildevorrichtung an einem Webstuhl CH419003A (de)

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