AT273838B - Einrichtung zum Erstellen von Fadenstücken vorgegebener Länge - Google Patents

Einrichtung zum Erstellen von Fadenstücken vorgegebener Länge

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AT273838B AT600966A AT600966A AT273838B AT 273838 B AT273838 B AT 273838B AT 600966 A AT600966 A AT 600966A AT 600966 A AT600966 A AT 600966A AT 273838 B AT273838 B AT 273838B
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  Einrichtung zum Erstellen von Fadenstücken vorgegebener Länge 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Erstellen von Fadenstücken vorgegebener Länge an einer Webmaschine, bei welcher die Fäden von Fadenvorräten über mehrere gesonderte Fadenzubringer geführt sind und mittels dieser einem linear bewegbaren Mitnehmer einer Ablängeinrichtung dargeboten werden. 



   Bei Webmaschinen, bei welchen der in das Webfach einzutragende Schussfaden einem ausserhalb der Webmaschine angeordneten Fadenvorrat entnommen und ohne Verwendung einer Schussspule in das Webfach eingetragen wird, ist es bekannt, die Länge des Schussfadens vor dem Eintragen desselben in das Webfach festzulegen. Beispielsweise wird bei einer bekannten Anordnung der Faden durch einen Auszieher senkrecht zur Ladenbahn unter Abnehmen desselben von einem Fadenvorrat ausgezogen, während sein freies Ende von einer Fadenklemme gehalten wird. Zum Eintragen des noch mit dem Fadenvorrat verbundenen Fadens in das Webfach wird dann die Fadenklemme gelöst und die die abgemessene Länge des Fadens bestimmende Stelle des Fadens von einer zweiten Klemme gehalten. Der Schussfaden wird darauf unter Umlaufen einer Umlenkstelle am Schützen in das Webfach eingetragen. 



   Sollen nun Garne verschiedener Sorten,   z. B.   verschiedener Farben, als Schussmaterial verwebt werden, so muss vor jedem Schusseintrag das entsprechende Garn auf eine der Gewebebreite angepasste Länge abgemessen werden und es müssen Fadenzubringer vorgesehen sein, welche den jeweils gewünschten Faden dem Auszieher darbieten. 



   Die Erfindung hat nun den Zweck, eine Vorabmessung der Schussfäden zu ermöglichen, welche unabhängig davon, welche Garnsorte jeweils verwendet wird, stets die gleiche Faden- bzw. Garnlänge ergibt. Wären die vorbestimmten Faden- oder Garnlängen je nach Sorte verschieden, so hätte das   z. B.   den Nachteil, dass ein unerwünschter Garnabfall auftreten würde. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass bei einer Einrichtung der einleitend angegebenen Art, bei welcher voraussetzungsgemäss die Fäden von Fadenvorräten über mehrere gesonderte Fadenzubringer geführt sind und mittels dieser einem geradlinig bewegbaren Mitnehmer einer Ablängeinrichtung dargeboten werden, die Fadenzubringer zwischen der linearen Bewegungsbahn des Mitnehmers und einem beweglichen Fadenrückzieher angeordnet sind, welcher den jeweils dem Mitnehmer dargebotenen Faden in der der Ausziehbewegung der Ablängeinrichtung entgegengesetzten Richtung auszieht, wobei die Fadenführungen der Fadenzubringer in der jeweiligen Darbietestellung derselben mindestens ungefähr auf der Strecke liegen, welche den den jeweils dargebotenen Faden erfassenden Mitnehmer der Ablängeinrichtung mit dem Fadenrückzieher verbindet,

   wenn sich der Mitnehmer und der Rückzieher in der äusseren Ausziehstellung zum Erstellen einer vorgegebenen Fadenlänge befinden. 



   Durch das Vorsehen des Fadenrückziehers ergibt sich ausserdem der Vorteil, dass bei geeigneter Steuerung desselben im Zusammenwirken mit einer Fadenklemme ein sauberes Schneiden des Fadens und ein Zubringen des geschnittenen Endes des Fadens zum Eintragsorgan mit einfachen Mitteln möglich wird. Durch dieses einfache Zubringen ergibt sich wieder der Vorteil, dass durch einfaches Ändern des Betrages des Ausziehens durch den Fadenrückzieher an einer gegebenen Maschine eine äusserst einfache Einstellung auf verschiedene Gewebebreiten möglich ist. Durch verschieden grosse Bewegungen des geschnittenen Fadenendes nach aussen ist es möglich, das letztere an die stets 

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 gleichbleibende Ruhestellung des Eintragorganes an der gegebenen Maschine zu bewegen. 



   Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel genau erläutert. Die Fig. l bis 5 der Zeichnungen stellen schaubildlich eine Gesamtansicht der   erfindungsgemässen   Einrichtung in fünf aufeinanderfolgenden Arbeitsphasen dar, die anschliessend im einzelnen erläutert werden. 



   Der besseren Übersichtlichkeit wegen ist in den Zeichnungen die Mehrzahl der üblichen Webmaschinenteile weggelassen. Die Lage der   erfindungsgemässen   Einrichtung auf der Webmaschine ist jedoch auf Grund des gezeichneten Gewebes --70-- und Faches --71,72-- ohne weiteres ersichtlich. Die Anordnung in bezug auf die nicht gezeichnete Lade, längs welcher sich das als Schützen - 32-- ausgebildete Eintragsorgan --32-- bewegt, ist am besten aus der Fig. 4 ersichtlich, in welcher der   Schützen-32-in   seiner Ruhestellung eingezeichnet ist. Die Blickrichtung in bezug auf die Webmaschine ist in allen Zeichnungen von hinten nach vorn. 
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 dient dem Erstellen von n Fadenstücken vorgegebener Länge.

   Der   Mitnehmer-43, 44- umfasst   zwei Haken-43 und 44--, welche über ein Treibband --45-- angetrieben werden. 
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 Von dort sind sie über eine nicht gezeigte, bremsende Anordnung, über die Führungsstäbchen --73, 74-- und durch die Öffnungen in den   Reiter-15, 16   und 17--, durch weitere Öffnungen   --26, 27, 28-- und   von diesen durch Ösen in den   Fadenzubringern-46, 47   und 48-zum Gewebe - 70-- geführt, jeder der   Reiter-15, 16   und   17-wird,   wenn der ihm entsprechende Faden --23,24 bzw.   25-durch   den Mitnehmer --43,44-- ausgezogen wird, angehoben, d. h. er wird während dieses Vorgangs vom Faden getragen.

   Sobald der durch das Ausziehen bedingte Zug aufhört, fällt der entsprechende Reiter wieder nach unten, bis er auf einen   Anschlag --14-- auftrifft.   Die Höhenlage jedes auf dem Anschlag --14-- ruhenden Reiters --15,16,17-- lässt sich durch die entsprechenden Hülsen--75, 76, 77- beliebig einstellen. Eine nicht gezeigte, programmgesteuerte Steuereinrichtung betätigt die Fadenzubringer-46, 47 und 48--. Eine Betätigung   z. B.   des Fadenzubringers --46-- bewegt diesen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, nach unten. In dieser Stellung 
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 zugeordneten Elektromagneten betätigt werden, wobei sie gegen die Spannung der Federn   - --78, 79, 80-- nach   unten gezogen werden. 



   Im weiteren ist ein   Band --19-- vorgesehen,   welches in der Mitte der Profilschiene-41und längs dieser verläuft. Dieses Band --19-- kann durch an beiden Enden desselben angebrachte Hebelanordnungen parallel zu sich selbst auf-und abbewegt werden. In den Zeichnungen ist nur die auf der rechten Webmaschinenseite,   d. h.   in den Zeichnungen auf der linken Seite vorhandene Hebelanordnung --20-- gezeigt. Oberhalb des   Bandes --19-- sind   von einem   Träger-29-   getragene   Borsten-18-,   ein Pelz, Plüsch   od. dgl.   vorgesehen, gegen welche bzw. welchen das Band   - -19-- in seiner   gehobenen Stellung anliegt oder in Berührung kommt. 



   Im weiteren ist noch der fest mit der Webmaschine verbundene   Breithalter-50-ersichtlich,   durch welchen das Gewebe --70-- in der Breite gestreckt wird. Das durch die Kettfäden gebildete Webfach ist   mit-71, 72-   bezeichnet. Ebenfalls fest am Webmaschinengestell befestigt ist ein schwenkbarer Arm-21-, welcher eine als Schussfaden-Schneidevorrichtung dienende Schere - und einen Fadentrenner --51-- trägt. Zum Schneiden eines der Schussfäden   - -23, 24, 25--   wird der   Arm --21-- geschwenkt,   so dass die Schere-22-, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sich unmittelbar an der Webkante befindet, wobei der Fadentrenner --51-- dafür sorgt, dass der zu schneidende   Faden --25-- von   den andern, nicht zu schneidenden Fäden   --23, 24-- sauber   getrennt wird. 



   Eine Fadenklemme --12-- ist an der profilschiene --41-- montiert und dient zum Halten des zum Zwecke der Längenbemessung erfassten Fadens, wie das aus den Fig. 3 und 4 für den Faden - ersichtlich ist. Die Steuerung dieser Klemme erfolgt über die Stange-52-. Bei einer 
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 vorgesehen. Diese umfasst den hakenartigen   Teil-10-mit   dem   Schlitz --54-- und   einen Luftzuführungskanal-30-, mittels welchem Luft aus der   Düse --53-- geblasen   wird, wodurch das gestrichelt gezeichnete   Ende--83--des   einzutragenden   Schussfadens --25-- durch   eine   übergabestelle   Schützen --32-- geblasen wird. Dieser Sachverhalt ist aus Fig. 4 ersichtlich.

   Um ganz sicher zu gehen, dass das geblasene Fadenende --83-- durch die Öffnung - gelangt, kann zusätzlich noch eine   Saugeinrichtung --36-- vorgesehen   sein. Zum Einbringen des Endes --83-- des Fadens --25-- in den   Schlitz --54-- ist   der Einleger-55vorgesehen. Dieser ist als ein an seinem freien Ende einen Haken aufweisender Schwenkhebel ausgebildet. Die am hakenartigen Teil --10-- angreifende Feder --57-- hat die Tendenz, die Welle --58-- in dem Sinne zu drehen, dass sich der Haken des Einlegers --55-- gegen den Beobachter und nach unten bewegt, so dass ein von diesem Haken erfasster Faden in den   Schlitz --54-- geführt   wird. Mittels des Gestänges --60,61,62-- kann die   Welle --58-- geschwenkt   werden.

   Der Einleger - ist so angeordnet, dass er jeden der von einem der drei Fadenzubringer --46,47,48-dargebotenen Faden erfassen kann. Er bewegt sich in einer lotrechten und zur Bahn des Mitnehmers   - -43, 44-- senkrecht   stehenden Ebene. Der Antrieb des   Gestänges --60, 61   und   62-kann z. B.   so erfolgen, dass die   Stange --60-- mittels   einer Nockenscheibe auf und ab bewegt wird. 



   Drehbar um eine   Achse --84-- ist   ein ebenfalls als Schwenkhebel ausgebildeter Fadenrückzieher --11-- vorgesehen, dessen Betätigung durch Auf-und Abwärtsbewegung der Stange 
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 -59-- erfolgt.Mitnehmers-43, 44- auszuziehen. Der   Fadenrückzieher --11-- ist   so angeordnet, dass er jeden der von einem der drei Fadenzubringer dargebotenen Fäden, insbesondere nachdem ein solcher bereits vom   Einleger-55-gegen   den   Schlitz --54-- bewegt   ist, mit seinem Haken erfassen kann. Der Fadenrückzieher --11-- ist in einer lotrechten Ebene schwenkbar, welche parallel zur Bahn des Mitnehmers-43, 44- liegt. Die Steurerung des   Fadenrückziehers-11-ist   in der Zeichnung nicht gezeigt.

   Sie ist so ausgeführt, dass der Fadenrückzieher --11-- eine erste Teilbewegung im Gegenuhrzeigersinn ausführt,   d. h.   dass sich in der ersten Teilbewegung sein Haken in der Zeichnung nach links bewegt (s. Fig. 2). In einer zweiten Teilbewegung bewegt sich sein Haken wieder etwas nach rechts (s. Fig. 3). Darauf schwenkt er, wie in Fig. 4 ersichtlich, in einer dritten Teilbewegung kräftig in der Zeichnung entgegen dem Uhrzeigersinn nach links, um darauf, wie aus Fig. 5 ersichtlich, in einer vierten Teilbewegung um einen Teilbetrag der dritten Bewegung zurückzuschwenken. In seiner fünften Teilbewegung kehrt er wieder in seine Ausgangslage zurück. Eine solche Bewegung kann, wie dem Fachmann ohne weiteres klar ist,   z.

   B.   durch eine Steuerung der Stange--59--mittels einer entsprechenden Nockenscheibe erzeugt werden. 
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Fadenüberwachungseinrichtung-13--vorgesehen.Überwachungseinrichtung --13-- verläuft, wie das in der Arbeitsphase nach den Fig. 3 und 4 der Fall ist. Die   Überwachungseinrichtung--13--ist   von solcher Ausführung, dass sie einesteils ein Abstellsignal erzeugt, wenn in der Arbeitsphase nach Fig. 4 kein Faden über ihr vorhanden ist, und dass sie andernteils ein Abstellsignal erzeugt, wenn nach erfolgtem Fadeneintrag, d. h. nach der Arbeitsphase gemäss Fig. 5, ein Faden über ihr vorhanden ist.

   Die Arbeitsweise der Fadenüberwachungseinrichtung --13-- ist so, dass durch Einwirkung des   Nockens --85-- auf   den   Hebel--86-die Plättchen   - periodisch zwischen die   Plättchen --31-- abgesenkt   werden. Dadurch wird das
Vorhandensein bzw. das Nichtvorhandensein eines Fadens über der   Einrichtung --13-- angezeigt   und damit können die gewünschten Abstellsignale erzeugt werden. 



   Für die Steuerung des Hebels --82-- der Klemme --12-- und des   Einlegers --55-- ist   die im Rhythmus der Arbeitsweise der Webmaschine schwenkbare   Welle --61-- vorgesehen.   Diese führt für jeden Eintrag eines Schussfadens in den Zeichnungen von links nach rechts,   d. h.   an der Webmaschine von rechts nach links, eine volle Arbeitsschwenkung aus. Zu Beginn einer solchen Arbeitsschwenkung und um diese zu erzeugen, wird die   Antriebsstange --60-- nach   oben bewegt. 



  Dadurch bewegen sich die Stangen --52 und 62-nach unten, wodurch eine Schwenkung des Hakens des   Einlegers-55-gegen   den   Spalt --54-- und   eine Bewegung des   Hebels --82-- der     Klemme --12-- nach   unten bewirkt werden. Bei der weiteren Bewegung der   Antriebsstange --60--   nach oben wird, während der   Einleger--55--in   seiner in Fig. 2 gezeigten Stellung durch einen Anschlag gehalten ist, die   Klemme --12-- in   ihre in Fig. 3 gezeigte, geschlossene Stellung gedrückt. 



  Mit dieser Schwenkung der   Welle --61-- wird   auch eine Schwenkung des Drückers --63-- 

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 erhalten, welche, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, dazu benutzt wird, um die Betätigung der Schere   - -22-- zu bewirken,   wenn diese in ihre Arbeitsstellung neben die Gewebekante des Gewebes - geschwenkt ist. Durch die Schwenkung des oberen Teils des   Drückers --63-- wird   der Hebel --64-- gegen die Spannung einer Druckfeder um die Achse --66-- geschwenkt, wodurch die Schere --22-- betätigt wird. 



   Der Schützen --32-- ist nur in Fig. 4 gezeigt. Die gezeigte Stellung des   Schützens--32--ist   eine End- oder Ruhestellung. Der   Schützen-32-weist   zwei   Öffnungen-33, 34-   auf. Diese dienen als Übergabestellen zum übergeben des Fadens an den   Schützen-32-.   Wenn sich der letztere auf der in Fig. 4 gezeigten Seite der Webmaschine befindet, so wird das Fadenende--83-durch die   Öffnung--33--durchgeblasen.   Beim Abschiessen des Schützens wird das Fadenende - von der in der Öffnung --33-- angeordneten Fadenklemme --37-- gehalten. Diese besteht im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus zwei gegeneinander gepressten Plättchen. Zum Zwecke des Schusseintrags von der andern Seite her ist in der Öffnung --34-- die Fadenklemme --38-vorgesehen. 



   Der   Mitnehmer-43, 44- ist   am Treibband --45-- befestigt. Durch Antrieb dieses Bandes wird der   Mitnehmer--43, 44-- längs   der   Profilschiene--41--bewegt.   Auf der in den Zeichnungen nicht gezeichneten Seite der Webmaschine befindet sich ein zweiter Mitnehmer zum Bemessen der Längen der von der andern Seite einzutragenden Schussfäden. Es empfiehlt sich, beide Mitnehmer mit demselben Treibband--45--anzutreiben. Man erhält dabei den Vorteil, dass für den Ausziehvorgang praktisch eine volle Arbeitsperiode der Webmaschine zur Verfügung steht. 



   Zwischen der Düse --53-- bzw. dem Teil--10--und dem Gewebe --70-- befindet sich ausserdem eine   Fadenführung--40--.   



   Im Betrieb der Anordnung wird zuerst durch eine Programmsteuerung einer der drei Fadenzubringer-46, 47 oder 48-- betätigt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sei im gezeigten Beispiel der   Fadenzubringer--46--nach   unten bewegt worden. Damit gelangt der durch die Öffnung--28und die Öse des Fadenzubringers --46-- geführte Faden --25-- nach unten. Durch die nun 
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 geöffnet, d. h. die Plättchen --35-- sind in angehobenem Zustand. 



   In der Arbeitsphase gemäss Fig. 3 ist der   Faden--25--bereits   zu einem wesentlichen Teil 
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 Schwenkung zurück, d. h. in Fig. 3 im Uhrzeigersinn, ausführt. Da der   Faden --25-- nun   durch die   Klemme --12-- gehalten   ist, wird sein Teilstück zwischen dieser   Klemme --12-- und   dem Gewebe   --70--   etwas locker.

   Unterdessen wurde der   Hebel--21--mit   der als Schere-22- 
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 Platte-63--, dass nun bei der in Fig. 3 gezeigten Schwenkstellung des   Hebels --21-- durch   Drücken auf den Hebel--64--die Schere--22--den nun zwischen Klemme --12-- und 
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 Teilbewegung wieder für den Beobachter im Gegenuhrzeigersinn kräftig geschwenkt, so dass, wie in Fig. 4 gezeigt, das abgeschnittene Ende--83--des Fadens--25--unter Gleiten in der   Fadenführung --40-- nach links   gezogen wird. Sobald das   Ende--83-aus   der   Führung-39-   heraustritt, wird es durch die aus der   Düse--53-ausströmende   Luft gegen die   übergabeöffnung   --33-- im Schützen --32-- geblasen.

   Die   Fadenführung --40-- übt   eine verhältnismässig schwache Bremswirkung auf die durch sie gezogenen Fäden aus. Der Zweck der Anbringung derselben 

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 ist, ein Verdrehen oder Verkringeln des Fadens beim Zurückziehen des Fadenendes unmittelbar nach dem Schneiden desselben durch die   Schere --22-- zu vermeiden.   Die dieser Arbeitsphase entsprechende Lage des   Fadens --25-- ist   in Fig. 4 durch eine ausgezogene Linie gezeigt. 



  Anschliessend bewegt sich der   Fadenrückzieher --11-- in   einer vierten Teilbewegung in die in Fig. 4 gestrichelt gezeigte Stellung, in welcher auch der   Faden --25-- den   gestrichelt gezeigten Verlauf aufweist. Dabei ist, wie ersichtlich, bei der Rückbewegung oder vierten Teilbewegung des   Fadenrückziehers-11-das Fadenende--83-durch   die Übergabeöffnung --33-- im Schützen - geblasen worden. Dieser Vorgang wird ausserdem durch die   Saugeinrichtung --36--   unterstützt, in welche, wie in Fig. 4 gezeigt, das   Fadenende--83--eingesaugt   wird. Die Schwenkung der vierten Teilbewegung des Fadenrückziehers --11-- ist ihrem Betrage nach kleiner als die Schwenkung der dritten Teilbewegung. 



   Beim darauffolgenden Abschiessen des   Schützens-32-wird   das   Fadenende-83-- durch   die   Klemmeinrichtung   Schützen --32-- gehalten. Unterdessen bewegt sich die Antriebsstange --60-- wieder nach unten und die   Welle --61-- beginnt,   sich im umgekehrten Drehsinn zu schwenken. Damit öffnet sich die   Klemme --12-- gleichzeitig   mit dem Abschiessen des   Schützens--32--und   es beginnt der Eintrag. 



   Unterdessen wird auch durch die   Hebelanordnung --20-- und   die auf der andern Webmaschinenseite entsprechende Anordnung das Band --19-- angehoben. Weil in diesem 
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    44-- -43, 44--   freigegeben. Damit beginnt der Eintrag des   Schussfadens --25-- in   das Webfach   - -71, 72--.   Der nun durch das Webfach fliegende   Schützen-32-,   in welchem mittels der Klemme --37-- der Faden --25-- festgehalten ist, zieht diesen in das   Webfach--71, 72-- ein,   wobei das in der Länge bemessene, haarnadelförmige   Stück-25-nachgezogen   wird. Dieser Vorgang ist aus Fig. 5 ersichtlich.

   Während dieses Eintragvorganges wird der   Fadenrückzieher--11--in   einer fünften Teilbewegung wieder in seine Ausgangslage zurückgeschwenkt. 
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 Teil des in der Länge zum voraus bestimmten Fadenstücks sich nicht verdreht oder Schlingen bildet. 



   In bezug auf die Arbeitsweise des Fadenwächters --13-- wurde bereits erwähnt, dass dieser in der Arbeitsphase gemäss Fig. 2 in seiner geöffneten Stellung ist. Beim Ausziehen des Schussfadens - durch den Mitnehmer-43, 44- verläuft der   Faden --25-- oberhalb   der Plättchen   - -31--.   Beim darauffolgenden Absinken der   Plättchen --35-- verhindert   der Schussfaden --25--, dass diese sich vollständig zwischen die   Plättchen--31--legen   können. Die Wirkungsweise des   Fadenwächters --13   ist nun so, dass unter diesen Bedingungen kein Abstellsignal erzeugt wird. 



  Während nun der Schussfaden --25-- durch den der Fig. 5 entsprechenden Eintragvorgang ins 
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 entsprechend den verschiedenen Charakteristiken der Schussfäden verschiedene Längen ergeben könnte. 



  Um diese verschiedenen Längen zu kompensieren, sind die Reiter-15, 16 und 17-vorgesehen. Durch die Ösen eines jeden der   Reiter--15, 16 und 17--verläuft   je einer der verschiedenen 
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 Reiters wird der ausgezogene Faden um den durch das Absenken des Reiters gegebenen Betrag wieder verkürzt. Die Höhen der Reiter-15, 16 und 17--bzw. von deren Ösen können durch die verschiebbaren Hülsen --75,76 und 77-- beliebig eingestellt werden. Daher lässt sich der Betrag, um 

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 den ein gegebener Faden wieder zurückgezogen wird, nach Erfordernis einstellen und somit dem Charakter des Garnes anpassen. 



   In Fig. 4 ist ersichtlich, dass die Vorausbestimmung der Länge des eingetragenen Schussfadens --25-- vor allem durch den   Mitnehmer-43, 44- gegeben   ist, welcher den   Faden-25-in   Fig. 4 nach rechts auszieht. Anderseits ist die Vorausbestimmung der Länge auch durch die Ausziehbewegung des   Fadenrückziehers-11-- (und   des Einlegers 55) gegeben, welche in Fig. 4 nach links gerichtet ist. Diese in entgegengesetzten Richtungen ausgeführten Bewegungen zur Vorausbestimmung der Schussfadenlänge ergeben den weiteren Vorteil, dass die Längen stets praktisch gleich werden, unabhängig davon, welcher der   Fadenzubringer-46, 47   oder 48-- betätigt wird.

   Dies ist dadurch begründet, dass die Ösen der   Fadenzubringer-46, 47, 48- mindestens   ungefähr auf einer 
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 offensichtlich, dass ohne Vorsehung des   Fadenrückziehers-II-,   wenn also der Faden von den   Fadenzubringern-46, 47   oder   48--während   der Ablängung direkt zum   Gewebe --70-- gerichtet   
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   Ein weiterer Vorteil der Einrichtung ist auch darin zu erblicken, dass der einzutragende Schussfaden nur eine einzige Umlenkstelle besitzt. Diese Umlenkstelle ist der Haken des   Fadenrückziehers   welcher sich ausserdem während des Fadeneintrags in das Webfach in seiner fünften Teilbewegung in seine Ausgangslage zurückbewegt.

   Um den Sachverhalt möglichst günstig zu gestalten, empfiehlt es sich ausserdem, den Öffnungen oder Ösen in den   Fadenzubringern-46, 47   und   48--eine   solche Richtung zu geben, dass sie möglichst parallel zur Bahn des Mitnehmers--43, 44-bzw. zur   Profilschiene --41-- sind.   Anders ausgedrückt, gibt man diesen Öffnungen vorteilhafter Weise eine Richtung, die ungefähr parallel ist zur allgemeinen Richtung des in bezug auf die 
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 an der   Profilschiene --41-- mit   einer Saugeinrichtung verbundene Öffnungen angeordnet. Diese können über die ganze Länge der vom   Mitnehmer-43, 44-   gebildeten Schlaufe des Fadens   --25--   angeordnet sein.

   Vorteilhafterweise sind aber solche Saugöffnungen nur am Ort derjenigen Hälfte der ausgezogenen Schlaufe vorhanden, welche sich zwischen dem   Haken--43--und   der Öse -   -28-- erstreckt, d. h.   nur am Ort derjenigen Hälfte der Schlaufe, welche in bezug auf die Webmaschine vorne ist. Die Saugwirkung an den Öffnungen kann für den beschriebenen Zweck des Haftens schwach gehalten werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Erstellen von Fadenstücken vorgegebener Länge an einer Webmaschine, bei welcher die Fäden von Fadenvorräten über mehrere gesonderte Fadenzubringer geführt sind und mittels dieser einem linear bewegbaren Mitnehmer einer Ablängeinrichtung dargeboten werden, 
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 Bewegungsbahn des Mitnehmers (43, 44) und einem beweglichen Fadenrückzieher (11) angeordnet sind, welcher den jeweils dem Mitnehmer (43, 44) dargebotenen Faden (23, 24, 25) in der der Ausziehbewegung der Ablängeinrichtung entgegengesetzten Richtung auszieht, wobei die Fadenführungen der Fadenzubringer (46, 47, 48) in der jeweiligen Darbietestellung derselben mindestens ungefähr auf der Strecke liegen, welche den den jeweils dargebotenen Faden erfassenden Mitnehmer (43, 44) der Ablängeinrichtung mit dem Fadenrückzieher (11) verbindet, wenn sich der Mitnehmer (43, 44)

   und der Rückzieher (11) in der äusseren Ausziehstellung zum Erstellen einer vorgegebenen Fadenlänge befinden. 
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Claims (1)

  1. (46, 47, 48) in einer parallel zur Bahn des Mitnehmers (43, 44) der Ablängeinrichtung verlaufenden, zwischen dieser und der Bahn des Fadenrückziehers (11) angeordneten Reihe liegen und in bezug auf diese Bahnen der Höhe nach wahlweise verstellbar sind. <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 vorrichtung (11) eine Fadenklemme (12) zugeordnet ist, welche auf der Strecke liegt, welche den den jeweils dargebotenen Faden erfassenden Mitnehmer (43, 44) der Ablängeinrichtung mit dem Fadenrückzieher (11) verbindet, wenn sich der Mitnehmer (43, 44) und der Rückzieher (11) in der äusseren Ausziehstellung zum Erstellen einer vorgegebenen Fadenlänge befinden, und dass eine Schneidvorrichtung (22) vorgesehen ist, mittels welcher der jeweils dargebotene Faden (25) an der Gewebekante abschneidbar ist, wobei der Fadenrückzieher (11) bei noch offener Fadenklemme (12) eine Ausziehbewegung,
    sodann bei geschlossener Fadenklemme (12) und vor dem Abschneiden des dargebotenen Fadens (25) eine Rückbewegung ausführt, die kleiner als die Ausziehbewegung ist, und nach dem Schussfadenabschneiden gegebenenfalls eine weitere Ausziehbewegung zum Wegbewegen des abgeschnittenen Fadenendes von der Gewebekante und sodann gegebenenfalls eine Rückbewegung ausführt, die kleiner als die vorhergegangene Ausziehbewegung ist. EMI7.2 an den Fadenzubringern (46, 47, 48) durch längliche Ösen gebildet sind, deren Längsachsen mindestens ungefähr parallel zur Richtung der genannten Strecke liegen.
    EMI7.3 (11) aus einem Schwenkhebel besteht, der an seinem freien Ende einen Haken aufweist und in einer lotrechten Ebene schwenkbar ist, die parallel zur Bahn des Mitnehmers (43, 44) der Ablängeinrichtung verläuft, so dass der Haken bei der Schwenkbewegung des Schwenkhebels den von einem der Fadenzubringer (46, 47, 48) dem Mitnehmer (43, 44) dargebotenen Faden (25) erfasst.
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AT600966A AT273838B (de) 1966-06-23 1966-06-23 Einrichtung zum Erstellen von Fadenstücken vorgegebener Länge

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