CH418902A - Graviermaschine - Google Patents

Graviermaschine

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Publication number
CH418902A
CH418902A CH901864A CH901864A CH418902A CH 418902 A CH418902 A CH 418902A CH 901864 A CH901864 A CH 901864A CH 901864 A CH901864 A CH 901864A CH 418902 A CH418902 A CH 418902A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
engraved
engraving machine
clamped
rods
Prior art date
Application number
CH901864A
Other languages
English (en)
Inventor
Cerny Erich
Original Assignee
Blohm Fritz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blohm Fritz filed Critical Blohm Fritz
Publication of CH418902A publication Critical patent/CH418902A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/001Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying
    • B44B3/003Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying using a pendulum

Landscapes

  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description


  Graviermaschine    Das Gravieren von Teilen in Handarbeit erfor  dert eine gute     Schulung    und dauernde     übung    des  Graveurs. Mit einer bekannten Graviermaschine       können    Trauringe auch von ungeübtem Personal       durchgeführt    werden. Bei dieser Maschine wird der zu  gravierenden     Trauring    in einem an einer     Kardan-          aufhängung        eingespannten    Schwingring befestigt, der  eine mit ihrem oberen Teil durch die     Ausnehmung     einer     Schriftschablone    gesteckte Führungsstange  trägt.

   Das Gravieren erfolgt in der Weise, dass der  Gravierstichel an seinem gegen eine leichte Feder  spannung beweglichen Halter von Hand auf das Gra  vierfeld gedrückt wird und mit der anderen Hand die       Führungsstange    in der     Schriftschablonenausnehmung     bewegt wird, wodurch der den Trauring tragende       Schwingring    eine entsprechende Verstellung gegen  den Stichel erfährt. Durch entsprechende Wahl  der Schriftschablone können sämtliche gebräuchli  chen     Schriftarten,    Buchstaben und Zahlen, in Traurin  ge eingraviert werden.

   Ein besonderer Vorteil der Ma  schine besteht darin, dass sie in kurzer Zeit     gleich-          mässig    gute Gravuren     anzufertigen    gestattet, die von  Handarbeit nicht zu unterscheiden sind.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die       bekannte    Maschine zum Gravieren von Trauringen  in der Weise     abzuwandeln,    dass sie auch zum Gra  vieren flächiger Teile, z. B. von Bestecken,     Uhren,     Manschettenknöpfen,     Siegelringen,        Schildern    oder der  gleichen verwendet werden kann.  



  Die Erfindung betrifft eine Graviermaschine, de  ren an einer horizontalen Grundplatte befestigte  Säule im oberen Teil einen verschiebbaren Bock mit  auswechselbarer Schriftschablone und im unteren Teil  eine     Halterung    trägt, an der ein durch Fingerdruck  aus der Ruhelage bewegbarer Gravierstichel und ein  drehbarer Pendelrahmen angeordnet sind, in den     eine          Schwinghalterung    für das zu gravierende Teil einge-    spannt ist, dadurch     gekennzeichnet,    dass die Schwing  halterung aus einem an seinen Enden in den Pen  delrahmen     eingespannten    Halbring besteht, der in  seinem Scheitel eine von der Schriftschablone geführ  te Führungsstange trägt, und dass an dem Halb  ring zwei von dessen Ebene wegführende,

   nach unten  gekrümmte Stäbe befestigt sind,     mit    je einem Füh  rungsbolzen zur Aufnahme eines Schlittens für das  Einspannen des zu gravierenden Teiles.  



  Die Graviermaschine nach der     Erfindung    kann       zweckmässig        in    der Weise gestaltet sein, dass die Stä  be etwa     mittig    zwischen der     Führungsstange    und den  Enden des Halbringes angebracht sind, wobei der  gegenseitige Abstand der beiden Stäbe sich zu den       Führungsbolzen    hin     verringert.    Gemäss einer Weiter  ausbildung verlaufen die von den beiden nach unten       gekrümmten    Stäben ausgehenden     Führungsbolzen     senkrecht zur     Halbringebene,

      sind einander parallel  und führen ein sich beim Einspannen des Halbrin  ges in den Pendelrahmen     festklemmendes    Schlitten  unterteil, in dessen     Keilnut    ein feststellbarer     ver-          schieblicher        Schlittenoberteil    mit dem zu gravieren  den Teil tragenden Spannbacken bzw. -klemmen an  geordnet ist.  



  Die Vorteile der Graviermaschine nach der Er  findung bestehen     vornehmlich        darin,    dass ihre  Schwinghalterung es     ermöglicht,    Teile von sehr unter  schiedlicher geometrischer Form nach Einspannen  in einen Schlitten     schnell    und sauber zu gravieren.  Die Graviermaschine ist insbesondere auch vorzüg  lich geeignet zum Gravieren von     Besteckteilen.     



  Nachfolgend wird ein     Ausführungsbeispiel    der  Graviermaschine nach der Erfindung anhand der  Zeichnung näher erläutert; es zeigen:       Fig.    1 die Gesamtansicht der Graviermaschine  nach der Erfindung,           Fig.    2 in     Vorderansicht    die Schwinghalterung mit       Schlitten    zum Einspannen einer     zu    gravierenden Plat  te,       Fig.    3 in Seitenansicht die     Schwinghalterung    nach       Fig.    2,

         Fig.    4 die Schwinghalterung mit abgenommenem       Schlitten-Oberteil    in perspektivischer Ansicht und       Fig.    5 zwei     Schlittenoberteile    mit Spannbacken,  bzw. Spannklemmen zur     Aufnahme    des zu gravieren  den Teiles.  



  Bei der Graviermaschine nach der     Erfindung    ist  an einer horizontalen Grundplatte 1 eine Säule 2 be  festigt. Im oberen Teil der Säule ist ein Bock 3 ver  schiebbar, auf dem eine auswechselbare Schriftscha  blone 4 mit buchstabenförmiger     Ausnehmung    5     ruht.     Im     unteren    Teil der Säule befindet sich     eine    Halte  rung 6, an der ein Gravierstichel 7 befestigt ist, der  gegen eine leichte Federspannung durch Fingerdruck  aus der Ruhelage vertikal bewegbar ist.

   An der Hal  terung ist ferner ein vorzugsweise     U-förmiger    Pen  delrahmen 8 angeordnet, der in der Horizontalebene  drehbar ist     und    in den die     Schwinghalterung    für das  zu gravierende Teil eingespannt wird. Die Schwing  halterung besteht aus einem     Halbring    9, der an sei  nen Enden in den     Pendelrahmen    8     eingespannt    ist.

         Im    Scheitel des Schwingrahmens ist     eine    Führungs  stange 10 befestigt, die mit ihrem oberen Teil durch  die     Ausnehmung    5 der     Schriftschablone    4     hindurch-          geführt    ist. An dem Halbring 9 sind nach hinten  zwei von der     Halbringebene    wegführende und nach  unten gekrümmte Stäbe 11, 12 befestigt, von deren  Enden aus sich nach vorn zwei     Führungsbolzen    13,  14 erstrecken zur     Aufnahme    eines Schlittens für das  Einspannen des zu gravierenden Teiles.

   Die nach  unten     gekrümmten    Stäbe 11, 12 sind etwa     mittig    zwi  schen der     Führungsstange    10 und den Enden des       Halbringes    9 angebracht, derart, dass der gegenseiti  ge Abstand der beiden Stäbe 11, 12 sich zu den     Füh-          rungsbolzen    13, 14 hin verringert. Die von den En  den der nach unten     gekrümmten    Stäbe ausgehen  den     Führungsbolzen    verlaufen senkrecht     zur    Halb  ringebene und sind einander parallel.

   Sie     führen    ein       Schlittenunterteil    15, das sich beim Einspannen des       Halbringes    in den     Pendelrahmen    an den Führungs  bolzen 13, 14 verklemmt. In einer     Keilnut    16 des         Schlittenunterteiles    15 ist     verschieblich    ein Schlitten  oberteil 17 angeordnet, das mit einer Schraube fest  stellbar ist. An dem Schlittenoberteil 17 befinden sich  verstellbare Spannbacken 18 oder     Spannklemmen    19  zur Aufnahme der verschiedenen zu gravierenden  Teile.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Graviermaschine, deren an einer horizontalen Grundplatte befestigte Säule im oberen Teil einen verschiebbaren Bock mit auswechselbarer Schrift- schablone und im unteren Teil eine Halterung trägt, an der ein durch Fingerdruck aus der Ruhelage be wegbarer Gravierstichel und ein drehbarer Pendelrah men angeordnet sind, in den eine Schwinghalterung für das zu gravierende Teil eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinghalterung aus einem an seinen Enden in den Pendelrahmen (8)
    einge- spannten Halbring (9) besteht, der in seinem Schei tel eine von der Schriftschablone (4) geführte Füh rungsstange (10) trägt, und dass an dem Halbring (9) zwei von dessen Ebene wegführende, nach unten gekrümmte Stäbe (11, 12) befestigt sind, mit je einem Führungsbolzen (13, bzw. 14) zur Aufnahme eines Schlittens für das Einspannen des zu gravie renden Teiles.
    UNTERANSPRÜCHE 1) Graviermaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe etwa mittig zwischen der Führungsstange (10) und den Enden des Halbringes (9) angebracht sind, wobei der gegen seitige Abstand der beiden Stäbe (11, 12) sich zu den Führungsbolzen (13, 14) hin verringert.
    2) Graviermaschine nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden parallelen und zur Halbringebene senk rechten Führungsbolzen (13, 14) ein sich beim Ein spannen des Halbringes (9) in den Pendelrahmen (8) festklemmendes Schlittenunterteil (15) führen, in dessen Keilnut (16) ein feststellbarer verschiebli- cher Schlittenoberteil (17) mit den das zu gravieren de Teil tragenden Spannbacken (18) bzw. -klemmen (19) angeordnet ist.
CH901864A 1964-03-04 1964-07-09 Graviermaschine CH418902A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC0011513 1964-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH418902A true CH418902A (de) 1966-08-15

Family

ID=7015001

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH901864A CH418902A (de) 1964-03-04 1964-07-09 Graviermaschine

Country Status (2)

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AT (1) AT244714B (de)
CH (1) CH418902A (de)

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Publication number Publication date
AT244714B (de) 1966-01-25

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