DE401946C - Beschriftungsvorrichtung - Google Patents

Beschriftungsvorrichtung

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DE401946C
DE401946C DEH95814D DEH0095814D DE401946C DE 401946 C DE401946 C DE 401946C DE H95814 D DEH95814 D DE H95814D DE H0095814 D DEH0095814 D DE H0095814D DE 401946 C DE401946 C DE 401946C
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DEH95814D
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HERMANN HEIDKAMP
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/20Curve rulers or templets
    • B43L13/201Stencils for drawing figures, objects
    • B43L13/208Stencils for drawing figures, objects letters, numbers, symbols

Description

  • Beschriftungsvorrichtung. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, wie sie Abb. i zeigt, zum Beschreiben von Schildern, Zeichnungen, Aktendeckeln, Geschäftsbüchern u. dgl., z. B. in Druckschrift. An einer Laufschiene a ist der Halter b, dessen Rückansicht Abb. a verkleinert veranschaulicht, in Führungen c (vgl. Querschnitt Abb.3), denen an den Halter anbebogene Greifer entsprechen. Aus dem Halter ist eine Führung d ausgestanzt und vom llalter so weit abgebogen, daß eine kreisrunde Scheibe zwischen Halter und Führung bewegt werden kann, die bei e in ihrem Mittelpunkt mittels einer Achse am Halter drehbar befestigt ist. Diese Scheibe trägt auf Kreisringen Schriftzeichen- oder andere Schablonen. Abb. i zeigt eine solche Scheibe mit zwei Schablonenringen. f e näher der Schablonenring dem Mittelpunkt der Scheibe liegt, um so kleiner wird die Schrift. Um große und kleine Schrift zu erzielen, werden die großen Zeichen auf einen äußeren, die kleineren auf einem inneren Kreisring angeordnet. Die Zeichen beider Ringe werden beim Schreiben dadurch auf die gleiche Schriftzeile gebracht, daß ein. zweiteiliger Scheibenhalter verwandt wird, bestehend aus einem an der Laufschiene zu bewegenden und einem die Scheibe haltenden Teil, der in ersterem in einer Führung verschiebbar ist. Diese Verschiebung ermöglicht es, die Scheibe so zu verstellen, daß nach Belieben im orthographisclien Sinne große und kleine Zeichen auf dieselbe Schriftzeile gebracht werden können. Die Scheibenführung d hat Lücken, die nach Größe und Lage so geordnet sind, daß sich bei Drehung der Scheibe in diesen Lücken die Schriftzeichenschablonen zeigen. Führt man einen Farbstoffträger in die in der Lücke festgehaltene Schablone ein und fährt ihr nach, so überträgt sich das betreffende Schriftzeichen auf den untergelegten Schriftträger.
  • Wach folgendem Verfahren werden die Schriftzeichen aneinandergereiht: Am äußeren Rande der Scheibe sind an den Stellen, wo eine zwischen den Schablonen hindurchgeführte gerade Linie auftreffen muß, kleine Löcher eingestanzt. Will man z. B. bei einem Stande der Scheibe, wie in Abb. i, den Buchstaben E in die Lücken bringen, so setzt man z. B. einen zu diesem Zweck in das andere Ende des Halters des Farbstoffträgers eingeführten kurzen Stift in das rechts vom nächsten Buchstaben, also vom F, befindliche Loch und dreht auf den Halter zu, bis der Stift an der Führung d Widerstand findet. Damit der Stift und nicht sein Träger anschlägt, ist der Halter der Scheibe an der betreffenden Stelle etwas schräg abgebogen, so daß der Stift über eine schiefe Ebene aufwärts gleitet. Die gleiche Vorrichtung ist links am Halter, so daß man die Scheibe auch von links drehen kann., wenn dies der kürzere Weg ist. Damit die Scheibe während des Schreibens nicht ausweichen. kann, hat sie am Rande auf, dit(-#`1VIitt-jeder Schablone Einkerbungen, in die die Kante des in einem Führungsschlitz gehenden Teils der Feder f durch einen auf diese Feder ausgeübten Druck greift. Die das Festhalten bewirkende Kante der Feder verläuft schräg von oben nach unten, und zwar so, daß sie oben über den Scheibenrand ragt und unten ihn flieht und somit das Auftreffen in der Kerbe gewährleistet. Auf der unteren Seite des Halters ist die Feder umgebogen-,, wodurch das Entweichen aus dem Schlitz unmöglich wird. Eine derartige Feststellvorrichtung ist bei Beschriftungsapparaten anderer Bauart bekannt. Den Schriftzeichenabstand regeln auf der Lau:,' schiene angebrachte Gradeinteilungen, den Zeilenabstand Zeilenmesser (Abb. ¢), die an der unteren Seite der Laufschiene in Führungen zu bewegen sind. Bei g sind entsprechende Teile ausgestanzt und vorgebogen, um als Handhaben beim Fortbewegen zu dienen.

Claims (1)

  1. PATENT-AN SPRücHR: i. Vorrichtung zum Beschreiben beliebiger Schriftträger mittels Schablonen, bestehend aus .einer um ihre Achse und in einer Führung drehbaren Scheibe mit auf Kreisringen angeordneten Durchbrechungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe zur Regelung des Schriftzeichenabstandes in einsm Scheibenhalter verschiebbar ist, der an einer mit Gradeinteilungen versehenen Laufschiene hin und her zu bewegen ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, gea kennzeichnet durch am Rande der Scheibe eingestanzte Löcher, die zum Drehen der Scheibe dienen.
DEH95814D 1924-01-23 1924-01-23 Beschriftungsvorrichtung Expired DE401946C (de)

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DE (1) DE401946C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE838258C (de) * 1950-07-25 1952-05-05 Josef Laube Vorrichtung zum Schreiben und Zeichnen von Schriften

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE838258C (de) * 1950-07-25 1952-05-05 Josef Laube Vorrichtung zum Schreiben und Zeichnen von Schriften

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