CH412147A - Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe

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CH412147A
CH412147A CH280361A CH280361A CH412147A CH 412147 A CH412147 A CH 412147A CH 280361 A CH280361 A CH 280361A CH 280361 A CH280361 A CH 280361A CH 412147 A CH412147 A CH 412147A
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monoazo dyes
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new monoazo
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CH280361A
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Oesterlein Fritz
Henri Dr Riat
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur     Herstellung    neuer     Monoazofarbstof%       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Verfahren        zur    Herstellung wertvoller, neuer     Monoazofarbstoffee     der Formel  
EMI0001.0006     
    worin ein X und ein Y je ein Wasserstoffatom und  das andere X bzw. Y je     eine        Sulfonsäuregruppe     und n eine     ganze        positive    Zahl bedeuten.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass  man     Diazoverbindungen    aus     2-Aminobenzoesäure-4-          oder        -5-sulfonsäure        mit    Kupplungskomponenten der  Formel  
EMI0001.0016     
    vereinigt.  Die beim     vorliegenden        Verfahren    als Ausgangs  stoffe dienenden Kupplungskomponenten der Formel  (2) lassen sich nach an sich bekannten Methoden,  z.

   B. durch Umsetzung von     Cyanurchlorid    einerseits         mit    1     Mol        1-Amino-8-oxynaphthalin-3,6-    oder     -4,6-          disulfonsäure    und anderseits mit einem     Mol        N-iVle-          thyl-,        N-Äthyl-,        N-Butyl-    oder     N-Isopropylanhn    her  stellen. Man kann z.

   B. diese     Umsetzungen    in     wässri-          gem    Mittel in     Gegenwart        säurebindender        Mittel,     wie     Alkalicarbonate,    z. B.     Natriumcarbonate,    durch-,       führen.     



  Die nach     vorliegendem        Verfahren        erhaltenen          Farbstoffe    der     Formel    (1) sind neu. Sie eignen sich  zum Färben und     Bedrucken    der verschiedensten Ma  terialien, z. B. solcher tierischer     Herkunft,    wie  Seide und vor allem Wolle, sowie verschiedene       Kunstfasern,    z.

   B.     animalisierte    Kunstseide, Super  polyamiden und     Superpolyurethanen,    insbesondere  aber     polyhydroxyherter    Materialien faseriger Struk  tur, wie     Zellstoff,    regenerierte     Cellulose    oder     Viscose,     Leinen oder vor allem Baumwolle.

   Sie eignen sich  besonders zur     Herstellung    von zum Färben,     Foular-          dieren    oder auch zum     Drucken        verwendbaren,    salz  haltigen,     wässrigen        Farbstofflösungen.    Die durch     Fou-          lardieren,    Drucken oder     Direktfärben    auf die Faser      aufgebrachten,     erfindungsgemässen    Farbstoffe können  zwecks Fixierung einer Wärmebehandlung in Ge  genwart von     Alkali,    z.

   B. in Gegenwart von     Na-          triumcarbonat,        Natriumhydroxyd,        Erdalkahhydroxy-          den,        Trinatriumphosphat    usw.     unterworfen    werden.  Die Färbung kann z. B. bei erhöhter bis mässig er  höhter Temperatur, das heisst 50 bis 100 , ausge  führt werden.

   Zwecks Ausschöpfung des Bades ist  es     empfehlenswert,    gleichzeitig mit den Farbstoffen  oder während des Färbeprozesses mehr oder weniger  neutrale, vor allem anorganische     Salze,    wie Alkali  chloride oder     Sulfate,        gegebenenfalls        portionenweise     dem Färbebad zuzusetzen.

   In den meisten Fällen  kann es von Vorteil sein, die mit den     vorliegenden     Farbstoffen nach den     Foulardierverfahren,    für die  sie im Hinblick auf     ihre        günstigen        Löslichkeits-    und       Elektrolytempfindl'ichkeits-Verhältnisse,    sowie wegen  der guten Stabilität deren Druckpasten, ganz beson  ders geeignet sind, erhältlichen Färbungen einer  Nachbehandlung zu unterwerfen. So werden z. B.  die erhaltenen Färbungen zweckmässig abgeseift;  durch diese Nachbehandlung werden die nicht voll  ständig     fixierten        Farbstoffanteile    entfernt.  



  In     den:        Beispielen,    bedeuten die Teile, sofern  nichts anderes erwähnt wird, Gewichtsteile, die Pro  zente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind  in Celsiusgraden angegeben. Zwischen Gewichts- und       Volumteilen    besteht das gleiche Verhältnis wie zwi  schen einem Gramm und einem Milliliter.  



  <I>Beispiel 1</I>  32     Teile    1,8     -Aminonaphthol-    3,6 -     disulfonsäure     werden in Wasser unter Zusatz von 10,6 Teilen  wasserfreiem     Natriumcarbonat    gelöst. Die erhaltene  neutrale Lösung lässt man in eine eiskalte,     wässrige     Suspension von 18,5 Teilen     Cyanurchlorid    bei 0 bis  5  laufen. Im Laufe einer Stunde werden ungefähr  100 Teile In     Natronlauge,    in der Weise     zugetropft,     dass die     Reaktionslösung    stets sehr schwach kongo  sauer bleibt.

   Wenn keine freie     Aminogruppe    mehr  nachweisbar     ist,    gibt man 10,7     Teile        N-Methyl-          anilin    hinzu und rührt einige Stunden bei 30 , wobei  durch Zugabe von verdünnter     Natriumbicarbonat-          lösung    die Kondensationsmischung bei einem     pH     von 5 bis 6 gehalten wird.

   Nach beendeter Reak  tion gibt man die aus 21,7 Teilen     2-Aminobenzoe-          säure    - 5 -     sulfonsäure    hergestellte     Diazoverbindung          hinzu,    streut noch 25 Teile     Natriumbicarbonat    hinzu  und     rührt    bis     zur        Beendigung    der Kupplung.     Der     Farbstoff wird durch Aussahen und Trocknen     iso-          liert.     



  Er färbt Baumwolle in blaustichig roten Tönen.    <I>Beispiel 2</I>  21,7 Teile     2-Amino-5-sulfobenzoesäure    werden       diazotiert,    und die     Diazoverbindung    wird zu einer  gekühlten Lösung von 58,2 Teilen des     Dinatrium-          salzes    der  1-[2'-Chlor-4'-(N-methyl-N-phenylamino)       1',3',5'-triazinylamino]-8-oxynaphthalin-          3,6-disulfonsäure     (erhalten durch Kondensation von     Cyanurchlorid    mit       1-Amino-8-oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure    und N  Methylanilin)

   und 20 Teilen     Natriumbicarbonat    in  1000 Teilen     Wasser    gegeben. Nach beendeter Kupp  lung wird der Farbstoff durch Zugabe von     Natrium-          chlorid    abgeschieden,     abfiltriert    und getrocknet. Er  färbt Baumwolle in blaustichig roten Tönen. Die  Färbungen sind sehr gut ficht- und waschecht.  



       Thermof        ixierf        ärbeverf        ahren:     3 Teile des gemäss Beispiel 2 erhaltenen Farb  stoffes und 2 Teile     Natriumcarbonat    werden in 25  Teilen Harnstoff und 75 Teilen Wasser gelöst. Mit  dieser Lösung     imprägniert    man ein Baumwollgewebe,  quetscht auf     75%    Gewichtszunahme ab und trocknet  bei 80 .  



  Dann unterwirft man den Stoff einer trockenen  Hitze von l40  während 6 Minuten, spült und  seift bei     Kochtemperatur.    Es resultiert eine koch  echte Färbung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Monoazofarb- stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man Diazo- verbindungen aus 2-Aminobenzoesäure-4- oder -5-sulfonsäure mit Verbindungen der Formel EMI0002.0085 kuppelt, worin ein X Wasserstoff und das andere X eine Sulfonsäuregruppe und n eine positive ganze Zahl bedeuten. UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass n eine, ganze positive Zahl im Werte von höchstens 2 bedeutet.
CH280361A 1961-03-08 1961-03-08 Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe CH412147A (de)

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