CH405368A - Verfahren zum Entnehmen gefalzter Bogen - Google Patents

Verfahren zum Entnehmen gefalzter Bogen

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CH405368A
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CH
Switzerland
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sheets
stack
folded sheets
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folding
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CH31863A
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Hepp Rudolf
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Hepp Rudolf
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    • B65H3/42Separating articles from piles by two or more separators mounted for movement with, or relative to, rotary or oscillating bodies
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    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
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    • B65H2406/3312Rotary suction means, e.g. roller, cylinder or drum arranged for rotating while moving along material to be handled, e.g. rolling on material arranged for planetary movement on rotary support means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Entnehmen   gefalzte    Bogen
Es sind Vorrichtungen bekannt zum Abnehmen   gefalzter    Bogen von einem Stapel, wobei Abnahmewerkzeuge, wie Schwingsauger, Saugerwellen o. dgl., unterhalb des Stapels angeordnet werden, um den untersten Bogen zu erfassen, vom Stapel zu lösen und einer weiteren Bearbeitung zuzuführen. Im allgemeinen werden diese Stapel mit der Falzkante der Bogen auf einen waagerechten oder geneigten Fördertisch gestellt und mit Hilfe von regulierbaren Fördergurten   0. dgl.    stetig an die Abnahmewerkzeuge herangebracht. Bei diesen Einrichtungen wird das Stapelgewicht weitgehend von den voranschreitenden Fördermitteln aufgenommen. Bei anderen Vorrichtungen wird der Stapel auf eine waagerechte oder geneigte Fläche gelegt.

   Die einzelnen Druckbogen fallen dort durch ihr Eigengewicht selbsttätig nach, bis sie von dem Abnahmewerkzeug erfasst werden. Bei dieser zuletzt genannten Vorrichtung genügt das Eigengewicht oft nicht, um die elastische Falzkante, an der die abnehmenden Werkzeuge wie Sauger o. dgl. anfassen sollen, bei hoher Laufgeschwindigkeit anzugreifen. Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung ist, diese Schwierigkeiten zu beseitigen.



   Erfindungsgemäss wird das bei einem Verfahren zum Entnehmen   gefalzter    Bogen unter einem durch sein Eigengewicht nachfallenden Bogen-Stapel erreicht durch Korrektur der Falzkant-Vorschubgeschwindigkeit.



   Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens, die gekennzeichnet ist durch regulierbare Triebmittel, die gegen den Bogen-Stapel wirken zur Beschleunigung oder Verzögerung der durch das Nachfalzen der Bogen vorhandenen Falzkanten-Vorschubgeschwindigkeit.



   Mit einer solchen Vorrichtung können Bogen unterschiedlicher Qualität und Seitenzahl unter einem an sich frei fallenden Stapel bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit sicher entnommen werden.



   Anhand der nachstehenden Figuren ist die Erfindung im folgenden an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung;
Fig. 2 den Schnitt A-B durch die Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 in Pfeilrichtung C;
Fig. 4 die Stelle D der   Vorrichtung    nach Fig. 1 in grösserem Masstab.



   Die zu verarbeitenden Druckbogen A werden in einem anschliessend näher beschriebenen Stapelkorb mit der Hand eingelegt, wobei sich die Falzkanten der Bogen gegen die mit unterschiedlicher Form auswechselbaren Zungen 1 abstützen, die in Stapelholme 2 eingebettet sind. Diese   Stapelholme    2 ruhen auf einer Strebe 3, die ihrerseits an den Seitenflanschen 4 und 5 befestigt sind. Diese Seitenflansche sind mit Hilfe verstellbarer Handgriffe 6 schwenkbar um den Drehpunkt 7.



   Dann ruht der Bogenstapel gegen die Bürste 10, die schwenkbar angeordnet ist und durch den Bügel 11 in der Halterung 12 verschoben und festgeklemmt werden kann, Mit Hilfe dieser Einrichtungen kann der   Einlegekorb    für die verschiedenen Bogenformate verstellt werden.



   Das Abnehmen der einzelnen Bogen unter dem Stapel geschieht in der Weise, dass Saugkörper 13 in der Drehrichtung 14 um die Achse 15 kreisen, und zwar in der   Hauptdrehrichtung    16, die erreicht wird  durch die Drehung der Seitenscheiben 17 um die Achse 18. In der Achse 15 befindet sich ein Vakuumstollen, dem von aussen Vakuum zugeführt wird und mit dessen Hilfe die Sauger 19 jeweils den untersten Druckbogen vom Stapel A ablösen. Dann ruht der Stapel auch noch auf Stützwalzen 20, die sich in Pfeilrichtung 21 drehen.



   Durch die Drehung der Scheiben 17, verbunden mit der gleichzeitigen Drehung der Saugkörper 13 und Stützwellen 20, wird jeweils der unterste Druckbogen des Stapels durch die Sauger 19 abgewälzt und einer späteren Weiterverarbeitung zugeführt.



   Für den Transport des Stapels längs der Stapelholme 2 sind Transportgurten 22 vorgesehen, die sich in Pfeilrichtung bewegen und gegen die Falzkante der im Stapel liegenden Druckbogen wirken. Angetrieben werden diese Gurten durch Rollen 23, die in Bolzen 24 so angeordnet sind, dass sie mit Hilfe von Flanschen 25 gegenseitig verschoben werden können zur Regulierung der Spannung der Transportgurten. Die Transportgurten werden angetrieben durch die Friktionsscheiben 26, die auf der Welle 27 befestigt sind.



   Für den Antrieb der Welle 27 ist ein Schaltgetriebe angeordnet, das angetrieben wird durch eine Kurvenscheibe 28 (Fig. 3), die mit der Welle 18 verbunden ist. Diese Kurvenscheibe hat drei Arbeitsflächen, entsprechend der Untersetzung für drei Saugkörper 13, die in dem hier gezeigten Walzenstuhl vereinigt sind.



   Durch die Drehung der Kurvenscheibe 28 wird die Rolle 29 in Pfeilrichtung gehoben bzw. durch die Druckfeder 30 zurückgedrückt. Mit Hilfe der Stellschraube 31 kann dabei der Weg des Zurückschwenkens beliebig gekürzt werden, wodurch der Hub der mit dem Schwenkhebel 32 verbundenen Schubstange 33 während des Betriebes der Einrichtung verändert wird.



   Diese Schubstange 33 ist mit Hilfe eines Bolzens 34 angelenkt an ein Gehäuse 35 (Fig. 4). In diesem Gehäuse befindet sich eine Schraubenfeder 36. Diese Schraubenfeder sitzt lose auf der Welle 27 und ist mit einem angewinkelten Ende in dem Gehäuse 35 eingelassen. Durch die   eine und    hergehende Bewegung der Schubstange 35 wird das Gehäuse mit der einliegenden Schraubenfeder   eine und    hergeschwenkt. Dabei wird die Welle 27 entsprechend der Pfeilrichtung 37 schrittweise weitergedreht, und zwar dann, wenn die Schraubenfeder in der Pfeilrichtung 37 geschwenkt wird. Wird dagegen das Gehäuse 35 in die entgegengesetzte Richtung geschwenkt, dann öffnet sich die Schraubenfeder durch ihre Eigenspannung, und die Welle 27 bleibt stehen.



   Die Schrittförderung der Welle 27 bei den einzelnen Schwenkbewegungen des Gehäuses 35 wird bei einer solchen Vorrichtung stufenlos verändert durch die Verstellung der Stellschraube 31, d. h. durch die Verstellung des Arbeitshubes zwischen der Kurvenscheibe 28 und der Rolle 29.



   Durch die regulierbare Drehung der Welle 27, die in diesem Beispiel einen durch Stillstände unterbrochenen Vorschub der Transportgurten 22 erzeugt, werden die Druckbogen-Falzkanten gegen den sich abwälzenden Walzenstuhl gefördert.



   Die Reibung zwischen den Transportgurten 22 und dem Bogenstapel kann zusätzlich verändert werden durch Schwenken des Einlegekorbes mit Hilfe der seitlichen Handgriffe 6 um den Drehpunkt 7.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Entnehmen gefalzter Bogen unter einem durch sein Eigengewicht nachfallenden Bogen-Stapel, gekennzeichnet durch Korrektur der Falzkant-Vorschubgeschwindigkeit.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch regulierbare Triebmittel, die gegen den Bogen-Stapel wirken zur Beschleunigung oder Verzögerung der durch das Nachfalzen der Bogen vorhandenen Falzkanten Vorschubgeschwindigkeit.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch gleichförmige, ungleichförmige oder unterbrochene Geschwindigkeit der Triebmittel.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibung zwischen dem Stapel und den gegen ihn wirkenden Reibungsmitteln verändert wird durch Schwenken der Vorrichtung gegen die Horizontale.
CH31863A 1962-01-18 1963-01-11 Verfahren zum Entnehmen gefalzter Bogen CH405368A (de)

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ID=7155564

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