CH397285A - Mechanismus zum Drucken eines Kommas in Büromaschinen - Google Patents

Mechanismus zum Drucken eines Kommas in Büromaschinen

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CH397285A
CH397285A CH926860A CH926860A CH397285A CH 397285 A CH397285 A CH 397285A CH 926860 A CH926860 A CH 926860A CH 926860 A CH926860 A CH 926860A CH 397285 A CH397285 A CH 397285A
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Wilhelm Wagemann Heinrich
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Monroe Calculating Machine
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Description


  Mechanismus zum Drucken     eines    Kommas in Büromaschinen    Die Erfindung betrifft einen Mechanismus zum  Drucken eines Kommas in Verbindung mit Zahlen  werten     in,        Büromaschinen.     



  Bisher bekannte druckende Rechenmaschinen  weisen eine     Vorrichtung    auf, die ein Komma unver  änderlich an einer bestimmten Stelle druckt, z. B.  zwischen der     Zehner-Stellenreihe    und der     Hunderter-          Stellenreihe,    um z. B. Dollars und Cents     zu    trennen.  In gewissen Fällen ist es jedoch erwünscht, das  Komma an einer anderen Stelle zu drucken oder  die Zahl ohne jedes Komma zu drucken.  



  Mit der Erfindung soll daher ein Mechanismus  geschaffen werden, der ein Komma an irgendeiner  beliebigen Stelle eines Zahlenwertes drucken kann.  



  Ferner soll eine Einrichtung geschaffen werden,  die es ermöglicht, den Mechanismus zum Drucken  des Kommas an einer beliebigen Stelle einzuschalten  und auszuschalten.  



  Der Mechanismus nach dieser Erfindung dient  zum Drucken eines     Kommas    in Büromaschinen,     die     eine     stellenreihenmässig    angeordnete Gruppe von     Zif-          ferndruckteilen    aufweisen, von denen jeder Teil aus  einer Ruhestellung heraus verschieden einstellbar ist,  mit einer Einrichtung, die jeden     Zifferndruckteil    in  seiner Ruhestellung ausschaltet, und mit einer Ein  richtung, die jeden     Zifferndruckteil    bei seiner Bewe  gung aus der Ruhestellung heraus einschaltet.  



  Der Mechanismus nach dieser Erfindung .ist da  durch gekennzeichnet, dass ein wahlweise einschalt  barer und ausschaltbarer     Kommadruckteil    nahe  einem bestimmten     Zifferndruckteil        betätigbar    ist, dass  eine Vorrichtung vorhanden ist,     die    beim Einschalten  des     Kommadruckteiles    betätigt wird, um den in Ruhe  stellung befindlichen benachbarten     Zifferndruckteil     einzustellen, um auf diese Weise die Ausschaltvor  richtung für diesen     Zifferndruckteil    zu überholen,    und dass eine Vorrichtung vorhanden ist, die das  Arbeiten aller eingeschalteten Druckteile bewirkt.  



  In der Zeichnung und der Beschreibung ist als  Ausführungsbeispiel der Erfindung nur ein einziger  Mechanismus zum Drucken eines Kommas dar  gestellt bzw. beschrieben. Es können jedoch mehrere  solcher Mechanismen vorhanden sein, um     Kommas     an gewünschten Stellen einzusetzen.  



  Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung  anhand der Zeichnungen. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Mechanismus mit  den Teilen in Ruhestellung,       Fig.    2 eine Einzelansicht der Einrichtung zum  Betätigen des Mechanismus     mit    den Teilen in Ruhe  stellung,       Fig.    3 eine Seitenansicht des Mechanismus mit  den Teilen in Arbeitsstellung und       Fig.    4 eine Einzelansicht der Einrichtung zum  Betätigen des Mechanismus mit den Teilen in Ar  beitsstellung.  



  Der Mechanismus ist bei einer druckenden Re  chenmaschine     dargestellt.    Er kann aber bei jeder  schreibenden Rechenmaschine oder     Addiermaschine     verwendet werden, die hin und her     bewegliche    An  triebszahnstangen zum Einstellen der Drucktypen  hebel hat, wie dies auf diesem Gebiete der Technik  bekannt ist.  



  Rechts von einem einer bestimmten Stellenreihe  zugeordneten und für gewöhnlich ausgeschalteten     Zif-          ferndruckrad    21     (Fig.    1, 3) ist ein für     gewöhnlich          ausgeschalteter        Kommadruckhebel    22 angeordnet. Je  des Druckrad 21 sitzt auf dem oberen Ende einer  Hammerplatte 23, die auf einer Zwischenplatte 24       drehbar    gelagert ist. Die Platten 24 werden im Ab  stand voneinander von zwei Querstangen 25 und 26  getragen.

   Jedes Druckrad 21 wird durch den nach  hinten ragenden Ansatz 18b einer zugehörenden      Zahnstange 18 über ein Zahnradgetriebe drehbar  eingestellt, das ein mit dem     Druckrad    21 festes Zahn  rad 27 enthält. Auf jeder Hammerplatte 23 ist ein  Treibarm 29 drehbar gelagert, der von einer Feder  30 in Rechtsrichtung gedreht wird. Die Treibarme  29 werden für gewöhnlich in Linksrichtung     (Fig.    1)  gegen den Zug der Federn 30 von einem Rückflügel  31 gehalten, der an den oberen Enden der Arme  anliegt, die sich nach oben durch einen von dem  Bügel getragenen Kamm 34     hindurcherstrecken.     



  An der oberen vorderen Kante jeder Platte 23 be  findet sich ein Ansatz 23a, der von dem Arm 29 er  fasst wird. Der in linksgedrehter Stellung gehaltene  Arm 29 hält daher auch die Platte 23 in dieser  Stellung. Unterhalb des Ansatzes 23a befindet sich  an der Vorderkante von Arm 29 ein nach hinten  ragender Finger 29a, der die Vorderkante von Platte  23 umfasst. Bei der Freigabe von Arm 29 erfolgt  daher eine Rechtsdrehung des Armes 29, der die  Hammerplatte 23     mitnimmt,    so dass das Druckrad  21 gegen ein auf einer Druckwalze 32 befindliches  Papier bei einem Druckvorrat angeschlagen wird, wie       Fig.    3 zeigt. Bei diesem Vorgang greift das hintere  Ende des keilförmig geformten Fingers 29a in das  Zahnrad 27 des Druckrades 21 und richtet dieses  Rad aus.  



  Die Treibarme 29 werden bei einem Druckvor  gang in folgender Weise geregelt.  



  Jedem Arm 29 ist ein Auslöser in Form eines  Hebels 33 zugeordnet. Die Auslöser 33 sind zwi  schen     ihren    Enden auf einer vor dem Kamm 34  angeordneten Querwelle 35 drehbar gelagert. An dem  unteren Ende jedes Auslösers 33 ist ein nach hinten  gerichteter Arm 36 drehbar gelagert. Eine an einem  vorderen Ansatz von Arm 36 angebrachte Feder hält  diesen Arm in gesenkter Stellung und den Auslöser  33 für gewöhnlich in rechtsgedrehter Stellung     (Fig.    1).  



  Befinden sich die Auslöser 33 in ihrer rechts  gedrehten Ruhestellung, dann befinden sich die an  ihren oberen Enden vorhandenen Ansätze 33a etwas  oberhalb und in der rechtsgedrehten Bewegungsbahn  der Treibarme 29. Befinden sich die Arme 36 in ihrer  gesenkten Ruhestellung     (Fig.    1 und 2), dann liegen  die an ihren oberen hinteren Kanten vorhandenen  Schultern 36a unterhalb der Bewegungsbahn eines  nach unten     gerichteten    Bügels 37.  



  Jedem Arm 36 und jeder     Zahnstange    18 ist ein  nach unten gerichteter     Hubfinger    38 zugeordnet, der  an seinem oberen Ende drehbar gelagert ist und in  Linksrichtung von einer Feder 38a gezogen     wird,     so dass das untere Ende des Fingers 38 an einer  Schulter     anliegt,    die sich an der Vorderseite von An  satz 18b der Zahnstange 18 befindet. Der Finger 38  erstreckt sich nahe seinem unteren Ende nach hinten  und liegt an der vorderen Unterkante eines an der Un  terkante des Armes 36 befindlichen Ansatzes<I>36b</I> an.  



  Bewegt sich bei einem Eintrag- oder Summen  ziehvorgang die Zahnstange 18 aus ihrer Nullstellung  nach hinten, dann wird der Finger 38 freigegeben  und wird von der Feder 38a in Linksrichtung ge-    dreht. Die linksgerichtete Drehung des Fingers 38  hebt den Arm 36, so dass die Schulter 36a in die  Bewegungsbahn des Bügels 3 gebracht wird.  



       Während    der ersten     Hälfte    eines Maschinenzy  klus, in der die Zahnstangen 18 zum Eintragen von  Zahlenwerten in die Druckräder 21 nach hinten be  wegt werden, wird der     Rückführbügel    31 aus seinem  Eingriff mit den Treibarmen 29 in Rechtsrichtung  gedreht, und zwar unter der Regelung eines Nocken  nachlaufhebels 28     (Fig.    3), der an einem Nocken  15 der Hauptantriebswelle 70 der Maschine anliegt.  Die Arme 29 werden daher von den Federn 30  bewegt und an die Ansätze 33a der Auslöser 33  angelegt.  



  In der Mitte des Maschinenzyklus haben die  Zahnstangen 18 ihre Bewegungen beendet und be  finden sich in Ruhestellung. Während dieser Ruhe  stellung arbeiten die für gewöhnlich ausgeschalteten  Einrichtungen, um den Bügel 37 zu     verschwenken     und     ein    Arbeiten der Druckvorrichtung zu bewirken.  Die für gewöhnlich ausgeschaltete Einrichtung weist  einen aufrechten Hebel 40     (Fig.    2 und 4) auf. Ein  nach vorn gerichteter Arm 39 ist an seinem hinteren  Ende an dem oberen Ende von Hebel 40 drehbar  gelagert und hat auf der Unterseite seines Vorder  endes eine Schulter 39a, die sich an die Vorderkante  des Bügels 37 anlegen kann.  



  Eine schwache Feder     39b    zieht für gewöhnlich  den Arm 39 nach vorn und hält den Hebel 40  in linksgedrehter Stellung     (Fig.    1, 2). Ferner hält die  Feder 39b das gehobene Vorderende von Arm 39  in Berührung mit einem Zapfen 44a, der sich am  Ende eines nach vorn gerichteten Armes eines am  Drehpunkt 44b drehbar gelagerten Bügels 44 befin  det. Infolgedessen wird der Bügel 44 in rechtsgedreh  ter Stellung und in Anlage an den hinteren Kanten  der nach unten gerichteten Finger 38 gehalten, und  die Schulter 39a von Arm 39 wird vorwärts und ober  halb des Bügels 37 eingestellt.  



  Eine Rolle 41 dreht sich mit der Hauptantriebs  welle 70 der     Maschine.    Während des     Stillstandes    der  Zahnstangen 18 im Mittelabschnitt des Maschinen  zyklus legt sich die Rolle 41 kurz an das untere  Ende von Hebel 40 und dreht den Hebel in Rechts  richtung     (Fig.    3 und 4). Infolgedessen wird der  Arm 39 nach hinten     bewegt    und neu eingestellt. Ste  hen alle Druckräder 21 auf     Null,    beispielsweise bei  einem     Nichteintragungsvorgang,    dann bleibt das Vor  derende von Arm 39 angehoben. Bei der Rückwärts  bewegung des Armes bewegt sich die Schulter<I>39a</I>  leer über den Bügel 37 hinweg, und die Druckvor  richtung wird nicht betätigt.

   Auf diese Weise ist also  eine Vorrichtung geschaffen, die das unerwünschte  Drucken von Nullen in allen Stellenreihen verhütet,  in denen keine Wertziffer eingetragen worden ist. Ist  jedoch irgendein     Zifferndruckrad    21 aus seiner Null  stellung     herausbewegt    worden, dann wird der Bügel  37 gedreht, um ein Arbeiten der Druckvorrichtung  in folgender Weise zu bewirken.      Jede Feder 38     (Fig.    1 und 3), die die Finger 38  in linksgedrehter Stellung in Anlage an der Schulter  des     Zahnstangenansatzes    18b hält, ist stärker als die  verhältnismässig schwache Feder 39b von     Arm    39.

    Wenn daher bei der nach hinten erfolgenden Bewe  gung des zugehörenden     Zahnstangenansatzes    18b ein  Finger 38 in Linksrichtung gedreht wird, wird der  Bügel 44 in Linksrichtung gedreht     (Fig.    3 und 4),  und der Zapfen 44a senkt die Schulter 39a von Arm  39 in eine Stellung, in der die Schulter bei der Rück  wärtsbewegung dieses Armes 39 den Bügel 37 be  rührt und dreht.  



  In allen     Stellenreihen,    in denen Zahnstangen 18  bewegt worden sind, werden die Arme 36 gehoben,  um ihre Schultern in die Bahn des Bügels 37     (Fig.    3  und 4) zu bringen. Beim Drehen des Bügels 37 wer  den daher die gehobenen Arme nach hinten bewegt,  so dass die angeschlossenen Auslöser 33 in Linksrich  tung gedreht werden, um ihre Ansätze 33a aus dem  Halteeingriff mit den Antriebsarmen 29 zu bringen,  die dann kräftig angeschlagen werden, um einen  Druckvorgang auszuführen. Die Finger 33b der Aus  löser 33 überlappen jeden Auslöser der nächstfol  genden höheren Stellenreihe.

   Wenn daher ein Aus  löser 33 von dem Bügel 37 gedreht wird, werden  die Auslöser der folgenden niedrigeren Stellenreihen,  wenn kein Drehen durch den Bügel erfolgt, von den  überlappenden Fingern gedreht, um rechts von allen  Wertzahlen in bekannter Weise Nullen zu drucken.  Nach dem Drucken werden die Elemente während  der zweiten Hälfte des Maschinenzyklus wieder neu  eingestellt. Die vorstehend beschriebene Zifferndruck  vorrichtung und ihre Arbeitsweise ist üblich und in  der Technik bekannt. Nachstehend wird die da  mit zusammenwirkende     Kommadruckvorrichtung    be  schrieben.  



  Jeder     Kommadruckhebel    22 hat die Form     eines     Schiebers, der eine     Stift-Schlitz-Lagerung    zwischen  seinen Enden auf einer Hammerplatte 23 hat und  der ein in entgegengesetzter Richtung gedrehtes un  teres Ende aufweist, das in einen an dem unteren  Ende dieser Platte vorhandenen     Führungsschlitz    ein  greift. Das obere Ende des Schiebers ist nach rechts  gekröpft und erstreckt sich rechts von dem auf der  Platte 23 befindlichen     Zifferndruckrad    21 nach oben.  Von der oberen hinteren Kante des Schiebers 22     wird     eine     Kommadrucktype    22a getragen, die daher un  mittelbar rechts von dem zugehörenden Zifferndruck  rad 21 liegt.  



  Für gewöhnlich wird der Schieber 22 in einer  gesenkten Stellung von einer Drehfeder 42 gehalten.  In dieser Stellung steht die     Kommadrucktype    22a  unterhalb der Drucklinie. Wird also die Platte 23  angeschlagen, dann wird die     Kommatype    22a     nicht     auf die Druckwalze geschlagen, und die Ziffer wird  ohne ein an ihrer rechten Seite befindliches Komma  gedruckt. Mittels einer Vorrichtung kann der Schie  ber 22 gehoben werden, so dass die     Kommatype     22a auf die Ebene der Drucklinie gebracht wird.  Diese Vorrichtung arbeitet in folgender Weise.

      Die     Kommadruckvorrichtung    wird durch     Drük-          ken    einer     federbeaufschlagten    Taste 4     eingeschaltet:     Die Taste 4 wird in ihrer gedrückten Stellung von  einem Riegelschieber 43 gehalten und durch das  beim Drücken einer Freigabetaste (nicht dargestellt)  erfolgende Bewegen dieser Schienen 43 freigegeben.  Diese Arbeitsvorgänge sind bekannt.  



  Ein hinterer Ansatz 4b des Schaftes von Taste 4  liegt über dem Ende eines waagrechten     Hebelarmes     von Winkelhebel 45. Ein nach unten gerichteter Arm  von Winkelhebel 45 ist mit dem vorderen Ende eines  Kabels 46 verbunden, dessen hinteres Ende mit dem  unteren Arm eines Hebels 47 in Verbindung steht,  der einen Schenkel eines Kniehebels bildet. Ein obe  rer Arm von Hebel 47 ist mit dem unteren Ende  eines Lenkers 48 verbunden, der den anderen Schen  kel des     Kniehebels    bildet. Das Ende von Lenker  48 ist zwischen den Enden eines nach     vorn    gerich  teten     Nockenhebels    49 drehbar verbunden, der an  seinem hinteren Ende eine ortsfeste Drehlagerung  aufweist.  



  Für gewöhnlich wird der Hebel 47 von     seiner     Feder in linksgedrehter Stellung     (Fig.    1) gehalten,  wobei der aus diesem Hebel und dem Lenker 48 be  stehende     Kniehebel    geknickt ist. Bei     geknicktem     Kniehebel 47, 48 befindet sich der     Nockenarm    49  in einer ausgeschalteten gesenkten Stellung, das Kabel  46 wird nach hinten gehalten, und der Winkelhebel  45 wird in linksgedrehter Stellung gehalten, wobei  sein waagrechter Arm ummittelbar unterhalb des An  satzes 4b des Schaftes der zurückgezogenen Taste 4  liegt.  



  Beim Drücken der Taste 4 dreht der Ansatz  4b die Kurbel 45 in Rechtsrichtung und zieht in  folgedessen das Kabel 46 nach vorn. Durch die     Vor-          wärtsbewegung    des     Kabels    46 wird der Hebel 47 in  Rechtsrichtung gedreht, so dass der     Kniehebel    47,  48     (Fig.    3) eingeschaltet wird. Dieses Einschalten  des Kniehebels 47, 48 dreht den     Nockenarm    49 in  Rechtsrichtung in die eingeschaltete Stellung.  



  Die Rechtsdrehung des     Nockenarmes    49     in        die     eingeschaltete Stellung legt eine obere     Nockenkante     49a des Armes 49 an eine am unteren Ende des       Kommaschiebers    22 befindliche Rolle 22b. Diese  Bewegung bewirkt kein Heben des     Schiebers    22,  sondern hebt den     Schieber    22 nur so hoch, dass die  Kante 49a an der Rolle 22b anliegt.

   Wird jedoch  bei einem Druckvorgang die     Hammerplatte    23 nach  rechts gedreht;     dann    wird die Rolle 22b nach vorn  längs der     Nockenkante    49a bewegt, die so geneigt  ist, dass der Schieber 22 gehoben wird und seine       Kommatype    22a auf die Ebene der Drucklinie ge  bracht     wird,    ehe     ein    Aufschlag des Zylinderdruck  rades 21 auf das Papier erfolgt. Es wird daher rechts  von der Ziffer ein Komma gedruckt.  



  Wie erwähnt, wird die Anschlagvorrichtung für  die Hammerplatte 23 bei der Bewegung der Zahn  stange 18 nach hinten aus der Nullstellung heraus  eingeschaltet. Wenn keine     Ziffer    in den links von      dem Komma befindlichen Stellenreihen vorhanden  ist, besteht also der zu     druckende    Zahlenwert ledig  lich aus Dezimalstellen. Wenn daher die Komma  vorrichtung eingeschaltet wird, muss eine Vorrichtung  vorhanden sein, die die Anschlagvorrichtung für die  Hammerplatte 23, auf der der     Kommaschieber    ge  lagert ist, unabhängig von der Bewegung der Zahn  stange 18 einschaltet, da sonst das Komma nicht  gedruckt werden würde.  



  Diese Vorrichtung, die die     Kommadruckvorrich-          tung    unabhängig von der Bewegung der Zahnstange  18 einschaltet, weist einen nach vorn gerichteten Fin  ger 51 auf, der an seinem hinteren Ende eine orts  feste Drehlagerung hat und dessen freies Vorderende  unter dem     hinteren    Ende von Arm 36 liegt. Unter  halb seines Drehpunktes weist der Finger 51 nahe  seinem hinteren Ende einen Ansatz 51a auf, an den  sich eine am vorderen freien Ende von     Nockenarm     49 befindliche     Nockenkante    49b anlegen     kann.     



  Wird der Arm 49 zum Einschalten der Komma  vorrichtung nach rechts bewegt, so legt sich die     Nok-          kenkante    49\b an den     Ansatz        51,b    und hebt infolge  dessen das vordere Ende von Finger 51 und den       darüberliegenden    Arm 36. Hierdurch wird die Schul  ter 36a in die Bewegungsbahn des Bügels 37 ge  bracht und infolgedessen die Anschlagvorrichtung  eingeschaltet. Es wird daher eine Null gedruckt, die  an ihrer rechten Seite ein Komma und rechts von  dem Komma Dezimalstellen hat, z. B. 0,1289. Ist  eine Null oder sind mehrere Nullen zwischen dem  Komma und einer ersten Wertzahl nach rechts vor  handen, dann sorgen die überlappenden Finger     33b     für das Drucken der Nullen, z.

   B. 0,0025.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mechanismus zum Drucken eines Kommas in Büromaschinen, die eine stellenreihenmässig angeord nete Gruppe von Zifferndruckteilen aufweisen, von denen jeder Teil aus einer Ruhestellung heraus ver schieden einstellbar ist, mit einer Einrichtung, die jeden Zifferndruckteil in seiner Ruhestellung aus schaltet, und mit einer Einrichtung, die jeden Ziffern druckteil bei seiner Bewegung aus der Ruhestellung heraus einschaltet, dadurch gekennzeichnet, dass ein wahlweise einschaltbarer und ausschaltbarer Komma druckteil (22)
    nahe einem bestimmten Zifferndruck teil (21) betätigbar ist; dass eine Vorrichtung (51) vorhanden ist, die beim Einschalten des Komma druckteiles (22) betätigt wird, um den in Ruhestel lung befindlichen benachbarten Zifferndruckteil (21) einzustellen, um auf diese Weise die Ausschaltvor richtung für diesen Zifferndruckteil zu überholen, und dass eine Vorrichtung vorhanden ist, die das Arbeiten aller eingeschalteten Druckteile bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommadruckteil (22) mit dem benachbarten Zifferndruckteil (21) gekuppelt ist. 2. Mechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (39b) vorhan den ist, die für gewöhnlich betätigt wird, um die jenige Vorrichtung (37, 39) auszuschalten, die das Arbeiten aller eingeschalteten Druckteile bewirkt, und dass ein Bügel (44) vorhanden ist, der bei der aus der Ruhestellung heraus erfolgenden Bewegung ir gendeines Zifferndruckteiles (21) arbeitet, um diese das Arbeiten bewirkende Vorrichtung (37, 39) aus zuschalten. 3.
    Mechanismus nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (37, 39), die das Arbeiten aller eingeschalteten Druckteile (21) be wirkt, aus einem Bügel (37) und aus einer Antriebs vorrichtung (39) für diesen Bügel (37) besteht, die auf eine ausgeschaltete oder eingeschaltete Stellung eingestellt werden kann; dass die Vorrichtung (39b), die für gewöhnlich die das Arbeiten bewirkende Vor richtung (37, 39) ausschaltet, eine Einrichtung auf weist, die die Antriebsvorrichtung (39) für die aus geschaltete Stellung einstellt, und dass der Bügel (44) so verstellbar ist, dass er die das Arbeiten bewirkende Vorrichtung (37, 39) einschaltet, die die Antriebs vorrichtung (39) auf die eingeschaltete Stellung ein stellt. 4.
    Mechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommadruckteil (22) wahl weise dadurch einschaltbar und ausschaltbar ist, dass er so bewegt wird, dass sich die Kommadrucktype (22a) unter die Drucklinienstellung oder auf die Drucklinienstellung einstellt. 5.
    Mechanismus nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Federeinrichtung (30) zum Betä tigen jedes Zifferndruckteiles (21), mit einem Riegel (33), der jeden Zifferndruckteil gegen ein Betätigen durch die Federeinrichtung zurückhält, mit einem gemeinsamen Antriebsteil (37), mit einem jedem Rie gel zugeordneten einstellbaren Freigabeteil (36), der sich für gewöhnlich ausserhalb der Bewegungsbahn des gemeinsamen Antriebsteiles befindet, und mit einer Vorrichtung (38), die bei der Bewegung jedes Zifferndruckteiles aus der Ruhestellung anspricht, um den Freigabeteil des zugehörenden Riegels in die Bewegungsbahn des gemeinsamen Antriebsteiles zu bringen, und eine Einstellvorrichtung (51),
    welche bei der Verstellung des Kommadruckteiles (22) auf ein geschaltete Stellung arbeitet und den Freigabeteil für den Riegel des gekuppelten Zifferndruckteiles in die Bewegungsbahn des gemeinsamen Antriebsteiles ein stellt.
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