CH392829A - Verfahren zur Herstellung von bewehrten Ziegelträgern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bewehrten Ziegelträgern

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CH392829A
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CH
Switzerland
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brick
girders
reinforcement
production
grooves
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Application number
CH818461A
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English (en)
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Brengsson Erik
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Brengtson Erik
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/20Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
    • E04C3/22Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members built-up by elements jointed in line

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von bewehrten Ziegelträgern    Beim Mauern von geraden und gewölbten Ab  deckungen über Tür- und Fensteröffnungen hat man  in neuerer Zeit damit begonnen, bewehrte Ziegel  träger als erste Lage über der     Öffnung    zu benutzen,  wobei der Träger als Unterlage für die beim Mauern  darüber hinzukommenden Ziegellagen dient. Diese  Ziegelträger bestehen aus aneinander gelegten, mit  einander     vermörtelten    und mit Nuten versehenen  Ziegeln, wobei in die Nuten     Bewehrungseisen    ein  betoniert sind. Die Bewehrung dient hierbei dazu,  einen wesentlichen Teil der Belastung der fertigen  Abdeckung, z.

   B. des fertigen Bogens, aufzunehmen,  wobei sie unter Berücksichtigung der Bogenspann  weite, der berechneten Last, Breite und Höhe des  Bogens usw. bemessen wird.  



  Es ist jedoch schon seit langem bekannt, Ab  deckungen von Tür- und Fensteröffnungen derart  auszuführen, dass am vorderen Rand der     öffnung     eine die Öffnung überbrückende Bogenschalung oder  ein Brett für gesprengten oder     scheitrechten    Sturz  angebracht wird und als Unterlage für die beim  Mauern über der     -öffnung    hinzukommenden Ziegel  lagen zu dienen. Nachdem der Mörtel     erhärtet    ist,  kann der Träger entfernt werden, da der Bogen dann  selbsttragend ist.  



  Versuche haben nun gezeigt,     dass    die Bewehrung  eines Ziegelträgers beim erstgenannten Verfahren  die Belastbarkeit des     Gewölbebogens,    verglichen mit  einem nach letztgenanntem Verfahren hergestellten  Bogen, nicht erhöht, wenn es sich um Spannweiten  handelt, wie sie beim Hausbau am häufigsten vor  kommen. Die Bewehrung kann in vielen Fällen sogar  einen nachteiligen Einfluss auf die Festigkeit haben,  da sie zusätzliche Schubspannungen in der     Abdek-          kung    erzeugt, welche sich mit denjenigen Schubspan  nungen summieren, die von den waagrechten Reak  tionskräften in der Nähe der     Widerlager    herrühren.

      Die dem erstgenannten Verfahren     zugrundelie-          genden    Anschauungen setzen eine ziemlich     kräftige     Bewehrung des Trägers voraus, weshalb die Träger  ziegel mit zwei oder mehreren Nuten oder Rillen ver  sehen werden mussten, welche zudem ziemlich tief  sein müssen, da die Bewehrung im unteren Teil des  Trägers liegen soll. Aus verschiedenen Gründen ist  es unzweckmässig, die Nuten bereits im weichen un  gebrannten Lehm vorzusehen, weshalb man sie mei  stens nachträglich im fertiggebrannten Ziegel 1 durch  Sägen oder Fräsen herstellen muss. Ein solches Ver  fahren ist selbstverständlich zeitraubend und teuer.  



  Der vorliegenden     Erfindung    liegen die Erfahrun  gen durch die oben erwähnten Versuche zugrunde,  und sie kann als Verbesserung des oben beschrie  benen bekannten Verfahrens betrachtet werden, um  unbewehrte Abdeckungen unter Zuhilfenahme eines  einfachen und billigen Ziegelträgers zu mauern, der  zwar bewehrt ist, aber dessen Bewehrung nur der  art zu sein braucht, dass der Träger eine für Trans  portzwecke genügende Festigkeit besitzt.  



  Ausgehend von einem Verfahren zur Herstellung  von bewehrten Ziegelträgern, welche zur Abdeckung  von Öffnungen im Ziegelmauerwerk bestimmt sind  und aus     aneinandergereihten,    mit Nuten versehenen  Ziegeln bestehen, wobei in die Nuten ein durch  gehendes     Bewehrungseisen    eingemörtelt oder einbe  toniert ist, kennzeichnet sich die Erfindung dadurch,  dass jeder Ziegel nur mit einer einzigen Nut ver  sehen wird, die sich im wesentlichen bis zur Mitte  des Ziegels erstreckt, und dass die Bewehrung am  Grunde dieser Nut eingemörtelt oder einbetoniert  wird und daher auf die Mittelzone des Trägerquer  schnitts konzentriert ist.  



  Da die Kosten für das Herstellen von Nuten in  den Ziegeln einen ganz beträchtlichen Anteil der  Gesamtkosten des Ziegelträgers bilden, kann ein er-           findungsgemässer    Träger billig sein im Vergleich  mit den     vorbekannten    bewehrten Trägern, da ja die  Steine des Trägers mit nur einer einzigen und ver  gleichsweise seichten Nute versehen sind. Die Be  wehrung besteht aus einem einzigen Eisen, während  bei den     vorbekannten    Ziegelträgern drei oder mehr       Bewehrungseisen    benutzt werden, von denen jedes  zudem den gleichen oder einen noch grösseren  Querschnitt hat als beim erfindungsgemässen Träger.  



  Die anliegende Zeichnung zeigt als Beispiel einen       erfindungsgemässen    Träger, und zwar schaubildlich  in     Abb.    1 und als Querschnitt in     Abb.    2.  



  Nach     Abb.    1 besteht der Träger aus mehreren,  der Länge nach,     aneinandergereihten    Ziegeln 1, die  mit Zementmörtel     zusammengefügt    sind. Jeder Ziegel  ist mit einer mitten im Ziegel verlaufenden Längs  nute oder Längsrinne 2 versehen, die sich im we  sentlichen hinab bis zur halben Höhe des Steins er  streckt. Im Boden dieser Nut ist ein     Bewehrungs-          eisen    3 eingelegt, welches sich den gesamten Träger  entlang erstreckt und mit Zementmasse oder mit Ze  mentmörtel gefüllt ist.  



  Das     Bewehrungseisen    kann vorgespannt sein.  Auch wenn es meistens am     zweckmässigsten    sein  dürfte, dass das     Bewehrungseisen    angenähert mit der  Mittellängsachse des Trägers übereinstimmt, kann es  in .gewissen Fällen     vorteilhaft    sein, es etwas unter  dieser Achse oder unter dem Querschnittmittelpunkt       vorzusehen.     



  Es hat sich herausgestellt, dass ein     Bewehrungs-          eisen    mit einem Durchmesser von 5 bis 7 mm bei  den am häufigsten vorkommenden Trägerlängen  völlig genügt, um zu verhindern, dass der Träger  beim Transport beschädigt wird. Mit dieser Beweh  rung genügt ferner die Festigkeit des Trägers für  die Belastung durch die beim Mauern darübergeleg-         ten    Ziegellagen. Beim Mauern ist es natürlich wich  tig, dass die Stossfugen an den Trägerenden gut mit  Mörtel gefüllt werden. In den meisten     Fällen    ist es  günstig, die Ziegelträger mit einer gewissen über  höhung, d. h. schwach aufwärts gekrümmt, herzu  stellen, wobei das     Bewehrungseisen    vorgespannt sein  kann.

   Die Überhöhung wird derart gewählt, dass  der Träger bei Belastung mit den     darüberliegenden     Ziegellagen, bevor der Mörtel dieser Lagen erhärtet  ist, im wesentlichen gerade wird, wobei zum Beispiel  diese Überhöhung bei einer Spannweite von etwa  2 m etwa 10-12 mm betragen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von bewehrten Ziegel trägern, welche zur Abdeckung von Öffnungen im Ziegelmauerwerk bestimmt sind und aus aneinander gereihten, mit Nuten versehenen Ziegeln bestehen, wobei in die Nuten ein durchgehendes Bewehrungs- eisen eingemörtelt oder einbetoniert ist, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Ziegel nur mit einer ein zigen Nut versehen wird, die sich im wesentlichen bis zur Mitte des Ziegels erstreckt, und dass die Be wehrung am Grunde dieser Nut eingemörtelt oder einbetoniert wird und daher auf die Mittelzone des Trägerquerschnitts konzentriert ist.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Querschnitt der Bewehrung so bemessen wird, dass er gerade gut ausreicht, um dem Träger die nötige Widerstandsfähigkeit für seinen Transport zu verleihen.
CH818461A 1960-07-13 1961-07-12 Verfahren zur Herstellung von bewehrten Ziegelträgern CH392829A (de)

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DK114372B (da) 1969-06-23
DK114372C (da) 1976-03-01

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