CH392104A - Gerät zur Kontrolle der Ebenheit von Oberflächen, z. B. der Oberfläche von Strassenbelägen - Google Patents

Gerät zur Kontrolle der Ebenheit von Oberflächen, z. B. der Oberfläche von Strassenbelägen

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CH392104A
CH392104A CH55962A CH55962A CH392104A CH 392104 A CH392104 A CH 392104A CH 55962 A CH55962 A CH 55962A CH 55962 A CH55962 A CH 55962A CH 392104 A CH392104 A CH 392104A
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CH
Switzerland
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stylus
carriage
pen
drum
guide body
Prior art date
Application number
CH55962A
Other languages
English (en)
Inventor
Sacchetti Hans
Schmid Gustav
Original Assignee
Schmid Gustav
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C7/00Tracing profiles
    • G01C7/02Tracing profiles of land surfaces
    • G01C7/04Tracing profiles of land surfaces involving a vehicle which moves along the profile to be traced

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  
 



  Gerät zur Kontrolle der Ebenheit von Oberflächen, z. B. der Oberfläche von   Strassenbelägen   
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Kontrolle der Ebenheit von Oberflächen.



   Dasselbe zeichnet sich erfindungsgemäss aus durch einen an einer Messlatte verschiebbaren Wagen, der einen Führungskörper trägt, in dem ein Taststift vertikal geführt ist, so dass sein unteres Ende mit der zu kontrollierenden Oberfläche in Berührung bleibt, und dass mit dem Taststift ein Schreibstift derart verbunden ist, dass er die Vertikalbewegung des Taststiftes mitmacht und letztere auf einem Registriermittel aufzeichnet, das eine kontinuierliche, der Längsbewegung des Wagens proportionale Bewegung erfährt.



   In der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch im Schnitt dargestellt.



   Das dargestellte Gerät enthält eine Messlatte 1 von z. B. 4 m Länge, die durch eine Leichtmetallschiene von angenähert C-förmigem Profil gebildet ist. Die Messlatte 1 ruht auf zwei flachen, in bezug auf der Latte schwenkbaren Sockeln 2, die von den Enden der Latte um   1/;    ihrer Länge entfernt sind.



   Ein Messwagen 3 ist mit drei unteren Laufrädern 4, einem oberen Laufrad   4' und    einem seitlichen Laufrad 4" versehen, welche Laufräder auf den Schenkeln der Messlatte 3 laufen. Die Lagerung des oberen Laufrades   4' ist    mittels nicht dargestellter Federn so vorgespannt, dass das Laufrad 4' nach oben gedrückt wird. Dadurch wird erreicht, dass die Laufräder 4 und   4' stets    satt an den Schienenschenkeln anliegen. Am Messwagen 3 ist mittels zweier Bolzen 5 ein Führungskörper 6 für einen Taststift 7 befestigt, dessen unteres Ende durch ein Tastrad   8    gebildet ist. Im Führungskörper ist eine nicht   darge    stellte Feder enthalten, die den Taststift 7 nach unten drückt.



   Der Führungskörper 6 ist oben mit zwei einander gegenüberliegenden Längsschlitzen 9 versehen, in denen eine Führungshülse 10 für einen Schreibstift 11 aufwärts und abwärts verschiebbar ist, wobei diese Hülse 10 durch ein Querloch des Taststiftes 7 hindurchgeht und also dessen Bewegungen mitmacht.



  Eine nicht dargestellte, im Inneren der Hülse 10 befindliche Feder drückt den Schreibstift nach links. Am   Führungskörper    6 ist ein hohler Arm 12 befestigt, der sich über die Messlatte 1 hinweg erstreckt und auf dem eine Trommel 13 drehbar montiert ist. Eine   IRlemmfeder    14 dient dazu, auf der Trommel 13 ein Registrierpapier 15 festzuhalten, auf dem die Schreibspitze des Schreib stiftes 11 ruht, sofern sie nicht durch Ziehen an einem Griff   15' von    demselben abgehoben wird. Die Trommel 13 wird über ein im hohlen Arm 12 enthaltenes nicht dargestelltes Untersetzungsgetriebe angetrieben, und zwar ausgehend von einem horizontalen Reibrad, das am hohlen Arm 12 gelagert ist und bei der Bewegung des Messwagens 3 am Rücken der Messlatte 1 abrollt.



   Das Reibrad 16 wird durch nicht dargestellte Federn mit dem Messlattenrücken in Berührung gehalten, kann jedoch durch Ziehen eines Griffes 17 gegen die Federkraft vom Messlattenrücken abgehoben und mittels einer Arretierschranke 18 in dieser abgehobenen Lage arretiert werden. Das Untersetzungsgetriebe ist z. B. so ausgelegt, dass dem vollen Weg des Messwagens, also 4 m, eine   Diagrammlänge    von 20 cm entspricht, das Massstabsverhältnis für die Längsrichtung also   1 : 20    beträgt. Es ist dagegen klar, dass die Höhenveränderungen, die der Taststift 3 bei der Bewegung des Messwagens entsprechend den Bodenunebenheiten erfährt, im Massstab 1:1 vom Schreibstift 11 auf dem Registrierpapier 15 aufgezeichnet werden.



   Es sei noch bemerkt, dass der Hohlarm 12 sich   über eine Gleitplatte 19 auf der Messlatte 1 abstützt und dass an dieser Gleitplatte 19 eine mit einer Öffnung 20 versehene Lasche vorgesehen ist, an der man das Ende einer nicht dargestellten Zugstange oder dergleichen befestigen kann, mit der man dann bequem den Messwagen hin und her verschieben kann.



   An den Enden der Messlatte sind nicht dargesLellte Mittel zur Fixierung der Stellung der Messlatte   worgesehen,    vorzugsweise in Form von vertikal verschiebbaren Stahlspitzen. Gegenüber bekannten Kontrollgeräten, bei denen die Höhendifferenzen eines Bodenbelages gegenüber einer Messlatte punktweise ennittelt werden, hat das vorliegende Gerät den Vorzug, sehr rasch und automatisch ein vollständiges Profil aufzuzeichnen, wobei die Genauigkeit der Aufzeichnung sehr gross ist. Trotzdem ist das Gerät sehr einfach und so robust gebaut, dass es den Anforderungen der Praxis in jeder Hinsicht gerecht wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zur Kontrolle der Ebenheit von Oberflächen, gekennzeichnet durch einen an einer Messlatte (1) verschiebbaren Wagen (3) der einen Führungskörper (6) trägt, in dem ein Taststift (7) vertikal geführt ist, so dass sein unteres Ende mit der zu kontrollierenden Oberfläche in Berührung bleibt und dass mit dem Taststift ein Schreibstift (11) derart verbunden ist, dass er die Vertikalbewegung des Taststiftes mitmacht und letztere auf einem Registrier mJttel (15) aufzeichnet, das eine kontinuierliche, der Längsbewegung des Wagens proportionale Bewegung erfährt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Taststiftes (7) durch ein Tastrad (8) gebildet ist und dass eine im Führungskörper (6) angeordnete Feder den Taststift nach unten drückt.
    2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schreibstift (11) in einer Hülse (10) geführt ist, die durch ein Querloch des Taststiftes (7) hindurchgeht, wobei eine in der Hülse angeordnete Feder den Schreibstift gegen das Registriermittel drückt.
    3. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Trommel (13), auf der ein Registrierpapier (15) befestigbar ist, wobei die Trommel an einem am Führungskörper (6) angebrachten Arm (12) montiert ist und durch ein Reibrad (16) angetrieben wird, das bei der Längsbewegung des Wagens (3) an der Messlatte (1) abrollt.
    4. Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Arm (12) hohl ist und ein Untersetzungsgetriebe enthält, das zwischen dem Reibrad (16) und der Trommel (13) angeordnet ist.
    5. Gerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Massstab der Längenaufzeichnung 1 : 20 beträgt.
    6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messlatte (1) aus einer Leichtmetallschiene von angenähert C-förmigem Profil besteht und dass der Wagen (3) unten, oben und seitlich mit Laufrädern (4, 4', 4") versehen ist, die auf den Schenkeln der Schiene laufen, wobei mindestens eines dieser Laufräder federnd nach aussen gegen seine Lauffläche gedrückt wird.
    7. Gerät nach Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibrad (16) normalerweise durch Federn mit dem Rücken der Schiene (1) von C-förmigem Profil in Berührung gehalten ist, aber mittels eines Griffes (17) von demselben abgehoben werden kann.
CH55962A 1962-01-17 1962-01-17 Gerät zur Kontrolle der Ebenheit von Oberflächen, z. B. der Oberfläche von Strassenbelägen CH392104A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3650036A (en) * 1969-07-11 1972-03-21 Int Paper Canada Apparatus for detecting surface variations

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