CH386884A - Munitionskörper - Google Patents

Munitionskörper

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CH386884A
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CH426861A
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Oregon Ets Patentverwertung
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/72Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material
    • F42B12/76Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material of the casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Munitionskörper   Die Erfindung bezieht sich auf einen Munitionskörper mit Sprengladung und einer auf den Einsatzzweck des Munitionskörpers abgestimmten Wirkfüllung. 



  Als Wirkfüllungen kommen dabei z. B. Metallpartikeln in Betracht (für splitterwirksame Munitionskörper), ferner Brandstoffe (für Brandgranaten), nebelerzeugende Stoffe (für Nebelgranaten) und dergleichen. 



  Insbesondere bei Munitionskörpern mit einem etwa ei- oder    tropfenförmig   ausgebildeten Gehäusemantel bereitet das Einbringen der Wirkfüllung, vor allem wenn diese durch Trennwände von der Sprengladung getrennt sein soll, gewisse Schwierigkeiten. 



  Man hat bisher schon verschiedene komplizierte Anordnungen von Trennwänden vorgeschlagen, die ein bequemeres Einbringen und Einordnen der Wirkfüllung und Sprengladung in das Innere des Munitionskörper ermöglichen sollen. 



  Eine gegenüber den bekannten Konstruktionen vereinfachte, von der Sprengladung getrennte Anordnung der Wirkfüllung wird gemäss der Erfindung durch einen    doppelwandigen      Innenbehäfter,   welcher vom Gehäusemantel des Munitionskörpers umgeben ist, erreicht. 



  Die Herstellung eines Munitionskörpers der erfindungsgemässen Art geht dabei so vor sich, dass zunächst die Wirkfüllung in den Zwischenraum zwischen der Aussenwand und der Innenwand des doppelwandigen Innenbehälters eingefüllt und erst anschliessend daran der eigentliche Gehäusemantel des Munitionskörpers auf den    Innenbehälter   mit der Wirkfüllung aufgebracht wird. 



     Insbesondere   dann, wenn für den Gehäusemantel ein hochpolymerer Werkstoff vorgesehen ist, wird die Herstellung des erfindungsgemässen Munitionskörpers sehr einfach;    denn   man kann den mit der Wirkfüllung gefüllten doppelwandigen    Innenbehälter   in die Herstellungsform für den Gehäusemantel als Kern einlegen und den hochpolymeren    Werkstoff   des Gehäusemantels direkt auf den Innenbehälter aufformen. 



  Die Verwendung hochpolymerer    Werkstoffe   für den Gehäusemantel ist aber auch deshalb vorteilhaft, weil zu dessen Zerlegung bei der Detonation des Sprengstoffes nur ein geringer Anteil der Energie des Sprengstoffes nötig ist und der weitaus grössere Anteil für die eigentliche Wirkung des Munitionskörpers zur Verfügung steht. 



  Im Hinblick darauf ist es    zweckmässig,   auch die Wände des doppelwandigen Innenbehälters aus einem hochpolymeren Werkstoff herzustellen. 



  Für den eigentlichen Gehäusemantel eignen sich vorzugsweise solche hochpolymere    Werkstoffe,   die als schlagfest (Schlagzähigkeit an > 50    cmkg/cm2),   vorzugsweise als hochschlagfest (Schlagzähigkeit an > 100    cmkg/em2)   zu bezeichnen sind. 



  Mindestens die Aussenwand des Innenbehälters    soll   im Hinblick auf den Füllvorgang und im Hinblick auf die Verwendung des    Innenbehälters   als Kern für das    Aufformen   des Gehäusemantels hinreichend    formsteif   sein, was bei solchen hochpolymeren Werkstoffen zutrifft, deren    Elastizitätsmodul   grösser ist als 10    kg/mm2.   In besonderem Masse eignen sich jedoch solche hochpolymere    Werkstoffe,   deren    Elastizitäts-      modul   grösser als 100    kg/mm2,   vorzugsweise grösser als 300    kg/mm2   ist. 



  Die Wände des Innenbehälters können aus einem spröden oder schlagfesten hochpolymeren Werkstoff bestehen. Man kann auch für die Aussenwand einen schlagfesten und für die Innenwand einen spröden hochpolymeren Werkstoff verwenden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Die Erfindung ist anhand der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel näher    erläutert,   ohne darauf beschränkt zu sein. 



  In der Zeichnung ist ein    Handgranatenkörper   im Längsschnitt dargestellt. 



  Die in der Zeichnung dargestellte Handgranate weist einen Gehäusemantel 1 aus Polyäthylen auf. Der Gehäusemantel 1 umschliesst einen doppelwandigen Innenbehälter, welcher aus einer Aussenwand 2 und einer Innenwand 3 sowie einem Deckel 4 besteht. Die Aussenwand 2, die Innenwand 3 und der Deckel des doppelwandigen Behälters sind aus Polystyrol hergestellt. Im Zwischenraum zwischen der Aussenwand 2 und der Innenwand 3 des doppelwandigen Innenbehälters sind als Wirkfüllung Metallpartikeln 5 in Form von    Vierkanteisen   lose eingefüllt. Zwischen dem Deckel 4 und der Füllung der Metallpartikeln 5 ist ein Ringpolster 6 aus weichem elastischem Werkstoff, z. B. aus Weichgummi oder aus Schaumstoff, angeordnet. 



  Die Innenwand 3 des doppelwandigen    Behälters   weist einen in die Öffnung für den (nicht dargestellten)    Zünderkörper   ragenden zylindrischen Ansatz 7 auf. 



  Ferner ist die Innenwand 3 des Innenbehälters am Boden mit einer nach unten gerichteten    Nocke   8 versehen, welche in einer    Ausnehmung   eines vom Boden der Aussenwand 2 aufragenden Zapfens 9 eingreift, wodurch die Aussenwand 2 von der Innenwand 3 des doppelwandigen    Innenbehälters   in Distanz gehalten wird. 



  Die Herstellung der einzelnen Teile des Körpers der dargestellten Handgranate kann auf folgende Weise vor sich gehen: Die Innenwand 3 und die Aussenwand 2 des    Innenbehälters   werden in je zwei Teilen im Spritzgussverfahren hergestellt. Die Oberteile und Unterteile werden miteinander durch Verkleben verbunden. Hierauf wird die    Innenwand   3 in den durch die Aussenwand 2 umschlossenen Hohlraum eingeführt und der Zwischenraum zwischen der Innenwand 3 und der Aussenwand 2 mit den Metallpartikeln 5 gefüllt. Dann wird in diesen Zwischenraum der Ringpolster 6    eingelegt   und der Deckel 4 aufgeklebt. 



  Der so fertig gestellte Innenbehälter wird nun als Kern in eine    Spritzgussform   eingesetzt und mit dem Werkstoff des Gehäusemantels 1    umspritzt.   



  In den    innerhalb   der Innenwand 3 des Innenbehälters verbleibenden Hohlraum wird die    Sprenb      ladu.ng,      beispielsweise      Nitropenta,      eingefüllt.   Schliesslich wird noch der    Zünderkopf   mit der befestigten Sprengkapsel und dem Verzögerungssatz auf die Öffnung der Handgranate aufgeschraubt. 



  Im Rahmen der    Erfindung   sind gegenüber dem beschriebenen Ausführungsbeispiel zahlreiche konstruktive, werkstoffmässige, herstellungsmässige und anwendungsmässige Varianten möglich. 



  So ist beispielsweise die im Ausführungsbeispiel dargestellte geometrische Ähnlichkeit der Aussenwand 2 und Innenwand 3 des doppelwandigen Innenbehäl-    ters   kein unbedingt notwendiges Merkmal. Ferner kann die Distanzierung zwischen Aussenwand 2 und Innenwand 3 auch anders als dargestellt gelöst werden. 



  Als Werkstoffe für den Gehäusemantel kann man anstelle von Polyäthylen auch andere, vorzugsweise    schlagfeste   Werkstoffe, z. B. Polyamid, schlagfestes Polystyrol verwenden. 



  Für die Wände und den Deckel des Innenbehälters eignen sich ausser Polystyrol ebenfalls verschiedene andere Werkstoffe. Auch kann man die Aussenwand 2 und die Innenwand 3 aus verschiedenen Werkstoffen herstellen, z. B. die Aussenwand 2 aus einem    schlagfesten,   jedoch vorzugsweise relativ formsteifen Kunststoff    (Hart-Polyvinylchlorid,   schlagfestes Polystyrol), die Innenwand jedoch aus einem    spröden   Kunststoff (gewöhnliches Polystyrol,    Polymethacryl-      säuremethylester).   



  Das beschriebene Herstellungsverfahren des Munitionskörpers kann ebenfalls in mehrfacher Weise variiert werden. So kann man die in je zwei Teilen hergestellten Wände des Innenbehälters nicht nur verkleben,    sondern   auch auf andere Weise miteinander verbinden, z. B. verschweissen (was bei Verwendung von thermoplastischen Kunststoffen möglich ist). Man kann die Wände des Innenbehälters auch einteilig ausbilden. Anstelle des für die Herstellung der Wände des Innenbehälters und das Rufformen des Gehäusemantels erwähnten    Spritzguss-      verfahrens   kann man auch andere geeignete Formverfahren anwenden. 



  Die Erfindung lässt sich nicht nur für Handgranaten, sondern auch für andere Munitionskörper mit vorzugsweise ei- oder    tropfenförmiger   Gestalt anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Munitionskörper mit Sprengladung und einer auf den Einsatzzweck des Munitionskörpers abgestimmten Wirkfüllung, gekennzeichnet durch einen doppelwandigen Innenbehälter, welcher vom Gehäusemantel des Munitionskörpers umgeben ist. 1I. Verfahren zur Herstellung eines Munitionskörpers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemantel erst nachdem die Wirkfüllung in den Zwischenraum zwischen der Aussenwand und der Innenwand des Innenbehälters eingefüllt worden ist, auf den Innenbehälter aufgebracht wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Munitionskörper nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemantel aus einem hochpolymeren Werkstoff besteht. 2.
    Munitionskörper nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemantel aus einem schlagfesten hochpolymeren Werkstoff besteht. 3. Munitionskörper nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemantel aus einem hochschlagfesten hochpolymeren Werkstoff besteht. <Desc/Clms Page number 3> 4. Munitionskörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände des Innenbehälters aus hochpolymeren Werkstoffen bestehen. 5. Munitionskörper nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Aussenwand des Innenbehälters aus einem formsteifen hochpolymeren Werkstoff besteht. 6.
    Munitionskörper nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Aussenwand des Innenbehälters aus einem hochpolymeren Werkstoff besteht, dessen Elastizitäts- modul grösser als 100 kg/mm" ist. 7. Munitionskörper nach Patentanspruch I und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass min- destens die Aussenwand des Innenbehälters aus einem hochpolymeren Werkstoff besteht, dessen Elastizitätsmodul grösser als 300 kg/mm2 ist. B. Munitionskörper nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Innenwand des Innenbehälters aus einem spröden hochpolymeren Werkstoff besteht. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff des Gehäusemantels auf den Innenbehälter in einer Herstellungsform aufgeformt wird, in der der Innenbehälter als Kern eingelegt worden ist.
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