CH385166A - Vorrichtung zum Zusammenstellen von Blättern - Google Patents
Vorrichtung zum Zusammenstellen von BlätternInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Vorrichtung zum Zusammenstellen von Blättern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenstellen von Blättern, z. B. der Blätter eines mit Schablonen gedruckten Buches, aus einer Reihe von Blattstapeln. Ein Zweck der Erfindung ist es, eine rasche Zusammenstellung der Blätter mit grosser Präzision zu erreichen. Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, dem Bedienungsmann der Vorrichtung das Zusammenstellen je eines Blattes von jedem Stapel einer beliebigen gewünschten Anzahl von Stapeln mit einer einfachen Bewegung einer Hand und das Ergreifen der zusammengestellten Blätter mit der anderen Hand zu ermöglichen. Die Erfindung bezweckt ferner, dem Bedienungsmann die Ausführung der Zusammenstellungen in rascher Aufeinanderfolge zu ermöglichen, d. h. der Bedienungsmann soll nach Beendigung eines Zusammenstellarbeitsganges sofort bereit für den nächsten Zusammenstellarbeitsgang sein. Die erfindungsgemässe Vorrichtung umfasst eine Mehrzahl von Behältern, deren jeder so ausgebildet ist, dass er einen Blattstapel auf der Kante aufnehmen kann. Jeder Behälter ist mit einer flachen Seitenunterstützung für die Blätter versehen, welche sich im Winkel zur Waagrechten erstreckt. An der oberen Kante derselben sind reibungsverringernde Mittel vorgesehen, durch welche ein Blatt über diese Kante mit einer Reibung hinweggleiten kann, welche wesentlich geringer ist als die Reibung zwischen zwei Blättern. Die Behälter sind flach nebeneinander angeordnet, so dass die erwähnten reibungsverringernden Mittel sich in einer gemeinsamen Ebene erstrecken. Schliesslich sind Blattausschieber in jedem Behälter vorgesehen, welche dazu dienen, jeweils einen Teil des obersten Blattes jedes Stapels aus dem Behälter über die erwähnte Ebene hinaus nach oben zu schieben. Die reibungsverringernden Mittel können von einer wohlgerundeten glatten Oberfläche gebildet sein, über welche die Blätter mit geringer Reibung hingleiten können. Vorgezogen wird es jedoch, die reibungsverringernden Mittel aus einer oder mehreren langgestreckten Rollen zu bilden, welche drehbar an oder oberhalb der Wände der Behälter angeordnet sind. Der anhand der beiliegenden Zeichnung als Ausführungsbeispiel der Erfindung erläuterte Apparat besitzt derartige langgestreckte Rollen, welche als reibungsverringernde Mittel wirken. Die dargestellte Vorrichtung besitzt eine Mehrzahl von sich im Winkel zur Vertikalen erstreckenden Stützflächen oder Wänden 2, welche eine Reihe von Blättern 1 bilden. Jeder Behälter besitzt einen Boden 19 und ist so geformt, dass er einen Stapel 5 von Blättern aufnehmen kann, beispielsweise von gedruckten oder schablonenbedruckten Blättern für ein Buch. Jeder Behälter enthält einen Ausschubarm oder ein Ausschubglied 3 mit einer Gummispitze 4, welche unter ihrem Eigengewicht auf dem obersten Blatt des Stapels aufruht. Das untere Ende jedes Auswerfarmes ist um einen waagrechten Zapfen drehbar gelagert, welcher sich an einer waagrecht angeordneten Hub stange 6 befindet. Diese Hubstange ist von zwei parallelen Gliedern 8 und 15 getragen, welche auf waagrechten Achsen 7 und 14 gelagert sind. Auf der waagrechten Achse 7 ist ein Hebel 9 gelagert und fest mit dem Glied 8 verbunden. Eine Schraubenfeder 10 ist mit einem ihrer Enden am Rahmen der Vorrichtung befestigt und mit dem anderen am Hebel 9. Sie ist dadurch bestrebt, die Zuführvorrichtung in der auf der Zeichnung dargestellten Lage zu halten. Ein Draht 12 ist mit einem Ende am Hebel 9 befestigt und mit dem anderen an einem Pedal 13. Der Hebel 9 besitzt ebenfalls einen Handgriff 11 für die Betätigung von Hand. Auf der Hubstange 6 ist eine mit Durchbrüchen für die Ausschiebeglieder versehene Stange 21 abgestützt. Wird die Stange 21 nach rechts geschoben, so erheben sich alle Ausschiebeglieder in eine mehr senkrechte Lage und erlauben es damit dem Bedienungsmann, neue Blattstapel in die Vorrichtung einzusetzen. An waagrechten Achsen 20 am oberen Rand jeder Wand 2 sind langgestreckte Rollen 16 so montiert, dass sie mit geringer Reibung rotieren können. Über jedem Behälter sind Führungsglieder 17 angebracht Ein solches Führungsglied besteht aus einer leichten Stange oder einem verhältnismässig festen Draht und ist mit einem Ende drehbar an einer Achse 20 befestigt, während das andere Ende auf der benachbarten Achse 2 aufruht. Die Führungsglieder haben ein so niedriges Gewicht, dass ihre freien Enden von den Oberkanten der Blätter angehoben werden können, wenn diese zum Teil aus den Behältern herausgeschoben sind. Die erläuterte Vorrichtung arbeitet wie folgt: Der Bedienungsmann legt die gewünschte Anzahl von Blattstapeln in den Behälter, drückt das Pedal 13 nach unten und lässt es wieder los. Ist das Pedal losgelassen, so betätigt die Schraubenfeder 10 den Hebel 9 und das Glied 8, wodurch die Hubstange 6 und die Ausschiebearme 3 angehoben werden. Auf diese Weise wird das oberste Blatt jedes Stapels zu einem Teil aus dem Behälter ausgeschoben. Die freien Enden der Führungsglieder 17 werden von den Oberkanten der Blätter um ein kleines Stück angehoben und biegen die Blätter etwas nach links (auf der Zeichnung). Zum Zusammenstellen der Blätter bedient sich der Bedienungsmann eines Kissens 18. Dieses Kissen hat eine Oberfläche von Gummi oder ähnlichem Material, welches gegen über den Blättern eine hohe Reibung aufweist. Der Bedienungsmann bewegt das Kissen in Richtung des Pfeiles auf der Zeichnung und drückt es dabei nach unten, so dass es auf der durch die Rollen 16 gebildeten Führung rollt. Bewegt sich das Kissen, so ergreift es den Oberteil des ersten Blattes, biegt das Blatt über die Rolle und zieht es aus dem Behälter heraus. Das geht so weiter, bis der ganze Satz von Blättern mit einer einzigen Bewegung zusammengestellt ist. Nun ergreift der Bedienungsmann den zusammengestellten Satz von Blättern und legt ihn zur Seite. Nun ist er bereit für die nächste Zu sammenstelloperation. Auf das beschriebene Kissen kann auch verzichtet werden, wenn nämlich der Bedienungsmann seine Hand als Kissen zum Zusammenstellen der Blätter benutzt. Die Arbeit wird jedoch durch die Benutzung des Kissens erleichtert. Anstelle der Handbetätigung des Kissens kann auch eine automatische Betätigung desselben vorgesehen sein. In einem solchen Fall kann es an einer Schiene oder einem endlosen Band angeordnet und mittels eines Motors angetrieben sein. Der Betrieb der Zuführvorrichtung und des Kissens kann synchronisiert sein, so dass die Bewegung des Kissens automatisch in Gang gesetzt wird, wenn die Zuführvorrichtung einen Satz von Blättern ausgeschoben hat, so dass dieser über die Rollen 19 hervorragt. Auch die Handbetätigung des Kissens kann mit der Betätigung der Zuführ- oder Ausschiebevorrich- tung verbunden sein. So kann beispielsweise ein Draht mit einem seiner Enden an der äussersten linken Rolle 16 auf der Zeichnung befestigt werden und mit seinem andern Ende am Glied 9. Bewegt der Bedienungsmann das Kissen über diese äusserste Rolle 16, so wird der Draht aufgewunden und erteilt dem Ausschiebeglied 3 eine Bewegung nach unten. Gibt das Kissen die erwähnte äusserste Rolle 16 wieder frei, so erteilt die Schraubenfeder 10, wie bereits früher beschrieben, den Ausschiebegliedern 3 eine Bewegung nach oben und schiebt so einen weiteren Satz von Blättern aus. Die von den Rollen 16 gebildete Bahn ist bei der gezeigten Ausführung waagrecht. Sie kann auch gegen die Waagrechte geneigt sein, jedoch vorzugsweise nicht mehr als 30". Bei dieser im wesentlichen waagrechten Anordnung der Bahn sollten die Unterstützungen oder Wände 2 vorzugsweise eine Neigung von 10 bis 45O gegen die Waagrechte haben. Im Extremfalle jedoch können die Behälter übereinander angeordnet werden, so dass die von den Rollen 16 gebildete Bahn senkrecht oder beinahe senkrecht ist. In diesem Fall sind die Unterstützungen oder Wände 2 vorzugsweise mit einer Neigung von 45" oder etwas mehr gegen die Vertikale angeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Zusammenstellen von Blättern, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Behältern vorgesehen ist, deren jeder einen Blattstapel auf der Kante aufnimmt und mit einer flachen seitlichen Unterstützung für die Blätter versehen ist, welche sich im Winkel zur Waagrechten erstreckt, dass an der oberen Kante jedes Behälters reibungsverringernde Mittel vorgesehen sind, welche es ermöglichen, dass ein Blatt über diese Kante mit einer Reibung bewegt wird, die wesentlich geringer ist als die Reibung zwischen zwei Blättern, dass die Behälter flach nebeneinander angeordnet sind, derart, dass die reibungsverringernden Mittel in einer gemeinsamen Ebene liegen, dass in jedem Behälter Ausschieber für die Blätter vorgesehen sind, welche dazu dienen, einen Teil des obersten Blattes jedes Stapels aus dem Behälter über die erwähnte Ebene nach oben zu schieben.UNTERANSPRÜCHE 1 Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die reibungsverringernden Mittel so angeordnet sind, dass sie eine im wesentlichen waagrechte Bahn oder Führung bilden.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende jedes Behälters ein Führungsglied vorgesehen ist, welches den nach oben hervorragenden Teil des Blattes zu den erwähnten reibungsverringernden Mitteln hin biegt.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die reibungsverringernden Mittel aus einer Rolle bestehen.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Reibungskissen vorgesehen ist, welches so angeordnet ist, dass es entlang der gemeinsamen Ebene oberhalb der Behälter bewegt und auf letztere zugedrückt werden kann, wodurch die ausgeschobenen Teile der Blätter zwischen das Kissen und die reibungsverringernden Mittel gedrückt werden.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsmittel zur Bewegung des Reibungskissens längs der gemeinsamen Ebene vorgesehen sind, wobei die Betätigung der Antriebsmittel mit der Betätigung der Blattausschieber synchronisiert ist.6. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche mindestens eine der Rollen am Ende der Führung oder Bahn mit den Blattausschiebern verbinden, so dass die Drehung der Rolle die Blattausschieber in eine Lage bringt, in der sie einen andern Satz von Blättern ausschieben.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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