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Die Erfindung betrifft eine Zufuhrvorrichtung für Blätter od. dgl. zum Ladeschacht eines
Druckers od. dgl., mit einem auf Schienen bewegbaren Gestell, auf dem an seiner Hinterseite ein schwenkbarer Rahmen befestigt ist, der aus einer aufrechten Lage mit Hilfe wenigstens eines An- triebes nach vorne schwenkbar sowie an- seinem Boden mit einem Stapeltisch zur Aufnahme der
Blätter od. dgl. versehen ist, und mit einem an der Vorderseite des Gestelles angeordneten, sich von diesem vorwärts erstreckenden Bandförderer, dessen hinteres Ende im Bereich des dem Stapel- tisch gegenüberliegenden Endes des verschwenkten Rahmens liegt.
Zur Zulieferung von Blättern zu einem Drucker werden üblicherweise die Blätter nacheinander vom Boden eines Stapels Blätter abgezogen und dem Ladeschacht zugeleitet, wobei die Blätter od. dgl. ständig ergänzt werden müssen, da ihre Anzahl dauernd abnimmt.
Herkömmlicherweise werden die Blätter von Hand aus in Form kleiner Bündel von einem neben dem Ladeschacht angeordneten Blätterstapel in den Ladeschacht eingelegt. Das Tragen der Blätter mit erheblicher Geschwindigkeit bedeutet für die Arbeitskraft eine beträchtliche Anstrengung.
Zwar ist aus der US-PS Nr. 3, 967, 739 eine Vorrichtung der vorstehend angegebenen Art be- kannt, doch ist jene hinsichtlich Konstruktion und Funktion kompliziert. Bei dieser Vorrichtung ist nämlich der Rahmen über ein Parallelogrammgestänge an Hubarmen angebracht und mit diesen anhebbar, wodurch auch der Platzbedarf der Höhe nach relativ gross und ein eigener Antrieb für die Hubarme erforderlich ist.
Bekannt sind ferner Vorrichtungen zum Wenden von Stapeln bedruckter Blätter, um deren
Rückseite zu bedrucken. Dabei wird entweder ein die Blätter aufnehmender Tisch gehoben und an- schliessend um seine horizontale Achse verdreht oder zunächst um eine horizontale Achse ver- schwenkt, sodann um eine vertikale Achse um 180 gedreht und anschliessend in seine Ausgangslage zurückgeschwenkt (US-PS Nr. 3, 027, 031 bzw. Nr. 3, 063, 575).
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Zufuhrvorrichtung für Blätter od. dgl., die einfach aufgebaut ist, geringen Platzbedarf aufweist und mit der die Blätter sehr rasch und wirkungsvoll durch eine einzige Arbeitskraft dem Ladeschacht zugeführt werden können, wobei die Arbeit einfach im Übertragen der Blätterbündel auf einen Bandförderer besteht und wobei die Bündel in einem schwenkbaren Rahmen gelagert sind.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung einer Zufuhrvorrichtung, welche die wirkungsvolle Übertragung der Blätter von dem schwenkbaren Rahmen, auf dem sie bündelweise gestapelt sind, auf einen Bandförderer ermöglicht, ob nun sämtliche Bündel mit der Oberseite nach oben oder nach unten oder die Bündel abwechselnd nach oben oder nach unten weisen, um ein Einrollen derselben beim Stapeln zu verhindern.
Ferner soll mit der Erfindung eine Zufuhrvorrichtung geschaffen werden, die nicht nur auf die vorstehend angeführte Weise funktioniert, sondern mit der auch die in gleichmässiger Orientierung im schwenkbaren Rahmen gestapelten Blätter auf den Bandförderer automatisch überführt werden, mit dem sie einzeln transportiert werden.
Diese Aufgaben werden mit einer Zufuhrvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass erfindungsgemäss im Rahmen wenigstens ein entlang desselben intermittierend bewegbarer, zum vorzugsweise als mit Kugeln versehenen Stapeltisch paralleler Hubarm gelagert ist und dass ausserhalb des Bandförderers sowie des verschwenkten Rahmens ein weiterer Bandförderer vorgesehen ist, der sich vom hinteren Ende des Bandförderers parallel zum verschwenkten Rahmen nach hinten erstreckt.
Dabei ist von Vorteil, wenn am vom Stapeltisch abgekehrten Ende des Rahmens ein Rollenförderer vorgesehen ist. Weiters kann an der Aussenseite des Bandförderers die vertikalliegende Fläche eines Anschlages für die Blätter od. dgl. vorgesehen sein.
Auf diese Weise kann die Zufuhr von Blättern od. dgl. zu einem Drucker od. dgl. rasch und wirkungsvoll durchgeführt werden, wobei bloss eine einzige Arbeitskraft nötig ist. Die Blätter od. dgl. können mit ihrer Oberseite nach oben oder nach unten weisen, um ein Einrollen beim Stapeln zu verhindern, wobei auch die Blätter einzeln mit in dieselbe Richtung weisender Oberseite ausgetragen werden können.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Stapeltisch nicht gehoben wird, der erfahrungsgemäss beim Auflegen der Stapel eine rauhe Behandlung erfährt und somit grossen Belastungen ausgesetzt ist.
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Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher er- läutert, das in den Zeichnungen dargestellt ist ; in diesen zeigen Fig. l eine Seitenansicht der
Zufuhrvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe, Fig. 3 eine Seitenansicht von rechts, Fig. 4 die Zufuhrvorrichtung in Seitenansicht, mit verschwenktem Rahmen, Fig. 5 einen Schnitt nach der
Linie V-V in Fig. l, in grösserem Massstab, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 1, in grösserem Massstab, Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht der gestapelten Blätterbündel und die Fig. 8 bis 11 schematische Darstellungen der Überführung der Blätterbündel auf den Bandförderer.
In den Fig. l bis 4 ist ein Gestell --11-- gezeigt, das auf einem auf dem Boden liegenden
Paar Schienen --12-- und bzw. oder einem in Querrichtung angeordneten Paar Schienen --13-- (Fig. l, 4) verfahrbar ist.
Das Gestell --11-- weist einander in einem Abstand gegenüberliegende Seitenplatten --14 und
15-- auf. An deren Boden, Vorder-und Rückseite besitzt das Gestell --11-- an bei den Enden dreh- bar von den Seitenplatten --14, 15-- getragene Achsen --16--. An jedem Ende der vorderen und hinteren Achse --16-- sind Räder --17-- zum Bewegen des Gestelles --11-- auf den Schienen --12-- befestigt.
An der Aussenseite der Seitenplatten --14, 15-- sind zwei einander gegenüberliegende Paare Stützrahmen --18-- bodenseitig an der Vorder- und Hinterseite in einem Abstand angebracht, der demjenigen der Schienen --13-- entspricht. Ein Hubrahmen --19-- ist in jeden Stützrahmen --18-- vertikal bewegbar eingebaut und ist mit dem unteren Ende mit einer durch die obere Wand des Stützrahmens --18-- verlaufende Schraubenspindel --20-- gekuppelt.
Im jedem Hubrahmen --19-- ist ein Rad --21-- drehbar gelagert, das auf der jeweiligen Schiene --13-- rollen und mit Hilfe der Schraubenspindel --20-- gehoben werden kann, wenn das Gestell --11-- auf den Schienen --12-- bewegt werden soll. Wenn die Schraubenspindeln --20-- eingeschraubt werden, so werden die Räder --21-- auf die querliegenden Schienen --13-- abgesenkt, wobei die Seitenplatten --14, 15-- gehoben werden, so dass die Vorder-und Hinterräder-17- von den längsliegenden Schienen --12-- freikommen und eine Querverlagerung des Gestelles --11-möglich ist.
An der Rückseite des Gestelles --11-- ist ein schwenkbarer Rahmen --22-- angeordnet, der zwischen den Seitenplatten --14, 15-- befestigt ist. Dieser Rahmen --22-- weist ein Paar seitliche Holme --23 und 24-- auf, die durch mehrere parallele, jeweils im Abstand angeordnete Querstreben - miteinander verbunden sind. Eine Welle --26-- verläuft etwa in der Mitte durch die Holme - 23, 24-und ragt an deren Aussenseite vor. Diese Welle --26-- ist von den Seitenplatten --14, 15-- an deren oberer Hinterseite drehbar abgestützt und erlaubt eine Vorwärtsverschwenkung des Rahmens-22--.
An jedem Holm --23, 24-- ist im unteren Bereich eine Konsole --27-- befestigt, und an jeder Seitenplatte --14, 15-- des Gestelles --11-- ist an der Innenseite sowie im unteren mittleren Bereich ebenfalls eine Konsole --28-- angebracht. Zwischen je zwei einander zugeordneten Konsolen --27, 28-- ist ein Arbeitszylinder --29-- an beiden Seiten des Gestelles --11-- eingesetzt. Im eingefahrenen Zustand halten diese Arbeitszylinder --29-- den Rahmen --22-- in seiner aufrechten Stellung. Beim Ausfahren wird der Rahmen --22-- über das Gestell --11-- vorwärtsgeschwenkt. Um den so verschwenkten Rahmen --22-- abzustützen, sind zwei Querholme --30-- an der Oberseite des Gestelles --11-- in einem gegenseitigen Abstand sowie zwischen den Seitenplatten --14, 15-vorgesehen.
Am vorderen Querholm --30-- ist ein Grenzlagenschalter --LS1-- zur Betätigung durch den verschwenkten Rahmen --22-- angeordnet. Ein weiterer Grenzlagenschalter --LS2-- ist an der Innenseite der Seitenplatte --15-- an deren hinteren Unterseite vorgesehen und vom aufrechtstehenden Rahmen --22-- betätigbar. Mit den Grenzlagenschaltern --LS1, LS2-- wird der Strömungsmittel-Versorgungskreis des Arbeitszylinders --29-- zum Aus- bzw. Einfahren gesteuert.
Der Rahmen weist ein Paar Tischstützen --31-- auf, die an den Holmen --23, 24-- an deren Unterseite befestigt sind und rückwärts vorragen. Auf diesen Tischstützen --31-- ist ein Stapeltisch --32-- angebracht, der bei aufrechtem Rahmen --22-- horizontal rückwärts auskragt. Auf dem Stapeltisch --32-- sind mehrere drehbar gelagerte Kugeln --33-- regelmässig angeordnet, um das Beladen des Stapeltisches --32-- mit dem Blätterstapel zu erleichtern.
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Wie in Fig. 5 gezeigt, weist der Rahmen -22-- mehrere Paare einander gegenüberliegende, parallele und vertikale Schienen-34- (beim Ausführungsbeispiel sind drei Paare vorgesehen) auf, die an den Querstreben --25-- an den Kreuzungsstellen derselben mit den Holmen --23, 24-- angeschraubt sind. Jedes Paar Schienen --34-- hat Führungsnuten --35--, die der Länge nach an den Innenseiten verlaufen.
Der Rahmen --22- ist mit einem Hubarm --36-- für jedes Paar Schienen --34-- versehen.
Jeder Hubarm -36-- besitzt drehbar an jeder seiner Basis befestigte Rollen --37--, welche in den
Führungsnuten --35-- der Schienen --34-- laufen, so dass die Hubarme --36-- entlang derselben auf-und abbewegt werden können. Die Hubarme --36-- ragen bei aufrechtem Rahmen --22-- mit hori- zontaler Oberseite nach hinten vor.
In ihrer untersten Stellung liegen die Hubarme -36-- unter der Oberseite des Stapeltisches - auf, der mit Öffnungen --38-- an solchen Stellen versehen ist, damit der freie Durchtritt der Hubarme --36-- ermöglicht ist.
An der Ober- und Unterseite des Rahmens --22-- sind quer angeordnete Wellen --39, 40-parallel zueinander vorgesehen und an ihren Enden drehbar in den Holmen-23, 24-gelagert.
An jeder Welle-39, 40-sind Kettenräder-41 bzw. 42-- befestigt, die jeweils in der Mitte zwischen zwei Schienen --34-- eines Schienenpaares --34, 34-- angeordnet sind. Über je zwei Ketten- räder --41, 42-- ist eine endlose Kette --43-- geführt.
Auf einem an den Holmen-23, 24-an deren unterer Vorderseite befestigten Motorträger --44-- ist ein Motor --45-- gelagert, Die untere Welle --40-- ist über einen Kettentrieb mit dem Motor -45-- verbunden und treibt die Ketten -43-- an, die vertikal zwischen entsprechenden Schienenpaaren --34, 34-- verlaufen. Zwischen jedem Paar Schienen --34-- sind Führungen --46-- an den Querstreben -25-- an den Kreuzungsstellen zur Führung der Kette --43-- vorgesehen.
Die Hubarme --36-- sind an den betreffenden Ketten --43-- derart befestigt, dass die Oberseiten der Hubarme --36-- in derselben Horizontalebene liegen, wobei sie bei angetriebenen Ketten - entlang der Schienen --34-- auf- und abbewegt werden.
Die Blätter --A-- können in Bündeln --C-- geeigneter Dicke auf dem Stapeltisch -32-- des Rahmens --22-- auf eine der folgenden Arten gestapelt werden : die Blätter können derart gestapelt werden, dass die Blattoberseiten sämtlicher Bündel nach oben (Fig. 8) oder nach unten (Fig. 9) weisen oder die Blattoberseiten aufeinanderfolgender Bündel abwechselnd nach oben und nach unten weisen (Fig. 10, 11).
In jedem dieser drei Fälle werden die Bündel --C-- derart gestapelt, dass ihre Seiten nicht miteinander fluchten, sondern dass sie gemäss Fig. 7 zwecks Erleichterung der Handhabung gegeneinander versetzt sind.
Die auf dem Stapeltisch Bündeln --C-- gestapelten Blätter --A-- liegen mit ihrer Vorderseite an der Hinterseite der Holme --23, 24- sowie an den vertikal angeordneten Stangen - an, die an den Querstreben --25-- zwischen benachbarten Schienenpaaren --34, 34-- ange-
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geschoben.
An der Oberseite des Rahmens-22-ist ein Grenzlagenschalter --LS5-- angebracht, der das oberste Bündel-C-abtastet. Knapp unterhalb dieses Grenzlagenschalters --LS5-- ist ein weiterer
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Betätigung der Grenzlagenschalter-LS5 und LS3-durch das oberste Blatt und den Hubarm --36-den Motor-45-stillsetzt. Unter dem Stapeltisch -32-- ist ein Grenzlagenschalter --LS4-- vorgesehen, der die unterste Stellung der Hubarme --36-- abtastet und zum Anhalten des Motors --45-dient.
Jedesmal, wenn ein Bündel-C-von der Oberseite des Rahmens -22-- abgezogen wird, öffnet der Grenzlagenschalter --LS5--, so dass die Hubarme --36-- intermittierend den Stapel auf-
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An der Oberseite des Rahmens --22-- ist ein Rollenförderer --48-- angeordnet, der sich nach vorn über die Oberseite der Stangen --47-- erstreckt (Fig.3). Der Rollenförderer --48-- ragt etwas
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über die Oberseite der Holme --23, 24-- vor, um die manuelle Überführung des Stapels vom Rahmen - auf einen noch zu beschreibenden Bandförderer --49-- zu erleichtern. Da der oben erwähnte
Grenzlagenschalter--LS5--etwa in der Mitte des Rollenförderers --48-- angeordnet ist, hält das oberste Blätterbündel auf dem Rollenförderer --48-- an, wenn der Rahmen --22-- in seiner gekippten
Stellung ist.
An der Vorderseite des Gestelles --11-- ist ein Bandförderer --49-- angebracht, dessen Basis an der oberen Vorderseite des Gestelles --11-- befestigt ist und dessen Vorderende sich nach vorn erstreckt. Der Bandförderer weist zwei längliche Seitenglieder --50-- auf, die miteinander durch mehrere Streben unter Bildung eines Rahmens --52-- verbunden sind und an deren Vorder-und
Hinterende querverlaufende Wellen --53, 54-- angeordnet sind, deren Enden in den Seitengliedern - drehbar gelagert sind. Auf den Wellen --53, 54-- sind mehrere kleine Rollen --55-- an ent- sprechenden Stellen montiert. Gemäss Fig. 2 sind endlose Bänder --56-- geringer Breite über jeweils zwei einander zugeordnete vordere bzw. hintere Rollen --55-- geführt.
Die Welle --53-- an der Basis des Bandförderers --49-- springt mit ihrem Ende über das
Seitenglied --50-- vor und ist in den Seitenplatten --14, 15-- des Gestelles --11-- drehbar ge- lagert. Die Welle --53-- ist über einen Kettentrieb mit einem Motor --57-- verbunden, der im vorderen Bereich des Gestelles --11-- zum Antrieb der endlosen Bänder --56-- vorgesehen ist.
Die Seitenglieder --50-- des Bandförderers --49-- sind an ihrer Hinterseite mit Kolbenstangen - 59-- von arbeitszylidnern --58-- verbunden. die an gegenüberliegenden Seiten des Gestelles --11-- an dessen Vorderseite angebracht sind. Diese Arbeitszylinder --58-- dienen zur Verschwen- kung des Bandförderers --49-- um die Welle --53--, so dass die Höhe des Vorderendes des Band- förderers --49-- derjenigen des Ladeschachtes einer Druckmaschine od. dgl. angepasst werden kann, welchem die Blätter zugeführt werden.
Der Rahmen --52-- weist für die entsprechenden Bänder --56-- Aufnahmeplatten --60-- auf, welche an Streben --51-- unter der Vorderseite der Bänder --56-- entlang deren Laufrichtung an- gebracht sind, um ein Lockerwerden zu verhindern.
Der Bandförderer --49-- ist an der Vorderseite mit einem Schieber --61-- versehen, wobei ein Seitenschieber --63-- am Ladeschacht --62-- des Druckers vorgesehen ist, über dem das Vorderende des Bandförderers --49-- zu liegen kommt. Der Schieber --61-- weist eine Anzahl längsbeweglicher Schäfte --65-- auf, die in einer an der Vorderseite des Rahmens --52-- angebrachten Führung --64-- geführt sind. An den Vorderenden der Schäfte --65-- ist eine querverlaufende Stossstange --66-- befestigt, an deren Vorderseite Platten --67-- vorgesehen sind, die zwischen den Bändern --56-- angeordnet sind.
Die Stossstange -66-- ist an einen Arbeitszylinder --68-- angeschlossen. der am Rahmen - befestigt ist und der Stossstange --66-- eine hin- und hergehende Bewegung von vorbestimmtem Hub vermittelt, um die Blätter vorwärts dem Ladeschacht --62-- mittels der Platten --67-- zuzuführen und dabei die Ränder der Blätter auszurichten.
Der Seitenschieber-63- (Fig. 2) besitzt eine Stoss platte --70--, die an der Kolbenstange eines am Ladeschacht --62-- vorgesehenen Arbeitszylinder --69-- angebracht ist. Der Arbeitszylinder - verleiht der Stossplatte --70-- eine hin- und hergehende Bewegung um die Blätter mit ihren Seitenrändern auszurichten.
Der Ladeschacht --62-- ist mit einem nicht näher dargestellten Zufuhrmechanismus --71-versehen, der die Blätter einzeln dem Drucker zuführt.
In der Nähe der Vorderseite des Bandförderers --49-- ist ein Grenzlagenschalter --LS6-- vorgesehen, der das vorderste Bündel abtastet und den Arbeitszylinder --68-- des Schiebers --61-sowie den Arbeitszylinder --69-- des Seitenschiebers --63-- für eine vorbestimmte Zeitdauer in eingezogenem Zustand hält, bis das abgetastete Bündel sich im Ladeschacht --62-- befindet.
Ausserhalb der Seitenplatte --15-- des Gestelles --11-- ist ein kurzer Bandförderer --72-- vorgesehen, der sich der Länge nach an der Übergangsstelle zwischen dem Vorderende des verschwenkten Rahmens --22-- und dem Hinterende des Bandförderers --49-- erstreckt. Gemäss Fig. 2 weist der Bandförderer --72-- ein endloses Band --75--, das über Rollen --73 und 74-- geführt ist, von denen eine am Ende der hinteren Welle --53-- des Bandförderers --49--, die über die Seitenplatte --15-- vorsteht, angebracht und die andere an einer Welle befestigt ist, die von der Seitenplatte --15-- hinter der Rolle --73-- vorgesehen ist.
Eine auf einer von der Seitenplatte
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- getragenen Welle vorgesehene Zwischenrolle --76-- unterstützt das Band -75-- etwa in der Mitte.
Der Bandförderer -72- ist in derselben Richtung wie der Bandförderer --49-- angetrieben und wird bei der manuellen Übertragung. der Bündel vom Rahmen --22-- auf den Bandförderer - verwendet. Bei dieser Übertragung von Hand aus wird eine Seite des Bündels manuell hoch-
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auf dem Rahmen -22-- gelegen ist. Der kurze Bandförderer --72-- erleichtert erheblich die manuelle Überführung der Bündel auf den Bandförderer --49--, auf dem dann sämtliche Blätter- bündel mit der Oberseite nach oben angeordnet werden.
Auf einem von der Seitenplatte --15-- vorragenden Arm --77-- ist ein Anschlag --78-- be- festigt, der weiter auswärts bezüglich des Bandförderers --72-- angeordnet ist. Während der Überführung der Bündel mittels des Bandförderers --72-- werden die Blätter von der Bedienungsperson an den Anschlag --78-- angedrückt, um sie gegenseitig auszurichten.
Im folgenden wird die Funktionsweise der Zufuhrvorrichtung beschrieben.
Blätter --A-- werden in Bündeln --C-- auf dem Tisch --32-- in geeigneter Lage gestapelt, wobei der Rahmen --22-- aufrechtsteht und die Hubarme --36-- sich in ihrer untersten Stellung befinden. Die Bündel --C-- können mit der Blattoberseite nach oben oder nach unten oder abwechselnd nach oben und nach unten gestapelt sein, immer jedoch zwecks leichterer Handhabung in versetzter Anordnung gemäss Fig. 7.
Sobald die Blätter auf dem Rahmen --22-- gestapelt sind, wird das Gestell --11-- auf den Schienen --12 oder 13-- in solch eine Stellung gerollt, damit das Vorderende des Bandförderers - -49-, dessen Höhe mit Hilfe des Arbeitszylinders --58-- eingestellt worden ist, genau über dem Ladeschacht -62-- des mit Blättern zu versorgenden Druckers zu liegen kommt.
In diesem Zustand wird die Maschine eingeschaltet. Unter Druck stehendes Strömungsmittel wird dem Arbeitszylinder --29-- zugeführt, der den Rahmen --22-- gemäss der Zeichnungen im Gegenuhrzeigersinn um die Welle --26-- verschwenkt. Wenn er den Querholm --30-- berührt, wird der Grenzlagenschalter-LS1-betätigt, der den Arbeitszylinder --29-- stillsetzt, so dass die Verschwenkung des Rahmens --22-- beendet wird und dieser in gekippter Lage auf dem Gestell --11-aufruht (Fig. 4). Die Blätter sind nun in schräger Lage auf den Holmen --23, 24-- und Stangen - gelagert und vom Stapeltisch --32-- abgestützt.
Nach Beendigung der Verschwenkung des Rahmens --22-- wird der Motor --45-- eingeschaltet, um die Hubarme --36-- in Vorwärtsrichtung anzutreiben. Die Bündel werden mit Hilfe der Hubarme - aufwärtsgeschoben, bis das oberste Blatt den Grenzlagenschalter --LS5-- betätigt, wodurch der Motor --45-- abgeschaltet wird und wobei das oberste Bündel auf dem Rollenförderer --48-- liegt.
Die Bedienungsperson steht seitlich der Maschine an einer dem Anschlag --78-- gegenüber- liegenden Stelle und schaltet nun den Motor --57-- ein, um die Bandförderer --49 und 72-- in Bewegung zu setzen. Sie hält eine Seite des vordersten Bündels hoch, während dieses vom Rahmen --22-- auf den Bandförderer-49-- überführt wird, und legt es dann auf eine der drei folgenden Arten nieder :
1.
Wenn alle Bündel derart gestapelt sind, dass ihre Oberseiten gemäss Fig. 8 nach oben weisen, so hält die Bedienungsperson eine Seite des Bündels hoch und drückt es dabei an den Anschlag-78-. Das Bündel wird vorwärtstransportiert, wobei es bloss an einem
Rand auf dem Bandförderer --72-- liegt. Die Bedienungsperson kippt es dann nach hinten, wie in Fig. 8 mit strichpunktierten Linien angedeutet, und legt es auf den Bandförderer so dass sämtliche Bündel auf diesem mit der Oberseite nach oben liegen.
2. Wenn alle Bündel mit ihrer Oberseite nach unten gestapelt sind, so wird jedes Bündel gemäss Fig. 9 nach vorn auf den Bandförderer --49-- gekippt.
3. Wenn die Bündel abwechselnd mit ihren Oberseiten nach oben oder nach unten weisen, so legt sie die Bedienungsperson entsprechend der Stapelung jeweils nach vorne oder hinten um. Falls das Bündel aufwärts weist, wird es gemäss Fig. 10 nach hinten umgelegt ; falls es abwärts weist, so wird es gemäss Fig. 11 nach vorne umgelegt.
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Jedesmal, wenn das jeweils vorderste Bündel vom Rahmen --22-- abgenommen wird, öffnet der Grenzlagenschalter --LS5--, wodurch der Motor --45-- in Vorwärtsrichtung angetrieben wird.
Die Hubarme --36-- bewegen sich aufwärts und heben den Stapel --B-- der Bündel, bis das vor- derste Blatt den Grenzlagenschalter --LS5-- erneut betätigt, worauf der Motor --45-- abgestellt wird und die Hubarme --36-- stillgesetzt werden. Mit andern Worten, jedesmal, wenn ein Bündel auf den Bandförderer --49-- übertragen wird, bewirkt der Motor --45-- eine intermittierende Be- wegung der Hubarme --36--, um das nächste Bündel in die für die manuelle Überführung durch die Bedienungsperson bequemste Lage zu bringen.
Die vom Bandförderer --49-- transportierten Bündel werden einzeln vom Ende des Bandför- derers --49-- dem Ladeschacht --62-- zugeführt. Die in Bündeln zugeführten Blätter sammeln sich im Ladeschacht --62-- an. Die Bedienungsperson kann Bündel vom Rahmen --22-- auf den Band- förderer --49-- entsprechend der Geschwindigkeit bewegen, mit der die Blätter vom Ladeschacht - zur Druckmaschine transportiert werden.
Knapp vor der Zufuhr zum Ladeschacht --62-- betätigt das Bündel --C-- auf dem Bandförderer - 49-den Grenzlagenschalter-LS6-, wodurch der Schieber --61-- und Seitenschieber --63-- für eine vorbestimmte Zeitdauer in Bereitschaftsstellung gebracht werden, um die Zufuhr der Bündel zum Ladeschacht --62-- nicht zu behindern.
Nachdem das letzte Bündel vom Rahmen --22-- auf den Bandförderer --49-- übertragen wurde, fahren die Hubarme --36-- hoch und halten in ihrer höchsten Lage durch Betätigung des Grenz- lagenschalters --LS3-- an, wodurch ein Arbeitsspiel der Zufuhr beendet ist. Die Bedienungsperson betätigt nun einen Schalter zur Rückschwenkung des Rahmens --22--, der durch Einziehen des Arbeitszylinders --29-- gemäss den Zeichnungen im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, bis der Grenz- lagenschalter --LS2-- betätigt wird, der diese Bewegung unterbricht, so dass der Rahmen --22-sich in aufrechter Stellung befindet.
Während des Verschwenkens des Rahmens --22-- in seine Ausgangsstellung wird der Motor --45-- in Gegenrichtung eingeschaltet, so dass die Hubarme --36-abwärtsgeführt werden, bis sie durch Betätigen des Grenzlagenschalters --LS4-- in ihrer untersten Lage angehalten werden.
Das Gestell --11-- wird sodann auf den Schienen --12 oder 13-- zu einer weiteren Arbeitsstelle verfahren.
Aus dem vorstehenden ist ersichtlich, dass die erfindungsgemässe Zufuhreinrichtung ermöglicht, Blätter auf sehr wirkungsvolle Weise durch eine einzige Bedienungsperson dem Ladeschacht eines Druckers od. dgl. zuzuführen, selbst wenn die einzelnen Bündel abwechselnd mit der Blattoberseite nach oben oder nach unten weisen, um einem Einrollen der Blätter zu begegnen und um somit die ordnungsgemässe Verarbeitung der Blätter zu gewährleisten. Die Bedienungsperson hat lediglich die Bündel nach vorn bzw. nach hinten umzulegen, so dass sie mit nach oben weisender Oberseite auf dem Bandförderer --49-- zu liegen kommen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zufuhrvorrichtung für Blätter od. dgl. zum Ladeschacht eines Druckers od. dgl., mit einem auf Schienen bewegbaren Gestell, auf dem an seiner Hinterseite ein schwenkbarer Rahmen befestigt ist, der aus einer aufrechten Lage mit Hilfe wenigstens eines Antriebes nach vorne schwenkbar sowie an seinem Boden mit einem Stapeltisch zur Aufnahme der Blätter od.
dgl. versehen ist, und mit einem an der Vorderseite des Gestelles angeordneten, sich von diesem vorwärts erstreckenden Bandförderer, dessen hinteres Ende im Bereich des dem Stapeltisch gegenüberliegenden Endes des verschwenkten Rahmens liegt, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen (22) wenigstens ein entlang desselben intermittierend bewegbarer, zum vorzugsweise mit Kugeln versehenen Stapeltisch (32) paralleler Hubarm (36) gelagert ist und dass ausserhalb des Bandförderers (49) sowie des verschwenkten Rahmens (22) ein weiterer Bandförderer (72) vorgesehen ist, der sich vom hinteren Ende des Bandförderers (49) parallel zum verschwenkten Rahmen (22) nach hinten erstreckt.