AT370698B - Transportvorrichtung fuer plattenfoermige, duenne gegenstaende - Google Patents

Transportvorrichtung fuer plattenfoermige, duenne gegenstaende

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung für plattenförmige dünne Gegenstände, ins- besondere Pappen, die einen Förderer zum Transportieren einer grossen Zahl der Gegenstände in im wesentlichen aufrechter Stellung aufweist, an dessen Abgabeende die Gegenstände mit der Stirn- seite nach oben und der Unterkante nach vorne, beispielsweise auf einen weiteren Förderer, umge- legt werden. 



   Eine derartige Transportvorrichtung ist bereits aus der US-PS Nr. 4, 042, 234 bekannt. Mit dieser bekannten Transportvorrichtung ist es möglich, nacheinander eine grosse Anzahl von Pappen, die sich in aufrechter Stellung befinden, einzeln oder in kleinen Mengen umzulegen, wonach sie in ein Magazin einer die Pappen behandelnden Maschine, wie   z. B.   einer Druckmaschine, eingeführt werden. Dabei ist jedoch noch Handarbeit notwendig, um die Pappen nacheinander zu schwenken und sie mit nach oben zeigenden Stirnseiten und nach vorne zeigenden Unterkanten abzulegen, was unwirtschaftlich und unbequem ist. Es ist dabei auch bereits vorgeschlagen worden, zum maschinellen Umlegen der Pappen ein Förderband von oben auf die aufrechten Pappen anzulegen, wodurch die Pappen einzeln schuppenartig übereinanderliegend umgelegt werden.

   Diese Lösung ist relativ aufwendig und dabei doch insofern nachteilig, als die Pappen nur einzeln umgelegt und einander überlappend weitertransportiert werden können, wogegen es für eine problemlose Weiter- behandlung der Pappen zumeist erwünscht ist, dass die Pappen flachliegend in Stapeln vorliegen. 



   Es ist nun Ziel der Erfindung, eine Transportvorrichtung der eingangs angeführten Art zu schaffen, mit der die plattenförmigen dünnen Gegenstände, insbesondere Pappen, mit möglichst geringem konstruktiven Aufwand automatisch und stapelweise aus ihrer aufrechten Stellung in eine Stellung mit nach oben zeigenden Stirnseiten und nach vorne zeigenden Unterkanten umgelegt werden. 



   Die erfindungsgemässe Transportvorrichtung der eingangs angegebenen Art ist dadurch ge- kennzeichnet, dass zum automatischen stapelweisen Umlegen der Gegenstände eine zumindest teilweise in Zwischenräumen des Förderers an dessen Abgabeende, sowie gegebenenfalls auch des weiteren
Förderers an dessen Aufnahmeende, angeordnete Kippeinrichtung mit wenigstens einer über die Förderebene des Förderers nach oben heraus bewegbaren Mitnahmeeinrichtung für den Gegenständestapel vorgesehen ist. 



   Bei einer derartigen Ausbildung kann der jeweilige Gegenständestapel einfach von der Mitnahmeeinrichtung mit den Unterkanten vom Förderer, auf dem die Gegenstände aufrecht transportiert werden, abgehoben und in Transportrichtung mitgenommen werden, so dass der Stapel mit den Unterkanten nach vorne automatisch und dabei sanft und schonend umgelegt wird. 



   Eine besonders schonende Erfassung der Unterkanten der Gegenstände ist möglich, wenn die Mitnahmeeinrichtung aus Förderbändern besteht, deren Aufnahmeenden in den Zwischenräumen des Förderers angeordnet sind und die in einem beweglichen, insbesondere schwenkbaren, Rahmen gelagert sind, wobei die Förderbänder in ihrer Ruhestellung unterhalb, in ihrer angehobenen Mitnahmestellung jedoch zumindest aufnahmeseitig mit ihrer Förderebene oberhalb der Förderebene des Förderers liegen. Dabei ist auch von Vorteil, dass verhältnismässig viele Gegenstände,   d. h.   grosse Stapel, umgelegt werden können. 



   Im Hinblick auf eine konstruktiv besonders einfache und wirksame Ausgestaltung ist es anderseits günstig, wenn die Mitnahmeeinrichtung aus Mitnehmern besteht, die an Förderbändern vorgesehen sind, deren Aufnahmeenden in den Zwischenräumen des Förderers angeordnet sind, wobei die Mitnehmer bei Durchlaufen des oberen Trums der Förderbänder über die Förderebene des Förderers vorstehen. 



   Eine noch einfachere Ausbildung kann erhalten werden, wenn die Mitnahmeeinrichtung angetriebene Rollen aufweist, die in den Zwischenräumen des Förderers angeordnet sind und je wenigstens einen Mitnehmer aufweisen, der in seiner oberen Position über die Förderebene des Förderers vorsteht. 



   Die Mitnahmeeinrichtung kann aber auch einfach aus wenigstens einer im (in den) Zwischenraum (-räumen) des Förderers angeordneten, exzentrisch gelagerten Rolle bestehen. Um dabei die Gegenstände an ihren Unterkanten besser erfassen zu können, ist es weiters günstig, wenn die exzentrisch gelagerte Rolle an ihrem Umfang gewellt ist. 



   Schliesslich ist es auch vorteilhaft, wenn als Mitnahmeeinrichtung eine im Zwischenraum des Förderers drehbar gelagerte, angetriebene Nockenscheibe mit einem über die Förderebene des Förderers vorstehenden Nocken vorgesehen ist. 

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   Die Erfindung wird nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungs- beispielen noch weiter erläutert. Im einzelnen zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht einer Transport- vorrichtung ; Fig. 2 eine Draufsicht der in Fig. 1 gezeigten Transportvorrichtung, wobei sich der zum Transport der Gegenstände in aufrechter Stellung bestimmte Förderer in einer Stellung zum
Aufnehmen eines Pappenstapels befindet, und wobei bei der Darstellung zur Verdeutlichung einige
Teile weggelassen sind ; die Fig. 3 und 4 im vergrösserten Massstab eine Draufsicht bzw. eine Seiten- ansicht der Kippeinrichtung der in Fig. 1 und 2 gezeigten Transportvorrichtung ; Fig. 5 im ver- grösserten Massstab eine Vorderansicht der Ausrichteinrichtung der Transportvorrichtung gemäss
Fig. 1 und   2 ;

   Fig. 6   eine Teil-Seitenansicht der Ausrichteinrichtung gemäss Fig.   5,   zur Veranschau- lichung des Antriebes zum Schwenken der Tore der Ausrichteinrichtung ; die Fig. 7 und 8 Teil-Seiten- ansichten der vorliegenden Transporteinrichtung im Bereich der Kippeinrichtung, um das Umlegen der Pappen durch die Kippeinrichtung zu veranschaulichen ; Fig. 9 eine schematische Seitenansicht einer andern Ausführungsform der Kippeinrichtung ; Fig. 10 eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Kippeinrichtung ; und die Fig. 11 und 12 Seitenansichten von modi- fizierten Ausführungsformen der Mitnahmeeinrichtung der in Fig. 10 gezeigten Kippeinrichtung. 



   Bei der in den   Fig. 1   bis 8 gezeigten Transportvorrichtung sind ein   Förderer --1--,   auf dem plattenförmige Gegenstände, beispielsweise Pappen --6-- aufrecht transportiert werden, ein weiterer
Förderer --2--, auf dem die Gegenstände liegend in Stapeln transportiert werden, eine Kippein- richtung --3-- zum stapelweisen Umlegen der Gegenstände und eine Ausrichteinrichtung --4-- vor- gesehen. 



   Der erstgenannte   Förderer-l-ist   mit endlosen   Kettenförderern --11-- versehen,   die in seit- lichen Abständen voneinander angeordnet sind und Plattenelemente tragen, die in der Transport- richtung X der Pappen --6-- laufen. Diese   Kettenförderer --11-- sind   miteinander durch hier nicht gezeigte Querverbindungen verbunden, ausser am   Abgabeende --111--.   Am Aufnahmeende jedes Ketten-   förderers --11-- ist   ein Kettenzahnrad --112-- an einer gemeinsamen Welle --12-- befestigt, die von einem Motor --14-- über eine Kettentransmission --13-- angetrieben wird. Der   Förderer--l-=   weist darüberhinaus den   Kettenförderern --11-- zugeordnete Gabeln --15-- auf.   



   Jede Gabel --15-- besteht aus einem Stangenelement, das sich von der Förderebene des zugehörigen   Kettenförderers --11-- im   wesentlichen vertikal nach oben erstreckt. Das untere Ende jeder Gabel --15-- ist mit zwei Endlos-Ketten --113-- verbunden, so dass es mit den Ketten --113-- zusammen bewegt werden kann. Das untere Ende jeder Gabel --15-- steht über   Schleppwalzen --151--   im beweglichen Eingriff mit zwei nicht näher gezeigten Stützschienen, so dass jede Gabel --15-eine in bezug auf die Förderebene des   Förderers-l-im   wesentlichen vertikale Stellung einhalten kann. 



   Der Förderer --1-- ist ferner mit einer Schwenkeinrichtung --16-- versehen, so dass es möglich ist, einen vertikalen Stapel --60-- von Pappen --6-- auf dem   Förderer-l-aufzunehmen   und dann den   Förderer --1-- zu verschwenken.   Die Schwenkeinrichtung --16-- weist eine Achse --161--, die den   Förderer-l-zwischen   zwei Seitenrahmen --10-- schwenkbar trägt, und einen unterteilten Tragtisch --162-- auf, der eine grosse Anzahl von Kugeln --1621-- aufweist. Die Teile des Tragtisches --162-- erstrecken sich im wesentlichen vertikal zur Förderebene des   Förderers-l-   zwischen den Aufnehmenden der Kettenförderer --11--, und sie können zusammen mit den Ketten-   förderern --11-- geschwenkt   werden.

   Ausserdem weist die Schwenkeinrichtung --16-- zwei hydraulische oder pneumatische Druckzylinder --163-- auf, durch die die   Kettenförderer --11-- und   der Tragtisch --162-- aus der Stellung A, die in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien gezeigt ist und in der der   Pappen stapel --60-- aufgenommen   wird, in die Stellung B, die in Fig. 1 mit voll ausgezogenen Linien gezeigt ist und in der sich die Pappen --60-- in aufrechter Stellung befinden, geschwenkt werden können. In der Stellung A ist der Tragtisch --162-- im wesentlichen horizontal, und die Gabeln --15-- werden in den Zwischenraum zwischen den Teilen des Tragtisches --162-- gebracht (vgl. auch Fig. 2). In der Stellung B sind die   Kettenförderer --11-- von   ihrem Aufnahmeende --110-zum Abgabeende --111-- leicht nach oben geneigt. 



   Der weitere   Förderer --2-- ist   mit parallelen, in seitlichen Abständen voneinander angeordneten   Endlosband-Bandförderern --21-- versehen,   die sich in der Transportrichtung X der Pappen bewegen. 



  Die   Bandförderer --21-- sind   zwischen zwei Seitenrahmen --100-- angeordnet. Am Aufnahmeende 

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 jedes Bandförderers --21-- ist eine Rolle --211-- fest auf einer gemeinsamen Welle --22-- befestigt, die von einem Motor --24-- über eine Kettentransmission --23-- angetrieben wird. Der weitere För-   derer -2-- kann   mit Hilfe einer Druckzylinder-Anordnung --20-- um die Welle --22-- geschwenkt werden, wodurch sein Abgabeende -213-- angehoben oder abgesenkt werden kann. 



   Die Kippeinrichtung --3-- weist gemäss den Fig. 1 bis 8 Mitnahmeeinrichtungen in Form von parallelen, in seitlichen Abständen voneinander angeordneten   Endlos-Förderbändern --31-- auf,   die sich in der Transportrichtung X der Pappen bewegen und denen jeweils zwei L-förmige Rahmen --311-- zugeordnet sind (vgl. auch Fig. 4). In ihren Kniebereichen --3111-- sind die Rahmen --311-- auf der Achse --22-- am Aufnahmeende des   Förderers --2-- schwenkbar   befestigt. Das Ende --3112-- des längeren Schenkels jedes Rahmens --311--, der sich zum erstgenannten Förderer-l-hin erstreckt, trägt eine drehbare Rolle --312-- am Aufnahmeende jedes Förderbandes-31--.

   Wenn sich der   Förderer-l-in   der Stellung B befindet, in der die Pappen --6-- hochkant transportiert werden, befinden sich die   Aufnahmeenden --30-- der Förderbänder --31-- der   Kippeinrichtung --3-- in den Zwischenräumen zwischen den Kettenförderern --11-- am Abgabeende --111-- des Förderers --1--. Die   Endender   kürzeren Schenkel der Rahmen --311--, die sich nach unten erstrecken, sind miteinander durch ein gemeinsames Verbindungsglied --313-verbunden. 



   Am Abgabeende jedes Förderbandes --31-- ist eine Rolle --314-- fest auf der Welle --22-am Aufnahmeende des weiteren   Förderers --2-- befestigt.   Die   Förderbänder --31-- ragen   dabei mit ihren   Abgabeenden -300-- in   Zwischenräume am Aufnahmeende --212-- des weiteren Förderers --2-hinein (vgl. auch   Fig. 3).   



   Die Kippeinrichtung --3-- ist ausserdem mit einem hydraulischen oder pneumatischen Druckzylinder --32-- versehen, der auf das Verbindungsglied --313-- wirkt, um die Rahmen --311-- um die Welle --22-- herum zu verschwenken, so dass die Förderebene der Förderbänder --31-- am Auf-   nahmeende-30-über   die Förderebene des   Förderers-l-angehoben   und unter diese Förderebene abgesenkt werden kann. 



   Die Ausrichteinrichtung --4-- weist gemäss   Fig. l,   2,5 und 6 Tore --41-- als Anschläge für die Pappen --6-- auf. Die Tore --41-- sind oberhalb des weiteren   Förderers --2-- schwenkbar   aufgehängt und quer zur Transportrichtung der Pappen, mit Zwischenräumen zwischen den Toren, ausgerichtet. Ausserdem weist die Ausrichteinrichtung --4-- einen Schwenkantrieb --42-- zum Verschwenken der Tore --41-- auf. 



   Jedes Tor --41-- ist am oberen Rand fest an einer Welle --402-- befestigt, die an Stütz-   stangen -401-- drehbar   gelagert ist, die ihrerseits an einem umgedrehten U-förmigen Rohrrah-   men -40-- befestigt   sind, der an den zwei Seitenrahmen --100-- des weiteren   Förderers --2-- be-   
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 --41-- hängenSchwenkantrieb --42-- weist einen hydraulischen oder pneumatischen Druckzylinder --421-- auf, dessen   Zylindergehäuse --4211-- an   zwei seitlichen Rahmen --403-- schwenkbar befestigt ist, die ihrerseits am Rohrrahmen --40-- befestigt sind. Ausserdem weist der Schwenkantrieb --42-- einen Hebel --43-- auf, von dem ein Ende fest mit der Welle --402-- verbunden und das andere Ende an der Kolbenstange --4212-- des Druckzylinders --421-- schwenkbar befestigt ist. 



   Am Tragtisch --162-- sind Endlagenschalter --50-- befestigt, um die Schwenkeinrichtung   --16-- zu betätigen   und so den Förderer --1-- im Gegenuhrzeigersinn nach einem vorbestimmten Zeitintervall zu verschwenken, wenn die   Pappen --6-- den Endlagenschalter --50-- berühren,   und um sodann die Kettenförderer --1-- nach einem vorbestimmten Zeitintervall einzuschalten ; das Zeitintervall wird dabei durch einen nicht näher gezeigten Zeitgeber eingestellt.

   Ferner sind Endlagenschalter --51-- am Abgabeende --111-- des Förderers --1-- vorgesehen, um die Kettenför-   derer -11-- anzuhalten,   wenn die auf ihnen transportierten und dabei durch die Gabeln --15-abgestützten   Pappen --6-- diesen Endlagenschalter --51-- berühren.   Gleichzeitig damit wird der 
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 wieder durch einen nicht näher gezeigten Zeitgeber eingestellt wird, in die angehobene Stellung gebracht und anschliessend wieder abgesenkt. 

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   Weiters sind unter der Kippeinrichtung --3-- Endlagenschalter --52-- angeordnet, um die   Kettenförderer --11-- wieder   in Betrieb zu setzen, wenn die abgesenkten Aufnahmeenden --30-- diesen   Endlagenschalter --52-- berühren.   Ausserdem ist eine Photozellenanordnung --53-- unter der
Förderebene des weiteren   Förderers --2-- angeordnet,   deren Installationsort einstellbar ist, und die dazu dient, den Druckzylinder --32-- der Kippeinrichtung --3-- im ausgeschalteten Zustand zu halten, wenn sie durch die transportierten Pappen --6-- beschattet wird, und um den Druck- zylinder --32-- wieder in Betrieb zu setzen, wenn sie nicht durch die Pappen --6-- beschattet wird. 



   Ferner sind Endlagenschalter --54-- an der Förderebene des weiteren   Förderers --2-- in   der Nähe der Ausrichteinrichtung --4-- angeordnet, um den Druckzylinder --421-- zu betätigen, wenn die transportierten   Pappen --6-- diesen Endlagenschalter --54-- berühren,   um die Tore --51-- nach einem vorbestimmten Zeitintervall, das durch einen nicht näher dargestellten Zeitgeber eingestellt wird, zu öffnen, und um danach, wenn der   Endlagenschalter --54-- zurückgestellt   wurde, die
Tore --41-- nach einem durch einen Zeitgeber (ebenfalls nicht gezeigt) bestimmten vorgegebenen
Zeitintervall zu schliessen.

   Weiters sind Endlagenschalter --55-- am Abgabeende --213-- des weiteren   Förderers --2-- angeordnet,   um diesen   Förderer --2-- unmittelbar   anzuhalten, wenn die transpor- tierten   Pappen --6-- diesen Endlagenschalter --55-- berühren.   Überdies ist eine Photozellenan- ordnung --56-- in einem Magazin --8-- angeordnet, um den weiteren   Förderer --2-- zusammen   mit der Betätigung des   Endlagenschalters --55-- plötzlich   anzuhalten, wenn die zugeführten Pap- pen --6-- das Magazin füllen und die Photozellenanordnung --56-- beschatten, und um dann den weiteren   Förderer --2-- wieder   in Betrieb zu setzen, wenn die Pappen --6-- weiter transportiert wurden und die Stelle verlassen, an der sie die Photozellenanordnung --56-- beschatten.

   Schliesslich sind noch in den Zeichnungen nicht näher gezeigte Endlagenschalter vorgesehen, um den För- derer-l-mit Hilfe der Schwenkeinrichtung --16-- aus der Stellung B in die Stellung A zu ver- schwenken, wenn die Gabeln --15-- ganz nach vorne bewegt wurden und diesen Endlagenschalter berühren, und wenn die auf dem   Förderer --1-- transportierten Pappen --6-- durch   die Kippeinrichtung --3-- auf den weiteren   Förderer --2-- übertragen   wurden, wodurch die Photozellenanord-   nung --53-- durch   die Pappen --6-- beschattet wird. 



   Die beschriebene Transportvorrichtung arbeitet wie folgt :
Zunächst lässt man den Motor --14-- des Förderers --1-- rückwärts laufen: dadurch laufen die   Kettenförderer --11-- rückwärts,   so dass die Gabeln --15-- in den Bereich des Tragtisches   -     gebracht   werden. Die   Kettenförderer --11-- und   der Tragtisch --162-- werden nun durch die Schwenkeinrichtung --16-- im Uhrzeigersinn geschwenkt.

   Wenn der Stapel --60-- von Pappen --6--, deren Stirnseiten --61-- nach oben zeigen und deren Kanten --62-- in Transportrichtung X der Pappen nach vorne zeigen, durch eine geeignete   Fördereinrichtung --7-- zum   in der Stellung A befindlichen   Förderer-l-transportiert   wird, wird der Stapel --60-- so, wie er ist, vom Tragtisch --162-- aufgenommen, der sich in einer horizontalen Stellung befindet.

   Durch Betätigung des Endlagenschalters --50-- wird die Schwenkeinrichtung --16-- in Betrieb gesetzt, und es werden dadurch die   Kettenförderer --11-- und   der Tragtisch --162-- im Gegenuhrzeigersinn in die Stellung B verschwenkt, in der sich die Pappen --6-- in der im wesentlichen aufrechten Stellung auf den   Kettenförderern --11-- befinden.   Die Stirnfläche --61-- jeder Pagppe --6-- zeigt in die Richtung X, und die Kante --62-- jeder Pappe befindet sich unten. 



   Als nächstes wird der Motor --14-- in der normalen Richtung angetrieben, und die Pappen - werden in Richtung zum   Abgabeende --111-- des Förderers --1-- durch   die Gabeln --15-vorbewegt, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Wenn die Pappen --6-- den Punkt P am Abgabe-   ende --111-- des Förderers --1-- erreichen,   wird der Endlagenschalter --51-- durch die Pappen -   betätigt.   Dadurch wird der   Förderer-l-angehalten,   so dass er die Pappen --6-- nicht mehr weiter transportiert, und der Druckzylinder der Kippeinrichtung --3-- wird in Betrieb gesetzt. 



   Die   Förderbänder --31-- der Kippeinrichtung --3-- werden   vom Motor --24-- angetrieben. 



  Durch Betätigung des Druckzylinders --32-- werden die Aufnahmeenden --30-- der Förderbänder - über die Förderebene des   Förderers-l-angehoben.   Wenn die Aufnahmeenden --30-- der   Förderbänder --31-- über   die Förderebene des   Förderers-l-nach   oben herausbewegt werden, werden die Kanten --62-- von mehreren   Pappen --6--, z.

   B.   zehn Pappen oder einem Vielfachen von zehn Pappen, die sich im vorderen Teil des Stapels der aufrecht stehenden Pappen --6-- 

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 befinden,   d. h.   die Kanten --62-- der Pappen --6--, die auf den   Förderbändern --31-- der   Kippein- richtung --3-- angeordnet sind, vom   Förderer-l-abgehoben,   wie dies in Fig. 7 gezeigt ist, und in der Transportrichtung X durch die   Förderbänder --31-- weiterbewegt.   



   Wenn die unteren Kanten --62-- eines solchen Stapels von Pappen --6-- weiterbewegt werden, werden die Pappen --6-- automatisch so geschwenkt, dass sie flach auf die Bandförderer --21-des weiteren Förderers --2-- gelegt werden, wobei ihre Stirnseiten --61-- nach oben und die unteren Kanten --62-- in der Transportrichtung X nach vorne zeigen, wie dies in   Fig. 8   gezeigt ist, und anschliessend werden sie vom weiteren   Förderer --2-- weitertransportiert,   der vom Motor --24-angetrieben wird. 



   Wenn die Pappen --6-- derart stapelweise umgelegt werden, gleitet jede Pappe von der folgenden etwas nach vorne. Wenn der Pappenstapel dann auf dem weiteren   Förderer --2-- transpor-   tiert wird, trifft er auf die geschlossenen Tore --41-- der Ausrichteinrichtung --4--, so dass der Plattenstapel in eine in Seitenansicht rechteckige Form gebracht wird. Danach werden die Tore - zufolge der Betätigung des   Endlagenschalters --54-- geöffnet,   und der in rechteckige Form gebrachte Pappenstapel wird vom Abgabeende --213-- des weiteren   Förderers --2-- in   das Magazin--8--eingeführt. 



   Wenn die Tore --41-- langsam öffnen, wird der Pappenstapel in das Magazin --8-- in einer Form eingebracht, bei der seine Vorderfläche von der unteren Kante zur oberen Kante leicht nach hinten geneigt ist. Die   Tore -41-- werden   geschlossen, nachdem der Pappenstapel hindurchbewegt worden ist. Wenn ein Pappenstapel von der Kippeinrichtung --3-- umgelegt worden ist, werden die Aufnahmeenden --30-- der Förderbänder --31-- wieder abgesenkt. Danach wird der Endlagenschalter --52-- betätigt und der   Förderer-l-wieder   in Betrieb gesetzt. Wenn die verbleibenden Pappen --6-- auf dem   Förderer --1-- den Endlagenschalter --51-- erreichen,   wird der Druckzylinder --32-- der Kippeinrichtung --3-- wieder in Betrieb gesetzt.

   Befindet sich jedoch der zuvor umgelegte Pappenstapel noch im Abschnitt   des weiteren Förderers --2-- in   der Nähe der Tore so wird die Photozelleneinrichtung --53-- beschattet, wodurch es noch nicht möglich ist, den Druckzylinder --32-- der Kippeinrichtung --3-- wieder in Betrieb zu setzen. Ist das Magazin --8-- mit den Pappen --6-- gefüllt, so werden der weitere   Förderer --2-- und   die Kippeinrichtung --3-- durch Betätigung des Endlagenschalters --55-- und der Photozellenanordnung --56-angehalten.

   Wenn alle Pappen --6-- vom Förderer --1-- abgenommen worden sind und die Gabeln-15--, die dann ganz nach vorne gerückt sind, den zugehörigen, nicht gezeigten Endlagenschalter berühren, und wenn ausserdem die Photozellenanordnung --53-- durch den zuletzt übergebenen Pappenstapel beschattet wird, wird der   Förderer-l-durch   die Schwenkeinrichtung --16-- 
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Gemäss Fig. 9 kann an Stelle der oben beschriebenen Kippeinrichtung --3-- eine modifizierte Kippeinrichtung --3B-- verwendet werden, die als Mitnahmeeinrichtung zueinander parallele, in seitlichen Abständen voneinander angeordnete   Förderbänder --31B-- aufweist,   die Mitnehmer --33B-- besitzen, wobei jedes   Förderband --31B-- mit   wenigstens einem Mitnehmer --33B--, im vorliegenden Beispiel mit zwei Mitnehmern --33B--, versehen ist.

   Bei der Kippeinrichtung --3B-ist eine Rolle --314B-- am Abgabeende jedes Förderbandes --31B-- drehbar auf der Welle --22-am Aufnahmeende des weiteren   Förderers --2-- befestigt.   Ausserdem wird eine Rolle --312B-- am Aufnahmeende jedes Förderbandes --31B-- durch eine nicht näher gezeigte Antriebseinrichtung angetrieben. Wenn der Förderer --1-- in der Stellung B ist, um die Pappen --6-- zu transportieren, werden die   Aufnahmeenden --30B-- der Förderbänder --31B-- in   die Zwischenräume zwischen den Kettenförderern --11-- am Abgabeende --111-- des Förderers --1-- eingeführt; die Abgabeenden --300B-- der Förderbänder --31B-- befinden sich in Zwischenräumen am Aufnahmeende --212-des weiteren   Förderers --2--.   



   Beim stapelweisen Umlegen der Pappen durch die Kippeinrichtung --3B-- laufen die Mitnehner --33B-- an den Förderbändern --31B-- im Gegenuhrzeigersinn um, so dass wieder die vorderen   Pappen --6-- auf   dem   Förderer z. B.   zehn Pappen oder ein Vielfaches von zehn Pappen, geschwenkt und mit nach vorne zeigenden Unterkanten --62-- und nach oben zeigenden Stirn-   leiten --61-- auf   den weiteren   Förderer --2-- umgelegt   werden. 

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   Gemäss Fig. 10 ist die   Kippeinrichtung   --3C-- mit Rollen --31C-- versehen, die Mitnehmer   -     aufweisen   und die quer zur Transportrichtung X in Abständen voneinander angeordnet sind. 



   Die Rollen --31C-- befinden sich dabei in den Zwischenräumen zwischen den   Kettenförderern --11--   am Abgabeende des Förderers-l-sowie zugleich in den Zwischenräumen zwischen den Band- förderern --21-- am Aufnahmeende des weiteren   Förderers --2--.   Die Rollen --31C-- sitzen auf einer   Welle --22C--,   wobei drehfest angeordnete   Kettenräder --34C-- vorgesehen   sind, die über eine An-   triebskette --35C-- und Kettenräder --36C-- durch   eine nicht näher gezeigte Antriebseinrichtung angetrieben werden. 



   Beim stapelweisen Umlegen der Pappen werden durch die Mitnehmer --33C-- an den Rollen --31C--, die im Gegenuhrzeigersinn umlaufen, wieder die vordersten Pappen auf dem   Förderer-l-   geschwenkt und mit nach vorne zeigenden Unterkanten --62-- und nach oben zeigenden Stirnsei- ten --61-- flachgelegt sowie an den weiteren   Förderer --2-- übergeben.   



   Als Mitnahmeeinrichtung für die Pappen kann gemäss   Fig. 11   auch anstatt der   Rolle-31C-   (gemäss Fig. 10) eine exzentrisch gelagerte Rolle --31D-- (s.   Fig. 11),   vorzugsweise mit einem regel- mässig gewellten Umfang, oder aber, gemäss Fig. 12, eine   Nockenscheibe --31E-- (mit   einem über die Förderebene des   Förderers-l-hinaus   bewegbaren Nocken) vorgesehen sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Transportvorrichtung für plattenförmige dünne Gegenstände, insbesondere Pappen, die einen Förderer zum Transportieren einer grossen Zahl der Gegenstände in im wesentlichen aufrechter
Stellung aufweist, an dessen Abgabeende die Gegenstände mit der Stirnseite nach oben und der
Unterkante nach vorne, beispielsweise auf einen weiteren Förderer, umgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zum automatischen stapelweisen Umlegen der Gegenstände (6) eine zumindest teilweise in Zwischenräumen des Förderers (1) an dessen Abgabeende (111), sowie gegebenenfalls auch des weiteren Förderers (2) an dessen Aufnahmeende, angeordnete Kippeinrichtung   (3 ; 3B ;   3C) mit wenigstens einer über die Förderebene   des Förderers (l)   nach oben heraus bewegbaren Mitnahmeeinrichtung (31 ; 33B ; 33C ; 31D ;

   31E) für den Gegenständestapel (6) vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmeeinrichtung aus Förderbändern (31) besteht, deren Aufnahmeenden (30) in den Zwischenräumen des Förderers (l) angeordnet sind und die in einem beweglichen, insbesondere schwenkbaren, Rahmen (311) gelagert sind, wobei die Förderbänder (31) in ihrer Ruhestellung unterhalb, in ihrer angehobenen Mitnahmestellung jedoch zumindest aufnahmeseitig mit ihrer Förderebene oberhalb der Förderebene des Förderers (1) liegen.
    3. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmeeinrichtung aus Mitnehmern (33B) besteht, die an Förderbändern (31B) vorgesehen sind, deren Aufnahmeenden (30B) in den Zwischenräumen des Förderers (1) angeordnet sind, wobei die Mitnehmer (33B) bei Durchlaufen des oberen Trums der Förderbänder (31B) über die Förderebene des Förderers (1) vorstehen.
    4. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmeeinrichtung angetriebene Rollen (31C) aufweist, die in den Zwischenräumen des Förderers (1) angeordnet sind und je wenigstens einen Mitnehmer (33C) aufweisen, der in seiner oberen Position über die Förderebene des Förderers (1) vorsteht.
    5. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmeeinrichtung aus wenigstens einer im (in den) Zwischenraum (-räumen) des Förderers (1) angeordneten, exzentrisch gelagerten Rolle (31D) besteht.
    6. Transportvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrisch gelagerte Rolle (31D) an ihrem Umfang gewellt ist. <Desc/Clms Page number 7>
    7. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Mitnahmeeinrichtung eine im Zwischenraum des Förderers (1) drehbar gelagerte, angetriebene Nockenscheibe (31E) mit einem über die Förderebene des Förderers (1) vorstehenden Nocken vorgesehen ist.
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